Langzeiterfahrungen Kuga Allgemein

Ford Kuga DM3 Facelift

Hallo Kuganer,

ich würde gerne einen Thread starten in dem es um eure Erfahrungen mit dem Kuga geht. Insbesondere über einen längeren Zeitraum.

Mittlerweile dürften ja schon einige mit relativ hohen Laufleistungen unterwegs sein.

Allgemeine Probleme zu bestimmten Motorrisierungen wären villeicht auch interessant.

Hoffe der Thread findet etwas Anklang.

MfG

Beste Antwort im Thema

Ich weiß gar nicht was Ihr alle mit dem 6-Gang Wandler habt. Der tut was er soll und ist beim Kuga wohl noch das problemloseste Getriebe. Das tolle 6-Gang Schaltgetriebe hat auch genug Probleme. Da kenne ich genug Stories von Leuten die mit Ihrem schon beim Instandsetzer war weil Sie ein neues Differential brauchen. Beim Wandler reicht es alle 50.000km bis 60.000km einen Ölwechsel zu machen der bei dem Getriebe echt nicht aufwändig ist und das Ding hält ewig. Und nein, das Ding schaltet nicht komisch. Es schaltet genauso wie ein Wandler arbeiten sollte.

Ich fürchte die meisten die sich über das Getriebe beschweren sind vorher nur Handschalter und Doppelkuppler gefahren. Anders kann ich mir die andauernden Beschwerden über die angeblich kaputten Automaten nicht erklären. Es gibt mittlerweile Leute die mich anschreiben weil Sie glauben Ihr Getriebe sei kaputt. Dann bekomme ich ein Video und ich kann denen nur sagen das die Getriebe so halt nun mal funktionieren. Wer lineares hochdrehen wie bei einem Handschalter will muss entweder langsam beschleunigen das die Wandlerbrücke drin bleibt oder sich einfach ein Schaltgetriebe zulegen.

Das was hier einige als "über den Wandler pumpen" bezeichnen gehört zum Funktionsprinzip. Flüssigkeit, Druck, Kraftschluss? Scheint keiner derjenigen die sich so bitterlich beschweren zu kennen.

Bei den Ecoboost bin ich mir auch nicht so sicher. Selbst in der Liste hier auf MT ist es auffällig das bisher nur die 2018 und jünger Probleme hatten. Dagegen stehen genug Motoren von 2017 und früher die mittlerweile 6 stellige Kilometerstände haben und noch nicht hochgegangen sind. Da finde ich es etwas allgemein zu sagen "alle bis Mitte 2019".

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Hi!

Habe das auch im Thread zu den Motorschäden am 1.5 EB geschrieben.

Wir haben einen Kuga 2 Cool & Connect.
Motor: M9ME4AX
129 KW / 176 PS Benzin
AWD
Automatik.

EZ 04.10.2018.

Also ein "Problemmotor"?

Der Km-Stand ist 13.000.
Bei der ersten Inspektion wurde während der Dialogannahme bei ca. 10.000 Km im Oktober 2019 ein niedriger Kühlwasserstand festgestellt.
Über eine eventuelle Ursache wurde ich nicht informiert.
Bislang passt der Kühlwasserstand. Hatte ihn vor ca. 500 Km kontrolliert.

Außerdem wurde mir direkt bei der Abgabe des Autos mitgeteilt, dass das Fahrwerk kostenlos vermessen würde. Das Auto hatten sie bis dahin noch gar nicht gesehen. Deutet auf ein Serienproblem hin.

Nur gut dass wir 6 Jahre Garantie haben...

Die erste Inspektion beim Händler in München Süd kostete unverschämte 590 Eur. Km-Stand knapp 10.000. Keine Zusatzarbeiten.
Das ist völlig inakzeptabel. Die erste Inspektion einer S-Klasse ist günstiger.

Ich bin nur noch nicht sicher, ob das 6. Jahr Garantie, das diese Händlergruppe direkt gibt, abhängig ist vom Service dort.
Vielleicht weiß diesbzgl. jemand hier mehr.
Wenn nicht, lasse ich den nächsten Service bei unserem bewährten Ford-Händler machen. Dieser konnte nur leider kein vergleichbares Auto zu einem annähernd vergleichbaren Preis anbieten, sonst hätten wir gleich dort gekauft.

