Liegerrad im Stadtverkehr gefährlich? was meint ihr?

Hi, ich als Fahrradfreak spiele mit dem Gedanken mir ein Liegerrad (Trike) zu kaufen um damit komfortabel überall kostengünstig und schnell hinfahren zu können.
Nun meine Bedenken wie sieht es mit der Sicherheit aus? ist das gefährlich? wie gross ist die Gefahr übersehen zu werden? so ein Teil ist so hoch wie ein Kinderrad, oder wird man damit sogar besser gesehen weil so ein Fahrzeug so gut wie nie zu sehen ist?

Es handelt sich um so ein Fahrzeug, da kann man sich einen Motor rein bauen und es nach und nach zu einem Velomobil umbauen, das sieht dann optisch mehr nach Auto aus, ist aber ohne Motor rechtlich ein Fahrrad, ein Motor baue ich nicht rein, weil dann darf ich damit nicht mehr auf Radwegen fahren.

Da ich viel in der Grosstadt fahre wäre so ein Fahrzeug ideal, weil ich überall Fahren darf wo man mit dem Rad auch fahren kann und so überall schnell da ist, nebenbei eignet es sich auch für Strecken bis 250Km am Tag.
Das einzigste was mich noch abhält mir das Trike zu kaufen ist das Thema Sicherheit, normal würde ich auf dem Radweg fahren dürfen und auch müssen nur leider sind nicht überall welche die breit genug sind, hinzu kommt das Problem mit parkenden Autos, da ich kein Auto habe weiss ich nicht ob man als Autofahrer so ein Fahrzeug überhaupt rechtzeitig sehen kann.

Wie ist das eigendlich rechtlich bei einem benutzungspflichtigen Radweg wenn ich ihn benutzen muss, ich mit dem Fahrzeug aber nicht raufpasse, darf und muss ich dann auf der Fahrbahn fahren? Leider gibts hier in HL einige Radwege die sehr schmal sind, besonders innerorts, ausserorte werden gerade sehr gute Radwege gebaut die sehr breit sind so das da mindestens 3 Trikes rauf passen würden.

Was haltet ihr von so einem Fahrzeug algemein im Verkehr?

Beste Antwort im Thema

...hört sich eher nach Blind sein wollen an...

Wer diese "Größe" nicht wahrnehmen kann, sollte den Anderen zuliebe seinen Führerschein abgeben.

Sorry...

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Die eigentliche Gefahr bei der Rad-Raserei ist in der Tat nicht die Geschwindigkeit an sich, sondern die mangelhafte Kontrolle des Radfahrers in Relation zur Geschwindigkeit.

Zitat:

@ghostrider78 schrieb am 24. Dezember 2015 um 09:48:24 Uhr:



Zitat:

@VW198926 schrieb am 23. Dezember 2015 um 21:58:54 Uhr:


... Kamikazeliegefahrgeräten ... Liegeselbstmordfahrgetäte ... Sterbehilfefahrgerät? ... rollende Sarg ... Kamikaze Liegefahrgeräte ...

... Temporauschfanatiker ...

Freunde der liegenden Temporauschfraktion : Das Ding wo ihr mit euren Fahrgeräten drauf rumfahren tut nennt sich RADweg und nicht RASweg .

So das musste gesagt werden.
Ironie und Sarkasmus off.

Na, geht´s Dir jetzt besser? So ein Forum ist schon toll, um sich einfach mal auszuweinen, nicht wahr?

Wenn es Dir schwer fällt, die Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern mit "gut 50 Sachen" einzuschätzen, so daß diese "wie aus dem Nichts" vor Deiner Karre auftauchen, ist es wohl Zeit für einen Termin beim Augenarzt. Möglicherweise ist auch auf anderen Gebieten professionelle Hilfe angesagt, wenn ich aus der Liste Deiner völlig unangebrachten Wortschöpfungen auf eine in gewissem Maße verzerrte Realitätswahrnehmung schließen darf...

Ich persönlich mache Fehler, du vielleicht nicht, aber ist ein anderes Thema.

Es gibt sehr enge, schlecht einsehbare Kreuzungen und da sieht man den Radfahrer einfach nicht. Da darf man sich dann vortasten, während (üblicherweise) der Hintermann schon wieder auf die Hupe drückt, was denn der Vordermann da so lange schaut, ist doch grün...

