Kritik an Megane Grantour Bj. 01/2011 und Vergleich zu Octavia Bj. 12/2010
Hatte vorher nen Skoda Octavia 140 PS CR TDI und fahre nun übergangsweise den Megane mit dem 1.9 dci 130 PS.....Also ganz ehrlich....Ich warte sehnsüchtig auf den Tag, wenn ich endlich meinen neuen Octavia bekomme. Im Vergleich kann ich sagen: Qualität erheblich schlechter als im Skoda. Wenn man die Türen zu macht, könnte man denken sie, fallen gleich ab und die Scharniere halten ebenso wenig, wenn man mal ein klein wenig schief steht bzw. ein bissel Wind ist. Die Stimme des TomTom Navis ist ebenso grauselig und Hausnummern werden meist gar nicht gefunden. Der Wagen ist BJ 2011, mit 120tkm und sieht unter der Haube aus, als wäre er 10 Jahre alt und schon 400tkm gelaufen. Die Lichtmaschine ist nach nur 3 Jahren komplett braun und einige der Schrauben sind so extrem korrodiert, dass sie sich in spätestens einem Jahr von selbst aufgelöst haben werden. Und nun noch kurz was zur "Durchzugsstärke". Der Motor ist alles andere als das. Er ist völlig träge und man muss drauf achten, dass er beim anfahren nicht absäuft, so gefühlvoll muss man die Kupplung kommen lassen. Eh die 200er Marke erreicht ist, vergehen auch locker 2-3 Minuten, sofern ein wenig Gefälle dabei ist,...sonst bleibts bei 195 rum stehen. Ab 217 Km/h fängt er dann an zu ruckeln, zumindest habe ich es bisher 3x geschafft an die Geschwindigkeit heran zu kommen. ...oder natürlich es ist eine Art Begrenzung,...die dann aber auch deutlich zu spüren ist. Ich erinnere mich, dass bei einem Passat, welche ich mal hatte, einfach bei 220 Km/h Schluss war,...es ging dann halt einfach nicht weiter...aber beim Renault ruckelt der Motor dann ja richtig. Was mir auch auffiel ist, wenn man mal im Stand Gas gibt, geht die Drehzahl ziemlich träge nach oben, das hab ich so noch nie gesehen, da war ja mein alter 60 PS Ford Escort drehzahlfreudiger. Und auch eine sehr merkwürdige Sache, wenn man den die Gänge voll ausfährt, deaktiviert sich bei hohen Drehzahlen das ESP selbständig !? Wozu soll das bitte gut sein ??
Ansonsten gäbe es noch zu bemängeln, dass die Sitze nicht für Langstrecken ausgelegt sind, ebenso wie das komplette Auto. Ich fahre im Jahr ca. 70tkm, somit am Tag teilweise um die 300Km am Stück und es ist wirklich katastrophal. Auch sehr witzig übrigens, das Drehrad direkt am Sitz, welches für die Sitzheizung zuständig ist. Man muss dann eher probieren, denn sehen tut man den Schalter von oben leider nicht beim fahren. Alles in allem: Wenn dieser Wagen gegen Octavia, Golf usw. konkurrieren will, muss Renault aber noch ne ganz ganz mächtige Schippe drauf packen. Aktuell könnte man damit höchstens gegen Polo oder Fabia antreten. Und ich dabei fällt selbst eine Polotür noch knackiger zu wie die vom Megane. So viel zu meiner Erfahrung.
Ach übrigens: Den Skoda fuhr ich ca. 220tkm, bevor er zurück zum Händler ins Leasing ging und den Megane fahre ich nun seit 34tkm und ich bin mehr als unzufrieden mit dem Wagen.
.....vielleicht hat aber auch der Wagen einfach nur ne dicke Macke.......Ich kanns leider nicht sagen.
Beste Antwort im Thema
Ja ich finde es ziemlich blöd jemanden als Troll zu bezeichnen, nur weil er seine Meinung vertritt.
