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lupo springt nicht an

VW Lupo 6X/6E
Themenstarteram 24. November 2016 um 21:48

hi,

mein Schatzi springt nicht mehr an. Genaugenommen sagt er keinen Ton mehr - nicht mal ein kleines Anlasser-Grummeln. Er hatte jetzt 3 Wochen gestanden.

 

Zunächst waren auch die normale Anzeige, wo gefahrene km eigentlich angezeigt werden und auch auf der Uhr nur komische Striche zu sehen. Kurz später wurde dort aber doch die km sichtbar. Die Uhr kam auch wieder, sie stand allerdings auf 00:00

Kann es sein, dass das ein Zeichen ist, dass die Batterie leer isr?

Danke :-)

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8 Antworten

Hallo, das ist ziemlich sicher eine leere Batterie. Wenn deine Batterie über 6 Jahre alt ist macht es Sinn, sie jetzt zu ersetzen. Ansonsten kannst du versuchen, die Batterie wieder aufzuladen. Hierzu aber auf keinen Fall ein einfaches Billigladegerät verwenden, sondern ein elektronisch gesteuertes Ladegerät wie z.B die von CTEK. Im Anschluss kannst du in einer Werkstatt noch den Ruhestrom messen lassen, um einen stillen Verbraucher auszuschließen. Allerdings ist nach 3 Wochen ein Batterieversagen bei den Temperaturen nicht ungewöhnlich.

Themenstarteram 25. November 2016 um 10:14

Vielen Dank.

Ich vermute, die Batterie ist schon äter. Wie baut man sie denn aus? Gibt es dazu irgendwo ein Tutorial?

Hallo,

eine halbwegs intakte Starterbatterie ist unter normalen Umständen nicht nach 3 Wochen entladen. Natürlich spielt das Lebensalter und die Pflege der Starterbatterie eine Rolle.

Nur vorweg, bei unserem Audi wurde die Starterbatterie nach 12 ( zwölf ) Jahren und beim Lupo nach 10 1/2 Jahren getauscht. Die Starterbatterien wurden n i e schnellgeladen. Sie wurden auch mehrmals im Jahr normal mit einem elektronisch gesteuerten Ladegerät aufgeladen, weil sich dann der sogenannte Memory-Effekt nicht so schnell einstellt.

Viel wichtiger ist, wurde das Original-VW-Radio im Lupo irgendwann gegen ein Nicht-VW-Radio getauscht. Bei dieser Gelegenheit werden sehr häufig die Phantom-Adapter zur Speisung des Antennenverstärker im Antennenfuß falsch geschaltet. Bei der dauernden Stromabnahme ist in der Regel die Batterie bei Nichtbenutzung des Fahrzeuges nach ca. 3 Wochen entladen. Wird das Fahrzeug nahezu täglich benutzt, fällt der Falschanschluss selten auf.

In der Anlage ein Beitrag vom User " Hurz100 " dazu.

Gruß Hans

Hallo,

das wird es wohl so sein . Versuche es mit Starthilfe oder lade deine Batterie auf.

vg hlricus

Themenstarteram 28. November 2016 um 7:41

Hallo,

das Radio wurde nicht gewechselt. Ich habe allerdings ein Navi im Zigarettenanzünder stecken. Könnte das auch der Grund für die leere Batterie sein?

Früher habe ich das Auto tatsächlich täglich genutzt. Vielleicht hat das daher nichts ausgemacht.

Zitat:

@eisbaerin3 schrieb am 28. November 2016 um 07:41:42 Uhr:

..

das Radio wurde nicht gewechselt.

Heißt das nun, dass ein Original-VW-Radio drin ist ? Wenn nicht, dann sind die von hurz100 beschriebenen Punkte zu beachten.

Zitat:

Ich habe allerdings ein Navi im Zigarettenanzünder stecken. Könnte das auch der Grund für die leere Batterie sein?

Wenn das nicht komplett abgeschaltet wird, kann das schon reichen. Steht auch meistens in den Gebrauchsanweisungen der Navis drin.

 

Hallo,

und das Navi war 3 Wochen lang im sogenannten Zigarrenanzünder eingeschaltet ein gesteckt ?. Dann hättest Du ja die Ursache der Batterie-Entladung.

