Leistungsstarkes und Leichtes Motorrad gesucht

Servus!!
Ich habe vor im Frühjahr den großen Krad-Schein zu machen und wollte schon einmal wissen welches Motorrad ihr mir empfehlen könnt 🙂
Folgendes habe ich mir schon überlegt:
-möglichst leicht/handlich
-Leistungsstark (min.120ps ?)
-Robust/wartungsfreundlich ,Ich kann auch etwas selbst schrauben.
-Man sollte auch gut in der Stadt fahren können (ist vllt anstrengend wenn man eine extreme Liegeposition einnehmen muss) bin übrigens 1,87m
-Preislich so bis max. 2000/3000€

Ich dachte bis jetzt an Kawasaki zx10r (aber leider teurer) oder sowas ? hier!

Habe da ehrlich gesagt wenig Ahnung, aber kommt noch 🙂

Beste Antwort im Thema

Da die Altersgruppe zwischen 40 und 70 eh die mit Abstand größte Gruppe stellt, ist auch die Unfallwahrscheinlichkeit höher.

Dass die Wiedereinsteiger genauso leistungsversessen sind wie die Anfänger, bin ich mir nicht sicher. Dass es solche gibt, bestimmt.

Ist im Grunde auch Wurst. Wer unbedingt mit der Königsklasse einsteigen will, den wird auch hier kaum jemand mit Argumenten davon abbringen können. Das gibt dann in der Garage dieses interessante Gefühl aus Ehrfurcht und Angst vor der Leistungsfähigkeit des Bikes, kombiniert mit der stetigen Unsicherheit beim Fahren, wo denn der persönliche Grenzbereich sei. Der des Bikes ist jedenfalls nirgendwo zu fühlen.

Wem das auf Dauer Spass macht, bitteschön. Ich mag es lieber, wenn ich dem Bike zeigen kann, wo seine Grenzen sind. Dann ist auch für mich gut. Gibt ein befriedigendes Gefühl. Ganz ohne Vergleich mit anderen Motorradfahrern.

103 weitere Antworten
103 Antworten

In meinen Augen muß man schon sehr naiv sein, wenn man sagt, man könne sich nach dem Kauf eines giftigen Sportlers am Lenker beherrschen - ja, wofür kauft man dann erst so ein Ding?!??!

Das ist eine reine Schutzbehauptung, in Wirklichkeit wollen es die Käufer eines Sportlers eben auch richtig krachen lassen.

Daß das nicht selten ordentlich weh tut, wissen wir alten Hasen alle - nur der Nachwuchs glaubt es nicht. Haben wir damals aber auch nicht. Nur waren vor 30 Jahren 50 PS schon richtig viel und unsereins brauchte ein paar Jahre, um dort anzulangen.

Wir in den 60er Jahren geborenen Nutella-Kinder bildeten damals die mit Abstand größte Gruppe der Mopedfahrer. Und in dem Maße, in dem wir älter und erfahrener wurden, wurden die Versicherungstarife billiger. Dafür wurden mit dem Einkommen die Mopeds teurer und stärker.

Vor 30 Jahren wäre an den Mopedtreffs jeder mit leicht grauem Haar schief angesehen worden, weil sich alle gewundert hätten, was der alte Knacker da will. Heute werden die Leute mit grauem Haar längst beneidet: Von den vielen Mopedfahrern, die längst weiß sind. Ganz grob kann man sagen, daß die meisten Mopedfahrer so zwischen 40 und 60 sind.

Ich gehöre auch zu der Altersgruppe, habe über 30 Jahre den Einser (für die Jungspunde: Das war mal der A-Schein, so ganz ohne Beschränkungen). Bei mir lassen die Fahrfähigkeiten schon nach - man wird steifer und reagiert langsamer. Trotzdem fahre ich mit 130 PS so sicher wie mit 13 PS.