Neben der Diskussion um die Motorschäden, finde ich das Auto an sich ausgesprochen preiswert.
Wir haben 27.500 Eur bezahlt, inkl. Winterrädern auf Ford-Alu und 6 Jahren Garantie.
Der Wagen verfügt über Sync 3, Winterpaket, elektr. Heckklappe und sonst wohl nicht viel. haben ihn als TZ gekauft wie er war.

Was mir fehlt, sind Licht- und Regensensor. Dafür hätten wir dann einen "Titanium" für 5.000 Eur mehr nehmen müssen. Also haben wir es gelassen. Für ein Kurzstrecken-Familienauto reicht die Ausstattung locker aus. Auch das H7-Licht ist i.O. LED-Licht war mir ohnehin zu gefährlich, wir wollen den Wagen für 6-10 Jahre fahren. Einen "unkaputtbaren" LED-Scheinwerfer habe ich vor 2 Jahren bei einem Mercedes A für 2.500 Eur tauschen lassen. Zum Glück auf Garantie. Xenon wird ja leider immer seltener.

Die Standard-Stoffsitze finde ich gar nicht so schlecht. Auch lange Strecken fahre ich gerne mit dem Ford. Dabei bin ich von meinen Mercedes-Multikontursitzen mehr als verwöhnt.
Meine Frau liebt die Sitzposition im Kuga.

Das Infotainment funktioniert ok, denke ich. Handykopplung mit Apple und Android ist problemlos, Sound (Standardlautsprecher vo. u. hi. schätze ich) ist i.O.
Die Ford-Navigation ist vergleichsweise gut. Google Maps ist über Car Play natürlich auch möglich.
Die fordtypische Menüführung ist zunächst gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Tagen Eingewöhnung ok.

Man sitzt mit 4 Erwachsenen super in diesem Auto. Insbes. hinten ist das locker obere Mittelklasse-Niveau.
Der Kofferraum ist groß genug für die 4-köpfige Familie.
Die Position der Gurtschlösser ist für große Kindersitze ungünstig. Kaufinteressenten sollten sich das unbedingt genau ansehen. Wir nutzen mittlerweile Erhöhungen, die im Kuga bestens funktionieren.

Das Fahrverhalten bezeichne ich als "etwas besser als suv-typisch". Das Fahrwerk ist straff genug, die Lenkung eher amerikanisch, die Bremsen sind gut.
Ein Familienauto eben. Kein Sportwagen. Der Wagen hält zum Cruisen an und spart somit Blitzgeld.

Spritverbrauch 8-9L E5 / 100 Km. Viel hügelige Kurzstrecke. Völlig i.O. in der Gewichtsklasse.

Man merkt dem Kuga die Projektierung als Weltauto, das auch in den USA (als "Escape"😉 günstig angeboten wird, stellenweise an. Der Kunststoff im Innenraum, einzelne Verkleidungen, die Sitzverstellung - alles ist eher einfach gehalten. Schlau aber: unlackierter schwarzer Kunststoff oben auf der hinteren Stoßstange - kein Verkratzen beim Be-/Entladen.

Dafür ist der o.g. Kaufpreis i.O.
Einen ausstattungsbereinigten Wagen aus der VW Gruppe gab es für mindestens 4.000 Eur mehr (jeweils "Straßenpreise der Händler in der Nähe meines Wohnortes). So viel besser sind die dann auch nicht und haben nur das anfällige, ruckelige DSG-Doppelkupplungsgetriebe.

Der Allradantrieb des Kuga ist einfach, aber effizient. Man kommt erstaunlich weit mit dem Kuga in Schnee und Matsch.
Achsverschränkung ist natürlich gering. Sperren und Freilauf gibt es natürlich nicht. Zur Not ESP abschalten und etwas Gas geben...

Die Automatik schaltet butterweich wie von Wandlerautomaten gewohnt.
Einziges Manko: der kleine Motor im Kuga hat auf der Autobahn beim Beschleunigen immer zu viel zu tun, weshalb dann immer in den 5. Gang zurück geschaltet wird. Den 6. Gang über ein Overdrive fixieren zu können, wäre fein. Angesichts der Diskussion über "LSPI" erscheint mir diese Auslegung aber mittlerweile verständlicher...