Allerdings ist es auch taktisch ungeschickt im Renault Forum gleich im ersten Beitrag einen Renault derartig schlecht zu machen.
Für mich persönlich ist ein Skoda ein alsolutes "no Go". Es ist und bleibt eine alte Automarke aus der Zone, egal was VW damit macht. (So.Kauft.Ossi.das.Auto. - Skoda)
Das hätte ich auch als Antwort auf deinen ersten Beitrag schreiben können, habe ich aber nicht, nur wer hier (Renault-Forumsbereich) so anfängt braucht sich nicht wundern.
Aber gut, sind wir mal alle wieder locker.
Tatsache ist, dass sowohl der Megane als auch der Oktavia gute und weniger gute Eigenschaften besitzt, es kommt doch immer auf die Sichtweise des Betrachters an.
Mit der Keycard funktioniert bei meinem Scenic so wie beschrieben, möglicherweise liegt es auch daran das mein Fahrzeug Keyless-Go hat. Da bin ich aber nicht sicher.
Die vorgeschlagenen Fahrzeugmodelle sind sicher alle eine Überlegung wert, aber du musst schon selbst die Händler mit Probefahrten nerven. Schlechte Autos gibt es eigentlich nicht, es kommt nach meiner Meinung sehr auf die eigenen Wünsche an.
Ich selbst suche meine Autos eigentlich nach bestimmten Eigenschaften aus, welche für mich wichtig sind. Ich wollte "richtige" Einzelsitze hinten, einzeln ausbaubar, Lüftungsdüsen hinten, Tempomat, Teilleder und vor allem einen modernen Motor (1.2 TCe, Direkteinspritzer, Vollalumotor mit Turbo), so ist es halt jener Scenic geworden. Das Auto ist nicht hässlich, aber schön nun auch wieder nicht.
Mir sind Eigenschaften wichtiger als Optik, aber das muss jeder selbst entscheiden.
17 Antworten
Hintere Bremsscheiben kosten auch mehr weil dort gleich die Radlager intigriert sind.
Also ich denke du wärst bei Skoda auch nicht günstiger gefahren wenn die Bremsscheiben und Klötze alle getauscht werden müssen!
Dafür kann ja auch das Auto nichts! Bremsen sind halt verschleiß!
Skoda ist keine schlechte Automarke, aber sie treffen einfach optisch nicht mein Geschmack!
Mein "Troll-Kommentar" entstand daraus, dass deine Postings im Prinzip nur Megane-Bashing enthielten, und der Ton auch bei kritischen Kommentaren am Ende die Musik macht. Einige Dinge, die du bemängelt hast, wurden ja nicht abgestritten, einige Dinge auch als mögliche Fehler/Defekte vermutet. Auf keinen dieser Punkt bist du noch eingegangen, stattdessen hast du dich dann nur noch auf die Bremsengeschichte versteift. Was ist aber mit den Dingen aus dem Ausgangsposting, die eindeutig auf irgendeinen Defekt hinwiesen (ruckeln etc.).
Wenn dann jemand etwas gegen deine Meinung schreibst (z.B. Langstreckenqualität der Sitze), dann wird das auch wieder angezweifelt. Was soll man also anderes vermuten, als dass es um "trollen" geht? Wir könnten ja einen entsprechenden Beitrag mal im Skoda Forum so formulieren - das würde auch keine anderen Reaktionen hervorrufen.
Aber versuchen wir mal wieder konstruktiv zu bleiben. Ein Grund für die hohen Kosten des Bremsenwechsels wurde ja schon genannt: die hinteren Bremsscheiben sind inkl. Radlager. Fand ich auch nicht schön, ist aber nunmal so. Das führt sogar dazu, dass man den Wechsel ohne Probleme in der Renault-Werke machen lassen kann ohne besonders viel Geld draufzuzahlen, weil die Hauptkosten nicht durch den Arbeitslohn, sondern durch den Teilepreis entstehen.