Aber mir macht es auch nichts aus, wenn ich überholt werde. Das geht mir um Kilometer am verlängerten Rücken vorbei. Ich muß keinem mehr etwas beweisen. Das habe ich schon vor Jahrzehnten erledigt. Und deshalb komme ich meist am Stück nach Hause, auch wenn ich auf einem schnellen Moped sitze (Ausnahmen bestätigen hier die Regel. Aber von einem Autofahrer von hinten übern Haufen gefahren zu werden ist von der Erfahrung unabhängig... *ggg*).

Ich gehöre deshalb auch zu den Spielverderbern, die solchen Anfängern wie dem TE raten: "Laß es. Was Du da willst ist idiotisch. Das Ding wirst Du noch (zu) lange nicht beherrschen. Mit einem weniger starken Moped kommst Du besser klar und hast mehr Spaß. Nur auf dicke Hose bei anderen Idioten machen kannst Du evtl. mit so einem giftigen SSP noch ein bißchen mehr."

Aber das will keiner hören. Und schon gar nicht darauf hören. Deshalb bleibt dann wenigstens ein Vorteil: Die Redakteure der Lokalredaktion haben Woche für Woche etwas, worüber sie schreiben können. "Motorradfahrer (21) kam vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit von der Strasse ab. Er verstarb noch auf dem Wege ins Krankenhaus."

Gruß Michael

Da die Altersgruppe zwischen 40 und 70 eh die mit Abstand größte Gruppe stellt, ist auch die Unfallwahrscheinlichkeit höher.

Dass die Wiedereinsteiger genauso leistungsversessen sind wie die Anfänger, bin ich mir nicht sicher. Dass es solche gibt, bestimmt.

Ist im Grunde auch Wurst. Wer unbedingt mit der Königsklasse einsteigen will, den wird auch hier kaum jemand mit Argumenten davon abbringen können. Das gibt dann in der Garage dieses interessante Gefühl aus Ehrfurcht und Angst vor der Leistungsfähigkeit des Bikes, kombiniert mit der stetigen Unsicherheit beim Fahren, wo denn der persönliche Grenzbereich sei. Der des Bikes ist jedenfalls nirgendwo zu fühlen.

Wem das auf Dauer Spass macht, bitteschön. Ich mag es lieber, wenn ich dem Bike zeigen kann, wo seine Grenzen sind. Dann ist auch für mich gut. Gibt ein befriedigendes Gefühl. Ganz ohne Vergleich mit anderen Motorradfahrern.

Das es Leute wie Dich gibt, die da problemlos mit klar kommen, schließt nicht aus, dass es andere Leute gibt, die sich damit hoffnungslos überfordern. Hab ich genügend kennengelernt.

Meine These ist, das Leute, die hier im Forum als Anfänger nach einem Supersportler fragen, damit tendenziell eher überfordert sind als Leute, die mit 14 schon exakt wissen, in welcher Reihenfolge ihr Weg zur S1000RR geht, die den Vergleichstest in der PS auswendig können und auf Youtube alle Fahrvideos gesehen haben.

Diese Leute würden niemals mit einer Frage, welcher SSP für den Einsteiger, in ein Forum gehen. Sie wissen, welcher SSP für sie der "Richtige" ist. Und sie wissen zumindest theoretisch, worauf sie sich einlassen.

Aus dieser Problematik entstand auch die Antwort mit "der Blauen". Bei Leuten, die sich so wenig mit dem Thema beschäftigt haben, wie die Fragestellung hier immer wieder durchblicken läßt, ist es völlig egal, welcher Sportler. Überfordert sind sie mit allen.

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 14. Januar 2015 um 09:42:39 Uhr:


Dann ist auch für mich gut. Gibt ein befriedigendes Gefühl. Ganz ohne Vergleich mit anderen Motorradfahrern.

Richtig. Weil man nicht für oder gegen andere fährt, sondern als echter Motorradfahrer für sich!

Gruß Michael

Ähnliche Themen

Der TE wollte eine Beratung welches Möpp für SEINE Ansprüche in Frage kommt.
Und keine Beratung ob ALTE oder JUNGE besser fahren.

Ihr seid Klasse.

