Klimafreundlich Auto fahren

Hi,

gibt es eigentlich die Möglichkeit seinen CO2-Ausstoß auf irgendeine weise zu Kompensieren?
In einigen Städten gibt es zwar diese Umweltplaketten, aber die sind ja eher dafür gedacht den Verkehr innerhalb der Innenstadt zu verringern und die Staatskasse zu füllen aber weniger um die Umwelt wirklich zu schützen.

Beste Antwort im Thema

Umweltfreundlich bzw. klimafreundlich fahren heißt für mich auch einen Wagen soviel Jahre wie möglich fahren.

Alleine was an CO2-Ausstoß und Energieverbrauch bei der Herstellung eines neuen Fahrzeuges entsteht, das wird nie durch die Laufzeit des Wagens kompensiert.

Dann lieber mal eine andere Maschine, oder Getriebe, mal was geschweißt und die nächsten Jahre weitergefahren. Auf die Dauer billiger und klimafreundlicher.

Sorry, ich vergaß, wir haben ja eine Wegwerfgesellschaft und brauchen stets etwas neues.

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Zitat:

Original geschrieben von Mr. Driveyanuts


Dass es letzten Endes für die Erde völlig egal ist, was die paar Deutschen oder auch Europäer machen, versteht er nicht. Lieber lässt er sich vom Staat mit Ökosteuer, KfZ-Steuer u.s.w. ausnehmen und merkt noch nicht einmal, dass der Rest der Welt am deutschen Wesen nicht genesen will. Wir haben das zweimal angeboten, zweimal wurde es abgelehnt...

Energiesparbewusstsein gleich Imperialismus/Faschismus/Weltkrieg??? Mit Verlaub, das ist ja wohl der dämlichste Vergleich, den ich je gelesen habe.

Und dass es nur die Deutschen sind, die versuchen, den Klimawandel aufzuhalten, stimmt einfach nicht. ich habe auf mehreren Reisen (Nordamerika/Lateinamerika/Europa) überraschend viele (junge) Leute getroffen, die diese Meinung teilen, und sich organisieren, um etwas zu tun.

Moin!

Zitat:

Original geschrieben von Tageloehner



Zitat:

Original geschrieben von Mr. Driveyanuts


Dass es letzten Endes für die Erde völlig egal ist, was die paar Deutschen oder auch Europäer machen, versteht er nicht. Lieber lässt er sich vom Staat mit Ökosteuer, KfZ-Steuer u.s.w. ausnehmen und merkt noch nicht einmal, dass der Rest der Welt am deutschen Wesen nicht genesen will. Wir haben das zweimal angeboten, zweimal wurde es abgelehnt...
Energiesparbewusstsein gleich Imperialismus/Faschismus/Weltkrieg??? Mit Verlaub, das ist ja wohl der dämlichste Vergleich, den ich je gelesen habe.

...dann liest Du möglicherweise nicht allzu viel... ;-)

Der Deutsche und sein Sendungsbewusstsein ist ein international bekanntes Phänomen.
Ebenso wie der Deutsche und sein fehlnder Sinn für Ironie und Humor...

Zitat:

Und dass es nur die Deutschen sind, die versuchen, den Klimawandel aufzuhalten, stimmt einfach nicht. ich habe auf mehreren Reisen (Nordamerika/Lateinamerika/Europa) überraschend viele (junge) Leute getroffen, die diese Meinung teilen, und sich organisieren, um etwas zu tun.

Ja klar. Die "jungen Leute, die sich organisieren, um etwas zu tun", gibt es natürlich. Sobald dann das Studium abgeschlossen und ein guter Job gefunden ist, wird trotzdem ein (zu) großes Haus gekauft und ein dickes Auto gefahren.

Will heissen: solange ich jung und arm bin ist es einfach, von anderen Verzicht zu fordern. Spannend wird es dann, wenn es wirklich an das eigene "Eingemachte" geht. Wenn dann der Effekt noch in der Größenordnung des Meßfehlers untergeht, wird es vollends schwierig...

Dass der Mensch den Klimawandel nicht verursacht, sondern höchstens ein wenig verstärkt hat, ist vielen seriösen Wissenschaftlern (und auch anderen unaufgeregten, mitdenkenden, einigermassen intelligenten Menschen) mittlerweile klar.
Dass somit der Versuch, duch den Kauf eines sparsameren Autos, mit dem ich aber trotzdem jeden Tag 50 Km zur Arbeit pendle und eines großen Hauses mit Holzpellet-Heizung, aber 180 Qm für 4 Leute, das Klima zu retten, nicht fruchtet, ist einfach Fakt.
Aber das kann man ja nicht ändern, oder? Schließlich hat man ja ein Recht auf sein Häuschen im Grünen und zur Arbeit muss man ja auch...

