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Kann es sein, dass ein Fahrzeug durch ein leichtes Heck zum Übersteuern neigt?

Themenstarteram 29. Dezember 2014 um 22:31

Ist mit eben auf Schnee aufgefallen. Im Kreisverkehr auf Schnee bricht das Heck meines Kleinwagens schnell aus, während schwerere Autos der Mittelklasse und/oder mit Heckantrieb vor mir herfahren und diese Probleme offenbar nicht haben. Gesehen eben an einem 3er Coupe und einem A3, hinter denen ich im Kreisverkehr mit deren Geschwindigkeit nicht hinter her gekommen wäre, hätte ich es drauf angelegt.

Beste Antwort im Thema

Das a und o sind erstmal die Reifen, die entscheiden am stärksten wer wie wo gut durchkommt. Erst wenn man diesen einflussfaktor ausschaltet würde ich anfangen auf Basis einer Fahrsituationen über die sonstigen Eigenschaften auslegungen des Fahrzeugs zu diskutieren.

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Dein Problem ist neben dem leichten Heck vor allem der kurze Radstand deines Kleinwagens.

wobei man zumindest dem ersten problem durch einen sandsack im kofferraum abhelfen kann.

Oder Streusalz :) ein paar Säcke:p

Zitat:

@HD-Moos schrieb am 29. Dezember 2014 um 22:41:13 Uhr:

Dein Problem ist neben dem leichten Heck vor allem der kurze Radstand deines Kleinwagens.

Sehe ich - rein physikalisch-logisch betrachtet - anders. Je länger das Fahrzeug, desto größer die "Schwungmasse".

Edit: Das Durchdrehen der Räder ist natürlich was anderes, hat dann aber auch mit dem Radstand nix zu tun.

Ein Sandsack taugt eigentlich nur zur Traktionsverstärkung bei Hecktrieblern bis die dynamische Radlastverschiebung genug Gewicht auf die Achse bringt. Als Verbesserung der Spureigenschaften eher weniger geeignet, da schwer zu kontrollieren.

mfg

Themenstarteram 29. Dezember 2014 um 23:06

Zitat:

Ein Sandsack taugt eigentlich nur zur Traktionsverstärkung bei Hecktrieblern bis die dynamische Radlastverschiebung genug Gewicht auf die Achse bringt. Als Verbesserung der Spureigenschaften eher weniger geeignet, da schwer zu kontrollieren.

mfg

Warum schwer zu kontrollieren? Denke ernsthaft daran, mir ein Sandsack in die Reserveradmulde zu stecken solange es schneit.

Das a und o sind erstmal die Reifen, die entscheiden am stärksten wer wie wo gut durchkommt. Erst wenn man diesen einflussfaktor ausschaltet würde ich anfangen auf Basis einer Fahrsituationen über die sonstigen Eigenschaften auslegungen des Fahrzeugs zu diskutieren.

da war vermutlich die "feinabstimmung" gemeint.

aber ich würde es auch mal mit 100kg versuchen.

@juschi2:

Im Moment mag dir das Heck nervös vorkommen. Mit dem Sandsack nicht mehr so, aber wenn er weggeht, dann richtig. Der Grenzbereich wird nicht nach oben verlegt, nur wesentlich schmaler.

mfg

er drückt sich nur etwas mehr in den schnee und baut natürlich mehr fliehkraft in der kurve auf.

gefährlich sollte das nicht sein, sonst dürfte man auch keine fahrgäste mitnehmen.

dran denken schadet aber nichts und es sollte nicht zum schneller fahren verleiten.

früher haben wir da umgekehrt gemacht, z.b. beim käfer oder den alten skodas. die hatten heckantrieb und motor hinten. da kamen die sandsäcke in den kofferraum vorne zwecks mehr druck auf der lenkung.

Themenstarteram 29. Dezember 2014 um 23:28

eben habe ich folgendes gefunden:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/VW_Lupo

 

Zitat:

Die Aerodynamik der Heckklappe wurde optimiert. Zur zusätzlichen Gewichtsersparnis wurde die Glasdicke der Heckscheibe reduziert und die Heckklappe in Verbundtechnik aus unterschiedlichen Aluminium-Legierungen (innen mit Magnesiumanteil) gefertigt. Die Gewichtsreduktion führte in Verbindung mit den (zur Nutzung der Steuervorteile vorgeschriebenen) Energiesparreifen zu Problemen beim Fahrverhalten: Insbesondere das nur mit einem Fahrer belastete Fahrzeug zeigte eine starke Übersteuertendenz. Um die bereits entwickelte Heckklappe und die schon bestehenden Produktionsanlagen beibehalten zu können, wurden Bleigewichte als Interimslösung in die hintere Stoßstange eingebaut.

@rgruener:

OK, dann sind wir einer Meinung. Ich wollte nur darauf hinaus, dass er nicht versuchen sollte, mit Sandsack 3er und a3 zu jagen (erster Post). :)

@joschi2:

Mit anderen Worten: Die Karre ist von vornherein beschissen konstruiert. :D

Und Steuerersparnis gibt es dafür, dass das CO2 halt nicht im Betrieb, sondern bei der Herstellung schon anfällt, aber das ist ein anderes Thema.

mfg

Themenstarteram 29. Dezember 2014 um 23:39

Also was jetzt. Laut dem Wikipedia Artikel helfen Gewichte im Heck um einer Übersteuerungsneigung entgegen zu wirken. Laut dem was ihr hier sagt, helfen sie nicht.

Zitat:

@juschi2 schrieb am 29. Dezember 2014 um 23:39:09 Uhr:

Also was jetzt. Laut dem Wikipedia Artikel helfen Gewichte im Heck um einer Übersteuerungsneigung entgegen zu wirken. Laut dem was ihr hier sagt, helfen sie nicht.

Fahr rückwärts, dann bricht dein Vehikel nicht aus.;)

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