Lenkrad schief und schlechter Geradeauslauf
Hab gesucht und einiges aber nicht wirklich genaues gefunden. Hatte ja die Spurstangen gewechselt und die Spur einstellen lassen, 65€ bei Reifen Diehl. Resultat: Lenkrad ca. 10° nach rechts geneigt und er zieht auch beim fahren nach rechts. Nicht beim Bremsen ! Nochmal hin auf ,Reklamation nachstellen lassen. Alle Werte zu 99% genau. Resultat wie vorher. Letzte Woche nochmal woanders überprüfen lassen, das Lenkrad steht immer noch schief obwohl es fixiert wurde und er zieht nach rechts...wieder was zum irre werden an dem Bohrer! Jetzt meinte ein Bekannter das bei Opel grundsätzlich 80kg auf die Vordersitze gestellt werden. Und das wurde bei den mittlerweile 3 Einstellungen nicht gemacht. Hat da jemand nen Plan?? Mfg
Beste Antwort im Thema
Das hat doch was mit korrektm Arbeiten zu tun, oder?
Das Achsvermessung kein Beibrot ist steht fest !
Die Preise sind nicht so mein Problem, sondern die Einstellung der Leute die es machen.
Ich kenne diverse Buden die mehr schlecht als recht arbeiten und manchmal hanebüchenden Mist verzapfen.
Dazu ganz im Gegensatz, kenne ich neben zwei Werkstätten in Niedersachsen inzwischen auch hier in Berlin eine Bude, die sich richtig Mühe gibt und die langjährig gewonnenen Erfahrung nutzt, um so einen Pfusch -wie von den meisten abgeliefert- nicht zu machen.
Ich habe da immer zwischen 60 und 100€ bezahlt und die Kisten liefen ausnahmslos immer einwandfrei.
Sogar so ein Prolldampfer mit 20" , superbreit und tief, rollte -nachdem die ihn in der Mache hatten- zum ersten mal geradeaus und lief nicht jedem Anschein einer Spurrille hinterher.
Der hatte auch schon ein Vermögen bei diversen Möchtegern Spur- und Sturzeinstellern gelassen und brauchte vorher teilweise 3 Satz Reifen pro Jahr.
Jetzt läuft er schon ein Jahr mit den gleichen Puschen und wird sie wohl noch ein zweites Jahr lang fahren.
Geht nicht gibt es nicht ! Und Deine sorgsam ins Feld geführten Argumente ziehen hier nicht, wenn die Arbeit ohne die notwendige Sorgfalt, also nicht korrekt ausgeführt ist.
Das Ergebnis ist immer was dabei am Ende heraus kommt.
Läuft er grade, kein übermäßiger Verschleiß, Lenkrad grade und läuft er den Spurrillen nicht hinterher, stimmt die Arbeit.
Läuft er nicht grade, verschleißen die Reifen ungleichmäßig, steht das Lenkrad schief, oder läuft er Spurrillen hinterher, wurde gepfuscht und da zählt kein noch so weit hergeholtes Argument.
39 Antworten
das mit dem Gewicht hab ich auch gehört.
Können die modernen Vermessungscomputer das nicht rausrechnen? Mir haben sie beim Vermessen jedenfalls so gesagt.
So oder so : Trotzdem dürfte das Lenkrad nicht schief stehen.
Bei mir hat der Reifenmokel nach dem 1. Einstellen und der Probefahrt die Kiste nochmal nachgestellt.
Hi,
Wenn ich ehrlich bin, wurden bei mir noch nie 70 oder 80 kg bei der
Spureinstellung auf`m Fahrersitz verwendet.
Ja ich weiß, es steht überall, sogar beim vermessen auf dem PC Monitor.
Eine Zeit lang dachte ich meine einseitig abgefahrenen Reifen kommen von dem fehlenden Gewicht,
bei den Vermessungen.
Aber seit dem , sich im Bereich Vorderachse einiges bei mir getan hat ,
hab ich wieder eine excelente Spurtreue und die Reifen fahren sich auch nicht mehr einseitig ab.
Aber schulmäßig ist`s halt ,mit dem Gewicht auf`m Fahrersitz.
Das dein Lenkrad allerdings schief steht, hat mit der Belastung nichts zu tun.
Hallo,
Ja manche Opel werden mit Gewichten beladen in den Fußräumen vorne. Aber die Gewichte wirken sich nicht stark auf das Resultat aus.
Warum wurden die Spurstangen gewechselt ? Hattest nen Unfall? Oder meinst du die Spurstangenköpfe ?