Zitat:

@Knalla schrieb am 14. Januar 2015 um 12:18:30 Uhr:



Ich glaube eher die 600er sind besser geeignet...

Korrigiert mich, wenn ich das falsch sehe.

Die 500ter Klasse mit 48PS ist vollkommen ausreichend und damit geeignet.

Ich bin ja immernoch der Ansicht, dass der weichgespülte Stufenführerschein viel zu soft ist. 15, 48PS und dann offen...? Da geht noch was...

Die klassischen Stufen wäre genau richtig. 34, 78 und 98PS: Jedesmal mit einer praktischen Prüfung nach 2 oder besser 4Jahren.

Zitat:

@Papstpower schrieb am 14. Januar 2015 um 12:46:45 Uhr:



Zitat:

@Knalla schrieb am 14. Januar 2015 um 12:18:30 Uhr:



Ich glaube eher die 600er sind besser geeignet...

Korrigiert mich, wenn ich das falsch sehe.

Die 500ter Klasse mit 48PS ist vollkommen ausreichend und damit geeignet.

Ich bin ja immernoch der Ansicht, dass der weichgespülte Stufenführerschein viel zu soft ist. 15, 48PS und dann offen...? Da geht noch was...

Die klassischen Stufen wäre genau richtig. 34, 78 und 98PS: Jedesmal mit einer praktischen Prüfung nach 2 oder besser 4Jahren.

Und wer soll das bezahlen?

Und der Einstieg zu A offen dann mit 40??? Oder wie?
Was denkst wer dann noch Motorrad fährt.

Zitat:

@adi1204 schrieb am 14. Januar 2015 um 13:33:46 Uhr:



Zitat:

@Papstpower schrieb am 14. Januar 2015 um 12:46:45 Uhr:


Die 500ter Klasse mit 48PS ist vollkommen ausreichend und damit geeignet.

Ich bin ja immernoch der Ansicht, dass der weichgespülte Stufenführerschein viel zu soft ist. 15, 48PS und dann offen...? Da geht noch was...

Die klassischen Stufen wäre genau richtig. 34, 78 und 98PS: Jedesmal mit einer praktischen Prüfung nach 2 oder besser 4Jahren.

Und wer soll das bezahlen?

Und der Einstieg zu A offen dann mit 40??? Oder wie?
Was denkst wer dann noch Motorrad fährt.

Ich glaube an der Anzahl wird sich nicht viel ändern. Die Händler würden mehr Motorradlinien anbieten, die die vorgeschriebenen Grenzen genau einhalten. In etwa wie zu den Zeiten als es bei der Versicherung diese Stufen ebenfalls gab, allerdings des Absatzes wegen, mit etwas mehr Herzblut umgesetzt.

Insgesamt dämmt das vielleicht sogar etwas den Leistungswahn in Deutschland ein.

Zitat:

@adi1204 schrieb am 14. Januar 2015 um 12:25:19 Uhr:


Der TE wollte eine Beratung welches Möpp für SEINE Ansprüche in Frage kommt.

Richtig, er wollte eine Beratung. Und wie Lewellyn ganz richtig erläutert hat zeigt er damit, daß er besser nicht mit einem giftigen, schwer beherrschbaren Moped mit viel Leistung beginnen sollte. Schließlich dreht es sich doch darum, daß er auf Dauer Spaß am Hobby Motorrad haben soll. Er wäre nicht der erste, der zu hoch einsteigt und dann schnell wieder aufgibt. Es sind genau diese Leute, die dann nicht selten nach Jahren oder Jahrzehnten nochmals beginnen und sich ärgern, daß sie so viel versäumt haben.

Wer ein guter Fahrer werden und seinen Spaß haben will, der beginnt mit geringer Leistung und wechselt mehrfach sein Moped, bis er bei 120 Pferdchen oder wieviel auch immer ankommt. Wobei man nicht 2 Jahre für jeden Schritt brauchen muß. Wer genug fährt, der steigt viel früher auf. Warum nicht jedes halbes Jahr? Wobei übrigens das Winterhalbjahr extrem schult, da lernt man mehr als im Sommer.

