Leasing berechnet bei Rückgabe eine ganze Felge, da glanzgedreht
Moin zusammen,
ich habe meinen A4 wieder zurückgegeben und nun das Gutachten bekommen.
Ich hatte zwei Macken im Felgenhorn, vorne rechts und hinten rechts.
Berechnet werden mir jetzt 640 Euro pro Felge.
Einfache Frage, seht Ihr das als gerechtfertigt? Für mich sind das Schrammen in der Felge die sich eigentlich reparieren lassen sollten.
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Naja die Leasing und wer sonst auch noch ist der Meinung eine Glanzgedrehte Felge zu reparieren sei nicht möglich oder gar schlecht für ihre Verkehrssicherheit.
Was zumindest nicht ausgeschlossen werden kann, ist wenn die Felge pulverbeschichtet werden muss, das sich ihre Festigkeit durch die üblich Einbrenntemperaturen nachteilig verändern kann.
Meine beiden vorderen Felgen wurden 3D vermessen und dann CNC abgedreht, mit einem Materialabtrag von unter/um 1 Millimeter an der Oberfläche und im Hauptteil nur an den eh erhabenen Stellen. Diese Bereiche sind außen an der Felge eh erhaben um dort diesen "Glanzeffekt" zu erreichen, das hier die Festigkeit der Felge signifikant leiden soll, kann mir wirklich keiner auch nur ansatzweise glaubhaft verkaufen.
Zitat:
Tja das sind nunmal deren Verrechnungssätze dafür, das kannst du gut oder scheiße finde, spielt aber keine Rolle, denn der Leasinggeber macht einen Preis dran und der Kunde hat zu zahlen ..... fertig.
Und hier wäre doch mal (rechtlich) interessant, bis zu welchem Punkt der LG einen "Preis dran machen kann und fertig".
Also ich meine, wenn ich bei Audi an die Theke gehe und mich für einen Satz Felgen interessiere, die dann nur für die Felgen 5000€ oder so aufrufen, habe ich die Möglichkeit für mich zu entscheiden, obs mir das wert ist.
Diese Möglichkeit hab ich ja bei einer Leasingrückgabe nicht mehr. Wie du sagst, die können mir diktieren was ich zahlen soll, aber bis zu welchem Punkt?
Stell dir vor du hättest bei der Rückgabe deines Cupra paar Flecken auf den Fußmatten gehabt welche nicht mehr rausgehen und Cupra berechnet dir für die beiden Fußmatten vorne 600€ - das fändest du dann scheiße, zahlsts aber trotzdem?
Zitat:
@danyo68 schrieb am 9. August 2023 um 10:07:33 Uhr:
Zitat:
Tja das sind nunmal deren Verrechnungssätze dafür, das kannst du gut oder scheiße finde, spielt aber keine Rolle, denn der Leasinggeber macht einen Preis dran und der Kunde hat zu zahlen ..... fertig.
Und hier wäre doch mal (rechtlich) interessant, bis zu welchem Punkt der LG einen "Preis dran machen kann und fertig".
Also ich meine, wenn ich bei Audi an die Theke gehe und mich für einen Satz Felgen interessiere, die dann nur für die Felgen 5000€ oder so aufrufen, habe ich die Möglichkeit für mich zu entscheiden, obs mir das wert ist.
Diese Möglichkeit hab ich ja bei einer Leasingrückgabe nicht mehr. Wie du sagst, die können mir diktieren was ich zahlen soll, aber bis zu welchem Punkt?Stell dir vor du hättest bei der Rückgabe deines Cupra paar Flecken auf den Fußmatten gehabt welche nicht mehr rausgehen und Cupra berechnet dir für die beiden Fußmatten vorne 600€ - das fändest du dann scheiße, zahlsts aber trotzdem?
Tja da die Fußmatten im Cupra nicht Serienumfang und somit mein Eigentum sind, kann mir das egal sein... ich habe die Fußmatten nicht mal im Auto gelassen, sondern verkaufe die noch für ein paar Euros 😁
Und naja genau genommen ruft ja VAG diese Beträge für die Felgen auf incl. aller arbeiten und nicht die Leasing... die Leasing stellt "nur" in Rechnung was die Dinger beim Freundlichen kosten.
