Liegerrad im Stadtverkehr gefährlich? was meint ihr?
Hi, ich als Fahrradfreak spiele mit dem Gedanken mir ein Liegerrad (Trike) zu kaufen um damit komfortabel überall kostengünstig und schnell hinfahren zu können.
Nun meine Bedenken wie sieht es mit der Sicherheit aus? ist das gefährlich? wie gross ist die Gefahr übersehen zu werden? so ein Teil ist so hoch wie ein Kinderrad, oder wird man damit sogar besser gesehen weil so ein Fahrzeug so gut wie nie zu sehen ist?
Es handelt sich um so ein Fahrzeug, da kann man sich einen Motor rein bauen und es nach und nach zu einem Velomobil umbauen, das sieht dann optisch mehr nach Auto aus, ist aber ohne Motor rechtlich ein Fahrrad, ein Motor baue ich nicht rein, weil dann darf ich damit nicht mehr auf Radwegen fahren.
Da ich viel in der Grosstadt fahre wäre so ein Fahrzeug ideal, weil ich überall Fahren darf wo man mit dem Rad auch fahren kann und so überall schnell da ist, nebenbei eignet es sich auch für Strecken bis 250Km am Tag.
Das einzigste was mich noch abhält mir das Trike zu kaufen ist das Thema Sicherheit, normal würde ich auf dem Radweg fahren dürfen und auch müssen nur leider sind nicht überall welche die breit genug sind, hinzu kommt das Problem mit parkenden Autos, da ich kein Auto habe weiss ich nicht ob man als Autofahrer so ein Fahrzeug überhaupt rechtzeitig sehen kann.
Wie ist das eigendlich rechtlich bei einem benutzungspflichtigen Radweg wenn ich ihn benutzen muss, ich mit dem Fahrzeug aber nicht raufpasse, darf und muss ich dann auf der Fahrbahn fahren? Leider gibts hier in HL einige Radwege die sehr schmal sind, besonders innerorts, ausserorte werden gerade sehr gute Radwege gebaut die sehr breit sind so das da mindestens 3 Trikes rauf passen würden.
Was haltet ihr von so einem Fahrzeug algemein im Verkehr?
Beste Antwort im Thema
...hört sich eher nach Blind sein wollen an...
Wer diese "Größe" nicht wahrnehmen kann, sollte den Anderen zuliebe seinen Führerschein abgeben.
Sorry...
615 Antworten
Na ja Motorradfahrer sind hier besonders im Frühling viele, gestern gabe ich einen gesehen der hat in der Stadt in der Beckergrube erstmal alle Autos überholt, ob er das darf weiss ich nicht, aber wenn die ihm zulangsam sind na ja...an erster Stelle gefährdet er sich selbst und schneller als erlaubt war er im Grunde nicht.
Offtopik:
Meiner Meinung nach sind 25 Kmh Autos die schlimmsten Verkehrshindernisse, hier fährt immer ein Junge mit sowas rum. Sieht lustig aus.
Obwohl dürfte/müsste der nicht auch auf dem Radweg rauf? früher fuhr öfter mal ausserorts so ein kleines 25Kmh Auto rum auf dem Radweg neben der Landstrasse ist, mit sowas auf der Landstrasse würde ich mir niemals trauen, da hätte ich Angst mir fährt einer hinten rein.
Diese 25Kmh Autos behindern sogar die Radfahrer . Als es Berg ab ging kam er auf sagenhafte 29,6Kmh wow.
Tach!
Ja, genau aus diesem Grund, weil ich neben Fahrrad und Auto auch Motorrad fahre, weiß ich, dass schwachsinnige Aktionen und Unaufmerksamkeit sehr schnell sehr problematisch werden können.
Mit dem Motorrad fahre ich nicht mit 120 auf der linken Spur der Autobahn kilometerlang vor einem Audi A4 her, selbst wenn ich das unter gewissen Umständen dürfte.
Ebensowenig fahre ich mit dem Rad auf der Straße, wenn es einen Radweg gibt.
M. D.
Bei uns in Frankfurt werden ja gerade in großem Stil Radwegeschilder abgebaut. Wenn ich sehe, was da teilweise für ein Unsinn verzapft wird.
