Kupplung nach 36 TKm defekt - Keine Garantie ????
Wow, das hat mich mal so richtig aus der Bahn geworfen.
Unser I20, EZ Juli 2012, mit 5 Jahren Garantie, Scheckheft-gepflegt, frisch aus der Inspektion, fängt plötzlich beim Anfahren an zu ruckeln. Hatte schon vorher ab und zu "gestunken". Kein besonderes Fahrprofil..
Grad noch so zum Händler gekommen, diagnostiziert dieser: Kupplung defekt. Zu viel mit schleifender Kupplung gefahren. Meine Frau, seit 25 Jahren Autofahrerin mit knapp 800 tkm Km Fahrerfahrung und bis dato noch keine Kupplung "kaputt gefahren". Das Auto muss zwar 2 mal die Woche am Berg anfahren, doch das hat bis dato nie ein Problem dargestellt. und jetzt: Der Benutzer kann mit der Kupplung nicht umgehen.
Da eine defekte Kupplung nach 36 tkm kein Regelfall ist, wollten meine Frau und ich Beweise für das Fehlverhalten. doch die Werkstatt wiegelt ab. Das wäre klar falsches Fahrverhalten. Und die Kupplung gibt es nicht auf Garantie. habe dann nach einem Kontakt zur Kundenhotline (email oder telefon) gefragt. Ich sollte mir die Adresse doch aus dem Internet holen.
Der freundliche Servicetechniker erübrigte mir noch "das wäre bei einem BMW nicht vorgekommen".
Klar, dass dieser Servicetechniker nach einer sehr guten Bewertung durch den Kunden regelrecht bettelt.
Jetzt die Frage an die Hyundai-Fan- Gemeinde: Gibt es noch mehr Besitzer, die schon nach so kurzer Zeit Probleme mit der Kupplung hatten? habe schon einige Kommentare über I30 aus dem gleichen Baujahr gesehen, die das gleiche Problem hatten. Ist Kupplung nicht ein Teil von "Motor und Getriebe" und fällt somit in die Garantie???
Schönen Abend zusammen,
grüße Euer Audioman
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Beim Anfahren sollte man nur Einkuppeln ohne Gas zu geben
das ist mit den drehmomentschwachen Motörchen auch möglich, allerdings bist du dann der Einzige, der bei grün über die Kreuzung kommt.
70 Antworten
alle Neuwagen werden auf einem Autotransporter gebracht. Und selbst wenn, von einmal geht da nix kaputt.
Sehe ich auch so, man kann für alles und jedes eine Art „Verschwörungstheorie“ aufstellen. Wahrscheinlicher ist zum einen, dass koreanische Konstrukteure anders ticken als der gemeine deutsche Autofahrer und zum anderen die „individuelle Nutzung“, die vorzeitigen Verschleiß fördert.
Zitat:
@Texas_Lightning schrieb am 4. Juli 2018 um 12:06:36 Uhr:
Sehe ich auch so, man kann für alles und jedes eine Art „Verschwörungstheorie“ aufstellen.
Es geht hier nicht um Verschwörungstheorien sondern um eine Analyse der Fehlerursache. Man sollte schliesslich die Prozesskette durchleuchten um Fehlerquellen zu erkennen. Mögliche Fehlerursachen erkennen und versuchen abzustellen. Das ist Grundlage eines jeden Fehlerbeseitigungsprozesses.
In einem technischen Forum eine Aussage als "Verschwörungstheorie abzutun ist eine unsachliche
Äusserung die hier komplett fehl am Platz ist. Sachliche Äusserungen sind gefragt!
@ spacechild, es geht auch nicht darum ob die Kupplung das einmal aushält sondern ob sie dadurch vorgeschädigt wird!
Toll geschrieben und trotzdem tendenziell substanzlos. DER Prozess beginnt bereits mit der Konstruktion und genau da beginnt meine Begründung! Und am Ende der Prozesskette steht der Verbraucher, der durch den Gebrauch maßgeblich Einfluss auf die Lebensdauer nimmt.
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Das Thema ist von 2015 und ich glaube kaum das wird hier noch eine Lösung bekommen.
