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LPG oder CNG Umbau

Volvo V90 P
Themenstarteram 30. Juli 2019 um 8:00

Hat jemand schon Erfahrungen mit nem LPG oder CNG Umbau für den neuen V90 z.B. mit einer Prins Anlage? Fahre den T6 mit 320 PS.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@mr.tmg schrieb am 30. Juli 2019 um 13:15:29 Uhr:

T6 fahren und auf LPG umbauen??? Muss man nicht verstehen, oder?!?

 

Naja, theoretisch kann man das noch nachvollziehen, ob dem TM die Auswirkungen - recht teuer, etwas weniger Leistung und ewig Tank leer - klar sind, ist eine andere Frage.

Den T5 gab es ja wohl mal mit LPG, hat ja dann Volvo mangels Nachfrage eingestellt und statt dessen mehr auf Hybrid gesetzt.

Es gab bei Volvo noch nie nen LPG Umbau den man mangels Nachfrage hätte einstellen können....es gab ab Werk umgebaute Erdgasfahrzeuge....das wurde eingestellt, weil die neuen VEA Motoren das einfach nicht abkönnen. Hybrid ist da nicht die Alternative, sondern der günstige Weg auf Zeitgeist aufzuspringen und bis dato nur noch einen Grundmotor zu verbauen.;)

Eine Möglichkeit nen T6 umzurüsten gibt es meines Wissens noch nicht, wenn doch muss man mal bei den Holländern gucken....die machen aber eher die kleineren Motoren und die Umbauzulassungen werden sich wegen den paar T6 wohl nicht lohnen.

Ansonsten ist es schon witzig auch heute noch sämtliche Vorurteile gegen LPG in einem doch recht gebildet auftretendem Forum zu lesen.

recht teuer: amortisiert sich so nach 35000km (beim 6-Zylinder T6, beim 4-Zyl. wäre das deutlich eher)

weniger Leistung: wetten das die Minderleistung Keiner wirklich merkt? Und wenn man Leistung mal wirklich abruft, wird eben auf Benzin geschaltet...

ewig Tank leer: klar, der Extremsparer muss alle 350km tanken, allerdings hat man ja den Benzintank noch komplett zur Verfügung und kommt dann auf Reichweiten, von denen der nur-Benzinfahrer träumt.

Ganz nebenbei gibt es LPG bei jeder 2. Tankstelle und nach 350-400km mache ich eh immer ne Pause. ;)

KUM

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Zitat:

@pat19230 schrieb am 22. Oktober 2020 um 14:17:57 Uhr:

Und wir wollen mal festhalten, dass der Strommix in D derzeit schon über die Hälfte aus erneuerbaren Quellen stammt, Tendenz weiter steigend. Es ist mitnichten so, dass wir ausschließlich Kohlestrom haben. Deshalb mussten auch einige ältere Studien zum Vergleich des CO2-Footprints von Verbrennern und E-Autos revidiert werden (teilweise von der Industrie-Lobby in Auftrag gegeben, um Verbrenner besser da stehen zu lassen).

Ich beziehe aus diesem Grund übrigens auch schon seit Jahren nur noch Ökostrom eines regionalen Anbieters. Eigene PV-Anlage steht noch auf der Agenda.

Dass wir ausschließlich Kohlestrom hätten, will wohl auch niemand ernsthaft behaupten.

Im Jahr 2019 lief die Nettostromerzeugung in der Tat stärker über erneuerbare als über fosslile Energieerzeugung (46% zu 40%). Allerdings bleibt bei dieser Betrachtung die Erzeugung aus Kernkraftwerken außer Betracht. Die machen nämlich die fehlenden 14% aus. In Summe stammte 2019 also nicht mehr als die Hälfte der Nettostromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Quelle: Fraunhofer.de

Der Strommix verlagert sich also immer mehr Richtung der erneuerbaren Energien. Noch stammen aber immerhin 40% aus der Verbrennung fossiler Energieträger. Das ist gut, aber zwischen 46% und 100% ist noch viel Luft für Verbesserungen.

Ich schreibe hier auch mit Ökostrom. ;) Ändert aber am Gesamtmix nichts. Ganz so schwarz/weiß ist das Bild eben auch fürs Elektroauto nicht. Das sollte man auch ehrlich sagen. Mehr woillte ich gar nicht anmerken.

Grüße vom Ostelch

Zitat:

Ungern widerspreche ich Dir, aber es ist nötig, da auch hier wieder ein großes Vorurteil liegt. Mein Elektrofahrzeug bekommt (demnächst) hauptsächlich Strom aus Sonnenenergie über eine eigene PV-Anlage. Bis dahin bekommt es zertifizierten Grünstrom, da das bei mir seit Jahren gesetzt ist und gleichzeitig auch die Voraussetzung einiger Förderprogramme ist (z.B. Wallboxzuschuß).