Allerdings kann man im industriellen Bereich und bei Hausheizungen durchaus noch etwas tun. Alle energieintensiven Industrien kann man aus dem Land ekeln, dann hat man selbst eine weisse Weste. Sein Haus kann man anstatt mit Öl auch mit Atomstrom heizen. Das wäre klimafreundlich.

Aber halt: da war doch was... Kernenergie ist ja auch böse. Wir wollen lieber neue Gas- und Kohlekraftwerke (oder am besten gar keine, aber das geht ja auch irgendwie nicht...) und beziehen den Atomstrom aus Frankreich. Damit sind wir voll umweltfreundlich und so.

Ich selbst versuche, mich einfach vernünftig zu verhalten. Nicht bei offenem Fenster heizen, kurze Strecken mit dem Fahrrad fahren, Müll vermeiden, Strom sparen (wobei es mir dabei eher um die Kostensenkung geht).
Dass ich (und auch meine 400 Mio. Miteuropäer) das Klima nicht retten kann, ist mir dabei klar und es juckt mich auch nicht weiter. Alles funktioniert in Zyklen. Aktuel startet eben ein warmer Zyklus. In 2.000 Jahren, wenn der nächste kalte Zyklus startet, wird man, sofern bekannt, nur über unsere aktuelle Diskussion lachen.

Gruß,

Mr. D.

Und wie sie sich organisieren um etwas zu tun...

Live Earth: Klima-Konzerte verursachen bis zu 110.000 Tonnen CO2

Zitat:

Original geschrieben von Tageloehner



Zitat:

Original geschrieben von Mr. Driveyanuts


Dass es letzten Endes für die Erde völlig egal ist, was die paar Deutschen oder auch Europäer machen, versteht er nicht. Lieber lässt er sich vom Staat mit Ökosteuer, KfZ-Steuer u.s.w. ausnehmen und merkt noch nicht einmal, dass der Rest der Welt am deutschen Wesen nicht genesen will. Wir haben das zweimal angeboten, zweimal wurde es abgelehnt...
Energiesparbewusstsein gleich Imperialismus/Faschismus/Weltkrieg??? Mit Verlaub, das ist ja wohl der dämlichste Vergleich, den ich je gelesen habe.

So dämlich ist der Vergleich gar nicht... (jetzt nicht in Bezug auf das simple Energiesparen)

Wenn man sich den geradezu religiös anmutenden Eifer so einiger Ökosektierer anschaut in Verbindung mit ihrem zwanghaften gutmenschelnden Volksumerziehungs/bevormundungsfetisch kann man schon dezente Parallelen zumindest zu einer ökofaschistoiden Grundhaltung entdecken...🙄

Zumindest ein autoritärer, stark regulativ ins Privatleben der Bürger eingreifender Ökostaat, ist wohl der feuchte Traum von vielen Hardcore-Müslis, inklusive Gleichschaltung der Lebensführung/prioritäten der Menschen unter der Führung einer Elite von unfehlbaren ideologisch verblendeten (Herren)Ökogutmenschen. Dazu noch die Stigmatisierung von mißbeliebigen Mitbürgern (SUV-Fahrer, Atombefürworter, Klimahysteriekritiker, usw...)...

Da kommen einem doch direkt üble Erinnerungen an ähnliche Strukturen in den 2 Diktaturen des vergangenen Jahrhunderts auf deutschem Boden hoch...

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Zitat:

Original geschrieben von letzterlude


Da kommen einem doch direkt üble Erinnerungen an ähnliche Strukturen in den 2 Diktaturen des vergangenen Jahrhunderts auf deutschem Boden hoch...

Ökofaschisten halt.

Ich für meinen Teil bin einfach nur gespannt, ob sich das "Problem" der Verschwendung - nichts anderes ist unser Problem - mit steigenden Energiepreisen von selbst löst und vertrete einfach weiterhin den Standpunkt, dass das Öl noch zu billig ist - zumindest für uns hier.

Die Frage, die ich stelle, richtig sich an diejenigen, die immer nur über erneuerbare Energien jammern, mit dem Deckmantel der Kosten und dann mit so Argumenten kommen von wegen Öl wäre doch reichlich verfügbar... oder Kohle und weil China 150 Kohlekraftwerke im Jahr bauen würde, wären die unsrigen doch gar kein Problem...