Der Motor an sich reicht für das Auto im Hausfrauenbetrieb völlig aus. Wenn man "draufdrückt", kommt zwar ein herzzerreißend-gequälter "Sound", aber die Fuhre bewegt sich mehr als fix genug.

An sich das preiswerte, praktische Familienauto mit Allrad, Wandlerautomat und Benziner, das wir gesucht haben.

Gruß,
ZK

Hey
Habe einen Kuga von 02/2017 mit dem 1,5l 150 ps cool & Connect mit ein paar Extras drinnen. Hat jetzt ca 33000 km runter einziges Problem was er bis jetzt hatte ein Elektrischer Stellmotor für die Handbremse hing fest und es ging gar nix mehr weder vor noch zurück war zum Glück Garantie Sache. Bin sonst sehr zufrieden bis auf die Anfahrschwäche mit Wohnwagen ( 1800 kg ) hinten dran, aber so lange man nicht am Berg stehen bleiben muss komm ich damit klar. Der Benziner war die Wahl trotz Wohnwagen weil wir nur insgesamt 10000 km im Jahr fahren

Gruß aus NRW

Wenn mam dem allgemeinen Tenor glauben darf, muss es hier bald Beschwerden über Powershift Probleme hageln. Ich bin gespannt, denn tatsächliche Erfahrungsberichte negativer Art habe ich deutlich weniger vernommen als wiedergekäute Halbwahrheiten. Hoffe, dieser Thread spiegelt ein realistisches Bild wieder.

Hi!

Ich denke es ist hierbei wichtig, die Powershift (DKG) und den Wandlerautomaten abzugrenzen.
DKG funktioniert bislang nur bei Porsche und hier mit einem gewaltigen Serviceaufwand.
VW ist ein Desaster.
Ford ist da etwas besser, aber nur solange das Fahrzeug sanft und mit wenig Last gefahren wird. Anhänger töten die DKGs im Zeitraffer.

Der Wandlerautomat im Ford Kuga ist ein einfaches, haltbares 6-Gang-System. Alle 60-80 tKm spülen, dann sollte das solange wie der Motor halten...

ZK

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Es sind grundsätzlich alle 1.5 Ecoboost Vierzylinder bis Anfang 2019 betroffen.

Ich sehe das ähnlich wie @ZiKla. Ich hatte vor meinem Kuga ein Fahrzeug der VagGruppe mit DSG (s-tronic). Genau die war auch der Grund für den Verkauf des Wagens. Das DSG war hinüber, Kostenpunkt 4500€ in einer Freien Werkstatt. Habe ihn dann mit erheblichem Verlust verkaufen müssen.

Es gibt eigentlich nur zwei sinnvolle Wege mit Doppelkupplungsgetrieben zu fahren.

1. Garantie
2. Das nötige Geld für eventuelle Reparaturen auf der hohen Kante haben

Ansonsten kann die Sache schnell nach hinten losgehen. Denn eins ist Fakt, eine Doppelkupplung ist anfälliger als Herkömmliche Kupplungen.

Ich selbst habe einen Individual mit PS Probe gefahren und mich dann bewusst dagegen entschieden.

MfG

Ich bin eigentlich immer gerne Automatik gefahren - bei Mercedes. Aber beim Umschwenken auf Ford habe ich das sein lassen und schalte wieder selbst.
Ich finde die Automatikgetriebe nach allem was man so ließt zu anfällig - und das nicht nur bei Ford. Was während der Garantiezeit noch egal ist, kann halt später kostenmäßig richtig reinhauen . Das Risiko war und ist mir zu groß, deswegen Schalter. Da der Schaltknüppel gut flutscht und der Diesel eh schaltfaul gefahren werden kann, ist diese Komforteinbuße für mich verschmerzbar.