Das dieser Preis völlig überzogen ist, da bin ich, falls es falsch rüber kam, absolut bei DIR. So viel kostet nicht mal eine geschmiedete BBS Felge in der Größe pro Stück. Aber wie willst du beweisen das der Hersteller hier einfach viel zu viel verlangt. Diese Felgen gibt es nicht am freien Markt, sondern nur über den Hersteller, somit können die den Preis diktieren. Ist Kacke, ich weiß, ist aber leider so.
Mit einer RSV und etwas "Mut zum Risiko" kann man sicher versuchen dagegen vor zu gehen... ich für meinen Teil würde es jedoch wie beschrieben, sollte ich nochmal ein Auto leasen aber anders lösen.
Zitat:
@Maxi245 schrieb am 9. August 2023 um 06:16:04 Uhr:
Aber für alle die noch einen neuen Leasingwagen besonders mit Glanzgedrehten Felgen haben, hier mein Fazit und Ratschlag. Kauft euch direkt zum neuen Fahrzeug ein Satz Nachrüsterfelgen in der selben Größe, nutzt über die Leasingdauer diese Felgen und lagert die originalen Felgen so lange ein. We
Ich mache es fuer mein neues Leasingfahrzeug wie folgt: Ich besorge mir einen Winterreifensatz mit identischen Felgen. Gebraucht aber ohne Beschaedigung. Wenn eine der ab Werk gelieferten Felgen bei der Rueckgabe eine Macke haben sollte wird die ueber Kreuz mit der entsprechenden Winterfelge getauscht.
Winterraeder brauche ich eh, und die einzige Mehrausgabe die ich habe sind die etwas teureren Originalfelgen (im Vergleich zu Nachruesterfelgen) und die Kosten fuer das Ummontieren der Reifen.
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Zitat:
@MurphysR schrieb am 9. August 2023 um 11:35:00 Uhr:
Zitat:
@Maxi245 schrieb am 9. August 2023 um 06:16:04 Uhr:
Aber für alle die noch einen neuen Leasingwagen besonders mit Glanzgedrehten Felgen haben, hier mein Fazit und Ratschlag. Kauft euch direkt zum neuen Fahrzeug ein Satz Nachrüsterfelgen in der selben Größe, nutzt über die Leasingdauer diese Felgen und lagert die originalen Felgen so lange ein. We
Ich mache es fuer mein neues Leasingfahrzeug wie folgt: Ich besorge mir einen Winterreifensatz mit identischen Felgen. Gebraucht aber ohne Beschaedigung. Wenn eine der ab Werk gelieferten Felgen bei der Rueckgabe eine Macke haben sollte wird die ueber Kreuz mit der entsprechenden Winterfelge getauscht.Winterraeder brauche ich eh, und die einzige Mehrausgabe die ich habe sind die etwas teureren Originalfelgen (im Vergleich zu Nachruesterfelgen) und die Kosten fuer das Ummontieren der Reifen.
Ja kann man auch so machen.... wenn man solche Felgen findet. Beim Cupra wird es echt super schwierig diese Felgen zu finden und dann auch noch ohne Macken.
ich glaube mein Vorschlag dürfte unterm Strich zumindest günstiger sein.
Oder du kaufst dir am Anfang des Leasings eigene Felgen, ziehst die auf und lagerst die Originalen bis zur Abgabe ein. Am Ende verkaufst du die eigenen wieder und ziehst die Originale wieder auf. Wäre allerdings ziemlicher Aufwand 😉
Lohnt sich das? Da du eine kaputte Felge nicht verkaufen kannst, hast du dann nur 3 Felgen im Angebot, kannst also mit einzeln verkaufen (Aufwand!). Dazu noch der Wertverlust. Da kannst du auch einfach eine neue Felge am Leasingende kaufen?
Dann kann man mit der Logik auch gleich ein ganzes Auto kaufen und das Geleaste in der Garage parken...
Ich verstehe auch die ganze Diskussion ehrlich gesagt nicht. Ich fahre seit Jahrzehnten Auto und gehe mit meinen Fahrzeugen sorgsam um. Daher hatte ich auch noch keinen einzigen Felgenschaden außer ganz Beginn meiner Autofahrerkarriere, weil ich den Wendekreis beim Umdrehen unterschätzt hatte.
Wenn ich aber mit meinen Fahrzeugen nicht sorgsam umgehen kann oder will, dann sollte man besser nicht leasen, sondern kaufen. Dann stört es keinen außer einen selber und den potentiellen späteren Käufer, der mir dann deswegen weniger zahlen wird.
