Lexus-Attacke - Mercedes bald mehr als alt dagegen?
http://www.autobild.de/aktuell/neuheiten/artikel.php?artikel_id=6016#
Mercedes wurde ja bereits in den USA von Lexus verdrängt so wie alle anderen deutschen Premium Oberklasse wagen aber droht das nun auch in Deutschland?
304 Antworten
Schön gesagt ! 🙂
Auch wenn "kein" die völlige Abwesenheit von irgend etwas bedeutet und somit eigentlich nicht steigerbar ist.
In diesem Zusammenhang könnte man es allerdings so verstehen, daß man erst noch ganz viel Realität in die Aussagekraft der Ergebnisse bringen müßte, bis sie nur noch unrealistisch wären; also noch mehr als völlige Abwesenheit von Realität vorhanden ist. 😁
MfG ZBb5e8
Naja wenn ich sehe wer da alles mitfährt beim Gumball...
Denke auch nicht das Ferrari gerne einen Enzo bei Gumball sieht... oder Porsche den Carrera GT...oder allgemein irgendein Hersteller sein Auto.
Zum thema Lexus ... der neue IS sieht ultrageil aus... erinnert zwar in meinen Augen ein bischen an den BMW E60 aber bekanntlicherweise sieht dieser in meinen Augen auch ultrageil aus 😁
Hi!
Beim Lesen des Beitrages von ZbB5e8 ist mir übrigens wieder ein wesentlicher Unterschied im Marketing von Lexus und Mercedes aufgefallen.
Schlagwort: "Individualisierung"
Daß es diese bei MB gibt, finde ich ja eigentlich Klasse.
Aaaaber: Forumsbeiträge und Gespräche mit Verkäufern bei MB zeigen mir, daß sehr viele,ja, sehr, sehr viele damit völlig überfordert sind. Selbst Verkäufer und sogar Kenner der Materie (ich wage es mal, mich als solchen zu bezeichnen 😉) stehen oft planlos vor den diversen Ausstattungscodes und deren oft eigenartigen Kombinations- bzw. Nichtkombinationsmöglichkeiten.
(zB. Standheizung nur in Verbindung mit Plastik-"Dachlümmel", Fernbedienungsverzicht nicht möglich, etc.)
Dies führt häufig zu zahlreichen Umbestellungen und Fehlbestellungen während der Produktionsfrist , zu Logistikproblemen in der Fertigung und zu unübersichtlicher Preisgestaltung.
Das mit beispielsweise 70 K. € in Aussicht genommene Fahrzeug kostet, nachdem der unbeholfene und wenig informative Konfigurator 3x abgestürzt oder zumindest auf die Startseite zurückgekehrt ist, dann eigentlich 100 K. € bis er so aussieht, wie man sich das ursprünglich gedacht hat.
Offensichtlich ohne deswegen sehr viele Kunden zu vergrämen gibt es beim LS 430 so gut wie keine Individualisierungsmöglichkeiten. Nicht mal besondere Felgen oder dergleichen.
Man beschränkt sich auf drei Ausstattungslinien und fertig.
Für Sonderausstattungen - übrigens braucht man keine, es ist alles da - wird man in den USA an gelistete "Coachbuilders" verwiesen, die mit Segen und Garantie von Lexus am fertig ausgelieferten und bezahlten Fahrzeug spezielle Extrawünsche realisieren.
Von der Abwicklung und den Kosten sicherlich für Lexus wesentlich effektiver als die MB-Methode.
Und die Kundschaft akzeptiert es, wie sich ja zeigt.
Es ist auch für den Kunden "übersichtlicher".
Wer "drüben" einen Lexus LS 430 kauft, hat die Wahl zwischen drei unverrückbaren Ausstattungslinien. Selbstverständlich ist von jeder Variante ein Probefahrzeug zur Verfügung.
Ich finde das eigentlich wesentlich informativer als die Probefahrten mit Testfahrzeugen, die ja letztlich nie genau so konfiguriert sind wie der "Wunschwagen".
So imponierend auch im Restaurant die 10seitige Speisekarte sein mag, meistens ist man froh, wenn man aus nur wenigen Möglichkeiten auswählen kann, oder?
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß man Kunden mit zuvielen Varianten im Anbotsschreiben eher verwirrt als gewinnt.🙄
Selbständige Produzierer und Händler hier im Forum werden mir wahrscheinlich aus ihrer eigenen Erfahrung zustimmen....?!
Camlot
Die Individualisierungsmöglichkeiten bei Mercedes, spricht die endlose Aufpreisliste sind zum Teil ein Ärgernis. Oft sind es nur Kleinigkeiten, wie der Regensensor, der in den meisten Mercedes Modellen immer noch aufpreispflichtig ist, obwohl er eigebaut ist und nur freigeschaltet werden muss.
D.h er ist vorhanden, funktioniert aber nur, wenn man brav den Aufpreis bezahlt hat. Das sind nur 110,20 Euro bei einem C 350, aber es ist ärgerlich bei einem Wagen der gehobenen Mittelklasse, der im Grundpreis 40.000 Euro kostet und den man mit mit ordentlicher Ausstattung problemlos über die 50.000 bringt.