Wenn man dann also, grad bei Regen und nachts (im Moment wird´s sehr früh dunkel und spät hell) glaubt es wäre frei, da käme kein Radfahrer und losfährt, ist es mir lieber, wenn der Radfahrer, den man vielleicht doch übersehen hat, noch bremsen kann. Meinetwegen soll der fluchen und mir gegen mein Auto treten, aber:

Ich will den dann nicht unbedingt a) über die Motorhaube oder durchs Seitenfenster fliegen haben oder b) in so einem Liegerad aus dem Radhaus schälen bzw. ihm über die Beine fahren.

Ich weiß nicht wie du das üblicherweise hältst, bist wie bereits bemerkt offenbar unfehlbar, aber ich mag sie auch nicht, die Radraser. Genausowenig wie Kinderwagen- und Rollatorraser. Auch so Wortschöpfungen.

Drahkke hat´s eigentlich auf den Punkt gebracht: Man sollte sein Tempo unter Kontrolle haben, also auch mit Fehlern anderer rechnen und noch reagieren können.

Komm da mal an mit einem (Liege)Rad und dann läuft dir Mutti mit Kinderwagen oder Opa mit dem Rollator auf den Radweg. 😎 🙄

@Drahkke Genauso ist es.

Das fängt ja schon bei den Reifen an...ein Steinchen genügt dann Peng und der Liegeradler stürzt und landet mit Pech unter die Räder.

Ganz zu schweigen von den Bremsen, jeder Roller auch wenn er mit Mühe 25 schafft braucht gute Bremsen und diese Räder fahren mit Fahrradbremsen die für Fahrradtempo ausgelegt sind.

Wie gesagt ich habe nichts gegen Radfahrer aber wenn man so schnell fahren will dann doch bitte auf der Fahrbahn , da sieht man die weningstens ein bisschen...solche Geschosse gehören nicht auf Rad und Gehwege da sollte die Politik gegen vorgehen, ich darf auch nicht mit meinem Motorrad mit 40 oder 50 Sachen über den Radweg brettern, würde ich gern wenn Stau ist aber darf ich nicht. Genso sollten die das auch nicht dürfen.
Radwege sind keine Rennstrecken und nicht für so hohes Tempo ausgelegt, von der Unsichtbarkeit dieser Räder ganz zu schweigen, man sieht die hinter parkenden Autos nicht.

Ich bin nun schon echt einer der in der Stadt eher nur Max 45 statt 50 fährt und im Schneckentempo abbiegt aber gegen solche Räder hilft alle Vorsicht wenig.

Diese Räder müssten reglementiert werden :
Führerschein
Versicherung/Kennzeichen
Oder:
Übersetzung begrenzen damit so hohes Tempo nicht geht ausser am steilen Gefälle, da rechnet man eh damit das selbst Kinderräder 30 erreichen.

Zitat:

@RSK64 schrieb am 24. Dezember 2015 um 12:30:56 Uhr:


Mir ist son Ding vor ein paar Wochen mal über nen uneinsichtigen Zebrastreifen geheizt! Der hatte auch gut Tempo drauf und ist ohne zu schauen drübergebrettert ... Sein Glück dass es eine 30er-Zone war und ich bei Zebrastreifen sowieso immer Acht auf solche Vollidioten gebe.
Am Ende kriegt man ja noch die Schuld, wenn man so einen Deppen umfährt.
Leider hat man in diesem "warmen" Winter einfach keine Ruhe vor Zweirädern...

Kinder, Fußgänger, Radfahrer, Zwei- und Dreiradfahrer, Autofahrer .............

Alles Verkehrsteilnehmer mit Stärken und Schwächen. Sommer wie Winter.

Wer sich durch einen davon gestört, bedrängt, gefährdet, ......... sieht, sollte einfach Daheim bleiben. 🙂

Gruß Frank,
der täglich die Herausforderung Straßenverkehr sucht. 😉

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Nochmal lesen, dann klugscheissen, auch wenns schwer fällt.

Wenn ich das schon lese ... Fahrradtechnik. Rennräder sind genauso gefährlich? Damit erreicht man auch relativ problemlos Geschwindigkeiten um die 40 km/h pro Stunde.

Technisch sind Liegeräder alles andere als gefährlich ... wer bloß einmal jährlich zum Männertag mit dem Fahrrad "fährt" kann schlecht einschätzen, was mit derartiger Technik sicher geht.

