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Lenkrückstellung links und rechts leicht unterschiedlich

Themenstarteram 11. März 2019 um 12:51

Viele Grüsse an die Runde,

ich habe einen VW Tiguan 2.0 TDI 4motion mit 190 PS aus 2017 mir letztes Jahr als JW gekauft. Mit dem Wagen hatte ich so allerhand Ärger bis jetzt. Übrig geblieben von den Mängeln sind nun noch leichte unterschiedliche Lenkrückstellkräfte links und rechts. Das äußerst sich wie folgt: Zoppele ich am Lenkrad bzw. schlage nach links ein und lasse dann das Lenkrad los, stellt es sich gleich wieder zu nahezu 100% in die Nulllage zurück. Zoppele ich am Lenkrad bzw. schlage nach rechts ein und lasse dann das Lenkrad los, stellt es sich bis auf 1 Uhr / 1.30 Uhr wieder zurück aber eben nicht auf 12 Uhr. Beim normalen Lenken im Stadtverkehr habe ich auch immer das Gefühl, dass die Lenkung mehr rechtslastig ist. Der Wagen fährt aber stoisch geradeaus, das Lenkrad steht auch gerade.

Gemacht wurden schon:

- mehrfache Achsvermessungen mit Einstellungen

- Komplettaustausch der elektromechanischen Progressivlenkung

- im Januar kam ein Werksingenieur von VW und wies die Werkstatt an, den Sturz und Nachlauf auf Toleranzwerte einzustellen. Ich war beim Termin dabei. Es wurde der linke und rechte Sturz vermittelnd eingestellt, ebenso der Nachlauf vorne links und vorne rechts vermittelnd eingestellt, indem der Aggregateträger gelöst und mittels Spannseilen die Fahrwerkskomponenten eingestellt wurden. Eine Scheißarbeit, da sich ständig irgendwas wieder verstellte. Letztenendes konnte ich selbst am Messcomputer sehen, dass die Werte für Spur, Sturz, Nachlauf Vorderachse und Hinterachse alle in den Toleranzwerten lagen. Einen Ausdruck von der finalen Messung habe ich nicht mitbekommen - habe ehrlich gesagt dies auch völlig vergessen, da ich froh war, dass die Kiste nach dem Vermessen überhaupt noch gerade fahren konnte.

Das Lenkungsproblem besteht aber immer noch. Hinzufügen muss ist, dass der Wagen nach dem Tausch des Lenkgetriebes ca. 2 Monate und ca. 4.000 KM mit verstellten Sturz- und Nachlaufwerten an der Vorderachse herumgefahren ist, bis letztendlich der Werksingenieur der Werkstatt mal sagen musste, wie das Fahrwerk einzustellen ist. In dieser Zeit waren die Winterreifen drauf, die derzeit immer noch montiert sind. Ungleichmäßige Abfahrungen des Profils kann ich nicht erkennen. Der Lufdruck liegt bei 2,9 bar, vorne rechts manchmal bei 0,1 bar weniger, also bei 2,8 bar.

Hat jemand von Euch noch eine Ahnung, an was die für mich spürbaren leichten unterschiedlichen Lenkrückstellkräfte liegen könnten? Ich selbst habe keine Ahnung mehr. Haben auch andere Fahrzeuge solche unterschiedlichen Lenkkräfte? Ich wäre für jeden Tipp dankbar.

Achso, die Domlager wurden auch schon im Herbst gewechselt, da das linke Domlager knarzte.

 

Beste Antwort im Thema

Ford, VW, Hyundai - Lenkwinkelsensor macht immer wieder Probleme. Manchmal muß er ersetzt werden, manchmal reicht Batterie abklemmen, manchmal muß er angelernt werden. Weiß eigentlich der Mechatroniker spätestens im 3. Lehrjahr.

Nach Austausch des Lenkgetriebes ist der Lenkwinkelsensor sehr oft zu justieren.

Na ja, die alte VW/Audi-Großkotzigkeit halt, die mich von dort schon lange vertrieben hat.

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Dein Wagen wird über eine elektrische Servo verfügen, dazu gehört ein Lenkwinkelsensor. Diesen kann man u.a. bezüglich der Mitte anlernen/justieren.

Mein Z4 hatte sowas - leicht verstellt/verschlissen, die Mittenstellung wurde nicht ganz sauber erkannt und die Servo hatte in eine Richtung eher unterstützt als in die andere. Was ein Gefühl wie "läuft Spurrillen nach" erzeugte. Neu angelernt, kein Thema mehr. Ich hoffe, die haben bei Tausch der Servo nicht vergessen die jeweiligen Sensoren anzulernen.