Das sage ich ja übrigens. Richtig interessant sind E-Fahrzeuge, wenn der Strom am besten aus der PV-Anlage direkt in das Fahrzeug kommt. Dann macht das sogar derzeit bei Kosten für den Eigenverbrauch von etwa 10 cent/kWh richtig Sinn. Da kommen dann Menschen selbst auf den Gedanken sich ein E-Auto anzuschaffen, wenn die Bedingungen stimmen. Es würde von ganz alleine kommen und ohne das man sogar Zuschüsse brauchte.

Noch interessanter wäre es, wenn das E-Fahrzeug auch Strom in das Netz einspeisen könnte, da PKW durchschnittlich am Tag nur 1 Stunde bewegt werden. Auch das wird wahrscheinlich noch zusätzlich kommen.

Was den Kohlestromanteil anbelangt kommen von der Energie der Kohle nur 30% an der Steckdose an.

"Doch das ultimative K.O.-Kriterium ist nicht technischer, sondern politischer Natur. Obwohl der Anteil von Biogas in vielen Gegenden bereits 50 Prozent überschreitet, können die Hersteller den erneuerbaren Kraftstoff nicht anrechnen lassen. Egal wie klimafreundlich die Fahrzeuge also unterwegs sind - in der CO?-Flottenbilanz werden sie wie ein Auto mit fossilem Kraftstoff gerechnet. Reine Elektroautos und Plug-in-Hybride zählen ab einer gewissen elektrischen Reichweite dagegen als Nullemissionsfahrzeuge. Und sie werden momentan doppelt angerechnet, so dass die Hersteller mit allen Ressourcen auf E-Mobilität setzen, um Strafzahlungen zu vermeiden."

Das ist bisher übrigens bei der EnEV für Gebäude auch so. Mit Erdgas beheizte Gebäude werden mit dem gleichen Faktor bewertet wie mit Heizöl beheizte Gebäude, es sei denn man bezieht sein Biogas direkt aus einer Biogasanlage. Das soll sich aber mit der neuen EnEV ändern.

Da gibt es aber keine solchen Vorurteile mehr gegen Erdgas und mittlerweile werden 60% der Wohnungen mit Gas beheizt.

Das ändert aber doch alles nichts an den Vorurteilen gegenüber Gas und noch mehr gegenüber Erdgasfahrzeugen als Brückentechnologie, die in der Bevölkerung seit 30 Jahren herrschen.

Wenn man so wirtschaftlich denken würde wie beim E-Auto, dann müsste sich der Markt doch die letzten 30 Jahre so gewandelt haben, dass nur noch Gasgfahrzeuge unterwegs sind und zwar noch viel viel mehr wie bei E-Fahrzeugen derzeit.

Da kann ich so viele Voruteile gegen E-Autos haben und die Vorurteile demgegenüber bleiben dennoch seit 30 jahren bestehen und ich höre ständig welche. Zb. ist der TüV für Gasfahrzeuge viel zu teuer und viel zu kompliziert ausserdem seien 200 Bar im Gastank usw.

Also da habe ich eigentlich keine Vorurteile wenn 500kWh in der Autobatterie vorhanden sind oder demgegenüber, dass man keine Ölwechsel mehr braucht oder weil diese für weniger Geräuschemmission sorgen.

E-Autos werden derzeit mit bis zu 11000 EUR/Stück gefördert. Es gibt keine "Mineralölsteuer" aber dafür Steuerbefreiungen von der KfZ-Steuer.

Teilweise gibt es sogar immer noch kostenlose Ladesäulen mit denen es zusätzlich gefördert wird.

Ausserdem gibt es noch Walbox-Zuschüsse uam.

Gefördert werden auch die Ladesäulen und trotzdem kostet an mancher Ladesäule der Strom mittlerweile 59 cent/kWh, damit diese kostendeckend betrieben werden kann.

Im Jahr 2004 hat man den PV-Strom mit 57 cent/kWh vergütet. Davon sind jetzt noch Anteile in der EEG Umlage enthalten. Jetzt wird der PV-Strom mit etwa 6-8 cent vergütet und eine Anlage rechnet sich auch ohne Eigenverbrauch innerhalb von 20 Jahren.

Das war auch schon ohne Förderung so:

Bei den PV-Modulen bekommt man seit 1980 alle 10 Jahre die dopplete PV Leistung 25% billiger. Der Preis ist seit 1980 von ca. 12 EUR/Wp auf mittlerweile 0,30 EUR/Wp gefallen. Kontinuierlich findet das statt. Deswegen setzt man in den USA erst seit 2 Jahren auf PV. Es wird dort pro Jahr jetzt mehr installiert als es in Deutschalnd überhaupt PV gibt.