Ärgerlich auch, weil man sich bei Chrysler nicht so kleinlich zeigt, einen Chrysler 300 C kann man ohne Regensensor nicht bekommen, auch nicht ohne Parkhilfe und Xenonlicht und bei einem Crossfire wird man im Gegensatz zum SLK auch nicht mit einer zweiseitigen Aufpreisliste belästigt.
Bisher hat sich dieser Individualisierungsexzess für Mercedes natürlich ausgezahlt, weil sich kaum jemand einen neuen Mercedes " nackt " kauft, aber wenn der Druck durch Anbieter wie Lexus größer wird, wäre hier auch mal ein Umdenken angesagt.
Gruss
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Fakt ist jedenfalls, dass der Kauf nicht-inländischer Fabrikate die einheimische Automobilindustrie zerstört.
Wir haben dies am Beispiel Großbritanniens gesehen, wir sehen dies am Beispiel USA, wir sehen es am Beispiel Italien und wenn wir so weitermachen, dann werden wir vor lauter Japan-Begeisterung noch ein weiteres Beispiel hier in Deutschland abliefern.
Zitat:
Original geschrieben von schroederweg
Fakt ist jedenfalls, dass der Kauf nicht-inländischer Fabrikate die einheimische Automobilindustrie zerstört.
Wir haben dies am Beispiel Großbritanniens gesehen, wir sehen dies am Beispiel USA, wir sehen es am Beispiel Italien und wenn wir so weitermachen, dann werden wir vor lauter Japan-Begeisterung noch ein weiteres Beispiel hier in Deutschland abliefern.
Naja die Hersteller müssen sich schon internationalen Wettbewerb stellen,Fiat durfte durch Importrestriktionen stets geschützt in Italien verkaufen....tut nicht gut auf Dauer.
Ich denke das die deutschen Hersteller aber nicht Chancenlos sind....da einige Vorteile für deutsche Fabrikate nicht von der Hand zu weisen sind....
Die deutschen Labels haben ein starkes Image auch außerhalb Deutschlands und darauf lässt sich aufbauen.Kostennachteile in der Produktion und Qualitätssicherung für langfristige Perspektiven sind aber wichtige Eckpunkte dafür.
Im Design und der Produktpositionierung sind die deutschen (Premium) Hersteller gut aufgestellt.
Grüße Andy
Ist hier nicht eigentlich schon alles gesagt? Mercedes wird untergehen und Lexus die Welt beherrschen.
Zitat:
Fakt ist jedenfalls, dass der Kauf nicht-inländischer Fabrikate die einheimische Automobilindustrie zerstört.
Was für ein blödsinn.....
Die Deutsche Automobilindustrie zerstört sich von selbst und falls du denkst die ausländischen importeure sind daran schuld das die Deutschen die Produktionshallen ins Ausland z.b China,Ungarn tragen dann irrst du dich gewaltig....
@Airstrike
nun ... diese Aufpreislisten gibt es auch bei Deutschen Herstellern im Ausland nicht in dieser Form ganz besonders nicht in den USA... dort werden die Autos auch mehr oder weniger in Vollausstattung verkauft...
nur in Deutschland kannst du sowas machen da Deutschland ja der Heimatmarkt dieser Marken ist und sehr viele Leute möchten halt gern einen BMW/Mercedes/Audi fahren haben aber defacto nicht das Geld dazu und kaufen das Auto daher fast nackt... Im Ausland passiert das in dieser Form nicht da die Autos dort erst gekauft werden (in den meisten Fällen) wenn auch tatsächlich nicht nur für das Auto gearbeitet werden muss.
nochwas zum Thema Gumball...
1.2.1957
Kann ich nicht erkennen, dass sich die deutsche Autoindustrie selbst zerstört, wer sich die Verkaufszahlen von BMW und Porsche anschaut, der sieht wie gut es der deutschen Automobilindustrie wirklich geht und wie wettbewerbsfähig sie ist.
Auch Mercedes geht es gut, die Marke Mercedes ist hochprofitabel, die Mercedes Car Group leidet vor allem unter smart. Für Volkswagen hellt sich die Stimmung auch zunehmend auf, der neue Passat kann sich in seiner Klasse sehen lassen und bei Audi läuft es sowieso rund.
Opel ist ein trauriges Kapitel, aber deren Probleme wurden größtenteils von Detroit verursacht.
Natürlich muss man eine Firma wie Toyota ernst nehmen, die vefügen über die finanziellen Resourcen und auch über die Technologie richtig gute Autos zu bauen und, dass sie es geschafft haben eine völlig neue Marke wie " Lexus " innerhalb von 15 Jahren in den USA ganz oben zu positionieren, ist eine große Leistung.