Sind deine Reifen einseitig abgefahren?
Wurde die Hinterachse auch vermessen ?
Machen die eigentlich keine Probefahrt nach dem Vermessen ?
Gruß
@feet, was hat sich denn bei dir im Bereich der Vorderachse getan? Bin auf jeden Fall mit meinem Latein am Ende, habe aber auch keine Lust nach 5000km schon wieder nach Reifen zu schauen weil sie abgefahren sind. Meine Karre (den Namen hat sie sich verdient!) hat jetzt 156.500km runter und mich bald mehr Nerven als Spritgeld gekostet. Kann es sein das da eventuell in die Problematik auch eine an der Verschleissgrenze seiende Buchse in den noch originalen 1997er Querlenkern schuld ist?Das wurde mir gesagt als ich den Kühlwasserschlauchplatzer hatte und ihn instandsetzen liess.
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Pfusch !
Lenkrad muß genau grade sein ! ! !
Und übrigens haben bei 9 von 10 Vermessungsbuden die Leute keine Ahnung von dem was sie tun.
Eine gute Vermessung zeichnet sich dadurch aus, daß eben nicht die Opel- Vorgabewerte genommen werden.
Da diese sich auf die Grundbereifung mit Originalfelgen bezieht. Also ca. 195X15 ( wer fährt die? )
Es gibt Korrekturlisten, Umrechnungstabellen und Formeln, mit denen auf Sonderbereifung, große andere Felgen sowie Spurplatten eingemessen werden kann.
Die lass einstellen bis dein Lenkrad grade steht und die Karre sauber gradeaus läuft !
Aber achte auch darauf, daß sie dein Lenkrad nicht abnehmen und umsetzen ! (alles schon da gewesen)
BLEIB DABEI ! !
Die Spurstangen wurden gewechselt weil der rechte Spurstangenkopf total ausgeschlagen war , die eigentlichen Gewinde waren auch total fertig, (3-4mm Spiel des Kopfes ) gefährlich laut DEKRA bei uns in Bischofsheim, der dieses mir so zeigte und sagte. Unfall hatte ich keinen. Und dadurch waren die Vorderreifen innen abgefahren.Die Hinterachse wurde auch vermessen. Probefahrt haben sie keine gemacht,weder da noch dort.
Ok ich würde sagen es kommt von den abgefahrenen Reifen und der Querlenkerbuchse die am Ende ist.
Und dass die keine Probefahrt nach dem Vermessen machen find ich schwach....
@kurtberlin
Welche Werte ändern sich denn bei anderen Reifengrößen? Mehr Vorspur oder Nachspur wirds wohl kaum sein. Sturz schon eher. Aber das kann man bei den meisten Opelmodellen nicht einstellen.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Rudi2302
@feet, was hat sich denn bei dir im Bereich der Vorderachse getan? Bin auf jeden Fall mit meinem Latein am Ende, habe aber auch keine Lust nach 5000km schon wieder nach Reifen zu schauen weil sie abgefahren sind.
Hi,
Vorallem neue Querlenker und neue Stoßdämpfer ,danach hatte ich ein ziemlich gleichmäßiges Abrollprofil.
Vorher hatte ich glaub 3 mal vermessen bzw. einstellen lassen.Alles für die Katz.
Bin dann in die 4. Werke. Jaa es war die mit den 3 Buchstaben.
Die haben mich dann drauf aufmerksam gemacht.
Danach war alles in Butter.
Geht nicht gibt es nicht !
Natürlich ist der Sturz ohne weiteres nur in relativ geringen Werten zu korigieren.
Aber selbst von Opel gibt es dazu Hinweise wie hier zu verfahren ist.
Die Spannschelle des Federbeins wird dazu nämlich mit Langlöchern versehen/angepasst.
Des weiteren gibt es im Zubehör für spezielle Rad/Felge Ausrüstungen auch Exenterbolzen mit größerem Nachstellbereich.
Auch von Opel wird explizit darauf hingewiesen das beide Sitze mit mindestens 70kg belastet werden müssen und ebenso das der Tank voll sein muß !
Des weiteren wird beides, sowohl Spur als auch der Sturz im unbelasteten Zustand vorengestellt (also nicht mit dem Enddrehmoment angezogen) und danach zwischenbelastet und mehrfach eingefedert, hiernach nochmal nachgestellt ( da sich alles beim ersten richtigen belasten erst richtig setzt ) und erst jetzt wird auf den endgültigen Drehmoment angezogen.
