Leasing Golf Highline DSG 150 PS
Hallo zusammen,
nachdem ich mir das o.g. Auto ins Auge gefasst habe, bin ich mal ganz unverbindlich zu einem Händler, um mir ein Leasing-Angebot ausfertigen lassen. Ich hab' garnicht damit gerechnet, dass das besonders attraktiv wird, aber irgendwie erscheint mir das wirklich gut und ich würde dazu gerne eure Meinung wissen (da ich doch eine rechte Laie bin...):
Listenpreis 31.815,00€
Nettodarlehenspreis 26.917,30€
20.000km
24 Monate
eff. Jahreszins 1,82%
Aktionsprämie des Herstellers 1.785€ für den 150 PS TSI
Inzahlungnahme Gebrauchter 3.000€ (geschätzt) sowie eine weitere Prämie von 1.785€ die dabei anfällt
mtl. Leasingrate 211,00€
Gesamtbetrag 9.849,00€ (=24x211+4785€)
effektiv sind es aber ja nichtmal die 9.849,00€, sondern 3000 + 24x211 = 8.064,00€. Wenn man davon ausgeht, dass ich im Privatverkauf nicht mehr erzielen würde. Ich denke zumindest nicht, dass es sehr viel mehr wäre aus diversen Gründen.
Wie ist eure Einschätzung?
Viele Grüße,
Alex
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Autofahrer- schrieb am 19. Juli 2018 um 18:04:27 Uhr:
Immer die gleiche Panikmache. Müssen bei der Rückgabe eines finanzierten Fahrzeuges etwa keine Schäden bezahlt werden? Bringt ein Käufer Schäden nicht in Abzug? Schäden sind überall nachteilig!
es gibt nen unterschied ^^
bei der finanzierung kann ich das auto übernehmen und es ggf. mit den beulen,kratzern oder ähnliches günstiger verkaufen oder auch selber weiterfahren.
beim leasing MUSS ich das auto zurückgeben (die ablösbarkeit ist nur gegen aufpreis zu haben...) und jede scheiss beule wird dann abgerechnet. kann schnell mal teuer werden.
gibt ja so schäden, die können locker 3-4000€ kosten, während man sie selber für 200€ auch zu 95% gelöst bekäme. zb kleine beulen in einer tür, die natürlich wiedermal keiner rausgedrückt bekommt...
es gibt also schon einen preisunterschied...
aber wayne. wenn er will, soll er leasen. mir völlig egal...
28 Antworten
Zitat:
@rdnmzr schrieb am 19. Juli 2018 um 14:29:31 Uhr:
Da wurden die 20.000km in meinem Ausgangspost wohl falsch verstanden: es sind 20.000km/Jahr.
Dann ist das Angebot (für 24 Monate!) doch ganz in Ordnung.
Für einen jungen Berufseinsteiger ist ein Golf doch im Prinzip in Ordnung.
Da gibt es weder Neid noch abfällige Blicke.
Das Leasing auf 24 Monate zu beschränken, ist prinzipiell vernünftig. Relativ schnell stellt sich nämlich heraus, das ein Golf Highline eben auch ein Golf ist. Nach zwei Jahren im Beruf stellt sich manchmal schon die Frage, langweilig, bieder, vernünftig oder doch was anderes?
Vielleicht stellt sich Nachwuchs ein und wird ein gebrauchter Toyota angeschafft?
Was in 24 Monaten ist, kann man gerade als Berufsanfänger schlecht einschätzen.
Um diese Zeit zu überbrücken ist ein Golf doch ideal.
Zitat:
@Autofahrer- schrieb am 19. Juli 2018 um 18:04:27 Uhr:
Immer die gleiche Panikmache. Müssen bei der Rückgabe eines finanzierten Fahrzeuges etwa keine Schäden bezahlt werden? Bringt ein Käufer Schäden nicht in Abzug? Schäden sind überall nachteilig!
Wüsste auch nicht, wieso sich Schäden im einen oder anderen Fall anders verhalten sollten...die Finanzierung ist in meinem Fall einfach teurer, da die "verbriefte Rückkaufsumme" ein Witz ist, meilenweit unter dem Restwert - ergo teurer als das Leasing.
Auch bei 20.000 km /jahr zu hoch? @Autofahrer-
@Zahn du hast es ganz gut zusammengefasst. 😁
Grüße
Bei 20.000 und Privatleasing schon besser. Bist Du auf den Golf festgelegt oder kann es bspw. auch ein 1er sein. Da gibt es m.W. zur Zeit gute Angebote.
Bei 24 Monatsleasing kommen halt alle 24 Monate die Überführungskosten hinzu.
4.000 Euro im Jahr für 20.000 Kilometer entspricht 20 Cent pro Kilometer.
Bin durchaus flexibel wenn Angebote winken...😁 Danke für den Hinweis.
