Mein besonderer Dank an die Städte und Gemeinden

Hiermit möchte ich mich ganz herzlich bei den Städten und Gemeinden bedanken.
Durch Diese ist es leider nicht mehr möglich flüssig und vor allem zügig voran zu kommen.
Es ist nur noch ein Fahren von einer roten Ampel zur nächsten... Stop & Go usw.
Auch werden Bushaltestellen Aufgrund von sinnlosen Bebauungsplänen nicht mehr in eine Nische gepackt, sondern der Bus hält mitten auf der Strasse, so, dass der ganze Verkehr hinter dem Bus zum erliegen kommt.
Hauptstrassen werden zu 30er Zonen umfuktioniert und Parkstreifen verengen die Fahrbahn.
Gehört diese Art von Verkehrsführung der vielfach bemängelten Umweltverschmutzung durch Fahrzeuge dazu ?
Auf diese Art steigt der Spritverbrauch, aber im Umkehrschluss schreit jeder nach sparsameren Autos.
Gleiches gilt für den CO2 Ausstoss.
Vielen Dank nochmals, dass mein Spritverbrauch und der der anderen dadurch steigt, der CO2 Ausstoss nicht gedrosselt, sondern gefördert wird und dafür soll ich und andere auch noch ca. 5 € bezahlen für eine Umweltplakette.

Umweltschutz schaut für mich dann doch etwas anders aus.  

Beste Antwort im Thema

Du gewinnst den Preis für den Stammtisch-Beitrag des Jahres. Dass es bei der Städte- und Verkehrsplanung noch andere Ziele gibt als nur dir und allen anderen Autofahrern das möglichst schnelle Vorwärtskommen zu ermöglichen hast du vielleicht schon einmal gehört, oder?

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Zitat:

Original geschrieben von AMenge


Das Problem ist aber gerade diese Ausschließlichkeit. Dem Autoverkehr soll es möglichst gut gehen und alles andere wird ausgeblendet. Das funktioniert aber nicht.

Mit ein bischen nachdenken würde man eigentlich von alleine darauf kommen, dass es mir nicht nur um den (Auto)Verkehr geht, sondern um das Wohl aller.

Besseres durchkommen = weniger Schadstoffe = bessere Luft. Und die Stadt wird auch attraktiver 

Zitat:

Original geschrieben von Blubber-AWD


Es ist ein Irrweg, immer für alle denken zu wollen. Das führt in einen überregulierten Gluckenstaat, in der wahnhaften Vorstellung, der Staat müsse überall lenkend zum besseren des Menschen eingreifen. Das ist Unfug.

Ebenso ist es Unfug, jeden, der sich falsch verhält zum Abschuss freizugeben. Auf der Ebene kommen wir nicht wirklich weiter.

Zitat:

Original geschrieben von AMenge



Zitat:

Original geschrieben von supra_chef


Und wer wird benachteiligt wenn man eine grüne Welle schafft, oder für Busse wieder Haltenischen baut?
Im ersten Fall mal mindestens der Querverkehr und eben auch Busse und Straßenbahnen, wie ich bereits ausführte. Was die Haltebuchten angeht, da bin ich teilweise durchaus bei dir. Aus Autofahrerperspektive würde ich mir auch wieder mehr davon wünschen. aus Sicherheitsaspekten heraus macht es aber durchaus Sinn, wenn der Bus auf der Straße stehen bleibt. Leider gibt es sowohl unvernünftige Fußgänger, die blind über die Straße rennen, um den Bus noch zu erreichen als auch unvernünftige Autofahrer, die es nicht schaffen, bei einem haltenden Bus auch nur minimal das Tempo zu drosseln.

Naja beim haltenden Bus, die unvernünftigen Autofahrer sehe ich nicht als Argument dafür. So überholen die Fahrer jetzt einfach an unübersichtlichen Orten oder fahren auf der Gegenfahrbahn an der Mittelinsel vorbei 😉

Klar kann die grüne Welle nicht immer, vorallem zu Hauptverkehrszeiten gewährleistet werden, aber wenn man in der Nacht vor jeder zweiten Ampel stehen muss, hat die Verkehrsplanung einfach nur versagt.