Müsstest du ausprobieren können: Sicherung der Servolenkung ziehen und mal ohne Servounterstützung fahren. Dann kannst du einen "Pfusch der Servo in die Lenkung" sicher ausschließen. Bleibts dabei muss es was mechanisches an der Achsgeometrie sein.

Themenstarteram 11. März 2019 um 13:14

Zitat:

Dein Wagen wird über eine elektrische Servo verfügen, dazu gehört ein Lenkwinkelsensor. Diesen kann man u.a. bezüglich der Mitte anlernen/justieren.

 

Mein Z4 hatte sowas - leicht verstellt/verschlissen, die Mittenstellung wurde nicht ganz sauber erkannt und die Servo hatte in eine Richtung eher unterstützt als in die andere. Was ein Gefühl wie "läuft Spurrillen nach" erzeugte. Neu angelernt, kein Thema mehr. Ich hoffe, die haben bei Tausch der Servo nicht vergessen die jeweiligen Sensoren anzulernen.

 

Müsstest du ausprobieren können: Sicherung der Servolenkung ziehen und mal ohne Servounterstützung fahren. Dann kannst du einen "Pfusch der Servo in die Lenkung" sicher ausschließen. Bleibts dabei muss es was mechanisches an der Achsgeometrie sein.

Dass mit dem Lenkwinkelsensor habe ich schon in 2 verschiedenen Vertragswerkstätten angesprochen. Jedesmal heißt es, dass dieser nicht neu angelernt werden muss und mein Gefühl mit den unterschiedlichen Lenkrückstellkräften nichts damit zu tun hat. Ich komme mir dann vor, wie ein D...! Ich stosse sie schon auf ein eventuelles Problem und sie führen diese Arbeit nicht aus. Einmal meinte man auch, dass das Lenkgetriebe konstruktionsbedingt nicht in der Mitte liegen würde, sondern mehr auf der rechten Seite mit unterschiedlich langen Spurstangen links und rechts. Ob´s vielleicht damit was zu tun haben könnte?

Meine Behauptung das nach dem einstellen der Spur das Fahrzeug geradeaus laufen müßte, - ohne das die Reifen erneuert oder von vorne nach hinten gewechselt wurden, hat mich einen größeren Betrag in die Kaffeekasse gekostet.

Der Meister hat den Beweis angetreten und neue Reifen montiert......................Das Fahrzeug lief anschließend einwandfrei geradeaus.

Warum ich das Schreibe? Montiere einfach mal neue / andere Reifen und Teste dann mal..........

MfG kheinz

Zieh die Sicherung der Servo und versuchs. Stellt der sich dann sauber zurück hau denen ordentlich auf die Nase. Kannst hier nach VCDS Usern fragen, ob die dir einen Lenkwinkelsensor bzw. die Servo neu anlernen können.

Meiner war zum Beispiel dreifach vertreten - einmal ESP, einmal in der Servo und einmal "so". ESP und Servo hatten eigene Anlernfunktionen, da beide scheinbar mit den Rohdaten gearbeitet haben.

Themenstarteram 11. März 2019 um 13:25

Zitat:

@crafter276 schrieb am 11. März 2019 um 13:15:12 Uhr:

Meine Behauptung das nach dem einstellen der Spur das Fahrzeug geradeaus laufen müßte, - ohne das die Reifen erneuert oder von vorne nach hinten gewechselt wurden, hat mich einen größeren Betrag in die Kaffeekasse gekostet.

Der Meister hat den Beweis angetreten und neue Reifen montiert......................Das Fahrzeug lief anschließend einwandfrei geradeaus.

Warum ich das Schreibe? Montiere einfach mal neue / andere Reifen und Teste dann mal..........

MfG kheinz

Gute Idee. Bald steht der Sommerreifenwechsel an. Dann montiere ich die letztes Jahr hinten gelaufenen Räder mal auf die Vorderachse.

 

Früher gabs sowas mal bei einseitig verstopften Servoleitungen, keine Ahnung, ob das noch aktuell ist.

Da es keine Servoleitungen mehr in dem Fahrzeug gibt wohl eher nicht.

Die Werte der Spreizung wären mal interessant.

Ford, VW, Hyundai - Lenkwinkelsensor macht immer wieder Probleme. Manchmal muß er ersetzt werden, manchmal reicht Batterie abklemmen, manchmal muß er angelernt werden. Weiß eigentlich der Mechatroniker spätestens im 3. Lehrjahr.