Es wäre ja schön wenn der Thermenstarter sich melden würde und berichtet was es war oder sogar Bilder von der Kupplung presentiert.
Zitat:
Das Thema ist von 2015
und der letzte gemeldete Fall ist vom Juni 2018 und betrifft ein vier Jahre altes Fahrzeug. Also ein altes Thema mit unveränderter Aktualität.
Zitat:
@Texas_Lightning schrieb am 5. Juli 2018 um 10:18:52 Uhr:
Toll geschrieben und trotzdem tendenziell substanzlos. DER Prozess beginnt bereits mit der Konstruktion und genau da beginnt meine Begründung!
Bitte um Angabe von Sachhinweisen bezüglich Konstruktionsmängel!
zitiere hier mal Wikipedia:
Unter der Netiquette (auch Netikette geschrieben; ein Kofferwort aus dem englischen net für das „Netz“ und dem französischen etiquette für die „Verhaltensregeln“) versteht man das gute oder angemessene und achtende (respektvolle) Benehmen in der technischen (elektronischen) Kommunikation.
Zitat:
@player495 schrieb am 5. Juli 2018 um 12:48:08 Uhr:
Zitat:
Das Thema ist von 2015
und der letzte gemeldete Fall ist vom Juni 2018 und betrifft ein vier Jahre altes Fahrzeug. Also ein altes Thema mit unveränderter Aktualität.
Jetz gehts um einen I10. Am anfang ist es ein I20. Eigentlich ein neuer Fall.
Zitat:
@XTino schrieb am 5. Juli 2018 um 12:51:11 Uhr:
Zitat:
@Texas_Lightning schrieb am 5. Juli 2018 um 10:18:52 Uhr:
Toll geschrieben und trotzdem tendenziell substanzlos. DER Prozess beginnt bereits mit der Konstruktion und genau da beginnt meine Begründung!Bitte um Angabe von Sachhinweisen bezüglich Konstruktionsmängel!
zitiere hier mal Wikipedia:
Unter der Netiquette (auch Netikette geschrieben; ein Kofferwort aus dem englischen net für das „Netz“ und dem französischen etiquette für die „Verhaltensregeln“) versteht man das gute oder angemessene und achtende (respektvolle) Benehmen in der technischen (elektronischen) Kommunikation.
Lass gut sein ok?
Ich werfe jetzt mal einen Hyundai Tucson Bj. 11/2015 mit knapp 90.000 Kilometer in den Ring. Sorry vorab für den langen Text, ich bin auf 180!
Am 01.07. bin ich mit meiner Frau in den Urlaub an den Gardasee gefahren, etwa 50 bis 60 Kilometer vor unserem Ziel, bemerkte ich plötzlich wie schwerfällig das Auto sich schalten lässt. Ich musste mich teilweise richtig anstrengen überhaupt einen Gang reinzubekommen, besonders schlimm war es an den Mautstellen als man in niedrige Drehzahlbereiche kam, hier ist das Auto quasi gehüpft.
Am Hotel angekommen (immer noch der 01.07. ein Sonntag) wartete bereits ein Abschleppservice auf uns welches das Fahrzeug dann ins etwa 30 Kilometer entfernte Rovereto gebracht hat.
Am darauffolgenden Montag den 02.07. erhielt ich gg. ca. 15:30 Uhr ein Anruf das dass Auto fertig ist und wieder abgeholt werden kann. Mein erster Gedanke war hier schon wie die dieses Problem so schnell gelöst haben.
Wir haben uns daraufhin jedenfalls mit einem Taxi auf den Weg zur Werkstatt gemacht, hätte ich bloß das Geld für die Fahrt lieber in den See geschmissen...
Am Autohaus angekommen und nach der Fahrzeugübergabe stellte ich jedoch sofort fest, das dass Problem nicht behoben wurde.
Auf Nachfrage entgegneten mir die Mitarbeiter jedoch nur dass das Problem hier vor Ort nicht gelöst werden könne, ich aber bedenkenlos meinen Urlaub machen kann und dann in Deutschland in eine Werkstatt gehen solle. Das einzige was die Werkstatt gemacht hat war die Motorkontrollleuchte auszumachen (gefühlt auch das 100 mal).
