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Ladeluftkühler vom Tacho "steuern"

Themenstarteram 18. September 2014 um 10:35

Hallo,

hier habe ich ein "Problem"(also nicht wirklich ein Problem, sondern ich suche einen Technische Lösung) das die Spezialisten unter euch sicher Lösen können.

Ganz einfache Frage: Wie kann ich die Kühlung des Ladeluftkühlers( dieser sitzt nicht im Fahrtwind und hat daher einen E-Lüfter davor sitzen) per "Tacho steuern. Das heißt im Klartext, ich möchte das der E- Lüfter sich ab etwa 40 Km/h einschaltet und unter 40 Km/h ausschaltet.

Da ein Eletrischer Tachograph ( es ist ein Nutzfahrzeug) Verbaut ist, dachte ich an den Impulszähler?? Nur wie weiß ich noch nicht sooo richtig. Da der E- Lüfter über ein Relais läuft , muss dieses ja am besten Angesteuert werden.

Na wer hat eine Idee?

Gruß Pedo

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Johnes

Ich hatte eigentlich mehr den Inhalt gemeint.

Paar Studierte von uns lesen das vielleicht. Div. andere brechen beim 1. Diagramm zusammen. Können den Text vielleicht gerade mal zu 30% verstehen. In deutscher Sprache vielleicht 50%...

Die einen vereinfachen, die anderen liefern den Overkill. Frage ist dann mehr, was hilfreicher ist.

MfG

Na ja, verstehen kann man das schon, gewisse technische oder naturwissenschaftliche Grundbildung vorausgesetzt. Das ist halt brutal viel, ist richtig Arbeit, muss man investieren.

Was SRAM da missen lässt, da er ja wohl auch ausdrücken will dass er es gelesen und verstanden hat, ist jede Art von Transferleistung. 2zeiliges Essay, was es nun mit "zu tiefen Temperaturen" auf sich hat, wäre der Bringer gewesen.

So ist das kein Diskussionsbeitrag, sondern nur ein billig hingerotzter Totschlagknüppel. Dominanzverhalten, "ich hab die größere Knarre unter dem Tresen". ;)

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GALA-Signal vom Radio anzapfen. Kleinen uController dort anschliessen, der die Imulse in einer bestimmten Zeit zählt und dann über einen bestimmten Wert ein Relais ansteuert.

MfG, Helmut

Edit: Hier noch eine Schaltung ohne uController:

Link

Was für einen Nutzen erhoffst du dir daraus? Der Lüfter müsste doch sowieso von der Ansaugtemperatur gesteuert sein. Wenn dein Lüfter ständig läuft, solltest du ggf. mal den Fühler prüfen.

MfG

Themenstarteram 19. September 2014 um 17:32

@ Helmut,

danke für die Antwort und den Vorschlag.Da das Verbaute Radio aber aus den 70er Jahren stammt, ist es wohl zweckos daran etwas anschließen zu wollen(oder?).Falls das ganze auch direkt am Tachograph funktioniert, wäre es Nett wenn du mir etwas genauer sagen/erklären könntest wie das vonstatten geht und was genau für Teile ich brauche. Was ich noch vergessen habe zu erwähnen, ist die tatsache das es sich um ein 24Volt System handelt(Nutzfahrzeug eben).

@ Johnes,

alle LLk die ich kenne sitzen im Luftstrom. Doch wie ich eingangs erwähnte geht das bei meinem Fahrzeuig nicht bzw ist der Kühler und der davor Plazierte LLK seitlich eingebaut und somit auf den Lüfter(dieser wird natürlich von der Temperatur des Kühlwasser Systems gesteuert) bzw einen zusätzlichen E-Lüfter angewiesen. Der E-Lüfter sitzt vor! dem LLK und bringt genug Leistung um den fehlenden Fahrtwind auszugleichen.ABER leider auch im Stand zuviel! Und da ist der "Hund" Begraben. Die Temperatur sinkt zu stark(LLK Ausgang). Ich könnte(und habe) in der Vergangenheit (zb im Stau) den E-Lüfter immer Manuell aus bzw eingeschaltet.Einen Temperatur fühler hatte ich schon mal installiert, aber dieser Reagiert zu träge da das Leitungssystem recht lang ist. Dachte aber das es eventuell eine Einfache möglichkeit gäbe das auch "Automatisch" zu bewerkstelligen.

