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Klimaanlage und Standzeit während der Winterpause ...

Themenstarteram 11. November 2017 um 9:36

Hallo,

wenn man die Anweisungen für den Betrieb von Klimaanlagen bei Kfz so liest, sprechen die immer wieder von einer regelmäßig notwendigen Inbetriebnahme.

Beim Motor ist es anders. Der soll über die Standzeit nicht gestartet werden, besonders nicht kurz, sonst sind wieder die ganzen Kondensate im Motor und das "geht ja gar nicht".

Also zwei insgesamt widersprüchliche Forderungen. Klima will den Start, Motor soll in Ruhe gelassen werden. Wenn ein Saisonkennzeichen drauf ist, verbietet sich das Bewegen des Fahrzeuges eh.

Was macht ihr? Wie geht ihr damit um?

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 11. November 2017 um 21:10

Zitat:

@Sokrates2 schrieb am 11. November 2017 um 19:31:43 Uhr:

Mein Oldtimer hat gat keine Klima,

Denken ist bei Dir Zusatzausstattung, was?

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Themenstarteram 21. November 2017 um 8:55

Zitat:

@Projekt X 1/4 schrieb am 21. November 2017 um 05:29:37 Uhr:

Ansonsten empfehle ich doch die Revision der Anlage mit "modernen" Dichtungen (ich glaube, die sind mit Teflon beschichtet) und die Umstellung auf R134a.

Vielen Dank für die hilfreichen Hinweise. Zu den "modernen" Dichtungen" ...

  • Meinst Du damit die Dichtungen am Kältemittelverdichter an der Welle oder die im Rohrsystem oder beide?
  • Woher soll ich diese erhalten?

Vielen Dank, sehr informativ!

Wichtig ist in erster Linie die Wellendichtung des Kompressors, aber die Kontrolle und das Ersetzen der restlichen Dichtungen am Trockner und am Expansionsventil ist sicher auch kein Fehler.

Diese Dichtungen solltest Du bei jeder Klima-Fachwerkstatt wie BOSCH und Konsorten erhalten. Diese Dichtungen haben meist noch die gleichen Abmessungen wie die von Dir benötigten. Im Zweifelsfall bau die Dichtungen aus, schreibe Dir auf, wo Du welche Dichtung ausgebaut hast und gehe mit den alten Dichtungen als Muster zum Klimafachmann.

Eins noch: Wenn Du die Verbindungsanschlüsse aufmachst, versuche, diese Luftdicht abzuschließen, z. B. indem Du einen zurechtgeschnitzten Korken in die Leitung und den Anschluß reinsteckst oder eine kleine Plastiktüte um die Leitung wickelst und mit Klebeband gut verschließt. Andernfalls kann sich in den Leitungen nämlich Kondenswasser bilden. Bereits ein paar Tröpfchen reichen, um die Anlage zu beschädigen, denn die Tröpfchen gefrieren bei Aktivierung der Anlage und können so das Expansionsventil verstopfen oder den Kompressor beschädigen.

Themenstarteram 22. November 2017 um 20:51

Zitat:

@Projekt X 1/4 schrieb am 22. November 2017 um 18:55:04 Uhr:

Eins noch: Wenn Du die Verbindungsanschlüsse aufmachst, versuche, diese Luftdicht abzuschließen, z. B. indem Du einen zurechtgeschnitzten Korken in die Leitung und den Anschluß reinsteckst oder eine kleine Plastiktüte um die Leitung wickelst und mit Klebeband gut verschließt.

Na, da habe ich gute Karten. Meine Leitungen waren 6 Wochen lang offen. Allerdings ist die Garage trocken. Aber wer weiß ...

Themenstarteram 22. November 2017 um 20:52

Was man hier alles lernen kann in dem Forum ...

Sechs Wochen sind deutlich zu lange, und selbst 10% rel. Luftfeuchte sind zuviel.

Spüle die Anlage lieber gründlich, wenn Du fertig bist. Notfalls zweimal, aber das Wasser muß raus. Hinterher mache eine lange Vakuum-Dichtprüfung (gerne über zwei Stunden), die zieht auch nochmal einiges raus.

Warum wird etwas mittels Vakuum geprüft , was mit Überdruck arbeitet ?

Gute Frage. Nächste Frage?

Zitat:

@Boogiessundance schrieb am 23. November 2017 um 06:18:48 Uhr:

Warum wird etwas mittels Vakuum geprüft , was mit Überdruck arbeitet ?

.......:D............vllt.um zu sehen,ob es dicht ist?:D

Zitat:

@Projekt X 1/4 schrieb am 23. November 2017 um 17:26:58 Uhr:

Gute Frage. Nächste Frage?

 

Ne sach mal , du scheinst Ahnung von dieser Materie zu haben . Diese Frage stelle ich mir schon ewig und noch nie konnte sie jemand beantworten .

Gruss , Stefan

ja und.....komme jetzt wenigstens ich die nähere Auswahl? :D

Themenstarteram 24. November 2017 um 9:48

Es ist einfach, warum man mit Unterdruck gegen den Umgebungsdruck misst.

Der Luftdruck ist relativ gesehen zu dem eines Kompressors passend (1 bar) und nicht unbestimmt wie bei einem Blödmannsgehilfen der da mit 10 bar draufgeht um zu prüfen

Die Luftmenge ist unendlich (Umgebungsluft) nicht ein leer werdender Kompressor.

Also sehr sichere Bedingungen für eine erfolgreiche Messung.

Trotzdem irgendwie unlogisch. Der Druck in der Anlage ist (zumindest bei mir) etwa 3bar, und somit höher als der Luftdruck in der Umgebung. Wenn ich nun eine Anlage auf Dichtigkeit teste, dann simuliere ich doch den Betrieb, blase also die Anlage auf diese 3bar auf. Dennoch testet jedes Füll-Aggregat die Dichtigkeit per Unterdruck.

Ein Kühlsystem wird ja auch mittels Überdruck auf seine Dichtheit geprüft.

Themenstarteram 24. November 2017 um 17:35

Zitat:

@Projekt X 1/4 schrieb am 24. November 2017 um 17:29:41 Uhr:

Trotzdem irgendwie unlogisch. Der Druck in der Anlage ist (zumindest bei mir) etwa 3bar, und somit höher als der Luftdruck in der Umgebung.

Eine gefüllte Anlage wirst Du so wahrlich nicht prüfen können.

Zitat:

@Projekt X 1/4 schrieb am 24. November 2017 um 17:29:41 Uhr:

Trotzdem irgendwie unlogisch. Der Druck in der Anlage ist (zumindest bei mir) etwa 3bar, und somit höher als der Luftdruck in der Umgebung. Wenn ich nun eine Anlage auf Dichtigkeit teste, dann simuliere ich doch den Betrieb, blase also die Anlage auf diese 3bar auf. Dennoch testet jedes Füll-Aggregat die Dichtigkeit per Unterdruck.

Ein Kühlsystem wird ja auch mittels Überdruck auf seine Dichtheit geprüft.

Exakt , so sehe ich das auch .

Zitat:

@RainMan2 schrieb am 24. November 2017 um 17:35:57 Uhr:

Zitat:

@Projekt X 1/4 schrieb am 24. November 2017 um 17:29:41 Uhr:

Trotzdem irgendwie unlogisch. Der Druck in der Anlage ist (zumindest bei mir) etwa 3bar, und somit höher als der Luftdruck in der Umgebung.

Eine gefüllte Anlage wirst Du so wahrlich nicht prüfen können.

Sie wird ja auch vor der Prüfung evakuiert um dann auf Dichtheit getestet zu werden .

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