Für einen Großteil der Autofahrer sind selbst normale Fahrräder am Fahrradweg zu schnell. Selbst Fußgänger werden manchmal angehupt, wenn sie in ähnlichen Situationen die Straße kreuzen wollen. Das kann kein ausschließliches Liegeradproblem sein.

Genau das ist das Problem : ,, Am Fahrradweg" zu schnell...die donnern da mit teils über 50 Kmh lang , wäre so als wenn ich mit dem Auto 150 Kmh durch die Stadt fahre oder mit dem Motorrad mit 60 durch die Spielstraße brettere .

Man sollte schon angepasst fahren..und 40 oder 50 Kmh+ ist nicht angepasst zumindest nicht auf einem Radweg . Die sind nur für 17 Kmh +- ausgelegt.
Für solche Liegeräder sind die nicht ausgelegt.

Zitat:

@RSK64 schrieb am 24. Dezember 2015 um 14:40:24 Uhr:


Nochmal lesen, dann klugscheissen, auch wenns schwer fällt.

Habe ich gelesen. 🙂 Und es sind nicht nur Liegendradfahrer die über einen Zebrastreifen "brettern".

Das machen andere mit normalen Rädern manchmal auch.

Somit bist du immer der Depp wenn du jemand auf einem Zebrastreifen erwischt.

Egal ob gut oder schlecht einsehbar.

Und das Radfahrer keinen Vorrang dort haben, es sei denn sie schieben, ist dann auch kein Trost.

Gruß Frank,
dem auch nicht immer gefällt was andere VT so machen aber damit leben oder Daheim bleiben muss. 😉

Heute wieder den gleichen Liegefahrer gesehen, raste wieder auf dem Radweg rum und nahm wenig Rücksicht auf entgegenkommende Radfahrer.
Radwege sind doch keine Rennstrecken !

Mir wäre eh lieber die Radwege kämen weg damit wir mehr Parkplätze haben, warum nicht die Radfahrer auf Radfahrstreifen fahren lassen ? An vielen Orten ginge es...dAnn hätte man weningstens eine Chance die flachen Selbstmordgeschosse zu sehen.

Einige Argumente gegen Radwege :
1. Radwege nehmen uns Autofahrern die Parkplätze
2. Radwege sind oft nicht als solche zu erkennen
3. Radwege kosten unnütz Steuergelder die man lieber zur Instandsetzung der Fahrbahnen nutzen könnte.
4. Radwege bringen oft keine Sicherheit für Radfahrer sondern werden von einigen als Rennstrecken missbraucht.
5. Radwege behindern den Kfz Verkehr sie enden oft so das Radfahrer unvermittelt auf der Fahrbahn auftauchen oder diese sogar mehrfach kreuzen wenn der Radweg auf der anderen Seite weiter geht.
6. Viele Radfahrer nutzen die Radwege eh nicht, besonders Rennradfahrer nicht...ist denen ja nicht gut genug der Radweg. Wenn die Liegegeschosse da fahren können dann kann ein Rennrad da erst recht fahren.

Wenn schon Liegeräder da 60 fahren können und dürfen dann bitte auch folgende Fahrzeuge
25 Kmh Autos
Mopeds
Mofas
Motorräder die nicht so schnell sind
kleine Traktoren
Baumaschinen , Bagger etc
und alles was sich zwischen 0 und 50 Kmh bewegt gleiches Recht für alle 😁

Sorry für den zynischmus und Sarkasmus aber ist doch war.

Radwege sollten auch nicht als Sportstätte missbraucht werden von den Liegefahrgeräten.

Zitat:

@VW198926 schrieb am 26. Dezember 2015 um 00:45:33 Uhr:


Heute wieder den gleichen Liegefahrer gesehen, raste wieder auf dem Radweg rum und nahm wenig Rücksicht auf entgegenkommende Radfahrer.

Wenig Rücksicht? Wie äußerte sich das? Ist der böse, böse Liegeradler etwa einfach weitergefahren statt am Radwegrand anzuhalten und mit der Weiterfahrt zu warten, bis der Gegenverkehr vorbei ist?

Im Ernst: Würde der Gesetzgeber es erlauben, würden viele schnellfahrende Radler lieber die Straße nutzen als den Radweg. Wie groß das Geschrei vieler Autofahrer dann aber wäre, läßt sich schön im Radwegthread dieses Forums nachlesen.