Allerdings bin ich auch kein Elektroniker...! Somit müssten mir mögliche Lösungen schon etwas genau erklärt werden......

Da ja ein Elektrischer Tachograph verbaut ist der einen Impulsgeber am Getriebe sitzen hat, wäre es doch eventuell möglich in dieser Richtung was zu machen??

Danke

Pedo

Als Laie, der sich nicht mit E-Technik auskennt, ist es nicht so einfach. Entweder einen Frequenzzähler finden, der ab einer bestimmten Frequenz schaltet, oder eben selber basteln.

Ich arbeite gerne mit µC's, für die diese Aufgabe ein Klacks ist. Nur, müssen diese eben programmiert werden. Dies ist von der benötigten Technik her nicht das Problem. Billigste Programmiergeräte lassen sich aus Dioden und Widerständen für unter 50ct herstellen. (Für den Druckerport eines älteren Rechners!)

Problem dürfte der Aufbau der Messschaltung und das Schreiben des Programms sein, welches auf den µC programmiert werden muss.

PS: Was bedeutet der LLK kühlt "zuviel"? Die ideale Temperatur der Angesaugten Luft wäre "eiskalt" also so kalt, dass das den Triebstoff nicht einfriert aber eben eine enorme Luftdichte zur Folge hat. Dies verbessert den Füllgrad. In unseren Breiten gibt es defacto keine "zu kalte" Ansaugluft.

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Johnes

PS: Was bedeutet der LLK kühlt "zuviel"? Die ideale Temperatur der Angesaugten Luft wäre "eiskalt" also so kalt, dass das den Triebstoff nicht einfriert aber eben eine enorme Luftdichte zur Folge hat. Dies verbessert den Füllgrad. In unseren Breiten gibt es defacto keine "zu kalte" Ansaugluft.

MfG

das sehe ich aber auch so, mit jetzt bald einem ¼jahrhundert 'geladensein'-erfahrung auf verschiedensten fahrzeugen.

alle welt versucht, die ll-temperatur so niedrig wie möglich zu bekommen, und hier wirds aus esothermischen gründen zu warm? :D

Zitat:

und hier wirds aus esothermischen gründen zu warm?

Du meinst zu "kalt"!?

MfG

Themenstarteram 21. September 2014 um 10:44

@sukkubus,

tja das es ein zu Kalt nicht geben kann ,hatte ich auch mal gedacht. Bis ich Kondenswasser im Ausgang des LLK hatte und dieses soll (nach Aussage eines Fachmannes für Turbotechnik) von zu Kalter Luft sein.

UND das die Luft die aus dem LLK kommen soll nicht Klat genug sein kann,nun das das nicht so ist ist aber schon lange bekannt! Wenn die dem Brennraum zugeführte Luft zu Kalt bzw zu Sauerstoffreich ist, dann steigt auch (in Abfolge daran) natürlich auch die Brennraumtemperatur an. Diese kann dann aber auch zu hoch steigen was einen Schaden an Kolben , Ventiel hervorrufen kann.

Aber das führt ja jetzt zuweit und ist auch nicht meine Frage bzw das Thema gewesen.

@ Johnes,

deinen Vorschlag finde ich interessant. Von der Programmirung solcher habe ich aber leider keine Ahnung.