Ich weiß gar nicht was Ihr alle mit dem 6-Gang Wandler habt. Der tut was er soll und ist beim Kuga wohl noch das problemloseste Getriebe. Das tolle 6-Gang Schaltgetriebe hat auch genug Probleme. Da kenne ich genug Stories von Leuten die mit Ihrem schon beim Instandsetzer war weil Sie ein neues Differential brauchen. Beim Wandler reicht es alle 50.000km bis 60.000km einen Ölwechsel zu machen der bei dem Getriebe echt nicht aufwändig ist und das Ding hält ewig. Und nein, das Ding schaltet nicht komisch. Es schaltet genauso wie ein Wandler arbeiten sollte.

Ich fürchte die meisten die sich über das Getriebe beschweren sind vorher nur Handschalter und Doppelkuppler gefahren. Anders kann ich mir die andauernden Beschwerden über die angeblich kaputten Automaten nicht erklären. Es gibt mittlerweile Leute die mich anschreiben weil Sie glauben Ihr Getriebe sei kaputt. Dann bekomme ich ein Video und ich kann denen nur sagen das die Getriebe so halt nun mal funktionieren. Wer lineares hochdrehen wie bei einem Handschalter will muss entweder langsam beschleunigen das die Wandlerbrücke drin bleibt oder sich einfach ein Schaltgetriebe zulegen.

Das was hier einige als "über den Wandler pumpen" bezeichnen gehört zum Funktionsprinzip. Flüssigkeit, Druck, Kraftschluss? Scheint keiner derjenigen die sich so bitterlich beschweren zu kennen.

Bei den Ecoboost bin ich mir auch nicht so sicher. Selbst in der Liste hier auf MT ist es auffällig das bisher nur die 2018 und jünger Probleme hatten. Dagegen stehen genug Motoren von 2017 und früher die mittlerweile 6 stellige Kilometerstände haben und noch nicht hochgegangen sind. Da finde ich es etwas allgemein zu sagen "alle bis Mitte 2019".

@Dynamix Es gibt eine neue Version des 1.5EB mit veränderten Zylinderwänden - in den USA wird ab EZ 4/2019 zumindest im Escape (bei uns Kuga) der Motor dann schon serienmäßig verbaut. Aus meinem mittlerweile bekannten Thread sieht man auch auch, dass das Problem nicht unbegründet ist.

Was mich persönlich interessieren würde: Was genau ist mit dem manuellen 6-Gang-Schaltgetrieben? Ich persönlich weiß da nur vom Kupplungsproblem.

Zum 6F35: Das problemlos ist das Getriebe nicht, wie man in den amerikanischen Foren nachlesen kann. Eine Wandlerautomatik sollte im warmen Zustand unmerklich schalten und das tut das 6F35 nicht grundsätzlich. Außerdem ist es nicht so toll, wenn man auf der Autobahn plötzlich beschleunigen muss, die Drehzahl ans Limit geht und gefühlt die halbe Leistung irgendwo verpufft, aber das ist ein Thema für sich.

USA ist aber wieder ein ganz anderer Markt. Man darf nie vergessen das die Amerikaner andere Crash- und Abgasvorschriften haben als wir Europäer. Autos die bei uns im NCAP super abgeschnitten haben, versagten beim NHTSA Test kläglich und andersherum. Welches Auto ist jetzt wirklich sicher?

Genauso ist es bei den Kennfeldern. Die Amerikaner fahren gerne relativ magere Kennfelder um die strengen Abgesgesetze zu packen. Das kann in Kombination mit LSPI und co schon vermehrt zu Problemen führen. Es geht ja scheinbar auch darum das die Zylinderkopfdichtungen da gerne wegbrennen und man dann den Wassereinbruch hat.

Und du siehst es doch selbst in deinem eigenen Thread. Von wie vielen Ecoboost Fahrern haben wie viele tatsächlich einen Motorschaden erlitten? Ganze 3 und davon war einer ein 2.0er. Scheint also nicht das Massenphänomen zu sein wie es hier gerne hingestellt wird. Ich kann mir gut vorstellen das in Europa einfach ein deutlich schonenderes Kennfeld gefahren wird. Das Phänomen kennen Harley Fahrer ganz gut, da die Maschinen in Europa tatsächlich mit dem US-Kennfeld ausgeliefert werden und da die Maschinen auch gerne mal Probleme machen da Vollgas und zu mageres Gemisch ganz schlecht für einen Motor sind, besonders wenn Sie luftgekühlt sind. Aus dem Grund holt sich auch direkt jeder so ein Tune-Up Tool um das Kennfeld deutlich anzufetten damit der Motor nicht hochgeht oder im Zeitraffer verschleißt.

