Kontaktdaten Mercedes für Beschwerde über Werkstatt

Mercedes A-Klasse W168

Hallo Leute,

ich wollte mich auf diesem Wege kurz bei Euch erkundigen ob jemand von Mercedes eine Kontaktadresse hat für eine Beschwerde über eine Vertragswerkstatt.

Hintergrund ist, dass unser kränkelndes Mobil dort hin gebracht wurde, nachdem eine freie Werkstatt festgestellt hatte, dass angeblich das Steuergerät defekt ist. Ich habe also ein anderes Steuergerät organisiert, welches jedoch zwecks Programmierung in die Mercedes Werkstatt gebracht werden musste, zusammen mit dem Auto.
Gesagt getan. Die haben es eingebaut, Auto ging trotzdem nicht. Also haben sie ein neues Steuergerät bestellt und nochmal eingebaut. Erfolg: Es ging wieder nicht.
Schließlich wurde der Fehler in Form einer defekten Benzinpumpe gefunden und behoben.

Die Werkstatt bestand jedoch darauf, dass ich das nagelneue Steuergerät bezahlen musste mit der Begründung, dass es schon eingebaut und im Austausch bestellt wurde und schon wieder zurückgeschickt wurde, und das alte deswegen nicht wieder eingebaut werden kann.

Somit habe ich ein nagelneues und sehr teures Teil bezahlt, welches definitiv nicht defekt war.

Bevor ich nun rechtliche Schritte in Erwägung ziehe, wollte ich mich mit meinem Anliegen an Mercedes wenden.

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Grüße,

Technohead

11 Antworten

Hallo!

Warum bei MB beschweren? Die freie Werkstatt hat doch die falsche Diagnose gestellt. Bei angeschleppten Bauteilen weiss man doch gar nicht, ob sie nicht auch defekt sind.😕
Das Bauteil, welches von der freien Werkstatt als defekt diagnostiziert wurde, ist dann wohl auch nicht defekt. Stellst du das der Freien in Rechnung?
Um welches Steuergerät handelt es sich denn überhaupt?

Gruss

Weil die Vertragswerkstatt das Steuergrät durchmessen hätte können bevor sie ein nagelneues bestellt, und mir das in Rechnung stellt obwohl es gar nicht kaputt ist.

Es war ein Steuergerät eingebaut, und eines hab ich mitgebracht. Und dann haben die noch ein nagelneues bestellt??? Ist das Kompetent? Die freie Werkstatt hat nicht die Geräte wie die Vertragswerkstatt um solche Fehler festzustellen.

Außerdem beschwere ich mich nicht darüber, dass sie das Gerät bestellt oder eingebaut haben, sondern darüber dass sie sich geweigert haben mir einfach wieder das alte einzubauen, welches ja nicht kaputt war. Ich beschwere mich darüber, dass ich ein nagelneues Gerät bezahlen muss, obwohl das alte nicht kaputt war. Die Arbeitszeit hätte ich ja bezahlt, das verstehe ich ja, aber nicht das Ersatzteil.

Jetzt weiss ich immer noch nicht, um was für ein Steuergerät es sich handelt.😰
Ich kann mir den Ablauf des ganzen so ungefähr vorstellen. Eine Mischung aus Pleiten, Pech und Pannen mit zuviel Protagonisten.
Die freie Werkstatt behauptet das Motorsteuergerät (rate ich jetzt mal) ist defekt, kann es nicht einbauen. Man schickt den Kunden zu MB, der besorgt vorher ein Steuergerät von e.... und sagt, baut mir das Gerät ein. Die von MB bauen das Gerät ein, Motor läuft immer noch nicht, bestellen daraufhin ein neues (die Freie Werkstatt hat schliesslich gesagt, das Teil ist defekt). Neues Gerät kommt, wird eingebaut, Motor läuft immer noch nicht. Erst jetzt fängt man an zu prüfen. Jetzt findet man den Fehler in Form der Kraftstoffpumpe, das neue Steuergerät kann aber nicht zurückgeben, ist verriegelt für immer und ewig mit dem Auto verheiratet.
Wer hat nun Schuld? 😕 Antwort: Alle.

Gruss

Hm, ziemlich genauso lief es ab.
Wieso ist das Steuergerät verriegelt? Selbst der Werkstattmeister hat gesagt, dass das Progammieren an sich kein Problem ist, und sich das gebrauchte normalerweise problemlos hätte progammieren lassen.
Hat es ja wahrscheinlich auch, da es mit dem gebrauchten Steuergerät von E... genauso gut bzw. schlecht funktioniert hat wie mit dem alten.