Pedo

Kondensat am LLK kann von zu hoher Luftfeuchte kommen und ist in den geringen Mengen nicht schädlich. Solange keine Sicken vorhanden sind, wo sich ein Reservoir bilden kann. Zumal bei hoher Luftfeuchte schon der höhere Druck reicht, um das Wasser kondensieren zu lassen. Mit dem Druck steigt der Siedepunkt. Wasser kondensiert dann auch bei >100°C aus. Das Wasser ist so oder so in der Luft vorhanden. Entweder in verdampfter Form oder eben kondensiert. (Im Brennraum verdampft das eh wieder, wenn es sich nicht spaltet und mit dem Treibstoff verbrennt!)

Gefährlich ist es erst, wenn mehr Wasser pro Zyklus in den Brennraum gelangt, als Restvolumen des verdichteten Raumes bleibt.

Es gibt sogar Einspritzanlagen, die feinen Wassernebel mit in die Ansaugluft spritzen.

MfG

wenn das blowby vor dem LLK eingeleitet wird kann das kondensat auch daher rühren.

Zitat:

Original geschrieben von strompeter

Wenn die dem Brennraum zugeführte Luft zu Kalt bzw zu Sauerstoffreich ist, dann steigt auch (in Abfolge daran) natürlich auch die Brennraumtemperatur an. Diese kann dann aber auch zu hoch steigen was einen Schaden an Kolben , Ventiel hervorrufen kann.

Sorry und wieso gehen dann klassische Sauger bei Minus 10-20° C, nicht reihenweise hops?

Zitat:

Original geschrieben von strompeter

Wenn die dem Brennraum zugeführte Luft zu Kalt bzw zu Sauerstoffreich ist, dann steigt auch (in Abfolge daran) natürlich auch die Brennraumtemperatur an. Diese kann dann aber auch zu hoch steigen was einen Schaden an Kolben , Venti e l hervorrufen kann.

luft kann nicht zu sauerstoffreich sein, sondern nur das gemisch zu mager durch schlechte abstimmung. das ist aber kein problem von polarluft:D

zudem fährt seit einem ¼jahrhundert kein wagen mehr ohne lambdaregelung herum, die auch schrecklich kalte luft im verbrennungsprozess auf lambda 1 regelt.

wenn nicht, ist was kaputt. aber das liegt wieder nicht an der angeblich aquarienfüllenden kondenswasserbildung:D

btw.: WAES :D

@johnes - richtig:D

fazit: ich halte diese 'lüfterregelung' für eine ausgemachte schnapsidee, geboren aus der unkenntnis der physikalischen hintergründe. den quatsch kann sich der TE schenken.;)

probleme gibts höchstens mit eisschlag im turbo.

Zitat:

Das heißt im Klartext, ich möchte das der E- Lüfter sich ab etwa 40 Km/h einschaltet und unter 40 Km/h ausschaltet.

Mit einem Staurohr und einer Druckdose. der Staudruck ist 1/2 Rho v² und bei Rho (der Dichte der Luft) etwa 1. Geschwindigkeit in m/s eingesetzt ergibt 61 Pascal Staudruck. Du kannst sowas nehmen: http://www.spluss.eu/.../de .. ne einstellbare hilft, der hintere Teil des Differenzdrucksensors muss nur irgendwo im Windschatten liegen um nen leidlich sauberen statischen Druck als Referenz zu bekommen. Der vordere kommt mit einem freien Schlauchende einfach voll frontal in den Fahrtwind. Der schaltet also ab 40 km/h durch. Nachteil: auch ab 40 km/h Gegenwind eines parkenden Autos ;)

Diese Art Druckschalter sind in der Klimatechnik weit verbreitet und du kannst die auch nehmen, um ab einer bestimmten Anströmgeschwindigkeit was freizuschalten.

 

am 21. September 2014 um 20:46

Vollständige Darstellung: http://www05.abb.com/.../...urbocharging_operating%20turbochargers.pdf

( die Totalvereinfacher auf beiden Seiten sollten sich mal etwas zurückhalten......)

 

Gruß SRAM

 

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