Letztlich kann sich ein Radler verhalten wie er will, irgendein Mitmensch jammert immer, in einem Autofahrerforum sind´s eben typischerweise die Autofahrer. Dieses Gejammer über Radler (oder allgemeiner: über Menschen, die anders sind, denken, handeln usw. als man selbst) macht aber Mut, zeigt es doch, daß wir (noch) keine wirklichen Probleme in diesem Land haben (Oder diese Probleme nicht wahrgenommen werden...).

Last, but not least: was der gut eingesessenen Couchpotato als "Rasen" erscheint, ist dem halbwegs trainierten Liegeradler schätzungsweise gemütliches Reisetempo. Wer nicht selbst sportlich unterwegs ist (egal mit welchem fahrbaren Untersatz) ist selten in der Lage, Reaktionsfähigkeiten am oberen Ende des menschenmöglichen einzuschätzen. Und ja, nicht selten gleichen routinierte und sportliche Fahrer (gemeinhin des öfteren als "Raser" verunglimpft) die unangepassten Aktionen anderer VT ohne großes Geschrei, aber mit leisem Seufzen aus.

Letztlich ist das alles eine Frage der Risikobewertung, und diese fällt wohl bei jedem Menschen höchst individuell aus.

@ghostrider78
Na zur Frage was mit mangelder Rücksicht gemeint ist : Man stelle sich einen normalen Radweg vor der ja naturgemäß nicht breit ist und oft für beide Richtungen gilt. Wenn man da 30 und mehr fährt gefährdet man den Gegenverkehr und die Fußgänger sprich die Liegeradler müssen angepasst fahre also 15 Kmh +- . Klar diese Räder sind aus technischer Sichz beeindruckend was mit purer Muskelkraft geht , ganz nett auf der Rennstrecke aber doch nicht im Straßenverkehr

Zitat:

@VW198926 schrieb am 26. Dezember 2015 um 03:03:14 Uhr:


(...) sprich die Liegeradler müssen angepasst fahre also 15 Kmh +- . (...)

15 km/h? FÜNFZEHN??! Das haut mich um...

... bumm.

Vielleicht hat der eine oder andere Schwierigkeiten, sich diese Geschwindigkeit vorzustellen. Aber bei diesem Tempo rührt sich die Tachonadel meines Youngtimers noch keinen mm. Die Karre fährt im zweiten Gang bei Standgas schneller.

Die Aussage zur Geschwindigkeit wird Deinem Sicherheitsbedürfnis entspringen, dazu kann ich nichts sagen. Wie schon geschrieben, Risikobewertung ist individuell. Letztens sah ich auf dem Radweg wieder jemanden seinen Hund Gassi führen, die Leine quer über den Weg gespannt. Dem wären sicher 15 km/h noch viel zu schnell und unverantwortlich - alles über Schrittgeschwindigkeit, d.h. SEINER Schrittgeschwindigkeit, stellt schließlich eine Gefahr für sein Hundi dar.

Aber diese Diskussion gehört wohl besser in den Radwegthread, daher bin ich hier raus.

Ja alle Radwege abschaffen, und alle Radfahrer auf die Straße und fertig ist die Geschichte. Dort werden die Radfahrer besser gesehen und können auch schneller fahren.

Zitat:

@ghostrider78 schrieb am 26. Dezember 2015 um 08:56:09 Uhr:



Zitat:

@VW198926 schrieb am 26. Dezember 2015 um 03:03:14 Uhr:


(...) sprich die Liegeradler müssen angepasst fahre also 15 Kmh +- . (...)
15 km/h? FÜNFZEHN??! Das haut mich um...
... bumm.

Vielleicht hat der eine oder andere Schwierigkeiten, sich diese Geschwindigkeit vorzustellen. Aber bei diesem Tempo rührt sich die Tachonadel meines Youngtimers noch keinen mm. Die Karre fährt im zweiten Gang bei Standgas schneller.

Diese Geschwindigkeit bezog sich auf das

Liegerad

.

Letzten Monat ist bei uns an der Ecke in verkehrsberuhigter Zone eine Radlerin mit Kinderanhänger in einen Liegeradler der von rechts kann reingerauscht. Anhänger umgekippt, Kinder (2) auf der Strasse gelegen. Aussage der völlig aufgelösten Mutter: Ich hab Ihn nicht gesehen. Ergebnisse: 2 Erwachsene und 2 Kinder mit heftigen Schürfwunden. Und natürlich hatten die Kinder keinen Helm auf. Sind ja im sicheren Anhänger gesessen.

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