Dass die weltweite Einführung von Photovoltaikanlagen auf dem Rücken der deutschen Stromkunden ausgetragen wird und wurde, das will ich nicht bezweifeln, aber man möge sich einmal überlegen, was in 20 Jahren der Fall ist.

Dann fällt die hochpreisige Vergütung nämlich weg und wir haben günstigen Strom.
Einmal abgesehen von der Tatsache, dass Photovoltaikanlagen mit der Zeit ohnehin an Leistung verlieren... von daher...

Dadurch, dass wir den Photovoltaikmarkt dermaßen angetrieben haben... man beachte diese interessante Statistik...

http://www.volker-quaschning.de/datserv/pv-welt/index.php

... sind die Anlagen inzwischen dermaßen günstig, dass auch andere Länder nachziehen werden.

Tatsache?! Nennt das Imperialismus... Faschismus... ja, ihr habt sie doch nicht mehr alle... 😉

Zitat:

Original geschrieben von LSirion


Ich für meinen Teil bin einfach nur gespannt, ob sich das "Problem" der Verschwendung - nichts anderes ist unser Problem - mit steigenden Energiepreisen von selbst löst und vertrete einfach weiterhin den Standpunkt, dass das Öl noch zu billig ist - zumindest für uns hier.

Die Frage, die ich stelle, richtig sich an diejenigen, die immer nur über erneuerbare Energien jammern, mit dem Deckmantel der Kosten und dann mit so Argumenten kommen von wegen Öl wäre doch reichlich verfügbar... oder Kohle und weil China 150 Kohlekraftwerke im Jahr bauen würde, wären die unsrigen doch gar kein Problem...

Dass die weltweite Einführung von Photovoltaikanlagen auf dem Rücken der deutschen Stromkunden ausgetragen wird und wurde, das will ich nicht bezweifeln, aber man möge sich einmal überlegen, was in 20 Jahren der Fall ist.

Dann fällt die hochpreisige Vergütung nämlich weg und wir haben günstigen Strom.
Einmal abgesehen von der Tatsache, dass Photovoltaikanlagen mit der Zeit ohnehin an Leistung verlieren... von daher...

Dadurch, dass wir den Photovoltaikmarkt dermaßen angetrieben haben... man beachte diese interessante Statistik...

http://www.volker-quaschning.de/datserv/pv-welt/index.php

... sind die Anlagen inzwischen dermaßen günstig, dass auch andere Länder nachziehen werden.

Tatsache?! Nennt das Imperialismus... Faschismus... ja, ihr habt sie doch nicht mehr alle... 😉

Ich nenne es Gelaber über eine Nischentechnologie.

Mr. D.

@ Mr. D
Deutsche ironiefrei? Sie haben sicher schon mal von den Herren Busch, Heine, Kästner und Tucholsky gehört? Ich denke ausserdem, dass es eine Tugend ist, Themen, die der erwachsenen Ernsthaftigkeit bedürfen, auch als solche zu erkennen und zu behandeln.
Entgegen der Meinung einiger Diskutanten in diesem Thread finde ich Ihren Vergleich zwischen individuellem Energiesparbewusstsein (und von nichts anderem rede ich, nicht von staatlich verordneten Zwangsabgaben etc.) und Faschismus weiter unhaltbar. Bitte machen Sie sich einmal klar, dass Sie damit implizit den KZ-Aufseher mit dem "Öko", der versucht, sein Haus mit eigenen Solarzellen zu versorgen, vergleichen. Geht mir nicht in den Kopf hinein! Und dass ein paar (Über)Eifrige Umweltschutz zur Ersatzreligion machen ist zwar bedenklich, aber doch wohl mit dem Nationalsozialismus nicht einmal ansatzweise zu vergleichen.
Nun ja, zum Thema: Dass die Konsumwelt mit ihren falschen Werbeversprechen und künstlich erzeugten Bedürfnissen (großes Auto, Haus etc.) für junge Leute eine große Versuchung sein kann, das bestreite ich gar nicht. Ihren Zynismus bezüglich des Verhaltens der jungen Generation aber teile ich nicht! Lassen wir uns doch einmal überraschen, wie egoistisch die Menschen wirklich sind! Mir ist die Haltung, man wisse genau, wie die Zukunft aussehen wird, schon immer suspekt gewesen.