Atomstrom ist derzeit auch noch enthalten:

...Die Risiken der Atomkraft werden von Fachleuten allerdings so hoch eingeschätzt, dass keine Versicherung oder Rückversi-cherung der Welt sich zutraut, Policen anzubieten. Eine Studie der Versicherungsforen Leipzig beziffert die Deckungssumme für das Risiko „Super-GAU“ auf 6 Billionen Euro, welche abhängig von der Aufbauperiode dieser Deckungssumme die Kilowattstunde in einer Spanne von rund 0,14 Euro bis 67,30 Euro verteuern würde [VFL]. In Folge „versichert“ im Wesentlichen der Steuerzahler die Atomindustrie.

...Nach einer Schätzung der IEA wurden fossile Energien im Jahr 2012 weltweit mit 544 Mrd. Dollar subventioniert [IEA4]. Eine Studie des Internationalen Währungsfonds schätzt die weltweiten Subventionen für Kohle, Erdöl und Erdgas inkl. externer Kosten im Jahr 2015 auf 5,1 Billionen US$

Was macht es also für einen Sinn derzeit E-Autos dermassen zu fördern, wenn es ohnehin mit zunehmenden PV-Anteil automatisch kommen würde. Es hat auch keinen Sinn gemacht von 20 Jahren die PV entsprechend hoch zu subventionieren, sondern im Gegenteil.

So und dann BTT!

Zitat:

@volvohondasaab schrieb am 22. Oktober 2020 um 14:38:27 Uhr:

Zitat:

@Ostelch schrieb am 22. Oktober 2020 um 14:23:31 Uhr:

 

Das ist ja nun kein Widerspruch. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch wenn der Anteil an Strom aus regenerativen Quellen zunimmt, ist auch der Strom (noch) nicht so sauber, wie mancher glauben machen möchte. Das ist kein Plädoyer gegen Elektroautos, nur eine kleine Klarstellung am Rande.

Grüße vom Ostelch

Dann gehört zur Klarstellung aber auch, dass der CO2-Abdruck von Benzin und Diesel nicht an der Zapfpistole beginnt, sondern auch die Gewinnung und die Transportwege dazu zu zählen sind. Aber ganz recht, das sprengt jetzt hier den Rahmen.

Dito bei den Elektro‘s deswegen lassen wir es lieber. Das sieht es nämlich nicht mehr ganz so grün aus

Eigentlich ist Benzin fahren auch CO2 neutral!

Man muß das dann eben nur über einen längeren Zeitraum sehen. Das CO2, welches die Pflanzen aus denen ÖL/Benzin gemacht wird vor Millionen Jahren gespeichert haben, wird eben nur heute freigesetzt......

(ja, zugegeben: Ist nicht ganz ernst gemeint)

Stimmt aber genauso, wie manche sich das Verbrennen von Holz gut rechnen. ;);) Echte Neutralität liegt doch nur vor, wenn die Zeiträume identisch sind.

Zitat:

@StefanLi schrieb am 28. Oktober 2020 um 13:01:42 Uhr:

Stimmt aber genauso, wie manche sich das Verbrennen von Holz gut rechnen. ;);) Echte Neutralität liegt doch nur vor, wenn die Zeiträume identisch sind.

Identische Zeiträume wird man wohl so gut wie nie feststellen können. Man kann sich diesem Ideal nur so weit wie möglich nähern. Wenn innerhalb eines Jahres nicht mehr Holz vebrannt wird als nachwächst (also wieder CO2 bindet) kann man schon von "Neutralität" sprechen. Wenn man es schaffen würde, auch für die Verbrennung von fossilen Brennstoffen entsprechende "CO2-Speicher" nachwachsen zu lassen, könnte man wohl auch "Neutraliät" annehmen.

Grüße vom Ostelch

und jetzt sind wir wieder beim Biogas.

Ich bleibe dabei:

CNG ist die sinnvollste Alternative, wenn aus "Küchenabfällen" produziert. Das geht schnell und ist bei dem kurzen Zeitraum auf jeden Fall CO2 neutral.

Das ganze als Hybrid gepaart mit einem E-Motor für Stadt und Kurzstrecke, gespeist mit Solar-, Wasser- oder Windstrom........

Außerdem gäbe es für die Autoindustrie keine großen Veränderungen. Die können Ihre Verbrennermotoren einfach nahezu unverändert weiterbauen. Bestehende Autos könnten evtl. umgerüstet werden, Arbeitsplätze bleiben erhalten, es müssen keine Stromkabel durch die ganze Republik gelegt werden (ist das CO2 neutral??), etc. etc..

Als Übergangslösung bis wir alle mit Wasserstoff fahren.........

Aber ich bin diese Diskussionen echt leid. Ich fahre meinen "Kompostwagen" und denk mir meinen Teil.

Das Thema ist zu politisch (was heißt das eigentlich genau: politisch?. Das heißt doch : Ich weiß es eigentlich besser mache es aber aus bestimmten Gründen trotzdem anders , oder?) (Kopfschüttel)

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