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Kupplung 2 Toleranzgrenze erreicht DSG / Gang Automatik

VW Golf
Themenstarteram 18. Mai 2020 um 6:25

Hallo zusammen, meine Kupplung 2 ist fällig.

Beim Auslesen kam der Fehler :

Kupplung 2 Toleranzgrenze erreicht.

Habe mich schon informiert, eine spezialisierte Werkstatt tauscht mir die Kupplung komlett

mit allem Drum und Dran füe 1100 €.

Meine Frage ist nun folgende:

Noch merke ich das mit der Kupplung nicht...

Ist es Problematisch, wenn ich die Kupplung jetzt komplett runterfahre ?

Oder mache ich mir da GGF. noch Weiteres kaputt (Mechatronik z.B.?)

Danke für Eure Antworten im Voraus !

Micha

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28 Antworten

Zitat:

@Zmitzdeone schrieb am 22. Mai 2020 um 10:11:06 Uhr:

Zitat:

 

Klar, kannst du mit VCDS jetzt noch mal resetten und damit kund tun, dass die Elektronik sich irrt. Im Endeffekt wird das wahrscheinlich nicht viel nützen und du kommst um eine Reparatur nicht herum.

Über die gesamte Restnutzungszeit des Autos wird diese Taktik nicht funktionieren, also warum nicht gleich wechseln lassen und diesbezüglich Ruhe haben?

Mit VCDS könntest du mal den Druckabfall des Speichers testen, das halte ich für sinnvoller.....

wie teste ich den Druckspeicher???

Bei Auslesen mit VCSD es ist lediglich dieser Fehler noch im Speicher:

Wird denn der Druckspeicher dort ebenfalls angezeigt, wenn etwas niO. ist ?

Mit VCDS kann man noch mehr, als nur Fehler auslesen und Codieren.....es soll zwar Fehlercodes geben, die sich auf den Öldruck beziehen, nur kommen die (vermutlich) erst dann, wenn wirklich nichts mehr geht.

Wie schon geschrieben:

Da es letztendlich recht einfach ist, die Einschaltdauer der Hydraulikpumpe im Quasi-Ruhezustand zu messen, kann es nicht schaden, dies auch einfach mal zu tun....VCDS hast du doch...

M.E. hat das aber nichts mit deinem eigentlichen Fehler zu tun.

Mein Fehler. Der Minimaldruck ist tatsächlich 40 bar und nicht 20 bar!

Sorry und danke!

Gruß von WQ33

Hinweis: Es sollte nicht die Einschaltdauer

(das ist die Pumpzeit von 40 bar auf 60 bar),

sondern der Einschaltabstand gemessen werden.

Das ist der gleiche Abstand, wie der Abstand der Druckspitzen

(= Druckabfall von 60 bar auf 40 bar).

Der Normalwert ist > 80 Sekunden.

Je länger ich mich mit diesem Thema befasse, umso mehr bezweifele ich,

dass bei Reparaturen am DQ200 die Möglichkeit eines Defektes am Druckspeicher

bedacht, bzw. überprüft wurde.

(Das wäre wahrscheinlich in manchen, vielen? Fällen der Ursprungsdefekt gewesen.)

Ich weiß leider immer noch nicht genau, ab welchem Modelljahr das Problem

"Druckspeicherdefekt" endgültig beseitigt wurde.

Zitat:

@WQ33 schrieb am 22. Mai 2020 um 14:20:29 Uhr:

Hinweis: Es sollte nicht die Einschaltdauer

(das ist die Pumpzeit von 40 bar auf 60 bar),

sondern der Einschaltabstand gemessen werden.

Das ist der gleiche Abstand, wie der Abstand der Druckspitzen

(= Druckabfall von 60 bar auf 40 bar).

Der Normalwert ist > 80 Sekunden.

Ja, ich hatte mich widersprochen und dabei einen Fehler gemacht:

Zuletzt schrieb ich:

Zitat:

Da es letztendlich recht einfach ist, die Einschaltdauer der Hydraulikpumpe...

, was in diesem Fall nicht richtig ist und vorher schrieb ich:

Zitat:

...Diagramm mit dem Druckwert erzeugen und darauf dann die Zeitspanne zwischen den Einschaltzeitpunkten (die Druckspitzen reichen dafür) ablesen.

-------

@WQ33:

Zitat:

Je länger ich mich mit diesem Thema befasse, umso mehr bezweifele ich,

dass bei Reparaturen am DQ200 die Möglichkeit eines Defektes am Druckspeicher

bedacht, bzw. überprüft wurde.

Schau dir mal den Beitrag zum DQ200 der Fa. Actronics an. Dort werden u.a. Fehlercodes aufgeführt, die mit dem Speicherdruck zusammen hängen.

@navec

Zunächst: Wir brauchen uns nicht gegenseitig für irgendwelche Flüchtigkeitsfehler

zu rechtfertigen. :)

Vielen Dank für Deinen Hinweis auf Actronics. Sehr interessant!

Wenn ich mit meinem 7 Jahre alten DQ200 mal ein Problem bekommen sollte,

würde ich damit (außerhalb der Garantie) zu einem DSG-Spezialisten gehen.

Diese Leute haben - m.E. zwangsläufig - mehr Ahnung von dieser speziellen Materie,

als eine normale VW-Werkstatt, bei der sowas nur am Rande vorkommt.

Gruß von WQ33

@miata&e46

Zitat:

@WQ33 schrieb am 21. Mai 2020 um 12:07:10 Uhr:

Zitat:

@miata&e46 schrieb am 18. Mai 2020 um 10:52:10 Uhr:

Meine Erfahrungswerte:

wir sind nach der ersten Fehlermeldung fast 4 Jahre damit weitergefahren.

