Kosten Restauration Bodengruppe + Häuschen?
Hallo Zusammen,
hat jemand (aktuelle) Erfarungen damit, was es kostet bzw. kosten darf, wenn man seine BG + Häuschen zum restaurieren weg gibt?
Also Auto selbst demontieren und dann BG + Blech vom Häuschen instand setzen lassen + Lackierung.... Würde mich momentan einfach mal interessieren was da so für Kosten zu erwarten wären. (Mir ist schon klar, das es auch vom Zustand des Fahrzeugs abhängt.)
Habe es momentan nicht unbedingt vor, jedoch überlege ich gerade wo sich der finanzielle und zeitliche Aufwand zwischen selbermachen und weg geben ggf. aufwiegt.
Bin für jede Info/Erfahrung dankbar.
Beste Grüße
SideWinder80
Beste Antwort im Thema
Man man man SydB....... da fällt einem nichts mehr zu ein, zu deinen Sprüchen!!
Woraus besteht denn so ein Forum? Aus Fragen und Antworten! Wenn hier jeder alles wissen würde,dann bräuchte es das Forum nicht geben.
Es ist doch nicht der Treffpunkt von Spezialisten im Netz,die sich mit ihrem Wissen gegenseitig beweihräuchern.
Wenn Du das meinst bist Du hier wohl fehl am Platze!
Und Du musst auch nicht in SideWinders Thread schreiben,keiner zwingt dich dazu,behalte doch einfach dein ganzes Wissen für dich.
In einem Thread den ich eröffne weil ich Fragen habe,hoffe ich,das ich von Dir nicht solche schlauen Antworten kriege die mir nicht weiterhelfen.Man kann sich oft kostbare Zeit sparen,wenn hier schon jemand bescheid weiss!
Ich hoffe, das ich nicht zu viele Rechtschreibfehler gemacht habe,nicht das Du auch noch daran wieder was zu meckern hast.Das ist mir ziemlich Wumpe,solange mich hier (fast)jeder versteht.
78 Antworten
UND: Die beiden Schraubenpaare direkt unter dem Napolenhut loszubekommen könnte so ne Sache werden.🙄 Ich hab das Vergnügen auch noch vor mir und mir graut es jetzt schon! Wie das mal alles klappen soll...
Da hast du eine 50/50 Chance, das sie nicht abreißen. Die sind "dünn-gerostet".
mit mehrfachem "rot-warm" machen kannst du die Chance auf 60/40 bis 90/10% erhöhen.
Dann vorsichtig die Schrauben hin + her schuckeln.
Uwe
Man kriegt das Häuschen auch runter, wenn die abgebrochen sind. Danach kann man dann etwas besser arbeiten. Ggf. ne Mutter dranschweißen und nochmal versuchen mit ordentlich Rostlöser etc.
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n'Abend zusammen!
So, komme quasi gerade vom Teile abholen und beratschlagen. Der Plan ist aufgestellt. 🙂
Da der Kollege erst noch sein Projekt ('87er Mini Cooper Vollresto) zu Ende bringen muss (und auch soll), werden wir den Käfer für diese Saison TÜV-fertig machen. Dabei wollen wir unser Hauptaugenmerk auf technisch gute und saubere Arbeit statt auf Optik (Lackierung bspw. im Schwellerbereich) legen. Wenn alles normal läuft ist mein Kollege bis zum nächsten Winter mit seinem Projekt durch, somit wäre dann auch mehr Platz in unserer Halle und man kann sich jeweils ganz auf das jeweilige Projekt konzentrieren. Soll heißen in der nächsten Winter-Saison kommt er dann komplett unters Messer.
Ich denke das ist nach Abwägung aller Parameter der beste Weg.
Beste Grüße
SideWinder80
M.E. eine sinnvolle Entscheidung.
Wichtig ist nur, das du die Reperaturen Projekt-Zukunfts-orientiert ausführst.
@M.Markus
Ausbohren ist die vorletzte Alternative. Wenn es misslingt, ist Spritzwand aufschneiden angesagt.
@M.Andy
Rostlöser (z.B. in die Spritzwand-Öffnungen) bringt bei dem Rost nicht wirklich was.
Wenn das Häuschen draufbleibt, kommt man an den abgerissenen Schraubenstumpf nicht ran.
Nach dem Warm machen, kann man durchaus mit einem sehr niedrig eingestellten Schlagschrauber die Schrauben "losklopfen". Besser Geduld +Ausdauer mit geringer nm-Einstellung, als mit eigener Kraft + Ungeduld.
lt. gehörten Erzählungen, gab es in früheren Tagen, auch Reperaturen als Einklebungen der abgerissenen Schraubenköpfe. Aus Sicherheitsrelevantz ist dieser Fake heutzutage ein NoGo.