Wir verbrachten jedenfalls eine sehr schöne Woche am Gardasee und machten uns schließlich am Freitag den 06.07. wieder auf den Heimweg, nach wie vor mit dem Ruckeln der Gangschaltung im Gepäck.
Auf Höhe von Nürnberg kam es dann jedenfalls endlich wie es kommen musste. Ich habe einen Rastplatz angesteuert, konnte allerdings nicht mehr schalten, es ging überhaupt nichts mehr.
Das Auto wurde dann in eine Werkstatt in Nürnberg geschleppt und repariert, Diagnose heute erhalten:
KUPPLUNGSSCHADEN nach 2 Jahren und knapp 90000 Kilometer. Selbstverständlich nicht auf Garantie. Aber das beste habe ich mir natürlich bis zum Schluss aufgehoben: Das Getriebe hat ebenfalls Schaden genommen und muss überholt bzw. ausgetauscht werden, auch das, weil ich weitergefahren bin, selbstverständlich NICHT auf Garantie!
Wie gut das ich bei der Hyundai Mobiliätsgarantie zu Protokoll gegeben habe das die Italiener mich haben weiterfahren lassen.
Die Sache ist nun erstmal beim Rechtsanwalt.
Und auch bei der Kupplung erwarte ich eine Kulanzentscheidung. Ich fahre seit 14 Jahren Auto, einen Polo 6N (80.000 Kilometer danach Auffahrunfall-kein Kupplungsschaden), einen 316 BMW Compact 3 Türer (180.000 Kilometer gelaufen danach ist der Bauch von meiner Frau etwas dicker geworden-kein Kupplungsschaden!) und einen Golf V Variant (230.000 Kilometer gelaufen-danach haben sich paar Problemchen mit Zahnriemen etc. eingestellt aber auch hier KEIN KUPPLUNGSSCHADEN!!!!!). Nun fahre ich ein zwei Jahre altes Auto keine 90.000 Kilometer und habe einen....
KUPPLUNGSSCHADEN!
Um die Ernsthaftigkeit mal wieder etwas reinzubringen, bei allem was ich hier so lese, von wegen nach 12000 oder 30000 Kilometer Probleme mit der Kupplung, dass erfahrenen Autofahrern unterstellt wird wie ein Fahranfänger zu fahren (schleifende Kupplung) bestätigt mich nur in meiner Entscheidung das Fahrzeug zu verkaufen. Von wegen 5 Jahren Garantie - Scheissdreck! Die suchen sich in dem ganzen Heft ein Schlupfloch nach dem anderen, eine Farce so etwas „Garantieheft“ zu schimpfen.
Mich hat ein Beitrag von euch ziemlich neugierig gemacht und zwar der mit dem Publik machen in der Autobild. Genau das werde ich tun wenn ich bei meinem Sturren Autohaus in Hanau nicht weiterkommen sollte, wenn man natürlich mehrere betroffene hat wird es leichter...
Ich denke ihr versteht was ich meine.
Zitat:
wenn man natürlich mehrere betroffene hat wird es leichter...
vielleicht auch nicht. Bei einem Einzelfall, mit der Auto-Bild im Hintergrund, könnte sich Hyundai kulant zeigen, schon um größeres Aufsehen zu vermeiden. Bei vielen Fällen könnte man eine generellen Fehler vermuten. Da wird Hyundai wohl abblocken.
Übrigens das hier habe ich auf einer anderen Seite gefunden. Der Satz:
„Bekanntes Problem bei Hyundai“ - grenzt für mich schon an Vorsatz, es tut mir leid.
Ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat zu einem wahrscheinlich komplett anderen Problem so zu verwenden, ist riskant und auch vorsätzlich. Eine Kupplung in einem SUV über dessen Nutzung keine Silbe geschrieben wurde nach 90 tkm fällig. Das kann vollkommen normaler Verschleiß sein, auch wenn so manch einer das bei seinem Fahrstil ausschließt und ins Reich der Fabel ansiedelt. Der grobe Fehler wurde in der italienischen Werkstatt (Hyundai autorisiert ?) gemacht, der Rest ist eine bedauerliche Folge - nur dafür ist eher weniger Hyundai und die 5-Jahresgarantie zuständig.