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Leasingaustausch nach schweren Unfall?

BMW 5er

Hallo zusammen,

Folgendes Problem habe ich ich:

Mir ist unverschuldet einer in meinen neuen G31 (540xi Vollausstattung) reingefahren! :(

Das Fahrzeug ist von Dezember 2017 und hat gerade einmal ein paar tausend Kilometer gelaufen.

Der Schaden liegt bei rd. 18 T€ zzgl. Wertminderung.

Jetzt soll ich also über 2Jahre mit einem reparierten Unfallwagen durch die Gegend fahren (Leasing).

Die Wertminderung erhält die Leasinggesellschaft, meine Leasingrate verändert sich dagegen nicht!

Ich sehe das Fahren mit einem Unfallwagen als Minderung auch für den Leasingnehmer an und möchte nun wissen:

A) Kann ich auf einen Fahrzeugaustausch bestehen oder verhandeln?

B) Kann ich alternativ einen Teil der Wertminderung als Anrechnung auf die Leasingrate verlangen?

B) Da bekanntlich beim großen Benziner momentan Lieferengpässe bestehen, müßte ich bei einer Neubestellung ohnehin wohl noch 6-8 Monate entweder mit dem Unfallwagen oder mit einen minderwertigeren Leihwagen durch die Gegend fahren. Steht mir dafür ein Ausgleich zu?

Danke für Eure Erfahrungen und Tipps.

Beste Antwort im Thema

Hi,

eine etwaige Wertminderung steht dem Eigentümer des Fahrzeugs zu, also dem Leasinggeber. Dir als Leasingnehmer steht weder ein Tausch des Fahrzeugs noch eine Veränderung des Vertrags zu.

Grüße

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Hi,

eine etwaige Wertminderung steht dem Eigentümer des Fahrzeugs zu, also dem Leasinggeber. Dir als Leasingnehmer steht weder ein Tausch des Fahrzeugs noch eine Veränderung des Vertrags zu.

Grüße

Wir gehen wohl alle mal von einer fachgerechten Reparatur des Unfallwagens aus, so dass einer weiteren uneingeschränkten Fahrt nichts im Wege stehen sollte.

Alles andere ist reine Kopfsache und sollte sich hoffentlich beim TS recht schnell wieder geben.

Mein "Vorschreiben" hatte die harten Fakten bereits genannt.

Gruß Micha

Wieso sollte das Fahren mit einem Unfallwagen eine Minderung sein? Entweder ist er gut repariert oder nicht. Es ändert sich der Wert des Fahrzeugs und damit der Restwert, der wiederum den Leasinggeber trifft. Ich sehe also weder für A noch für B einen Grund.

Ich hatte einen ähnlichen Fall mit meinem F10. Nach dem Unfall hatte ich (außer Ärger und Schmerzen bei mir) mit dem reparierten Auto keinen Nachteil. OK, nach der Reparatur hatte ich nochmal einen Scheinwerfertausch und Getriebeölverlust, aber beides wurde behoben und seitdem kann man den "Unfallwagen" von einem nicht verunfallten nicht unterscheiden.

Zitat:

@psdv2 schrieb am 18. Februar 2018 um 10:29:12 Uhr:

Hallo zusammen,

Folgendes Problem habe ich ich:

Mir ist unverschuldet einer in meinen neuen G31 (540xi Vollausstattung) reingefahren! :(

Das Fahrzeug ist von Dezember 2017 und hat gerade einmal ein paar tausend Kilometer gelaufen.

Der Schaden liegt bei rd. 18 T€ zzgl. Wertminderung.

Jetzt soll ich also über 2Jahre mit einem reparierten Unfallwagen durch die Gegend fahren (Leasing).

Die Wertminderung erhält die Leasinggesellschaft, meine Leasingrate verändert sich dagegen nicht!

Ich sehe das Fahren mit einem Unfallwagen als Minderung auch für den Leasingnehmer an und möchte nun wissen:

A) Kann ich auf einen Fahrzeugaustausch bestehen oder verhandeln?

B) Kann ich alternativ einen Teil der Wertminderung als Anrechnung auf die Leasingrate verlangen?

B) Da bekanntlich beim großen Benziner momentan Lieferengpässe bestehen, müßte ich bei einer Neubestellung ohnehin wohl noch 6-8 Monate entweder mit dem Unfallwagen oder mit einen minderwertigeren Leihwagen durch die Gegend fahren. Steht mir dafür ein Ausgleich zu?

Danke für Eure Erfahrungen und Tipps.

Hallo Reinhard,

deinen Frust mag ich verstehen. Deine sonstigen Ansichten deines Beitrags allerdings nicht. Denn bei einem fachmännisch reparierten Unfallschaden entsteht dir als Mieter des Autos kein objektiver Nachteil, den es auszugleichen gilt.