Zitat:

Original geschrieben von AMenge



Zitat:

Original geschrieben von Blubber-AWD


Es ist ein Irrweg, immer für alle denken zu wollen. Das führt in einen überregulierten Gluckenstaat, in der wahnhaften Vorstellung, der Staat müsse überall lenkend zum besseren des Menschen eingreifen. Das ist Unfug.
Ebenso ist es Unfug, jeden, der sich falsch verhält zum Abschuss freizugeben. Auf der Ebene kommen wir nicht wirklich weiter.

Das tut auch niemand... Aber jeder (!) Verkehrsteilnehmer ist gefordert, sich angemessen zu verhalten und für die eigene Sicherheit zu sorgen. Niemand "gibt jemanden zum Abschuß frei", das ist eine weit hergeholte und durchaus originelle Interpretation meiner Aussage.

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Zitat:

Original geschrieben von Roter-Baron


Mit ein bischen nachdenken würde man eigentlich von alleine darauf kommen, dass es mir nicht nur um den (Auto)Verkehr geht, sondern um das Wohl aller.
Besseres durchkommen = weniger Schadstoffe = bessere Luft. Und die Stadt wird auch attraktiver 

Bevorzugung ÖPNV = besserer Service = mehr Kunden = weniger Autos = weniger Schadstoffe = bessere Luft.

Verringerung der Verkehrsfläche = geringere Geschwindigkeit = weniger Lärm = weniger Schadstoffe = mehr Sicherheit = mehr Lebensqualität

So mal in die andere Richtung gedacht.....

Zitat:

Original geschrieben von Roter-Baron


Besseres durchkommen = weniger Schadstoffe = bessere Luft. Und die Stadt wird auch attraktiver 

Ja klar, besseres Durchkommen für den Autoverkehr. Weniger Schadstoffe lassen sich auch anders erreichen, wenn man andere Verkehrsmittel... - ach nee, die kommen bei dir ja nicht vor.

Zitat:

Original geschrieben von AMenge


Auch bezüglich einer grünen Welle hat er unrecht, denn auch die kann prinzipbedingt nicht jeder gleichzeitig haben.

Doch, die Lösung heißt nämlich Kreisverkehr. Da dürfen beide, wenn sie aus unterschiedlichen Richtungen kommen und aufpassen, gleichzeitig einfahren, gell?

Mich jedenfalls nervt diese Ampelmani.

Zitat:

Original geschrieben von Wauhoo


Doch, die Lösung heißt nämlich Kreisverkehr. Da dürfen beide, wenn sie aus unterschiedlichen Richtungen kommen und aufpassen, gleichzeitig einfahren, gell?

Kreisel können durchaus eine sehr leistungsfähige Alternative zu Ampelkreuzungen darstellen. Ein Allheilmittel sind sie allerdings nicht. Gerade bei mehrspurigen Hauptverkehrsstraßen fehlt oftmals schlicht der Platz dafür.

Zitat:

Original geschrieben von BMWRider



Bevorzugung ÖPNV = besserer Service = mehr Kunden = weniger Autos = weniger Schadstoffe = bessere Luft.
Verringerung der Verkehrsfläche = geringere Geschwindigkeit = weniger Lärm = weniger Schadstoffe = mehr Sicherheit = mehr Lebensqualität

So mal in die andere Richtung gedacht.....

Das ist die Innenstadt-zentrierte, oder, genauer: Innenstadtbewohner-zentrierte Sicht der Dinge.

Das sind genau die überholten Ansätze der letzten beiden Jahrzehnte, die in die Irre geführt haben.

Es gibt auch Verkehr, der notgedrungen durch die Stadt oder in Stadtbezirke fährt, und der eben nicht auf den OePNV umsteigen kann, oder für den das Umsteigen eine nicht zumutbare Erschwernis wäre.

Im Übrigen bedeutet eine Verringerung der Verkehrsfläche eben nicht automatisch eine Schadstoffreduktion, sondern derzeit eher das Gegenteil durch die höhere Verweildauer der einzelnen Kraftfahrzeuge im Standgas oder bei niedrigen Geschwindigkeiten in unangemessen hohen Drehzahlen.

Eine Verwandte von mir wusste zu berichten, dass seit der Einführung einer 30-Zone in einem Teilbereich der Durchgangsstr in ihrer Stadt der Lärm und der Verkehr deutlich zugenommen hat.
Wo noch TL 50 galt war ein entspannteres und flüssigeres durchkommen möglich.