Zitat:

Original geschrieben von LSirion


Dass die weltweite Einführung von Photovoltaikanlagen auf dem Rücken der deutschen Stromkunden ausgetragen wird und wurde, das will ich nicht bezweifeln, aber man möge sich einmal überlegen, was in 20 Jahren der Fall ist.

Dann fällt die hochpreisige Vergütung nämlich weg und wir haben günstigen Strom.
Einmal abgesehen von der Tatsache, dass Photovoltaikanlagen mit der Zeit ohnehin an Leistung verlieren... von daher...

Wir haben dann nen Haufen Elektronikschrott dessen Erneuerung sich nicht lohnt da es keinen Vergütung mehr gibt....

Wer eine komplette Abkehr von fossilen und nuklearen Energien befürwortet sollte sich im klaren sein das in Deutschland dann als einigermassen zuverlässige Quelle nur die Wasserkraft übrigbleibt.
Und die Konsequenzen für einen drastischen Ausbau derselben mit Stauseen und Staustufen im grossen Stil (Beispiel China) will natürlich auch niemand haben.
Solange man Strom nicht effektiv Speichern kann sind Photovoltaik und Windkraftanlagen in unserer Region einfach nur "Alibi-Kraftwerke"

Jedes "Alibi-Kraftwerk", das Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und seine Energierücklaufzeit erreicht, ist meiner Meinung nach ein Gewinn.

Das kann natürlich jeder anders sehen, zum Beispiel unter dem Deckmantel der Wirtschaftlichkeit.

Ob Photovoltaik und Windkraft wirtschaftlich sind?

Wenn Photovoltaik- und Windstrom vom eigenen Dach günstiger sind als Strom aus der Leitung, kann man sich diese Frage einmal selbst stellen und wenn man sich fragt, wann das passieren wird, dann rate ich einfach einmal die Augen aufzumachen.

In Sachen Energiespeicher muss sich tatsächlich noch etwas tun, aber wenn erstmal genug Leistung installiert ist, dann wird auch dort jemand einsteigen, denn es ist doch allemal besser die "überflüssige" Energie hier umzuwandeln und somit innländische Unternehmen, die eine Lösung anbieten, zu fördern, als das Geld ins Ausland zu pumpen, wo damit fragliche Projekte realisiert werden, weil der Mensch immer noch leugnet, dass nicht Geld sondern Energie die treibende Kraft ist.

PS:

Schrott gibt es, ja, aber dieser wird nicht wie vor 20 Jahren auf Halde gekippt sondern der stofflichen Verwertung zugeführt. Die Welt befindet sich im Wandel.

Der Knackpunkt ist halt immer was wirfst du ins Feld wenn Sonne oder Wind ausfallen ?
Wieviel Prozent ungenutzte Kapazität will man zusätzlich in herkömmlichen Kraftwerken "brachliegen" lassen für den Fall ?
Es ist nämlich nicht so das irgendwo (in Europa) immer genügend Wind weht. (Das die Sonne nicht irgenwo in E immer scheint sollte ja klar sein 😁 )

Vielfach ist dann von Pumpspeicherkraftwerken die Rede. Die will aber auch niemand haben. Und können nur kurz einen Ausfall kompensieren, und danach steht man wieder am Anfang.
Von der Wirtschaftlichkeit her hat man also die Kosten am Hals um die Energie dreimal erzeugen zu könnnen, wo einmal reichen würde.

Wenn ich dann z.b hier bei einem Netzeinspeiser der 42% aller deutschen Windanlagen ins Netz einspeist lese das im Jahresschnitt diese gesammten Anlagen nur 1700MW liefern: http://www.50hertz-transmission.net/de/151.htm frage ich mich schon ob das effektiv ist.
Das liefern auch 2 moderne KKW Blöcke.

Und die Welt befindet sich seit ihrer Entstehung im Wandel. Sie hört auch nicht damit auf auch wenn einige Menschen in dem Glauben sind das verhindern zu können.

Zitat:

Original geschrieben von LSirion


Jedes "Alibi-Kraftwerk", das Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und seine Energierücklaufzeit erreicht, ist meiner Meinung nach ein Gewinn.

Das kann natürlich jeder anders sehen, zum Beispiel unter dem Deckmantel der Wirtschaftlichkeit.

Ob Photovoltaik und Windkraft wirtschaftlich sind?

Wenn Photovoltaik- und Windstrom vom eigenen Dach günstiger sind als Strom aus der Leitung, kann man sich diese Frage einmal selbst stellen und wenn man sich fragt, wann das passieren wird, dann rate ich einfach einmal die Augen aufzumachen.