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Zitat:
@Autofahrer- schrieb am 19. Juli 2018 um 13:46:00 Uhr:
Es gibt offensichtlich Gründe für Leasing und für Finanzierung (und natürlich für Barzahlung).
So ist es, ein offensichtlicher Grund für Leasing ist, wenn man damit günstiger fährt, was häufig bei subventionierten Modellen der Fall ist, solange die Zinsen so niedrig sind.
Zitat:
@Autofahrer- schrieb am 19. Juli 2018 um 13:46:00 Uhr:
Ich könnte mein Auto auch immer bar bezahlen, aber ich will leasen. Außer Inspektionen keine Werkstatt-Aufenthalte, Garantie, finanzielle Planbarkeit, keine Arbeit mit Wiederverkauf ...
Auch ein bar bezahltes Auto hat Garantie, selbst Jahreswagen haben heute häufigt noch 2 - 4 Jahre Restgarantie. Finanziell ist ein Leasing besser planbar, keine Frage. Die Frage mit dem Wiederverkauf kann ich mir beim bezahlten auch sparen, wenn ich ihn in Zahlung gebe. Da stellt sich mir die Frage, ob ich bereit bin, hier einen schlechteren Preis in Kauf zu nehmen als beim Privatverkauf. Ich gebe in der Regel in Zahlung bzw. habe einen Händler der meine Gebrauchten kauft, weil ich keine Lust (mehr) auf Privatverkauf habe.
Zitat:
@Autofahrer- schrieb am 19. Juli 2018 um 13:46:00 Uhr:
... immer ein der aktuellen Lebenssituation angepasstest Fahrzeug.
Das sehe ich nicht so, im Gegenteil hier sehe ich eher einen großen Vorteil der Barzahlung. Lebensumstände ändern sich nicht im Zyklus der Leasingverträge. Das sieht man doch gerade hier im Forum häufig, dass Leute vorzeitig aus ihrem Leasingvertrag rauswollen, oder dass die ursprünglich geplante Fahrleistung durch Änderung der Lebensumstände nicht mehr paßt usw. usw.. Und einen Übernehmer für den Leasingvertrag zu suchen, ist eher schwieriger als einen Gebrauchtwagen zu verkaufen.
Wenn ich einen Leasingvertrag unterschreibe, binde ich mich für die Leasingzeit an das Fahrzeugmodell, die Fahrzeugkategorie, die Laufleistung usw. usw..
Da kann es schon blöd sein, wenn der Zweisitzer auf 3 Jahre geleast ist und die Freundin nach einem Jahr ein Kind bekommt, oder wenn man ein Auto mit hohem Verbrauch least und durch Wechsel des Arbeitsplatzes der Arbeitsweg erheblich länger wird, usw. usw..
Flexibiltät sieht für mich anders aus.
Zitat:
@Autofahrer- schrieb am 19. Juli 2018 um 13:46:00 Uhr:
Finde allerdings die Leasingrate für den Golf zu hoch.
ich auch.
Zitat:
@PayDay schrieb am 19. Juli 2018 um 17:36:59 Uhr:
Zitat:
oder ob er garantiert stressfrei in 2-3 Jahren die 300 € weiter für ein anderes Fahrzeug überweist.
[...]nen arbeitskollege hat in 1,5jahren schon 3 lackierungen an seinen neuwagen hinter sich... [...]
...und ein Nachbar von uns hat in seinem drei Jahre alten Auto noch keine Beulen, Dellen oder Kratzer. Und nu?
Ich hatte in meiner Passi in 14 Jahren keine Beule oder Kratzer. Ich parke immer, wo mehr Platz ist. Nachts steht jetzt mein Golfi in der Garage. Ich passe da schon sehr auf. Jeder hat seine Macken. Aber bisher ging alles glatt.
Schadenkataloge hin oder her, das Forum hier zeigt, dass es dennoch immer wieder Ärger gibt. Teils hat der Händler (Leasing) recht, teils aber auch der Leasingnehmer. Selbst wer sein Auto sehr pfleglich und sorgsam behandelt ist nicht vor Schäden sicher. Auch eine vom Mader angefressene Dämmmatte im Motorraum ist ein Schaden...
Bei der Leasingrückgabe wird das Protokolll erstellt, wenn man damit nicht einverstanden ist und der Händler keinen Verhandlungsspielraum geben möchte, bleibt nur der Klageweg. Sehr nervig, mit Kosten verbunden (ok bei RS), aber alleine der Aufwand.