Zitat:
@Scimitar83 schrieb am 14. August 2023 um 08:37:03 Uhr:
Lohnt sich das? Da du eine kaputte Felge nicht verkaufen kannst, hast du dann nur 3 Felgen im Angebot, kannst also mit einzeln verkaufen (Aufwand!). Dazu noch der Wertverlust. Da kannst du auch einfach eine neue Felge am Leasingende kaufen?
Du verstehst nicht ganz die Gründe dahinter. Die Leasing berechnet für eine in ihren Augen defekte Glanzgedrehte gern mal rund 1000 Euro für EINE Felge. Wenn du dich etwas mit Nachrüster Felgen auskennst, weißt du das du für 1000 Euro schon einen ganz netten + ansehnlichen Satz bekommen kannst.
Nun geht man davon aus, das mindestens eine Felge eine Beschädigung aufweisen kann die von der Leasing als voll anrechenbar angesehen wird... dann hast du deine Investition bereits raus.
Nun kann man darüber streiten, ob eine solche Beschädigung für die Felge kritisch ist. In den meisten Fällen ist sie es nicht und somit kann man durchaus den Satz noch verkaufen... selbst wenn man nur 200 Euro für den Satz bekommen würde, hätte man alle Unkosten gedeckt.
Wenn man die Nachrüstfelgen nun nicht beschädigt hat, werden die sich natürlich für noch mehr Geld verkaufen lassen. Unterm Strich hat man sich für Summe X eine Felgenversicherung gekauft.
Siehe meinen Fall. 2 Felgen musste ich aufbereiten lassen was bei ~ 250 Euro Pro Felge definitiv auch kein Geschenk ist. Hätte ich im Vorfeld einen anderen Satz Felgen genutzt, hätte mich diese Aktion unterm Strich definitiv mal NICHT mehr Geld gekostet.
Zitat:
@hydrou schrieb am 14. August 2023 um 08:38:56 Uhr:
Dann kann man mit der Logik auch gleich ein ganzes Auto kaufen und das Geleaste in der Garage parken...Ich verstehe auch die ganze Diskussion ehrlich gesagt nicht. Ich fahre seit Jahrzehnten Auto und gehe mit meinen Fahrzeugen sorgsam um. Daher hatte ich auch noch keinen einzigen Felgenschaden außer ganz Beginn meiner Autofahrerkarriere, weil ich den Wendekreis beim Umdrehen unterschätzt hatte.
Wenn ich aber mit meinen Fahrzeugen nicht sorgsam umgehen kann oder will, dann sollte man besser nicht leasen, sondern kaufen. Dann stört es keinen außer einen selber und den potentiellen späteren Käufer, der mir dann deswegen weniger zahlen wird.
BLA.... ganz im ernst .. erstens hast du entweder noch nicht die "richtigen" Felgen drauf gehabt und fährst nur mit "Ballonreifen"... oder du fährst soooo wenig das es statistisch unmöglich ist eine Felgenbeschädigung zu haben.. oder du bist einfach ein Gott auf den Straßen und alles macht in deinem Weg freiwillig Platz.
Siehe Curpa Leon KL VZ, da hat man 235/35 R19 Serie drauf, was eh schon eine exponierte Dimension ist. Dann wie in unserem Fall... meine Frau musste einem Verkehrsteilnehmer der ihr die Vorfahrt genommen hat ausweichen und geriet dabei an den Bordstein, natürlich ist derjenige weiter gefahren und war somit nicht ermittelbar. ( Komm mir jetzt bitte nicht mit dem Punkt Versicherung... denn dann kannst du echt nicht rechnen )
Und der 2 Schaden auf der anderen Seite ist zu 100% in einer Waschstraße entstanden, diesen Schaden habe ich jedoch erst einen Tag später gesehen und wäre für den Betreiber sowieso unerheblich gewesen, da ein 235/35er Dimensionsbezogen aus der Haftung des Betreibers ausgeschlossen ist.
Also Bitte wenn du NICHTS wirklich sinnvolles zum Thema "Leasing berechnet Felge da Glanzgedreht" beitragen kannst / willst...... Lass es doch einfach.
Wäre es dann nicht sinnvoll bei der Bestellung einfach auf diese Felgen zu verzichten? Spart noch mehr Geld.
Zitat:
@Scimitar83 schrieb am 14. August 2023 um 10:07:35 Uhr:
Wäre es dann nicht sinnvoll bei der Bestellung einfach auf diese Felgen zu verzichten? Spart noch mehr Geld.