Beispiel: Durchgangsstraße mit hohem, aber flüssigem Verkehrsaufkommen in beiden Richtungen. Durchschnittstempo gut 50 km/h. Eine Fahrspur je Richtung, gerade breit genug für ein Fahrzeug. Überholen eines Fahrrads bei Gegenverkehr nicht möglich.
Auf jeder Seite gut ausgebauter Fußweg (1,50) und Radweg (1,20). Beide seit über 50 Jahren gerne und häufig (auch von mir) genutzt. Hat in all den Jahren genau einen Unfall gegeben. Mit einem Rennradfahrer, der meinte auf der Straße fahren zu müssen.
Und nun die Schilder weg. Ohne bauliche Veränderungen. Einfach nur krank. Willkommen auf der Straße! Ich warte auf den ersten Toten. Ich werde nicht dazugehören, werde selbstverständlich weiter den Radweg benutzen.
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Ja, genau aus diesem Grund, weil ich neben Fahrrad und Auto auch Motorrad fahre, weiß ich, dass schwachsinnige Aktionen und Unaufmerksamkeit sehr schnell sehr problematisch werden können.
Das ist eine Binsenweisheit.
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Mit dem Motorrad fahre ich nicht mit 120 auf der linken Spur der Autobahn kilometerlang vor einem Audi A4 her, selbst wenn ich das unter gewissen Umständen dürfte.
Was wenig oder garnichts mit der Frage "Radweg oder Fahrbahn" zu tun hat. Dein Glaube, der Autofahrer brauche auf der Fahrbahn nicht mit langsameren Fahrzeugen oder Hindernissen zu rechnen, der ist schlicht falsch, das ist hier monate- und seitenlang besprochen worden.
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Ebensowenig fahre ich mit dem Rad auf der Straße, wenn es einen Radweg gibt.
So ist die Regel
vielleicht(je nach Radweg). Ich weiss aber nicht, was das mit dem Thema zu tun hat - worauf du ja vermutlich leider hinauswolltest.
(und der Punkt ist hier doch, daß es eben umstritten ist, wo/wann die Sicherheit für Radfahrer -und über die Summe aller Verkehrsteilnehmer- die größere ist).
Zitat:
Original geschrieben von MurphysR
Und nun die Schilder weg. Ohne bauliche Veränderungen. Einfach nur krank. Willkommen auf der Straße! Ich warte auf den ersten Toten. Ich werde nicht dazugehören, werde selbstverständlich weiter den Radweg benutzen.
Die Aufhebung der Benutzungspflicht bedeutet nur, daß der Radfahrer dort fahren darf, wo es für ihn (in dem Moment) sicherer ist. Wenn es so ist, wie du es darstellst, dann sollte die Wahl dort wohl selten auf die Fahrbahn fallen.
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Und wenn er auf der strasse angerempelt wird , weiss er auch das der Radweg Sicherer ist wie die Strasse.
Rudiger
Original geschrieben von MurphysR
Und nun die Schilder weg. Ohne bauliche Veränderungen. Einfach nur krank. Willkommen auf der Straße! Ich warte auf den ersten Toten. Ich werde nicht dazugehören, werde selbstverständlich weiter den Radweg benutzen.Die Aufhebung der Benutzungspflicht bedeutet nur, daß der Radfahrer dort fahren darf, wo es für ihn (in dem Moment) sicherer ist. Wenn es so ist, wie du es darstellst, dann sollte die Wahl dort wohl selten auf die Fahrbahn fallen.
Moin!
Zitat:
Original geschrieben von Brunolp12
Das ist eine Binsenweisheit.Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Ja, genau aus diesem Grund, weil ich neben Fahrrad und Auto auch Motorrad fahre, weiß ich, dass schwachsinnige Aktionen und Unaufmerksamkeit sehr schnell sehr problematisch werden können.
Das ist eine schlichte Wahrheit.
Zitat:
Original geschrieben von Brunolp12
Was wenig oder garnichts mit der Frage "Radweg oder Fahrbahn" zu tun hat. Dein Glaube, der Autofahrer brauche auf der Fahrbahn nicht mit langsameren Fahrzeugen oder Hindernissen zu rechnen, der ist schlicht falsch, das ist hier monate- und seitenlang besprochen worden.Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Mit dem Motorrad fahre ich nicht mit 120 auf der linken Spur der Autobahn kilometerlang vor einem Audi A4 her, selbst wenn ich das unter gewissen Umständen dürfte.