Der entscheidende Punkt beim Einstieg ist doch, ob man für sich oder andere fahren will. Wer auf dicke Hose machen will oder auf Schwanzvergleiche aus ist, der fängt mit der 1000er oder dem 120 PS Moped an. Das er nicht einmal ansatzweise beherrschen kann. Die Angst wird geleugnet und Mami wäscht die Unterhosen...

Ein Motorrad im Griff zu haben macht zehnmal mehr Spaß. Und immer wieder neue Anforderungen zu bewältigen ebenfalls. Der Anfänger, der so klug ist, mit einem leichteren und schwächeren Moped zu beginnen und sich hochzuarbeiten wird nicht nur ein weit besserer Fahrer, er hat auch viel mehr Spaß. Die ganze Zeit. Weil es Spaß macht, ein Fahrzeug zu beherrschen.

Unglaublich viele unerfahrene Fahrer meinen immer, die erfahrenen Fahrer wollten ihnen den echten Spaß am Motorrad vorenthalten, wenn sie zu etwas mehr Bescheidenheit in Sachen Leistung raten. Tja, Irrtum, das genaue Gegenteil ist der Fall. Wenn ich als routinierter Fahrer mit irgendwas zwischen einer halben Million und einer Million Kilometern Fahrpraxis, davon über 200.000 km Motorrad zu einem schwächeren Fahrzeug rate, dann mache ich das, weil ich weiß, daß das unterm Strich mehr und nicht weniger Spaß bedeutet.

Gruß Michael

Hier mal ein Link für den TE:
http://www.motor-talk.de/faq/biker-treff-q92.html#Q5086863

Wurde der Link schon gepostet auf den sechs Seiten?

Der TE soll erstmal mit dem Schein anfangen und vor allem bestehen. 🙂
Dann hat er schon mal eine Maschine, mit wieviel PS auch immer, gefahren.

Ich finde es sowieso blöd in einem Form andere User nach einem Motorrad zu fragen.
Wenn er so nen Eimer haben will mit 120PS, DANN BITTESCHÖN. Soll er doch.

Man kann jetzt sonstwas empfehlen.
Eine Probefahrt wird erst zeigen.

Zitat:

@CalleGSXF schrieb am 14. Januar 2015 um 14:52:13 Uhr:


Hier mal ein Link für den TE:
http://www.motor-talk.de/faq/biker-treff-q92.html#Q5086863

Wurde der Link schon gepostet auf den sechs Seiten?

Ja auf seite 2, aber kann man ja ruhig öfter drauf hinweisen.

Mal bzgl. der persönlichen Kilometerleistungen...

Wird das hier jetzt nen virtueller Schwanzvergleich, den eh keiner verifizieren kann?!

Weiter vorne habt ihr noch geschrieben, daß "20 Jahre Motorrad fahren" nicht unbedingt heißt, das man auch gut fahren kann... tja, tut mir leid... aber das kann man fast genauso auf die Strecke umlegen. Da kann man auch 100tkm Mist zusammen fahren. Klar, je mehr km, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß man besser wird... ist bei manchen aber auch nicht der Fall.

Spart Euch das Gedöns... wer wie gut fährt, sieht man sowieso erst, wenn man ne Runde zusammen fährt.

Schreibt der te eigentlich noch mit?

Zitat:

@CalleGSXF schrieb am 14. Januar 2015 um 22:28:31 Uhr:


Meinst du ihn hier?

shoopix, wir müssen auf jeden Fall dieses Jahr wieder ne Runde drehen. 😁 Vielleicht komm ich im April/Mai mal wieder rum.

Ja der Verrückte schleift mit seinem Knie auf dem Mittelstreifen, ich hab den schon im Audi gesehen.

Oh ja mach mal! Aber etwas wärmer darfs schon sein, ich hab mir damals anfangs echt den Arsch abgefrohren. 😁

Deine Antwort
Ähnliche Themen