Wenn die Serie sind, wie willst darauf verzichten? Auto ohne Felgen liefern lassen?
Doch, ich hatte schon diverse Fahrzeuge mit Niederquerschnittsreifen, z.B. beim E93 335i die M269 mit 225/35 R19 vorne und 255/30 R19 in glanzgedreht. Und ich fahre nicht erst seit letztem Jahr Auto und auch nicht nur 2000 km pro Jahr, wenn mich nicht alles täuscht, sind wir beide fast gleich alt.
Und bei den üblichen Kosten eines BMW-Felgensatzes lohnt es sich auch, ggf. die Versicherung in Anspruch zu nehmen, wenn man das nicht selber zahlen kann oder will. Nur wenn ich schon weiß, dass ich Niederquerschnittsreifen fahre, dann suche ich mir meine Waschstraßen besonders gut aus oder fahre nur in statische ohne Zuganlage. Wie gesagt, hat bei mir jahrelang geklappt, man muss es nur wollen.
Zitat:
@hydrou schrieb am 14. August 2023 um 10:16:23 Uhr:
Doch, ich hatte schon diverse Fahrzeuge mit Niederquerschnittsreifen, z.B. beim E93 335i die M269 mit 225/35 R19 vorne und 255/30 R19 in glanzgedreht. Und ich fahre nicht erst seit letztem Jahr Auto und auch nicht nur 2000 km pro Jahr, wenn mich nicht alles täuscht, sind wir beide fast gleich alt.Und bei den üblichen Kosten eines BMW-Felgensatzes lohnt es sich auch, ggf. die Versicherung in Anspruch zu nehmen, wenn man das nicht selber zahlen kann oder will. Nur wenn ich schon weiß, dass ich Niederquerschnittsreifen fahre, dann suche ich mir meine Waschstraßen besonders gut aus oder fahre nur in statische ohne Zuganlage. Wie gesagt, hat bei mir jahrelang geklappt, man muss es nur wollen.
Bei mir hat es auch Jahrelang wunderbar geklappt, darum hatte ich mir im Vorfeld weniger Sorgen gemacht, aber es passiert halt manchmal, ggf war´s auch einfach eine sehr blöde Kombination aus Rad welches eher "exponierte" glanzgedrehte Stellen hat und Reifen mit einer eher "unauffälligen" bzw nicht wirksamen Felgenschutzkante.
Wie dem auch sei, passieren kann es und die Leasing sagt halt leider bei solchen Felgen.. "Reparatur ist nicht bitte NEU machen".
Ja ich habe "beschissen" und die Felgen ausbessern lassen, weil auch ich die Haltung der Leasing NICHT akzeptieren kann/will. Einen Abzug wegen Nutzung, hätte ich sofort bezahlt und die Felgen NICHT machen lassen... aber bei wie gesagt 1000 Euro pro Stück also in unserem Fall 2000 Euro nur für die Felgen, hört jegliche Verständnis auf. Wäre es auf ~500 raus gegangen... keine Frage, dann ists so, habe ich schließlich auch so bezahlt.
Der Spruch „gehe mit meinem Autos immer sorgsam um“ oder „kein einziger Felgenschaden“ trifft vielleicht auf einen ganz kleinen Nutzerkreis zu. Viele andere Fahrzeuge werden auch vom Partner und den Kindern genutzt.
Wir hatten bisher immer einen Felgenschaden, trotz sorgsamen Umgang, denn gerade von Fahranfänger wird der Bordstein oft unterschätzt.
Bei BMW wurde immer fair abgerechnet und da würde ich mir nie eine Austauschfelge besorgen. Bei VW waren es leider immer 100%. Beim nächsten Mal werde ich die Felge entweder aufbereiten oder einen Ersatz kaufen.
Mag alles sein, aber meine Frau fährt genau aus dem Grund eben keine solchen Reifen und Felgen. Und meine Kinder, wenn sie denn mal alt genug sind, werden sicherlich auch zu Beginn keine solchen Fahrzeuge fahren, schon erst recht keine mit >300 PS. Wie schon geschrieben, weiß ich das aber vorher und nehme dann solche Felgen nicht, wenn es nicht passt. Das kommt ja nicht vollkommen überraschend, dass manche (meine Frau inkl.) nicht sorgsam mit dem Fahrzeug umgehen.