Kühlmittel g12 nur bis -25 Grad ?
Hallo, habe gerade mein Kühlmittel gespindelt und das ist nur bis -25 Grad sicher. Im Heft steht nun, dass das Mittel tatsächlich nur bis -25 Grad geht. Es ist auch jetzt auch unter minimal und das Mittel sieht eher gelblich aus anstatt lila.
Ich muss jetzt also das Originalmittel nachfüllen. Wie soll das aber gehen wenn ich wenigstens bis -30Grad abgesichert sein will?
Warum ist die Brühe nicht lila????
Beste Antwort im Thema
Frostschutz und Kühlmittel..... Siehe Anhang.
26 Antworten
Wohnst Du in Sibirien? Hier in Mitteleuropa werden echte - 25°C in Wohngebieten nie erreicht, vielleicht am Funtensee (Deutschlands kältester Punkt), aber da übernachtet man ja auch nicht.
@ navec
Und wieviel Grad Minus kann dann dieses 1:1- Gemisch ab?
Durch die relativ starke Nachentlüftung meines Kühlsystems mußte ich auf den ersten 5.000 km ca. einen dreiviertel Liter Kühlflüssigkeit nachfüllen. Diese war >gesponsert< von meinem Freundlichen.
G12++, pur. Das hat in dem Zustand einen Frostschutz von -40°.
Durch die Nachfüllerei in kleinen Schritten mit dem puren G12++ steht der Frostschutz meines Kühlsystems jetzt bei selbst gespindelten -28°.
Frage:
Ist das für den bei uns angekündigten >Jahrhundertwinter<, den wir ja jetzt aufgrund des Klimawandels jedes Jahr bekommen sollen, ausreichend? 😰
Ich persönlich tendiere ja eher für einen Wert knapp über -30°.
Allerdings noch aus der Zeit, als ich Benziner gefahren bin.
Aber da gibt ja meines Wissens nach der Diesel schon lange seinen Geist auf.
Der ab jetzt erhältliche Winterdiesel wäre wohl so bis -22° betriebssicher.
Ultimate-Diesel bis -27°.
Also: Ab -20° das Gölfchen in einer warmen Tiefgarage einmotten und selbst in den Winterschlaf verfallen 😁
MfG Andy.
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@Andy-TH:
"Und wieviel Grad Minus kann dann dieses 1:1- Gemisch ab?
minus 36 Grad laut Aufschrift des G12++-Behälters.
Wobei das Spindeln an sich auch keine hundertprozentig genaue Möglichkeit zur Bestimmung des Gefrierpunktes darstellt. Je nach verwendetem Kühlmittel variieren die Additive und somit auch die Dichte der Kühlflüssigkeit (welche letztlich das Maß darstellt, mit dem gespindelt wird).
Die Spindel müßte z.B. auf das entsprechende Kühlmittel hin (also G12++) kalibriert sein, um exakte Ergebnisse zu liefern.
Mit einem Gemisch zwischen 1:1 und 1:2 (G12++ zu Wasser) fährt man im Winter auf der sicheren Seite. Eine noch höhere Konzentration von G12++ hat wiederum gegenteilige Effekte, was den Korrosionsschutz und den Wärmehaushalt im Motor betrifft.
Wenn ich an meinem Fahrzeug am Kühlsystem etwas repariert hab, dann habe ich mir anschließend eine 1:1 Mischung (allerdings G12+, welches ja vom G12++ nicht so doll abweichen dürfte) gemacht und nachgefüllt. Wenn man es immer so macht, ist Spindeln fast nicht nötig. Allerdings, Sicher ist Sicher. G12+/Wasser im Verhältnis 1:1 sollte -35°C vertragen.
In meinem alten Golf V hat ich letztes jahr im winter beim anlassen mal die meldung "stop! Kühlwasser prüfen" in der MFA. tatsächlich war der ausgleichbehälter auf der obersten schicht angefroren und der kühlmittelstandgeber war dort auf minimal "festgefroren".
War nen 1.9 TDI.
Wie ihr seht passiert es wohl doch schon einmal.
Hab dann den motor ausgemacht und neugestartet. danach war die meldung weg und ich bin zum freundlichen. dort haben die mir dann auf kosten des hauses noch ein wenig des edlen tröpfchens nachgeschüttet. Bis dahin wurde nie an dem kühlwasser etwas verändert.
Gruß Olaf
Zitat:
Original geschrieben von spider_HL
Wohnst Du in Sibirien? Hier in Mitteleuropa werden echte - 25°C in Wohngebieten nie erreicht, vielleicht am Funtensee (Deutschlands kältester Punkt), aber da übernachtet man ja auch nicht.
Diesen sommer erst auf die Welt gekommen? Viel Spass im Winter! 😉
Also ich hatte vergangenen Winter ab und an morgens gegen 5-6 Uhr in der Mfa Werte um die -20 bis -25 Grad stehn... Im Rheinland wohlgemerkt!
Zitat:
Original geschrieben von john1986
Also ich hatte vergangenen Winter ab und an morgens gegen 5-6 Uhr in der Mfa Werte um die -20 bis -25 Grad stehn... Im Rheinland wohlgemerkt!
Deshalb kann es auch in der Stadt nicht schaden, vor dem Losfahren bei extremer Kälte kurz das Kühlwasser zu prüfen. Wenn die WaPu erstmal versucht hat, in Eis zu drehen, ist fast schon alles zu spät.
Zitat:
Original geschrieben von Olaf1987
In meinem alten Golf V hat ich letztes jahr im winter beim anlassen mal die meldung "stop! Kühlwasser prüfen" in der MFA. tatsächlich war der ausgleichbehälter auf der obersten schicht angefroren und der kühlmittelstandgeber war dort auf minimal "festgefroren".
War nen 1.9 TDI.verändert.
Gruß Olaf
Der "Geber" kann nicht auf "minimal" oder sonstwo festfrieren.
Der Geber ist kein "Schwimmer", sondern besteht lediglich aus zwei el. leitenden Stäben.
Ist Kühlflüssigkeit zwischen den Stäben, kann el. Strom fließen.
Ist keine Kühlflüssigkeit zwischen den Stäben, kann kein el. Strom fließen.
Füllt am zuviel Frostschutz auf, wird die el. Leitfähigkeit des Kühlmittelgemisches herabgesetzt, was wiederum ebenfalls zu einer Kühlmittelmangelanzeige / Warnung führen kann.
Zitat:
Original geschrieben von hurz100
Der Geber ist kein "Schwimmer", sondern besteht lediglich aus zwei el. leitenden Stäben.
Ist Kühlflüssigkeit zwischen den Stäben, kann el. Strom fließen.
Ist keine Kühlflüssigkeit zwischen den Stäben, kann kein el. Strom fließen.
Das ist so nicht korrekt ... der Geber arbeitet eigentlich nach dem "Stimmgabelprinzip" und reagiert auf die unterschiedlichen dielektrischen Konstanten der umgebenden Medien (Kühlmittel oder Luft).
Würde tatsächlich ein Strom fließen, hätte man im Ausgleichsbehälter eine ständige Elektrolyse ...