In der Tat muss man, egal in/auf welchem Fahrzeug man unterwegs ist, nicht mit jedweder Schwachsinnsaktion anderer rechnen.
Mir geht es hier, was auch unschwer herauszulesen war, nicht um die juristische Frage im Falle eines Unfalls.
Vielmehr geht esmir darum, dass die Unfallgefahr für einen Radfahrer größer ist, wenn er bei existierendem Radweg auf der Fahrbahn unterwegs ist als af dem radweg, da der eine oder andere Autofahrer eben bei vorhandenem Radweg nicht mit einem Radfahrer auf der Fahrbahn rechnet.
Dass der Autofahrer dies in diesem Fall trotzdem tun müsste, ist dabei unerheblich.
Wie gesagt kann der Radler sich ja auf den Grabstein schreiben lassen, dass er eigentlich im Recht war.
Und wie gesagt macht es aus diesem Grund Sinn, als schwächerer Verkehrsteilnehmer nicht stur irgendein an der Stelle theoretisches Vorrecht durchzusetzen, sondern sich vernünftig zu verhalten.
Zitat:
Original geschrieben von Brunolp12
So ist die Regel vielleicht (je nach Radweg). Ich weiss aber nicht, was das mit dem Thema zu tun hat - worauf du ja vermutlich leider hinauswolltest.Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Ebensowenig fahre ich mit dem Rad auf der Straße, wenn es einen Radweg gibt.
(und der Punkt ist hier doch, daß es eben umstritten ist, wo/wann die Sicherheit für Radfahrer -und über die Summe aller Verkehrsteilnehmer- die größere ist).
Das ist nur umstritten, weil der ADFC für seine Radikalradler-Kunden eine Rechtfertigung suchte, ohne Rücksicht auf andere die Fahrzeut zu optimieren.
Zitat:
Original geschrieben von Brunolp12
Die Aufhebung der Benutzungspflicht bedeutet nur, daß der Radfahrer dort fahren darf, wo es für ihn (in dem Moment) sicherer ist. Wenn es so ist, wie du es darstellst, dann sollte die Wahl dort wohl selten auf die Fahrbahn fallen.Zitat:
Original geschrieben von MurphysR
Und nun die Schilder weg. Ohne bauliche Veränderungen. Einfach nur krank. Willkommen auf der Straße! Ich warte auf den ersten Toten. Ich werde nicht dazugehören, werde selbstverständlich weiter den Radweg benutzen.
Der Radweg ist immer sicherer, vorausgesetzt man fährt vernünftig.
M. D.
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Das ist eine schlichte Wahrheit.Zitat:
Original geschrieben von Brunolp12
Das ist eine Binsenweisheit.
Die Betonung liegt allerdings auf "schlicht".
Deine Antwort "... nach wie vor der beste Weg, als Radfahrer vorausschauend und defensiv unterwegs zu sein. Allein das Recht auf seiner Seite zu haben hilft nichts, wenn man sich das dann nur noch auf den Grabstein schreiben (lassen) kann." ist zum Thema "Verkehr & Sicherheit" eben einfach bloss eine Themenverfehlung. Also "nichts verstanden und nicht nachgedacht". Weitere Erklärungen hierzu findest du zahlreich im Thread.
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
In der Tat muss man, egal in/auf welchem Fahrzeug man unterwegs ist, nicht mit jedweder Schwachsinnsaktion anderer rechnen.
Natürlich. Aber das weiss auch jeder Radler, der mal mehr als 3 km durch die Stadt gefahren ist und handelt danach.
Deshalb "Binsenweisheit".
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Mir geht es hier, was auch unschwer herauszulesen war, nicht um die juristische Frage im Falle eines Unfalls.
Vielmehr geht esmir darum, dass die Unfallgefahr für einen Radfahrer größer ist, wenn er bei existierendem Radweg auf der Fahrbahn unterwegs ist (...)