Wenn dies aber nicht die Ursache war, dann lade die Starterbatterie mal mit einem guten Ladegerät auf. Wenn die Starterbatterie vom Bordnetz gelöst ist, machst Du erst mal folgendes:

Zuerst prüfst Du den Säurestand der einzelnen Zellen. Eventuell mit destilliertem Wasser auffüllen. Es gibt auch wartungsfreie Batterien ... werden aber nicht weiter betrachtet.

Dann misst Du die sogenannte Ruhespannung der Batterie. Das heißt, die Starterbatterie wird 2 Stunden lang weder aufgeladen noch mit irgendeinem Verbraucher belastet. Mit einem Multimeter misst Du nun die Spannung.

Ist die Spannung unter 11,6 Volt abgesunken, ist die Batterie schon tief entladen.

Zur Erinnerung und auch zur Batteriepflege, nachstehendes gilt auch für teilentladene Starterbatterien. Da bildet sich der Memory-Effekt aus. Man denkt, die Batterie ist doch voll geladen ..... hat aber nur noch eine begrenzte Kapazität :

Die Batterie-Säure einer tief entladenen Batterie besteht fast nur noch aus Wasser weil der Schwefelsäureanteil reduziert ist. Nun kann die Batterie sogenannt sulfatieren, das geht so, dass allen Plattenoberflächen verhärten. Wird die tief entladene Batterie nicht alsbald aufgeladen so verhärten die Platten weiter, die Ladungsaufnahme wird verringert, dies bedeutet eine Reduzierung der Batterieleistung. Diese ist nicht mehr reversibel. Die Batterie wird immer mehr unbrauchbar.

Je länger die Batterie tief entladen steht, um so mehr Schaden nimmt sie.

Bei tief entladenen Batterien sind drei Dinge unbedingt zu beachten:

1.) Sie dürfen nie mit einem Schnell-Ladegerät geladen werden

2.) Sie dürfen nur mit einem kleinen Ladestrom geladen werden,

3.) Der Ladestrom ist so einzustellen, dass die Batterie über 24 Stunden geladen wird.

Wenn Du nun die Batterie, wie vor beschrieben, geladen hast, lässt Du sie abermals 2 Stunden stehen. Weder weiter aufgeladen noch irgendwie belasten. Nun misst Du erneut die Ruhespannung mit dem Multimeter. Wird nun eine Batterie-Ruhespannung von 12,5 Volt und höher gemessen, so ist die Batterie in Ordnung. Ist die Ruhespannung kleiner 12,5 Volt so tausche die Batterie.

Sollte die Batterie ok sein, baust Du sie wieder ein. Zündschlüssel ist abgezogen und alle Verbraucher sind ausgeschaltet und die Türen sind geschlossen.

Du schließt nun den Pluspol an. Zwischen dem Minuspol der Batterie und der Minus-Anschlussklemme schaltest Du ein Multimeter im Strommessbereich zwischen. Du stellst das Messgerät auf einen hohen Strommessbereich ein und schaltest dann den Messbereich immer weiter runter bis eine Anzeige zu sehen ist welche Du ablesen kannst ( Milli-Ampere ).

Sollte ein Dauerstrom von einigen Milliampere gemessen werden ( bis 5 mA ) so ist dies unerheblich, da die Bordelektronik ja ständig Strom benötigt. Wird ein Dauerstrom z.B. von 50 mA gemessen, dann ist im Fahrzeug ein unerwünschter Verbraucher aktiv. Dies kann natürlich die unterschiedlichsten Ursachen haben. Da hilft nur messen, messen und weitersuchen. Macht man am Besten über den Sicherungskasten. Vorher Innenbeleuchtung ausschalten, weil man ja des Öfteren ein- und aussteigen muss.

Multimeter, wie vor beschrieben, zwischen geschaltet lassen und systematisch eine Sicherung nach der anderen ziehen und das Multimeter jedes mal kontrollieren Sicherung wieder einstecken und die Nächste ziehen ..... da , wo der Strom am Multimeter zurück geht, da sitzt in diesem Strompfad der Sicherung der unerwünschte Verbraucher.

Aufgrund der Höhe des fließenden Stromes des unerwünschten Verbrauchers und der Batterie-Kapazität sowie einem angenommenen Ladungszustand der Batterie kann man die Zeit bis zur vollständigen Entleerung und auch die Zeit bis der Anlasser nicht mehr in der Lage ist den Motor entsprechend zu drehen, berechnen.

Gruß Hans

 

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