In Sachen Energiespeicher muss sich tatsächlich noch etwas tun, aber wenn erstmal genug Leistung installiert ist, dann wird auch dort jemand einsteigen, denn es ist doch allemal besser die "überflüssige" Energie hier umzuwandeln und somit innländische Unternehmen, die eine Lösung anbieten, zu fördern, als das Geld ins Ausland zu pumpen, wo damit fragliche Projekte realisiert werden, weil der Mensch immer noch leugnet, dass nicht Geld sondern Energie die treibende Kraft ist.

PS:

Schrott gibt es, ja, aber dieser wird nicht wie vor 20 Jahren auf Halde gekippt sondern der stofflichen Verwertung zugeführt. Die Welt befindet sich im Wandel.

Danke, LSirion, für diesen sehr hilfreichen Beitrag! Die Welt befindet sich tatsächlich im Wandel, wobei hierbei nicht der von zhmujn augenzwinkernd gemeinte zyklische Klimawandel gemeint ist, sondern ein Wille zum politisch-ökologischen Wandel, der eine (unabsehbar teure) Klima-Katastrophe verhindern möchte und zudem einer nachhaltigen Wirtschaftlichkeit nicht im Wege steht, sondern sie im Gegenteil befördert.

Und, ich möchte dies zu den Ausführungen zur Photovoltaik-Technik hinzufügen, auch jeder Energienutzer, der Energiespartipps beherzigt, ist "ein Gewinn" (ich meine hier

CO2-Einspartipps

etc.)!!!

Der Solarstromhype war doch nichts anderes als die Subvention dt. Industrie - denn wirklich umweltfreundlich ist das in der Gesamtbilanz nunmal leider nicht. Aber auch so gar nicht. Ernsthaft gemeint... dürfte schon lange kein Siedlungsbau mit Häuser=Zahl der Heizungen oder ohne Solarthermie etc. gebaut werden?
Nunja... dieses Feld hat eben viele Besteller und somit viele teils diametrale Interessen und Gründe. Im Grunde will man Technologien, welche nur komplex und mit viel Aufwand beherrschbar sind und/oder die eine Branche subventionieren. Die Energielobby will auch nur einen zähen Ausstieg, um Zeit für eine Neuausrichtung ihrer Energieparks zu haben... einfache und rel. günstige Wege sind unerwünscht, weil aus der Masse so durch mögliche Bauer und Betreiber in der Summe die Monopolstellung gefährdet werden könnte. Politik. Strategie, Monopole und Gewinne... um Umwelt oder Einsparungen für Verbraucher ging es noch nie und wird´s auch nie gehen, nicht wirklich.
Übrigens könnte man sagen, dass sich gerade die Ökofuzzis selbst im Weg stehen... wenn sie bei ihrem Kampf gegen die Lobby gleichzeitig jede Windmühle verbissen bekämpfen - das ist das Problem, bei dogmatischen Ideologien ohne Realbezug.

Windkraft ist sinnvoll - aber leider schade sind ja ausgerechnet unsere Ökoextremisten nicht nur gegen die "schmutzigen" Sachen - nein - sie sind auch gegen die Alternativen! DAS macht alles unnötig träge, ärgerlich, irrsinnig bis unmöglich!
Speicherung? Stausee? Hallo... wir leben in D, soviel Stausee is da halt nicht machbar. Macht aber nix... Wasserstoff ist eine sehr gut denkbare Lösung! Windkraft,Elektrolyse, Speicherung, Wasserstoffkraftwerk und zusätzlich Einspeisung in das vorhandene und hervorragende Gasnetz. Fertig. Unabhängig, bedarfsgerecht und CO2 neutral. 🙂
Die Technik.. ist fertig und verfügbar, auch nicht teuer.. wird sogar schon real gefahren.

Ökofaschismus ist kein politischer Kampfbegriff! Es ist eine erschreckend reale Bedrohung!
Denkansätze von Hr. Tritt-ihn persönlich:

www.bmu.de/redenarchiv/14_legislaturperiode/trittin/doc/703.php

Es gab eine sehr erhebliche ideologische Schnittmenge, es gab zahlreiche Berührungspunkte – und vor allem gab es eigentlich keinen Punkt, an dem Naturschutz und Nationalsozialismus ideologisch grundsätzlich unvereinbar waren. All das mag für einen Naturschützer unangenehm sein – aber es ist die historische Wahrheit.

und...