Nach Austausch des Lenkgetriebes ist der Lenkwinkelsensor sehr oft zu justieren.

Na ja, die alte VW/Audi-Großkotzigkeit halt, die mich von dort schon lange vertrieben hat.

Ich will wieder mechanische Lenkung.

Es gibt nix Besseres, was den Fahrbahnkontakt am feinfühligsten rüberbringt. ;)

@sven diesel

Wurde auch die Kennlinie angelernt?

https://www.motor-talk.de/blogs/rotkehle?tag=Achsvermessung

Themenstarteram 12. März 2019 um 9:24

Zitat:

@hwd63 schrieb am 11. März 2019 um 20:07:35 Uhr:

@sven diesel

Wurde auch die Kennlinie angelernt?

https://www.motor-talk.de/blogs/rotkehle?tag=Achsvermessung

Die Frage kann ich Dir leider nicht beantworten. Der Wagen stand für den Lenkgetriebetausch 3 Tage in der Werkstatt. Die Mitarbeiter der Werkstatt sind mir gegenüber auch sehr mundfaul.

Zitat:

@sven diesel schrieb am 12. März 2019 um 09:24:05 Uhr:

Zitat:

@hwd63 schrieb am 11. März 2019 um 20:07:35 Uhr:

@sven diesel

Wurde auch die Kennlinie angelernt?

https://www.motor-talk.de/blogs/rotkehle?tag=Achsvermessung

Die Frage kann ich Dir leider nicht beantworten. Der Wagen stand für den Lenkgetriebetausch 3 Tage in der Werkstatt. Die Mitarbeiter der Werkstatt sind mir gegenüber auch sehr mundfaul.

@sven diesel

Dann sollen die ihre Hausaufgaben machen.

Hinstellen und nachbessern.

Alle Welt weiß es nur die Werkstatt nicht.

Hätte nicht gedacht das die im VAG Konzern auch so blöde sind.

Themenstarteram 12. März 2019 um 12:20

Zitat:

@hwd63 schrieb am 12. März 2019 um 12:08:37 Uhr:

Zitat:

@sven diesel schrieb am 12. März 2019 um 09:24:05 Uhr:

 

Die Frage kann ich Dir leider nicht beantworten. Der Wagen stand für den Lenkgetriebetausch 3 Tage in der Werkstatt. Die Mitarbeiter der Werkstatt sind mir gegenüber auch sehr mundfaul.

@sven diesel

Dann sollen die ihre Hausaufgaben machen.

Hinstellen und nachbessern.

Alle Welt weiß es nur die Werkstatt nicht.

Hätte nicht gedacht das die im VAG Konzern auch so blöde sind.

Ich habe mich mit denen gestritten, wie man ein Fahrzeug nach einem Lenkgetriebetausch nach 3 Tagen herausgeben kann, mit völlig aus der Toleranz stehenden Werten für Sturz und Nachlauf. Das ging soweit, dass ich schriftlich die Rückabwicklung des Kaufvertrages erklärt hatte. Dann kam nach 6 Wochen ein Werksingenieur, der denen dann sagte, wie das Fahrwerk einzustellen ist. Ich war dann dabei und konnte sehen, dass man mittels Spannseilen und nach Anweisung des Ingenieurs den Sturz vorne links an den Sturz vorne rechts angelichen hatte. Beim Nachlauf das gleiche Spielchen. Am Schluss waren alle Werte incl. Spur vorne und hinten wieder im grünen Bereich. Lt. Werkstatt wurde dann noch der FS ausgelesen und gelöscht. Nun habe ich aber immer noch die leicht unterschiedlichen Lenkrückstellkräfte.

VW lehnte Rückabwicklung ab. Der Vertragshändler hat dann mit VW vereinbart, dass man mir den Wagen auf Basis einer Nutzwertentschädigung für gefahrene 16.800 KM für € 5.000,00 zurücknehmen würde, wenn ich mir gleichzeitig einen Neuen oder Jahreswagen kaufen würde. (KP bei 14.200 KM € 44.500,00, mögliche Rückgabe bei 31.000 KM =NWE € 5.000,00 = Rücknahme für € 39.500,00). VW würde bei einem Neuwagen und Jahreswagen € 1.000,00 und bei einem Vorführwagen € 500,00 sowie der Händler € 1.000,00 dazugeben. Mit der bekannten Formel für Rückabwicklungen von Gebrauchtwagen komme ich auf eine NWE von ca. € 4.000,00. Da bekomme ich doch wieder einen Brass auf den Laden, der mich wieder vera... will.

Fazit: Dieses Autohaus sieht mich nie wieder.

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