Dosen- bzw. Becherhalter hat der Megane in der Mittelkonsole vor dem Schalthebel. Für normale Flaschen eignet sich zudem der vordere Bereich in den Türablagen (0,5er).
Ansonsten konkurriert man eindeutig mit der normalen Kompaktklasse (auch Golf-Klasse genannt). Das klappt in meinen Augen (ganz ehrlich) derzeit nur noch über Preis-/Leistung, weil die meisten Konkurrenten seit Erscheinen des Megane III einen vollständiges Update bekommen haben (u.a. Golf, Focus, i30/ceed), während Renault einzig bei den Motoren ordentlich modernisiert hat (1.2TCe statt 1.4er und 1.6dci statt 1.9dci), aber sonst bei den Facelifts hauptsächlich weggespart wurde (leider). Nur zur Verdeutlichung des Unterschieds beim Preis, habe ich mal versucht meine Bose-Edition (Stand Mai 2012, inkl. Spurhalte Assistent, Fernlichtassistent (Visio-Paket), sowie Easy Parking Plus (Berganfahrhilfe, elektr. Handbremse, Rückfahrkamera, Pieper vorne/hinten) ca. beim Golf Variant durchzukonfigurieren. Der Listenpreis des Megane lag bei knapp über 28k€, der Golf Variante kommt bei mir laut Konfigurator auf fast 35k€ (ausgehend von Comfortline mit 150PS Diesel, weil dieser am nächsten an der Grundkonfiguration des Bose dci130 ist). Natürlich gibt es hier und da Unterschiede (Golf hat Abbiegelicht, weil dieses automatisch mit den NSW kommt, hat einen etwas stärkeren Motor), aber das liegt eben an den verschiedenen Paketen, die man teilweise nehmen muss. Dennoch hat man hier also ca. 5-7k€ Unterschied im Preis. Der sich dann ggf. beim Verhandeln sogar eher noch vergrößert, da den dt. Herstellern ja derzeit wenig Flexibilität in der Preisgestaltung nachgesagt wird. Für einen solchen Preisunterschied kann ich ohne Probleme über ein paar kleinere Nachteile oder Design-Spezialitäten hinwegsehen (z.B. die ungünstig gelegenen Becherhalter). Das schließt natürlich echte Fehler (wie du sie im ersten Beitrag beschrieben hast) aus... wenn der Wagen beim Autobahntempo ruckelt oder die Elektrik spinnt (nicht nachvollziehbare ESR Eingriffe), dann ist der Preisunterschied natürlich gleich, dann muss etwas dagegen getan werden - bis hin zur Wandlung. Da hilft aber dann auch kein grundsätzliches Schlechtreden des Fahrzeugs, denn das ist einfach kein normal vorgesehenes Verhalten des Fahrzeugs, sondern ein Defekt.
Insgesamt bin ich über die bisherige Haltedauer meiner beiden Megane III jedenfalls absolut zufrieden mit der Zuverlässigkeit und auch mit den Werkstattkosten. Beide Fahrzeuge waren bisher absolut zuverlässig und in ihrer Ausstattung gut für einen absolut fairen Kurs. Im übrigen will ich damit den Octavia gar nicht herabsetzen, finde ihn - ganz im Gegenteil - schick und auch interessant. Würde allerdings zum jetzigen Zeitpunkt in der Kompaktklasse eher zum Pug 308 oder zum Leon ST greifen, weil mir diese einfach besser gefallen.
Ist doch vollkommen offensichtlich, daß Renault bei diesen (Dumping-) Neuwagen-Preisen versucht, das Geld über die Wartung/Reparaturen zu machen. Anders kann das doch gar nicht funktionieren. Wer sich da drüber wundert, dem ist nicht zu helfen.
Mir ist das egal, da ich eh alles selber mache.
Ich finde auch, daß Renault generell nicht ganz an die Qualität von VW oder anderen herankommt.
Trotzdem liebe ich mein Cabrio... Ist einfach geil... :-)