Warum Naturschützer mit den Nazis gemeinsame Sache gemacht haben, ist da schon weniger rätselhaft: weil die Ideen der Naturschützer in mehrfacher Beziehung anschlussfähig waren an das Ideologienkonglomerat der Nazis, weil die Naturschützer vom “Dritten Reich” politisch zu profitieren hofften – und weil die Abwehrkräfte gegen totalitäre Demagogen unter den Naturschützern genauso schwach ausgeprägt waren wie im Rest des deutschen Bürgertums. Es entschuldigt nichts, wenn man darauf verweist, dass beileibe nicht nur die Naturschützer die Nationalsozialisten unterstützten – im Gegenteil. Der Beitrag der Natur- und Landschaftsschützer war weder marginal, noch war er ein “Betriebsunfall” der Naturschutzgeschichte. Es ist an der Zeit, dass die Debatte über Naturschutz und Nationalsozialismus die Zirkel der Fachhistoriker verlässt und öffentlich wird.

Peter Heller hat u.a. dazu einen interessanten Kommentar gebloggt, ich zitiere:
Die Idee der Grünen, “Nachhaltigkeit” als Konzept des Umwelt- und Naturschutzes in seiner Bedeutung nicht nur über das Ziel der individuellen Freiheit zu stellen, sondern es auch als ideologisches Dogma zur Einschränkung von Freiheit zu etablieren, ist im Ansatz totalitär. Die Grünen verfolgen damit einen Weg, der kompatibel ist zur nationalsozialistischen Idee der Einheit von Rasse und Lebensraum. Der Begriff des “Ökofaschismus” ist nicht einfach nur ein Kampfbegriff in einer aufgeheizten Debatte, sondern beschreibt eine begründete Gefahr für unser Gemeinwesen.
Die politischen Grundsätze der Grünen ebnen, falls sie in Recht und Gesetz gegossen werden, den Weg in diesen Ökofaschismus, der sich vom historischen Faschismus nur darin unterscheidet, eine “Blut und Boden”-Ideologie in eine “Boden”-Ideologie umzuwandeln. Schlimmer noch: Die Grünen sind der Wolf im Schafspelz, ohne sich selbst darüber klar zu sein. Sie halten sich selbst für moralisch überlegene Antifaschisten, und erkennen dabei nicht ihre eigene gedankliche Nähe zu dem, was sie eigentlich bekämpfen wollen.

😰

Umweltfreundlich ein Auto fahren?
Mei... fahr eine 30 Jahre alte Kiste, halte sie technisch sauber am Leben und in der Gesamtbilanz (und nichts anderes zählt - die reinen Ausschnittbetrachtungen sind Unfug!) wird das den besten Wert ergeben 😉

Hier noch nebenbei - Nein, das E Auto ist keine gute Idee. Denn es steht in einer krassen Rohstoffkonkurenz zu Windanlagen etc. Die für den Bau und eine effiziente Auslegung notwendigen Rohstoffe sind knapp, teuer, begrenzt vorhanden und auch in der Hand weniger Länder. Das E Auto Programm.... ist absichtlich oder unbedacht letztendlich ein Zug, welcher eine Verzögerung aus dem Atomaustieg erzwingen wird und Windkraft künstlich verteuern.. sehr geschickt. 🙄
Davon ab... dass alleine mit den Akkus laufend problematischer Sondermüll anfällt und auch die Förderung der Rohstoffe nebst Transport um die halbe Welt ein ökologischer wie humanitärer Supergau ist.

Möglicherweise geht da was durcheinander...

Photovoltaik hat in den meisten Regionen Deutschland tatsächlich einen sehr fragwürdigen Nutzen. Solarthermie zur Unterstütung der Heizung und/oder Warmwasserbereitung ist allerdings, aufgrund der simplen Technik und fehlender Kopplung ans Stromnetz, durchaus sinnvoll...

Wasserstoff...
Der Wirkungsgrad bei der Gewinnung liegt um die 70%, der einer Brennstoffzelle bei bestenfalls 50%.
Der Gesamtwirkungsgrad liegt also (ohne Berücksichtigung der Transportverluste) bei 35%, während ein modernes Pumpspeicherkraftwerk (ebenfalls ohne Leitungsverluste) mehr als 80% erreicht...

Zitat:

Original geschrieben von citius


Klimafreundlich?
Einfach mal flott und zügig fahren. Denn je schneller man ankommt, umso früher kann man den Motor abschalten, sodass dieser dann kein CO2 mehr ausstößt.

Gibt's hier auch 'nen Witzethread? "Wer früher stirbt ist länger tot" spielt da irgendwie in derselben Liga....

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