Deshalb muss man aber nicht den Untergang der deutschen Automobilindustrie heraufbeschwören. Der Aufstieg von Lexus hatte auch in den USA kaum Auswirkungen auf die deutschen Hersteller, die haben alle ihren Marktanteil in diesem Zeitraum deutlich ausgebaut, sondern ging zu Lasten von Cadillac, Lincoln und Buick.
phob
Ist mir bekannt, dafür haben wir in Deutschland die Möglichkeit einen 80.000 Euro teuren SL 350 mit Stoffsitzen zu bestellen:-)
Nein ernsthaft, mich ärgert das schon teilweise sehr was da für eine kleinliche Aufpreispolitik betrieben wird. Oft für Dinge , die man in den meisten Ländern als Selbstverständlichkeit in dieser Klasse empfinden würde.
ich antworte ohne mir alle Beiträge durchgelesen zu haben.
Ich mache eine Asbildung bei Mercedes-Benz im Werk Sindelfingen.
Das erste anzeichen vom Deutschen Automarkt ist der Personalüberhang am Deutschen Standort. Vor 15 Jahren wo Deutsche Autos noch Deutsche Autos waren gab es keinen Personal überhang aber es gabmehr Beschäftigte als jetzt und es wurden weniger Autos gebaut als jetzt!
- Das gibt doch einem zu denken -
ein Hauptproblem das ich sehe sind die Zahlen-Menschen - das sind alle die über dem normalen Arbeiter stehen - sie denken nur an ihre zahlen das wir die richtige stückzahl produzieren und wens mal nicht der fall ist dann klingelt alle 5 Minuten das Telefon und ein teamleiter frägt nach wo die autos bleiben. Dann werden uns Taktzeiten aufgedrückt in der wir einfach nicht die nötige qualität liefern können da wir zu wenig personal am Band sind. Früher gab es in der Auslaufkontrolle 8 Arbeitsplätze die wirklich nur die Karosse kontroliert haben Heute sind es 4 und haben doppelt soviel autos wie früher.
Alle jamern darüber das die Deutschen eine Schlechte qualität erbringen nur meistens sind diese Fehler auf Teile zurück zu fühern die von Zulieferern kommen die, die Teile aus dem Osten her bziehen. Bekantestes Beispiel dafür ist die Defekte Dieseleinpritzpumpe von Bosch. Diese kommt auch aus dem Osten!
Wir haben jetzt den Eckhard Cordes der ein Positives Licht in der Manager zukunft hat meiner Meinung nach.
Wir müssen nur noch Hoffen das er die Entwiclungsmittel für neue Produkte wieder Hochschraubt, da hat nämlich der Schrempp einiges kaputt gemacht. man kann spaaren aber nicht an der Entwicklung von neuen Fahrzeugen. Das Schlimme daran ist einfach das die Manager ihr Gehalt bekommen und die einachen arbeiter ihren arbeitsplatz verlieren weil es keine arbeit mehr gibt. Wegen der Niederwirtschaftung von Managern.
@ Airstrike
schuld an der schlechten lage der Mercedes car group ist nicht smart sonder mercedes selber, die E-klasse verkauft sich gar nicht mehr durch die zu vielen ehemaligen elektronik probleme, die c-klasse ist vom design her zu langwielig, die S-klasse wird diese jahr abgewechselt (in wechsel jahren laufen die alten modelle immer shclecht). die restlichen modelle laufen relativ gut, obwohl es beim cls und der a-klasse nur noch eine frage der zeit ist wie lange die noch gut laufen. Der Witz shclecht hin ist ja der Maybach. Soviel geld wurde da investiert und bis sie die entwicklungskosten wieder drin haben sollte er noch mal 10 jahre lang laufen. Bei den aktuellen verkaufszahlen!
Zitat:
Original geschrieben von wildzau
Alle jamern darüber das die Deutschen eine Schlechte qualität erbringen nur meistens sind diese Fehler auf Teile zurück zu fühern die von Zulieferern kommen die, die Teile aus dem Osten her bziehen. Bekantestes Beispiel dafür ist die Defekte Dieseleinpritzpumpe von Bosch. Diese kommt auch aus dem Osten!
Das Problem liegt aber nicht am Osten sondern bei Bosch. Dort hat man sicherlich das selbe Problem wie bei euch im Werk! Minderwertiges Material, hohe Stückzahlen, schlechte Warenausganskontrolle!
willi
Das Problem liegt in der Shareholder-Value-Manie Bodenhaftung verlierender Konzernoberer.
Außerdem kann es nicht aufgegehen, wenn man die Zulieferer presst, immer innovativere Produkte zu immer niedrigeren Preisen zu liefern. Die Grenzen hierbei scheinen überschritten. Und was nützt es, auf der Einkaufsseite auf Teufel komm raus zu sparen, wenn man dann Unsummen für die Schadensbegrenzung wegen qualitativ minderwertiger Produkte zahlen muss. Es war schon öfters zu lesen, dass bei DC tausende von Euros pro Auto für Garantie- und Kulanzleistungen eingeplant werden. Dazu muss man noch die Marketingmaßnahmen rechen, die zur Imagepflege notwendig sind. Die Japaner scheinen da einen anderen Ansatz zu pflegen, und sie und ihre Kunden fahren nicht schlecht damit.
Und wie machen es die Japaner???
längere Produktionszeit? Mehr arbeiter? Qualitativere Teile? Da müssten Japanische Autos ja theoretischt teurer sein....