Verkaufe ich das Auto an einen Händler oder privat, fallen manche Sachen garnicht ins Gewicht, werden übersehen oder man verkauft halt an jemand anderes. Wie z.b. die Dämmmatte, selbst erlebt, ebenso hatte ich mal Probleme, weil ich völlig unkomfortabe und absolut Spurrillen emfindliche, sowie laute Runflat Reifen gegen normale Markenreifen inkl. Pannenspray und Kompressor tauschte. Ja mein Fehler, das ich die Runflat lieber verkaufte, als einen Platz im Keller zu schaffen. Aber für so einen Scheiß muss man zahlen! Weiter hat ein Händler mal versucht, Kratzer unter der Stoßstange abzurechnen...
Alles erlebt, alles Ärger. Bei normalen Inzahlungsgaben wurden meine Wagen eher für den Zustand gelobt und der Preis war immer fair. Leasingrückgaben dagegen immer ein Glücksspiel, bzw. wenn ein Neuvertrag abgeschlossen war problemlos. Ohne Neuvertrag bis auf eine Ausnahme immer mit Ärger verbunden.
Zitat:
@Autofahrer- schrieb am 19. Juli 2018 um 18:04:27 Uhr:
Immer die gleiche Panikmache. Müssen bei der Rückgabe eines finanzierten Fahrzeuges etwa keine Schäden bezahlt werden? Bringt ein Käufer Schäden nicht in Abzug? Schäden sind überall nachteilig!
es gibt nen unterschied ^^
bei der finanzierung kann ich das auto übernehmen und es ggf. mit den beulen,kratzern oder ähnliches günstiger verkaufen oder auch selber weiterfahren.
beim leasing MUSS ich das auto zurückgeben (die ablösbarkeit ist nur gegen aufpreis zu haben...) und jede scheiss beule wird dann abgerechnet. kann schnell mal teuer werden.
gibt ja so schäden, die können locker 3-4000€ kosten, während man sie selber für 200€ auch zu 95% gelöst bekäme. zb kleine beulen in einer tür, die natürlich wiedermal keiner rausgedrückt bekommt...
es gibt also schon einen preisunterschied...
aber wayne. wenn er will, soll er leasen. mir völlig egal...
Zitat:
@PayDay schrieb am 21. Juli 2018 um 11:25:18 Uhr:
Zitat:
@Autofahrer- schrieb am 19. Juli 2018 um 18:04:27 Uhr:
Immer die gleiche Panikmache. Müssen bei der Rückgabe eines finanzierten Fahrzeuges etwa keine Schäden bezahlt werden? Bringt ein Käufer Schäden nicht in Abzug? Schäden sind überall nachteilig!es gibt nen unterschied ^^
bei der finanzierung kann ich das auto übernehmen und es ggf. mit den beulen,kratzern oder ähnliches günstiger verkaufen oder auch selber weiterfahren.
beim leasing MUSS ich das auto zurückgeben (die ablösbarkeit ist nur gegen aufpreis zu haben...) und jede scheiss beule wird dann abgerechnet. kann schnell mal teuer werden.gibt ja so schäden, die können locker 3-4000€ kosten, während man sie selber für 200€ auch zu 95% gelöst bekäme. zb kleine beulen in einer tür, die natürlich wiedermal keiner rausgedrückt bekommt...
es gibt also schon einen preisunterschied...aber wayne. wenn er will, soll er leasen. mir völlig egal...
Bei der Finanzierung ist der „Aufpreis für die Ablösbarkeit“, wie Du sie nennst, auch eingepreist.
Beim Leasing muss am Ende nicht die Reparatur des Schadens bezahlt werden, sondern nur der Minderwert des Fahrzeuges mit Schaden.
Die Ablösbarkeit beim Leasing ist auch nicht überall gegen Aufpreis. Bei Opel hätte ich zwei mal das Leasingfahrzeug übernehmen können OHNE Aufpreis.
Zitat:
@alsdorfer schrieb am 21. Juli 2018 um 17:37:57 Uhr:
Die Ablösbarkeit beim Leasing ist auch nicht überall gegen Aufpreis. Bei Opel hätte ich zwei mal das Leasingfahrzeug übernehmen können OHNE Aufpreis.
Bei BMW bieten sie es auch kostenlos an, soweit der Verkäufer es anbietet. (Risikoloses Andienungsrecht)
Zitat:
es gibt nen unterschied ^^
Nein, es gibt definitiv keinen Unterschied....
Der relevante Sachverhalt lautet völlig unabhängig von der Finanzierungsform: Das Fahrzeug erleidet einen Schaden/Wertverlust in Höhe von X,XX€. PUNKT.
Deine abenteuerlichen Rechenbeispiele mögen hier den einen oder anderen (mich zum Beispiel) zum Schmunzeln bringen, haben aber null sachlichen und fachlichen Inhalt. Ich hoffe nur, dass jeder, der hier nach hilfreichen Informationen sucht, nicht auf solchen Mist herein fällt.