Das ist nur umstritten, weil der ADFC für seine Radikalradler-Kunden eine Rechtfertigung suchte, ohne Rücksicht auf andere die Fahrzeut zu optimieren.
(...)
Der Radweg ist immer sicherer, vorausgesetzt man fährt vernünftig.
Nein. Nicht immer ist ein Radweg sicher oder "sicherer". Deshalb ist es gut, wenn die Stadtplanung endlich reagiert und die entsprechende Verordnung umsetzt, so dass die Benutzungspflicht aufgehoben wird.
Vielleicht lernen Autofahrer dann auch endlich, dass Radfahrer natürlich überall sein können. Mit der Frage ob ein Radweg vorhanden wäre, haben die sich garnicht zu beschäftigen, sondern sich aufs Fahren zu konzentrieren.
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Vielmehr geht esmir darum, dass die Unfallgefahr für einen Radfahrer größer ist, wenn er bei existierendem Radweg auf der Fahrbahn unterwegs ist als af dem radweg, da der eine oder andere Autofahrer eben bei vorhandenem Radweg nicht mit einem Radfahrer auf der Fahrbahn rechnet.
Ach nee, nicht schon wieder die alte Kamelle. Auf der Fahrbahn fährt ein Radfahrer im Sichtfeld des restlichen Verkehrs und darum sicherer. Da beißt die Maus der Schwanz keinen Faden ab. Auch wenn gerne von der gefühlten Sicherheit auf Radwegen geredet wird, sie ist objektiv nicht vorhanden.
Neben dem Sichtfeld ist eine Geradeausspur rechts von den Rechtsabbiegenden zusätzlich schwachsinnig.
Zitat:
Und wie gesagt macht es aus diesem Grund Sinn, als schwächerer Verkehrsteilnehmer nicht stur irgendein an der Stelle theoretisches Vorrecht durchzusetzen, sondern sich vernünftig zu verhalten.
Was damit rein gar nichts zu tun hat.
Zitat:
Das ist nur umstritten, weil der ADFC für seine Radikalradler-Kunden eine Rechtfertigung suchte, ohne Rücksicht auf andere die Fahrzeut zu optimieren.
Der ADFC ist mitnichten ein Verein für "Radikalradler", was immer das sein mag. Vielleicht Verwandte von Ramsauers Kampfradlerphantom. Der ADFC wird nicht zu Unrecht in Radfahrerkreisen verspottet als Fahrrad-TUI, denn viel mehr als ein Reiseveranstalter ist der Laden nicht mehr.
Fahrzeit-Optimierung ist übrigens beliebt als Grund für Forderung von neuen Straßen, ergo von Kfz-Fahrern. Naja gut, Motoradfahrer haben lieber kurvige, unübersichtliche Strecken lieber zum Organespenden, um auch mal etwas zu polemisieren.
Zitat:
Der Radweg ist immer sicherer, vorausgesetzt man fährt vernünftig.
Deine Meinung, die leider durch nichts belegt ist. Oder du wirfst einer Unzahl Senioren, Frauen, und ähnlich vernünftig Fahrenden vor sie hätten sich freiwillig unter LKW-Reifen geworfen.
Viele Grüße,
Martin
Tach!
Zitat:
Original geschrieben von MartinTriker
Ach nee, nicht schon wieder die alte Kamelle. Auf der Fahrbahn fährt ein Radfahrer im Sichtfeld des restlichen Verkehrs und darum sicherer. Da beißt die Maus der Schwanz keinen Faden ab. Auch wenn gerne von der gefühlten Sicherheit auf Radwegen geredet wird, sie ist objektiv nicht vorhanden.Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Vielmehr geht esmir darum, dass die Unfallgefahr für einen Radfahrer größer ist, wenn er bei existierendem Radweg auf der Fahrbahn unterwegs ist als af dem radweg, da der eine oder andere Autofahrer eben bei vorhandenem Radweg nicht mit einem Radfahrer auf der Fahrbahn rechnet.Neben dem Sichtfeld ist eine Geradeausspur rechts von den Rechtsabbiegenden zusätzlich schwachsinnig.