Mit dem Getriebe habe ich bisher keine Probleme. Man darf auch nie vergessen das Amerikaner beim Service gerne mal schlampen. Es gibt auch genug US-Schrauber die sagen das ein regelmäßiger Ölwechsel schon hilft und wenn wir ehrlich sind gibt es eben auch immer Leute denen schon der Ölwechsel alle 20.000km zuviel ist. Die machen erstrecht keinen teuren Getriebeölwechsel bei 50.000km. Hart schalten tut mein Getriebe überhaupt nicht. Bisher tut es genau das was ich von einem Wandler erwarte. Und das bei einem Wandler halt immer etwas Leistung im Vergleich zu einem Handschalter versackt liegt auch in der Natur der Sache. In dem Falle sollte man sich lieber nach einem Doppelkuppler umsehen aber die haben auch so Ihre ganz eigenen Probleme. Wenn dann da mal das erste Kupplungspaket nach 60.000km fällig wird bereut man wegen dem bisschen Leistung den Wandler verschmäht zu haben.

Zu den Handschaltern: Da gibt es wohl wie gesagt Probleme mit den Antriebswellen differentialseitig. Irgendwas schlägt da aus und dann darf man das ganze Diff neu machen. Macht einem der freundliche Getriebeinstandsetzer bestimmt für nen Zwanziger in die Kaffeekasse 😉

Ich hab nen Diesel Bj 2014 mit 163 PS 4x4 Schaltwagen und 126.000 km auf der Uhr.
Bei 112.000 km war das Hinterachdiffentential vom Allrad defekt. Kostenpunkt 2000€.
Bei 116.000 ein Abgassensor Kostenpunkt 350€.
Das war es bisher.

@Dynamix
Bei den Amerikanern zählt meines Wissens der NOx-austoß bei der Emissionsmessung, bei uns bisher der CO²-ausstoß. Das NOx steigt bei mageren Gemischen, das spricht für fettere Gemische. Eine Verschiebung würde auch die Lambdareglung entgegen steuern. Geregelt wird um den Lamdbawert 1, "um " deshalb weil die Sonde eine Sprungantwort ( sprunghafte Änderung des Spannungswert von unter 200mV bis über 800mV) ausgibt. Bei Volllast wird oftmals die Lambdareglung abgeschaltet und etwas fetter angereichert um den Motor zu schützen. Sollten meine Infos falsch oder veraltet sein, bitte eine Hinweis auf entsprechende zuverlässiger Doku.

Ich's sag's ja nur ungern aber ich wollte nicht das der Thread so ausufert. Bitte diskutiert das in den entsprechenden Threads.

Eigene Erfahrung mit dem Kuga. Bekannte Probleme kurz knapp ansprechen wäre nett.

Vielen Dank und nichts für ungut.

MfG

Man sollte es halt schon erwähnen wenn es um das Thema Langzeiterfahrung geht. Und sorry, 3 Fälle (forenübergreifend!) finde ich auf die ganzen Ecoboost Fahrer die es hier gibt echt wenig. Ein Kumpel von mir hat auch einen 1.5 Ecoboost der nach der Logik längst hätte hochgehen müssen. Komisch das der Wagen jetzt 120.000 km auf der Uhr hat und einfach läuft. Das passt für mich nicht zur Aussage das JEDER aber wirklich JEDER Motor der letzten 6-7 Jahre betroffen sein soll.

Gut, jetzt könnte man sagen das die geführte Statistik keine Aussagekraft hat aber wenn es doch so häufig vorkommt frage ich mich wo die ganzen Betroffenen sind. Wenn es so schlimm wäre (und wir sprechen hier immerhin von Fords Volumenmotor) dann müssten hier doch längst Dutzende oder noch mehr verärgerte Ford Fahrer hier sein. Ich meine bei den VW-Problemmotoren war es ja auch deutlich zu sehen und Ford verkauft ja jetzt auch nicht gerade wenig Autos in Deutschland und Europa. Allein deshalb habe ich da schon latente Zweifel daran das die Probleme tatsächlich so groß sind wie Sie hier gerne gemacht werden. Mir soll es egal sein, der Wagen hat Garantie und die wird auch definitiv verlängert. Ich empfinde es eben nur schon ein wenig als Panikmache, auch wenn immer wieder betont wird das es keine sein soll.