Alles schön und gut. Eine Werkstatt hat aber definifiv nicht die Zeit um sowas zu machen bzw der Kunde würde sich über die Rechnung wundern bei knappen 100€ pro Mechanikerstunde.
Wie jetzt?
Steht im Werkstatthandbuch und Serviceanleitung und braucht nicht wirklich richtig gemacht werden ?
Das ist doch wohl nicht Dein Ernst, -keine Zeit, zu teuer- Kunde fährt mit nicht korrekt eingestellter Achsgeometrie durch die Landschaft.
Das ist es wohl eher nicht, und alle halbe Jahre schief abgelaufenen Reifen ersetzen ist billiger?
Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden....
was mich halt daran am meisten ärgert das jeder sagt:" ja ich kann das und mache ihnen das und hält großspurig die hand auf für nen haufen murks den er dann mit dem auto macht" und du als laie dumm da neben stehst und dich dann schon auf der nach hause Fahrt über die Pfuscherei ärgerst.
Naja dann tanke ich erstmal das Auto voll weils dem Kunden nicht gesagt wurde oder ers vergessen hat. Dann fahr ich auf die Bühne. Luftdruck kontrollieren. Baue die Vermessgeräte an. Mach die Felgenschlagkompensation. Mach meine Eingangsmessung:
Fahrzeug ablassen. Einfedern. Bremsspanner einsetzen Einlenken in beide Richtungen für Nachlauf. Lenkrad gerade für Spur-und Sturzwerte.
Einsellen:
Fahrzeug wieder hoch. Stelle die Spur und Sturz im unbelasteten Zustand schonmal ein. Dann ablassen. Wieder Einfedern. Bremsspanner einsetzen Einlenken für den Nachlauf. So weiter gehts mit der Spur-und Sturzeinstellung. Och mist der Sturz passt nicht. Naja dann Fräs ich halt die Lanlöcher.
Fahrzeug hoch. Geräte vorne abbauen. Räder vorne runter. Die 2 Schrauben von Achsschenkel und Federbein rausdrehen. Dann wahrscheinlich noch die Antreibswelle auf beiden Seiten aus der Nabe ziehen damit man auch hinkommt zum bearbeiten.
Wenn alles wieder Zusammengebaut ist, die ganzen einstellarbeiten von vorne..... Das würde den halben Tag dauern.
Kann nicht sagen ob es so wie du es sagst im Werkstatthandbuch oder in der Serviceanleitung steht.
Wir halten uns nach der Vorgehensweise des Vermessgeräte-Herstellers und dem Fachmann der uns darin eingewiesen hat. Und natürlich nach der beiliegenden Vermessoftware.
Das hat doch was mit korrektm Arbeiten zu tun, oder?
Das Achsvermessung kein Beibrot ist steht fest !
Die Preise sind nicht so mein Problem, sondern die Einstellung der Leute die es machen.
Ich kenne diverse Buden die mehr schlecht als recht arbeiten und manchmal hanebüchenden Mist verzapfen.
Dazu ganz im Gegensatz, kenne ich neben zwei Werkstätten in Niedersachsen inzwischen auch hier in Berlin eine Bude, die sich richtig Mühe gibt und die langjährig gewonnenen Erfahrung nutzt, um so einen Pfusch -wie von den meisten abgeliefert- nicht zu machen.
Ich habe da immer zwischen 60 und 100€ bezahlt und die Kisten liefen ausnahmslos immer einwandfrei.
Sogar so ein Prolldampfer mit 20" , superbreit und tief, rollte -nachdem die ihn in der Mache hatten- zum ersten mal geradeaus und lief nicht jedem Anschein einer Spurrille hinterher.
Der hatte auch schon ein Vermögen bei diversen Möchtegern Spur- und Sturzeinstellern gelassen und brauchte vorher teilweise 3 Satz Reifen pro Jahr.
Jetzt läuft er schon ein Jahr mit den gleichen Puschen und wird sie wohl noch ein zweites Jahr lang fahren.
Geht nicht gibt es nicht ! Und Deine sorgsam ins Feld geführten Argumente ziehen hier nicht, wenn die Arbeit ohne die notwendige Sorgfalt, also nicht korrekt ausgeführt ist.
Das Ergebnis ist immer was dabei am Ende heraus kommt.
Läuft er grade, kein übermäßiger Verschleiß, Lenkrad grade und läuft er den Spurrillen nicht hinterher, stimmt die Arbeit.
Läuft er nicht grade, verschleißen die Reifen ungleichmäßig, steht das Lenkrad schief, oder läuft er Spurrillen hinterher, wurde gepfuscht und da zählt kein noch so weit hergeholtes Argument.