Diese Argumentation ist mir geläufig und ich denke, dass die hohe Anzahl der Unfälle zwischen rechts abbiegenden KfZ und geradeaus fahrenden Radlern natürlich auch auf Unaufmerksamkeit bei den KfZ-Lenkern zurückzuführen ist.
Allerdings würden angemssene Geschwindigkeit und Vorsicht bei den Radfahrern diese Unfälle verhindern können. Wer natürlich mit 30 Km/h auf dem Fahrrad stur über die Kreuzung brettert, lebt gefährlich und verstößt nebenbei gegen die StVO lt. der man ja immer bremsbereit sein und mit angemessener Geschwindigkeit fahren muss.
Zitat:
Original geschrieben von MartinTriker
Was damit rein gar nichts zu tun hat.Zitat:
Und wie gesagt macht es aus diesem Grund Sinn, als schwächerer Verkehrsteilnehmer nicht stur irgendein an der Stelle theoretisches Vorrecht durchzusetzen, sondern sich vernünftig zu verhalten.
Ach so.
M.E. liegt hier die Ursache von 99% der Konflikte zwischen Fahrrad- und Autofahrern.
Zitat:
Original geschrieben von MartinTriker
Der ADFC ist mitnichten ein Verein für "Radikalradler", was immer das sein mag. Vielleicht Verwandte von Ramsauers Kampfradlerphantom. Der ADFC wird nicht zu Unrecht in Radfahrerkreisen verspottet als Fahrrad-TUI, denn viel mehr als ein Reiseveranstalter ist der Laden nicht mehr.Zitat:
Das ist nur umstritten, weil der ADFC für seine Radikalradler-Kunden eine Rechtfertigung suchte, ohne Rücksicht auf andere die Fahrzeut zu optimieren.
Fahrzeit-Optimierung ist übrigens beliebt als Grund für Forderung von neuen Straßen, ergo von Kfz-Fahrern. Naja gut, Motoradfahrer haben lieber kurvige, unübersichtliche Strecken lieber zum Organespenden, um auch mal etwas zu polemisieren.
Mit jedem Fahrzeug und auch zu Fuß fahre ich persönlich so, dass ich meine evtl. Mitfahrer sowie andere Verkehrsteilnehmer und mich selbst nicht gefährde.
Auf dem Zweirad achte ich noch mehr auf evtl. Schwachsinnsaktionen anderer.
Deshalb lebe ich, übrigens auch regelmäßiger Fahrradfahrer, noch.
Ich provoziere einfach keine brenzligen Situationen.
Zitat:
Original geschrieben von MartinTriker
Deine Meinung, die leider durch nichts belegt ist. Oder du wirfst einer Unzahl Senioren, Frauen, und ähnlich vernünftig Fahrenden vor sie hätten sich freiwillig unter LKW-Reifen geworfen.Zitat:
Der Radweg ist immer sicherer, vorausgesetzt man fährt vernünftig.
Viele Grüße,
Martin
Wer die Augen offenhält und angepasst vernünftig fährt, landet auch nicht unter dem LKW. Nicht mit dem fahrrad, nicht mit dem Motorrad und auch nicht mit Go-Kart oder dem Sportwagen (die man im LKW ja auch übersehen kann).
Gruß,
M. D.
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Allerdings würden angemssene Geschwindigkeit und Vorsicht bei den Radfahrern diese Unfälle verhindern können. Wer natürlich mit 30 Km/h auf dem Fahrrad stur über die Kreuzung brettert, lebt gefährlich und verstößt nebenbei gegen die StVO lt. der man ja immer bremsbereit sein und mit angemessener Geschwindigkeit fahren muss.
Mal eine Frage dazu: Ich weis jetzt nicht, ob Du auch Motorrad fährst: Innerorts seien 50 erlaubt. Jetzt die Quizfrage: Soll der Motorradfahrer an jeder Einmündung das Tempo zurücknehmen, weil jemand das Motorrad und dessen Vorfahrt / Vorrang ignorieren könnte? 😕
Nicht so sparsam ichtyos:
Auch mit dem PKW fährt man an jede Kreuzung und Einmündung in vorauseilendem Gehorsam so langsam ran, daß jemand der da blind rauswill einen auch nicht übersieht. 😁
Vielleicht noch mit 20/25 bei erlaubten 50.