Hab die Adresse aber inzwischen gefunden:
https://emb-cda.mercedes-benz.com/.../SRQ?...

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Tut mir leid das sagen zu müssen, aber ich glaube kaum das du mit einer Beschwerde Erfolg haben wirst.
Damit befriedigst du vielleicht dein Ego, aber mehr wirst du nicht erreichen.

Entschuldigt bitte, aber der Grund meiner Beschwerde stand hier nie zur Diskussion. Ich hatte nach den Kontaktdaten gefragt.

Wie ich sagte ärgere ich mich am meisten über die Art und Weise der Werkstatt, nicht über die Fakten. So geht man nicht mit Kunden um.

Zitat:

Original geschrieben von technoheadXXX


Hm, ziemlich genauso lief es ab.
Wieso ist das Steuergerät verriegelt? Selbst der Werkstattmeister hat gesagt, dass das Progammieren an sich kein Problem ist, und sich das gebrauchte normalerweise problemlos hätte progammieren lassen.

Hallo!

Ich hätte Hellseher werden können.😁
Im Motorsteuergerät ist die Wegfahrsperre verbaut. Sobald man es anlernt, hat man 40 Motorstarts, danach ist das Steuergerät für immer und ewig mit dem Fahrzeug verheiratet und kann in kein anderes Auto verbaut werden. Vor dem 41. Motorstart hätte die Werkstatt die Möglichkeit den Zähler zurückzusetzen.
Ein gebrauchtes Motorsteuergerät von e.... zu kaufen ist äusserst riskant. Es könnte ja schon verriegelt sein.
Nagut, was macht man jetzt. Bockmist haben alle Beteiligten gemacht, wie ich bereits geschrieben habe, auch der Kunde. Ich würde an die MB Werkstatt appelieren, ihren drittel an der Rechnungshöhe auszugleichen.

Gruss

Keine Sorge,

freundliche Apelle an die Werkstatt habe ich mehrmals versucht.
Die reagierten wie bereits gesagt sehr unfreundlich, und der Tenor war: Sei es wie es wolle, ich habe das jetzt zu zahlen oder mein Auto bleibt hier auf dem Hof (die hatten ja den Schlüssel zu diesem Zeitpunkt noch).
Und genau das ist das, worüber ich mich aufrege. Dass ich selbst auch eine Teilschuld an dem ganzen habe bestreite ich gar nicht. Aber ich denke gerade in Hinsicht darauf, dass eine Vertragswerkstatt deutlich teurer ist als eine freie, sollte sie wenigstens versuchen den Kunden durch überragenden Service und vor allem Freundlichkeit zu überzeugen.

Wenn man immer nur als allerletzte Chance zu einer Werkstatt geht, und sogar versucht sie zu meiden wie der Teufel das Weihwasser, das kann doch nicht im Sinne von Mercedes liegen. Und das tut es auch nicht.
Des weiteren ist diese Werkstatt auch in der näheren Umgebung genau dafür bekannt, die Leute wo immer es geht zur Kasse zu bitten (ich schreibe bewusst nicht übers Ohr hauen, das würde ja fast betrügerische Absicht unterstellen, auch wenn der Unterschied zwischen den beiden aufgrund des Wissensvorsprungs der Werkstatt ziemlich gering ist).
Ich gehe nie in diese Werkstatt, aus diesen Gründen. Ich hatte schon öfters sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn jedoch das Auto nicht mehr fährt, so ist es halt schwer in die nächste Vertragswerkstatt zu kommen, die über 30km weiter weg ist.

So habe ich beispielsweise gleich wie ich das Auto gekauft hatte dort einen großen Kundendienst machen lassen (800 Euro). Es wurde am Auto nichts gemacht außer Ölwechsel. Es war jedoch eine Birne bei der Instrumentenbeleuchtung defekt, und ich hatte erwartet, dass man die im Rahmen des großen Kundendienstes mit tauscht. Haben sie natürlich nicht gemacht. Als ich den Meister darauf angesprochen habe, reagierte der sehr patzig und meinte er kann das schon machen, kostet dann aber 80 Euro, weil es angeblich ein so riesen großer Aufwand sei.
Gut, habe ich das halt selbst gemacht. Dauerte ganze 10 Minuten, und das Birnchen kostete 1 Euro.