Uwe
@ Uwe
Jo, so ist es angedacht. Ggf. falls zwar notwendige aber nicht aktuell TÜV-relevante Dinge (bspw. Endspitzen), die man auch technisch weit besser bei abgehobenem Häuschen machen kann, werden entsprechend verschoben. Wir wollen jetzt nur das machen, was wirklich für den TÜV (10/2011) relevant ist oder aber sich auch jetzt schon kompromisslos sauber abarbeiten lässt. Es soll möglichst alles nur einmal und dann vernünftig gemacht werden. (Das man für diese Saison dabei allerdings komplett auf temporäre Lösungen verzichten kann, wird sich aber wohl nicht gänzliche vermeiden lassen.)
Beste Grüße
SideWinder80
Zitat:
Original geschrieben von AHS IMP 1
@M.Andy
Rostlöser (z.B. in die Spritzwand-Öffnungen) bringt bei dem Rost nicht wirklich was.
Wenn das Häuschen draufbleibt, kommt man an den abgerissenen Schraubenstumpf nicht ran.Uwe
Glaub da haben wir aneinander vorbei geredet. Wenn die Schrauben abbrechen (meistens am Schraubenkopf, weil sich dort am meisten Wasser sammelt) kann man das Häuschen trotzdem abnehmen. Wenn das dann geschehen ist, kann man dort wunderbar (aus meiner Sicht) mit Rostlöser, Wärme etc. arbeiten. Wenn das Häuschen noch drauf ist, bringt Wärme auch nicht wirklich was, weil man nicht so richtig an die Gewindegänge kommt oder? Die sind ja nur in der Spritzwand und nicht im WK.
Es ist ja so: die Schraube ist etwa 70mm lang, sie geht durch den dicken Napoleonhut hindurch in eine Gewindeplatte im Schweller.
Im Napoleonhut sind Rohrstücke als Distanzhalter, damit der Hohlraum nicht zusammengedrückt wird oder federt.
Im Napoleonhut und in diesen Hülsen sammelt sich das Wasser und sie rosten mit der Schraube fest.
Sinnvoll wäre es schon mal, den Querträger mehrfach anzubohren, damit sich kein Wasser mehr sammeln kann. Dann kann man WD40 reinsuppen, auch das hilft.
Mit Ausbohren ist da nichts... das sind M10 Schrauben, die in einer deutlich größeren Hülse geführt sind. Der Bohrer wird auswandern und sich auch nicht führen lassen... eine Drecksarbeit.
Also anbohren, konservieren, Kupferfett und den Käfer trockenlegen... dann passiert da auch nix mehr. 😉
Zitat:
Sinnvoll wäre es schon mal, den Querträger mehrfach anzubohren, damit sich kein Wasser mehr sammeln kann. Dann kann man WD40 reinsuppen, auch das hilft.
@red:
Die nachträglichen Ablauf-Bohrungen im Querträger, wo würdest Du die setzen und welchen Durchmesser ?
Ja, so in etwa. 3 Stück, aussen und mittig. Aber auch ganz vorne an den tiefsten Punkten des Rahmenkopfes.
Ich mach das so: bohren, schön innen und aussen entgraten. Aussen mit einem Senker, innen mit dem Handentgrater.
Und dann einen gut passenden Schraubenzieher/Stift/Draht in das Loch stecken und nach hinten kippen. Dann entsteht eine "Kieme" daraus, die beim Fahren auch noch Luft und Wasser raussaugt... es bleibt also nichts mehr drin stehen, es kommt aber auch nichts rein, die Form dieser Kieme saugt es wirklich raus.
Danach halt schön grundieren und Farbe drauf... und ein Spritzerl Wachs/WD40 durch das Loch in den Hohlraum. 🙂
Zitat:
Original geschrieben von AHS IMP 1
@M.Markus
Ausbohren ist die vorletzte Alternative. Wenn es misslingt, ist Spritzwand aufschneiden angesagt.
O.k. Aber bei mir soll (noch nicht) das Häuschen runter. Wenn man da was aufschneidet und raustrennt, mus ja gleich ein neuer Napoleonhut rein. Event. lohnt sich das für MICH noch nicht und würde es begrüßen, den erstmal drinnen zu lassen.
Noch irgendeine Idee, wie man da noch was retten kann?
Es muß ja wenn was vom Häuschen aufgetrennt werden. Die Schrauben gehen durch die Bodenplatte durch, also auch durch den Napoleonhut. Anbohren und mit WD 40 fluten. Das braucht dann eine Weile zum einwirken wenn du Glück hast, gehen die Schrauben dann auch los. Evtl. kann ja mal ein Käferfahrer die richtige Stelle fotografieren.
Gruß Jürgen