Ich hätte geschickter Weise ein Blog daraus gemacht! Dann wäre es auch besser rüber gekommen; als Thread kommt nur Hohn und Spott!

Frustation, die ich hier rauslese kann man bekämpfen.....eben mit ÖPNV in der City fahren....und mit dem Auto auf die BAB etc. .

Dann kannste aus dem Busfenster auf die haltende Auto schauen und grinsen, tut gut....echt gut!

😉

Zitat:

Original geschrieben von Wauhoo



Zitat:

Original geschrieben von AMenge


Auch bezüglich einer grünen Welle hat er unrecht, denn auch die kann prinzipbedingt nicht jeder gleichzeitig haben.
Doch, die Lösung heißt nämlich Kreisverkehr. Da dürfen beide, wenn sie aus unterschiedlichen Richtungen kommen und aufpassen, gleichzeitig einfahren, gell?

Mich jedenfalls nervt diese Ampelmani.

Beim Kreisverkehr bremst du aber jedesmal. Bei intelligenter Ampelschaltung nicht.

Zudem haben Kreisverkehre einen höheren Platzbedarf und sind zum Teil für Fußgänger und Radfahrer unbequem, weil sie Umwege laufen müssen, um die Fahrbahnen in bestimmten Richtungsbeziehungen zu queren.

Zitat:

Original geschrieben von Peter Clio


Ich hätte geschickter Weise ein Blog daraus gemacht! Dann wäre es auch besser rüber gekommen; als Thread kommt nur Hohn und Spott!

Frustation, die ich hier rauslese kann man bekämpfen.....eben mit ÖPNV in der City fahren....und mit dem Auto auf die BAB etc. .

Dann kannste aus dem Busfenster auf die haltende Auto schauen und grinsen, tut gut....echt gut!

😉

Das ist eben Ansichtsache. Wenn ich in die City gehe, will ich meine Einkäufe in den Kofferraum werfen und dann direkt vor die Haustüre fahren. Für mich ist der Öffentliche Verkehr keine Alternative da ich nicht danach noch mit den Taschen nach Hause laufen will, vorallem bei solchem Wetter wie im Moment herrscht.

Zitat:

Original geschrieben von BMWRider


....
Beim Kreisverkehr bremst du aber jedesmal. Bei intelligenter Ampelschaltung nicht.
Zudem haben Kreisverkehre einen höheren Platzbedarf und sind zum Teil für Fußgänger und Radfahrer unbequem, weil sie Umwege laufen müssen, um die Fahrbahnen in bestimmten Richtungsbeziehungen zu queren.

Richtig, überdies sind Kreisverkehre mit Fußgängerüberwegen in den Zu- und Abfahrten, wie sie derzeit besonders gern in den Städten gebaut werden, nicht nur für Fußgänger und Radfahrer unbequem (*), wie du schreibst, sondern für diese und auch für die Autofahrer gefährlich:

Einerseits muß der Autofahrer vor dem und beim Einfahren in den Kreisel auf den Verkehr achten, der im Kreisel ist (also links schauen), andererseits auf Fußgänger achten, die möglicherweise gerade den Überweg der Ausfahrt benutzen (also rechts schauen). Ich habe mich immer gefragt, wer auf dieses lebensgefährliche Design gekommen ist...

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(*) es ist erstaunlich, daß hinsichtlich Fußgängern und Radfahrern mit einem (Un-)Bequemlichkeitsfaktor argumentiert wird. Denn gerade für die Autofahrer soll die Bequemlichkeit, mit der sie das eigene Auto benutzen statt des OePNV, ja angeblich ein verwerfliches Motiv sein und in der Diskussion keienrlei Rolle spielen dürfen.

Der TE hat da nicht ganz unrecht. Diese Seuche wurde von der damaligen Rot-Grün Regierung eingeführt. Auch wir hatten früher eine grüne Welle in die Stadt hinein. Und Heute? Mit Glück schaffste 2 Ampeln bei grün. Jeden Tag haste ne andere Ampelschaltung. Grüne Welle nur noch Sonntags,oder an Feiertagen. Fazit von mir. Ich fahre kaum noch in die Stadt. Kann mein Geld auch woanders ausgeben.

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