Wie gesagt, ist nicht die erste negative Erfahrung die ich dort gemacht habe, und irgendwann denke ich ist es mal gut. Ich bin niemand der über jede Kleinigkeit meckert. Aber langsam ist das Fass mit denen halt voll.

Ich glaube nicht, dass Du da über den Kundendienst weiter kommst. Ich habe da neulich mal angerufen, weil ich auch Ärger mit der Werkstatt hatte. Wurde gleich abgewimmelt nach dem Motto "was die Werkstatt sagt stimmt schon"

Rechtlich dürfte es je nach Formulierung des Auftrages gute Chancen geben.
Schließlich gab es hier offenbar einen Auftrag ein geliefertes Steuergerät einzubauen und zu programmieren.
Mehr nicht. Man liefert kein Gebrauchtteil an, um anschließend einen Haufen Geld für ein Originalteil zu bezahlen.
Wenn der Auftrag nicht lautete "machen sie das Auto wieder fahrbereit egal wie" können die nicht einfach ein neues Steuergerät bestellen und einbauen und das alte Steuergerät (Eigentum des Auftraggebers) weggeben.
Es ist wohl auch ein Armutszeugnis das eine Vertragswerkstatt erst ein neues Teil braucht um auszuprobieren ob es damit geht.
Dass muß sich wohl auch vorher feststellen lassen. Und vor allem hat man den Auftraggeber zunächst zu fragen, wie es weitergehen soll wenn das Auto mit dem angelieferten Ersatzteil auch nicht läuft.
Jede weitere Arbeit ist dann ohne Nachfrage eine Arbeit ohne Auftrag und braucht entsprechend auch nicht bezahlt zu werden.

Warum nennst Du eigentlich nicht Ross und Reiter damit man weiß was die eine oder andere Werkstatt so leistet?
Wenn Deine Schilderung wahrheitsgemäß ist, kann man die Werkstatt doch benennen.

Suche Dir einen fähigen Anwalt und zeige dieser Bande die Grenzen ihrer Frechheiten auf.
Viel Glück.

Habe inzwischen schon eine Antwort der Kundebetreuung erhalten (hatte es per Fax Sonntag hingeschickt, Dienstag kam schon die Antwort).

Man setze sich mit der Werkstatt in Verbindung und kläre den Sachverhalt.

Bin mal gespannt was dabei herauskommt, kann euch gerne auf dem Laufenden halten.

tobiklein: sehe ich genauso. Auftrag lag vor, das mitgebrachte Steuergerät einzubauen und zu programmieren. Die haben mich dann angerufen, meinten es geht nicht, und sie würden jetzt ein neues bestellen und probieren ob es damit dann geht.
Aus "probieren ob es damit geht" schließe ich jedoch: Geht, passt und ich zahle das. Geht nicht, gut, zahle ich das neue auch nicht weil das alte ja nicht defekt ist und der Fehler wo anders.

Rechtliche Schritte habe ich mir in meinem Schreiben auch vorbehalten. Ich werde jetzt mal sehen was von denen da kommt, und je nach dem dann entscheiden.

Namen werde ich auf jeden Fall keine nennen, nicht öffentlich. Obwohl solche Aussagen wie du sagst gesetzlich erlaubt sind wenn sie der Wahrheit entsprechen, ist die Wahrheit immer ein sehr auslegbarer Begriff, und zwar von beiden Seiten. Und viele Anwälte verdienen genau mit solchen Haarspaltereien gutes Geld. Den Ärger erspare ich mir lieber.

so, trauriges Ergebnis des ganzen:

Habe eine Email vom Servicemitarbeiter bekommen, dass er sich mit der Werkstatt in Verbindung gesetzt hat. Soweit so gut.

Nur dann kommt es: Die Werkstatt hat leider zu der ganzen Angelegenheit eine abweichende Aussage gemacht, deswegen soll ich mich doch bitte persönlich an die Werkstatt wenden.
Oh Wunder, die Werkstatt hat nicht gesagt: Stimmt, wir haben die ganz schön übers Ohr gehauen um Kohle zu machen, sondern die haben sich rausgeredet.
Welch Überraschung.

Werde denen jetzt ne schöne Antwort schreiben, wie enttäuschend das ganze ist, und das mein nächstes Auto wohl kein Mercedes mehr sein wird, wenn man von der Vertragswerkstatt eh immer übers Ohr gehauen wird und es Mercedes nicht kümmert.

Wollte ich euch nur mitteilen.

Ich habe zwar nichts großartiges erwartet, aber dass so eine Antwort kommt ist schon ein Armutszeugnis...

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