Deine Gefühlswelt mag anders aussehen; als Basis für irgendwelche Ansprüche taugt diese allerdings halt gar nicht ;)

Daher in Kurzform:

Zu a) Nein.

Zu b) Nein.

Zu c) Nein, da du eh kein neues Auto bekommst.

 

 

Ich kann den Themenstarter gut verstehen, je nach dem wie schwer die Beschäftigung war ist eine gute oder einigermaßen gute Reparatur zu erwarten. Das Auto wird nie mehr so wie es war, egal in welcher Werkstatt repariert wird es ist nur äußerlich alles top, unter dem Blechkleid schaut es leider anders aus. Technisch gesehen mag es keine Rolle spielen aber ich hätte an dem Auto keine Freude mehr. Je nach dem wie penibel du bist wird es egal sein oder eine Belastung sein nach jedem einsteigen. Da ist es oft von großem Vorteil wenn mann keine technische Ahnung hat und sich damit nicht groß befasst. Ansprüche hast du in diesem Fall keine da das Auto nicht dir gehört.

Ist doch super, wenn es nicht Dir gehört: Du kannst es einfach am Leasingende zurückgeben und fertig.

Dafür kann er sich jetzt auf etliche Besuche in der Werkstatt einstellen da selten alles auf Anhieb repariert wird, aber wie gesagt, umso weniger technisch Ahnung er hat umso besser wird er damit leben können. Privat würde man das Auto einfach verkaufen und das Problem währe beseitigt.

Reine Kopfsache. Der Wagen wird fachgerecht repariert und du wirst keinerlei Einschränkungen spüren. Den Spass am Fahrzeug musst du dann selber wieder finden. Vielleicht hilft es ja dir immer mal in Erinnerung zu rufen, dass du glücklicherweise gesund davon gekommen bist!

Gruss Buddy

Vielen Dank für die klaren Worte. Es bleibt mein Gefühl in diesem Fall zu kurz zu kommen:

-schlechtes Gefühl keinen „Neuwagen“ mehr zu fahren - ohne Ausgleich bei der Leasingrate, obwohl das Fahrzeug dafür ja nachweislich (Wertminderung) auch weniger Gegenwert hat

-Lauferei, Rennerei wegen der Reparatur und wahrscheinlicher Mängelbeseitigung danach ohne Ausgleich der Mühen (Urlaubstag etc.)

-Wochenlang fahre ich einen Leihwagen 520d, Schalter für 60 T€ statt meinen 540ix obwohl ich doch ein Fahrzeug weiterhin bezahle, was 40 T€ teurer und höherwertiger ist! Zudem erhält der Leasinggeber doch eine Wertminderungszahlung auf Basis des derzeitigen Restwertes! Bei Abrechnung des Vertrages ist die Wertminderung durch den Unfall deutlich geringer.

-Bei Rückgabe wahrscheinlich noch Ärger wegen einer „nicht fachgerechten“ Reparatur (die Diskussion hatte ich jedesmal bei Rückgabe, schon bei Kleinschäden!)

Na Spitze...

Einziger Pluspunkt, den du für das wochenlange Fahren des 520d hast, ist, dass die km nicht auf deinen 540ix gefahren werden.... vielleicht kannst du das (bei Vielfahrer lohnt sichs evtl. etwas mehr) im Kopf gegenrechnen...

Zitat:

@psdv2 schrieb am 18. Februar 2018 um 15:54:38 Uhr:

Vielen Dank für die klaren Worte. Es bleibt mein Gefühl in diesem Fall zu kurz zu kommen:

-schlechtes Gefühl keinen „Neuwagen“ mehr zu fahren - ohne Ausgleich bei der Leasingrate, obwohl das Fahrzeug dafür ja nachweislich (Wertminderung) auch weniger Gegenwert hat

-Lauferei, Rennerei wegen der Reparatur und wahrscheinlicher Mängelbeseitigung danach ohne Ausgleich der Mühen (Urlaubstag etc.)

-Wochenlang fahre ich einen Leihwagen 520d, Schalter für 60 T€ statt meinen 540ix obwohl ich doch ein Fahrzeug weiterhin bezahle, was 40 T€ teurer und höherwertiger ist! Zudem erhält der Leasinggeber doch eine Wertminderungszahlung auf Basis des derzeitigen Restwertes! Bei Abrechnung des Vertrages ist die Wertminderung durch den Unfall deutlich geringer.

-Bei Rückgabe wahrscheinlich noch Ärger wegen einer „nicht fachgerechten“ Reparatur (die Diskussion hatte ich jedesmal bei Rückgabe, schon bei Kleinschäden!)

Na Spitze...

Auf jeden Fall bei BMW reparieren lassen, insb. wenn direkt bei BMW geleast. Am besten das gleiche Autohaus, bei dem auch Leasing und Rückgabe erfolgt, dann ist das Argument nicht fachgerecht nicht mehr möglich.

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