Und außerorts vielleicht 40 bei erlaubten 70.
Aber ich frage mich welcher PKW Fahrer sich darauf einlässt?
Zur Sicherheit des Radwegs...
Wo schaut der PKW Fahrer hin wenn er aus einer Ausfahrt rausfährt? Auf die Straße/Fahrbahn.
Während er auf dem Radweg steht... - da schaut er natürlich nicht... 😉
Wohin sieht ein Autofahrer der an einer Kreuzung abbiegt?
Auf die Straße in die er einfährt - der Radweg ist relativ...
Wohin sieht ein abbiegender PKW? In die Straße in die er abbiegt - der Radweg ist relativ...
Daher ist es auf der Straße/fahrbahn sehr sicher.
Viele haben Angst von hinten auf die Hörner genommen zu werden.
Relativ unbegründet - deutlich höher ist die Gefahr auf dem Radweg übersehen zu werden.
Soll ich noch damit anfangen, daß PKW Fahrer gefälligst aufzupassen haben wenn sie an/vor einer Kreuzung von nem PKW überholt werden und der Überholer über ihre Spur hinweg rechts abbiegt.
(exakt so gehts dem Radfahrer hier im Thema)
Zitat:
Original geschrieben von Archduchess
Nicht so sparsam ichtyos:
(...)
Doch - ich habe das Beispiel bewusst so gewählt. Das mit der Grabstein-Inschrift "Er hatte Vorfahrt" passt halt am besten bei meinem Beispiel. 😁
Ein PKW-Fahrer hat zumindest bei 50 noch gute Chancen, nur im Krankenhaus zu landen. Aber sonst passen Deine Beispiele auch sehr gut. 🙂
Zitat:
Original geschrieben von Archduchess
Viele haben Angst von hinten auf die Hörner genommen zu werden.
Die Angst haben die Fahrbahnradler wohl kaum. Das "Argument" kommt nur von den Autofahrern, die auch ein Mofa bei gleicher Lage übersehen würden. Denen würde ich aber pauschal die Fähigkeit zum Führen eines KfZ absprechen und sie zur MPU oder vielleicht erstmal in die Fahrschule schicken wollen. 😉
Ich weiß nicht, wir hatten hier auch schon hm ich sag mal "auch"Radfahrer. 😉
Die fahren so Rad als ob sie minderwertig wären.
Solange man sich selbst als Verkehrsteilnehmer nicht für voll nimmt...
Nunja kann man von mir aus gern machen bzw. so fahren.
Aber nicht erwarten, daß alle anderen Radfahrer auch so fahren wie man selbst als "auch"Radfahrer.
Jemand der das Rad als Verkehrsteilnehmer nutzt ist nämlich was anderes.
Ist natürlich wieder die Frage ob die sich selbst begegnen möchten. 😁
Oder Angst haben was passieren würde wenn sie auf dem Fahrrad sind und sie selbst kommen von hinten an...
aka "Was der darf das oder das oder etwas mit 61 km/h darf auf die AB - das ist doch Wahnsinn, da müßte ich ja aufpassen"
Ich denke mal, wir sind uns da schon recht einig! 😎
Das Schweigen im Walde zu dieser Tageszeit spricht imho Bände. 😉
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Allerdings würden angemssene Geschwindigkeit und Vorsicht bei den Radfahrern diese Unfälle verhindern können. Wer natürlich mit 30 Km/h auf dem Fahrrad stur über die Kreuzung brettert, lebt gefährlich und verstößt nebenbei gegen die StVO lt. der man ja immer bremsbereit sein und mit angemessener Geschwindigkeit fahren muss.
Deswegen sind Senioren auf dem Rad ja auch eine Risikogruppe, weil ja jeder weiß, dass Senioren besonders schnell mit dem Rad fahren. 🙄
So nebenbei sind es meistens PKW FahrerFahrende die Tempo 30 viel zu langsam finden und sich beschweren, wenn sie nicht schneller fahren dürfen. Aber RadfahrerRad Fahrende sollen gefälligst die Bahn frei machen und nur im Schneckentempo fahren damit man beim Abbiegen nicht so aufpassen muss.