Viel Stadtverkehr. Ca. 8-9 tkm p.a.

Dann ging das Getriebe mit aufgeplatztem Druckspeicher defekt

und das Auto mit 85 tkm auf dem Zähler weg.

Zusammenhang? Nicht beurteilbar.

Sind denn während der 4 Jahre keine Fehlermeldungen

bzgl. Hydraulikdruck / Spielschutz o.ä. erschienen?

Falls nicht, ist der Druckspeicher ohne Vorwarnung "geplatzt"?

---------------------------------------------------------------------------------------

Bei "Actronics" gibt es allein sieben OBD11-Fehlercodes für das Hydrauliksystem:

P0562 = Systemspannung zu niedrig

16946 = Sensor / Druckschalter Getriebeöldruck A, unwahrscheinliches Signal

P0841 = Steuermodul defekt

P1604 = Hydraulikpumpensystem, Versorgungsspannung zu niedrig

P177F = Hydraulikpumpensystem, Überlastschutz

P17BF = Funktionseinschränkung durch Druckabfall

P1895 = Funktionseinschränkung durch Druckmangel

Gruß von WQ33

Zitat:

@WQ33 schrieb am 21. Mai 2020 um 12:07:10 Uhr:

1) Sind denn während der 4 Jahre keine Fehlermeldungen bzgl. Hydraulikdruck / Spielschutz o.ä. erschienen?

2) Falls nicht, ist der Druckspeicher ohne Vorwarnung "geplatzt"?

1) keine Fehlermeldungen im Display, aber immer wieder Hinweise zur Toleranzgrenze lt. Fehlerspeicherausdruck im Rahmen der Inspektionen

2) ja, völlig ohne Vorwarnung

Das Auto hatte über Jahre hinweg das "Rubbeln" beim Schaltvorgang vom 1. in den 2. Gang. Dies konnte man aber durch die Fahrweise etwas beeinflussen. Je mehr er es "einschleifte", um so schlimmer. Mit dem Gaspedal die Schaltdrehzahl etwas höher "gesteuert", so fiel es nicht mehr auf.

@miata&e46

Vielen Dank für Deine schnelle Antwort!

Wurden denn aus den Fehlerspeicherausdrucken keine Konsequenzen gezogen?

Der Druckspeicher hatte wahrscheinlich schon seit Längerem einen Riss,

wodurch K2 nicht genügend Anpressdruck bekam

und so das "Rubbeln" verursacht wurde.

Dieser Riss wurde allmählich größer, bis der Druckspeicher plötzlich "platzte".

So stelle ich mir den Schadensablauf vor.

Wenn man rechtzeitig den Einschaltabstand der Hydraulikpumpe (siehe oben)

gemessen hätte, hätte man wahrscheinlich diesen Schaden

- durch Austausch des Druckspeichers - vermeiden können! :)

Zitat:

@WQ33 schrieb am 25. Mai 2020 um 12:02:49 Uhr:

@miata&e46

Vielen Dank für Deine schnelle Antwort!

Wurden denn aus den Fehlerspeicherausdrucken keine Konsequenzen gezogen?

Der Druckspeicher hatte wahrscheinlich schon seit Längerem einen Riss,

wodurch K2 nicht genügend Anpressdruck bekam

und so das "Rubbeln" verursacht wurde.

Dieser Riss wurde allmählich größer, bis der Druckspeicher plötzlich "platzte".

So stelle ich mir den Schadensablauf vor.

Wenn man rechtzeitig den Einschaltabstand der Hydraulikpumpe (siehe oben)

gemessen hätte, hätte man wahrscheinlich diesen Schaden

- durch Austausch des Druckspeichers - vermeiden können! :)

die einzige Fehlermeldung war m.E.:

"Kupplung-Toleranzgrenze erreicht"

Eine Fehlermeldung, die auf die direkt Hydraulik deutet, gab es doch gar nicht....

Rubbeln zwischen 1 und 2. Gang hat i.d.R. mit dem Kupplungsbelag zu tun.

Laut Fehlermeldung müsste schlichtweg das Kupplungspaket getauscht werden und gut ist.

Es gab keine Fehlermeldung, die vor dem "Platzen" des Druckspeichers warnte! :)

M.E. hätte schon weit vorher diesbezüglich irgendeine Meldung kommen müssen.

Anscheinend hat das Fehlermeldesystem das Thema Hydraulik einfach ignoriert? :D

Oder: Vielleicht wurde eine Fehlermeldung "Hydraulik"

von der Fehlermeldung "Kupplung" verdrängt? :(

In diesem Fall wäre allerdings "Hydraulik" viel wichtiger als "Kupplung" gewesen!

Sorry, ich hatte nicht auf dem Schirm, dass es gar nicht um den TE ging....

Ergänzung zu meinem letzten Beitrag:

Die einzige Möglichkeit eine fehlende Hydraulik-Fehlermeldung zu erklären ist die,

dass der Druckspeicher bis zum "Platzen" seinen Solldruck gehalten hat

und dann tatsächlich die Schwachstelle - ohne "Rissansatz" -

explosionsartig aufgerissen ist.

Für diesen Fall weiß ich keine Möglichkeit zur Vorbeugung.

Für das obige Problem gibt es nur eine Lösung:

Druckspeicher ohne Schwachstelle einzubauen.

Mich interessiert immer noch, seit wann VW das macht! :(

(Ich schätze, ab MJ 2013 oder 2014?

Ab da wären m.E. fast alle Probleme des DQ200 gelöst.) :D

Es bleiben: Feinabstimmungen bei der Software.

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