Genauso wie hier immer gerne betont wird die Automatik wäre so grottig. Nö, die tut einfach nur das was Wandlergetriebe nun mal so tun. Das was mir hier als "pumpt über den Wandler" erklärt wurde gehört einfach zum Funktionsprinzip des Wandlers. Ich habe zuhause noch 2 andere Autos mit klassischen US-Wandlergetrieben stehen die genauso reagieren wie das 6F35, eins davon mit mittlerweile gut 270.000km auf der Uhr und das schaltet noch wirklich geschmeidig. Das haben mir auch schon diverse Werkstätten bestätigt und die müssen es ja noch am ehesten wissen.

Da kann ich dann auch das Argument der Anfälligkeit nicht nachvollziehen, besonders weil ich keine großartigen Beschwerden über das späte 6F35 gefunden habe. Die meisten Beschwerden sind aus der Zeit von 2012 und früher, also da wo das Getriebe noch Kinderkrankheiten hatte. Bei dem Getriebe ist laut Amerikanern vor allem ein regelmäßiger Ölwechsel wichtig, aber das gilt für alle Automatikgetriebe. Mercedes, die ja in D als Könige der Wandlerautomatik gelten, haben sich mit Ihrer Lifetimefüllung mal ziemlich auf die Nase gelegt. Da hatte man dann ganz schnell wieder die guten alten Wechselintervalle eingeführt.

Von den Powershift Getrieben höre ich viel mehr Beschwerden (wie eigentlich bei allen Doppelkupplern) und das über alle Baureihen wo es verbaut war. Das Powershift war unter anderem der Hauptgrund für mich den Edge nicht mal anzuschauen, mit dem Bi-Turbodiesel hätte ich mich da noch irgendwie arrangiert. Da sind dann nicht selten Getriebe dabei die nach nicht einmal 30.000km hin sind, aber da wird hier nicht so ein Fass aufgemacht und das widerspricht dann auch wieder dem Sinn und Zweck des Threads: Erfahrungswerte!

Zumindest kann man bei der Sechsgangautomatik kritisieren das Sie zu schnell und zu oft die Überbrückung auskuppelt und tendenziell zu lange im Wandlerbereich hängt wenn man das Beschleunigen beendet. Da gäbe es eindeutig Optimierungspotential. Letztlich ist es eben ein Automat der von Amis für Amis abgestimmt wurde was nicht unbedingt optimal für Europa ist, was auch das Problem beim Achtgang ist.
Dazu kommt das es konstruktiv eben auch nicht mehr das Neueste ist und der Technilk um mindestens eine Generation hinterherhinkt.
Für sportliche Fahrer eher untauglich aber ansonsten passabel.

Was die Motoren angeht, mit hoher Last bei niedrigen Drehzahlen hat man noch jeden Motor klein bekommen. Nur ist man in der guten alten Zeit nie mit einer solchen hohen Last bei niedrigen Drehzahlen gefahren da a) ohne Turbo das Drehmoment dazu fehlte und b) erst die modernen Motoraufhängungen und ZMS eine solche Fahrweise ermöglichen. Ohne dieses Zeugs würde man freiwillig mit höheren Drehzahlen fahren da das Brummen ein eindeutiges Zeichen für motorischen Unwillen war, aber das hat man ja weggefiltert bzw auf noch niedrigere Drehzahlen gedrückt.
Dazu dann noch die ökonomische Fahrweise mit ständig niedrigen Drehzahlen die verhindern das der Motor auf eine ausreichend hohe Temperatur kommt um Ablagerungen wieder thermisch abzubauen, was dann aber auch eine gewisse Fahrdauer mit höheren Drehzahlen erfordert.

😁 Was dann bei meinem 2,0L auch wieder bedeutet das ich längere Zeit mit 160+ fahren sollte da bei 4000 Umdrehungen schon 220km/h angesagt wären.

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