Kleinwagen für Kurzstrecken

Hallo zusammen,

unfallbedingt bin ich auf der Suche nach einem neuen Kleinwagen. Momentan fahre ich noch 20 bis 25km zur Arbeit, ab Mitte des Jahres aber nur noch sporadisch, da sie Strecke nur 6km beträgt und ich dann zum Teil aufs Rad umsteigen werde. Daher hat das Auto auf Dauer viele Standzeiten und das leider draußen.
Da ich aktuell aber aufs Auto zwingend angewiesen bin muss ich zeitnah kaufen.
Vorher hatte ich einen VW Up, der leider Probleme mit rostigen Bremsen hatte. Daher bin ich eher abgeneigt, wieder einen Up zu kaufen. Mein Budget liegt bei 7500 (von der Versicherung). Falls möglich würde ich ungern mehr zahlen. Wichtig sind mir Parksensoren hinten. Sitzheizung etc wäre natürlich schön, ist aber nicht zwingend nötig. Ich hätte gern ein zuverlässiges Kfz, was mir die Kurzstrecken nicht allzu üben nimmt.

Morgen schaue ich mir einen smart forfour und einen Mini an. Wobei der Mini eigentlich zu teuer ist.

Beste Antwort im Thema

Meine Freundin fährt seit fast 3 Jahren den i10 und vor dem Kauf haben wir uns alle anderen Kleinstwagen angeschaut, gründlichst getestet und der i10 fährst sich am erwachsensten.

Der up! ist eine Blechkiste im Innenraum. An den Türen sieht man noch das lackierte Blech, nichts verkleidet. Und der Preis ist unverschämt, halt VW-Konzern typisch überteuert für die wenige Leistung.

Aber manche schwören auf die deutsche Prominenz im Autosektor.

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Kann die Bewertung/ Empfehlung für den i10 nur bestätigen. Meine Frau fährt ihn seit 4 Jahren (ich ab und zu, dafür sehr gerne) ohne außerfahrplanmäßige Störung, d.h. in die Werkstatt nur zum Service. Auch wir hatten vor dem Kauf eine Tour durch die Autohäuser und der i10 war der Gewinner.

Zitat:

@NeoHazard schrieb am 10. Januar 2020 um 15:19:28 Uhr:


Meine Freundin fährt seit fast 3 Jahren den i10 und vor dem Kauf haben wir uns alle anderen Kleinstwagen angeschaut, gründlichst getestet und der i10 fährst sich am erwachsensten.

Der up! ist eine Blechkiste im Innenraum. An den Türen sieht man noch das lackierte Blech, nichts verkleidet. Und der Preis ist unverschämt, halt VW-Konzern typisch überteuert für die wenige Leistung.

Aber manche schwören auf die deutsche Prominenz im Autosektor.

Tolle Selbstironie bei einem Audi-Fahrer, sowas gefällt mir 😉

Zu deinem ersten Satz kann ich exakt dasselbe sagen, setze dort nur das Schwestermodell Kia Picanto ein.
Vorne, klar, sollte man zu zweit nicht zu übergewichtig sein. Aber hinten (wenn vorne keine Riesen sitzen) ist er für zwei erstaunlich luftig. Polo, i20 oder Ibiza kann er nicht das Wasser reichen, aber so manch anderer aus der nächsthöheren Kleinwagenklasse bietet dort auch nicht mehr (Fiesta, Corsa z. B.). Wenn der Kofferraum reicht (der aber wiederum für dieses Segment gesehen üppig ist), sind i10 und Picanto ein guter Tipp. Citigo und UP fielen bei uns wg. nicht möglicher eFH hinten raus, da haben die Kids Veto eingelegt.

Zitat:

@NeoHazard schrieb am 10. Januar 2020 um 15:19:28 Uhr:


Meine Freundin fährt seit fast 3 Jahren den i10 und vor dem Kauf haben wir uns alle anderen Kleinstwagen angeschaut, gründlichst getestet und der i10 fährst sich am erwachsensten.

Der up! ist eine Blechkiste im Innenraum. An den Türen sieht man noch das lackierte Blech, nichts verkleidet. Und der Preis ist unverschämt, halt VW-Konzern typisch überteuert für die wenige Leistung.

Aber manche schwören auf die deutsche Prominenz im Autosektor.

Danke, dann bin ich endlich nicht mehr der Einzige der so denkt.

Ich will für meine Geld keine Auto ohne größere Schwächen. Ich will für mein Geld ein Auto was vieles gut kann und viellicht das eine oder andere sehr gut. Ohne größere Schwächen zu haben. Nur "wenig Schwächen" kann jeder. Und dann eben für son durchschnittsauto einen Premiumpreis zu verlangen ist schon etwas unverschämt.

Also der VW Up Move meines Bruders mit 75 PS sowie u.a. Klimanlage, Radio, USB-Anschlusss, Bluetoothanbindung und Sitzheizung vorne, hat neu als RE-Import aus den NL mit 1 Jahr Zusatzgarantie vor knapp 1 Jahr etwas über 10k € fertig zugelassen gekostet, mit dabei die Anlieferung per Hänger vor die Haustüre.

Wieviel preiswerter ist denn da überhaupt noch ein vergleichbarer i10, wenn das Preisniveau des VW up als "Premium" angesehen wird?

Hinter meinem Haus bietet der Hyundai Händler diverse i20 als Neu- und Vorführwagen bzw. mit Tageszulassung an. Da habe ich allerdings kein Preisschild unter 9k € für die Modelle mit > 70 PS gesehen. Daher glaube ich, dass selbst ein Re-Import neu kaum unter 8500 € zu bekommen sein wird. Wir reden also von 1-1,5k Preisunterschied zum VW up.
Da der Up 0,5-0,7 l/100 km weniger als der i20 verbraucht und sowohl bei der Kfz-Steuer als auch der Kfz-Versicherung in D etwas günstiger ist, hat man den Mehrpreis nach 2-3 Jahren ohnehin wieder reingeholt. Wer seinen Up nach 2-3 Jahren verkauft, wird normalerweise auch einen höheren Kaufpreis erzielen, da gebrauchte (3-6 Jahre alt) Ups deutlich höher als vergleichbare i10 gehandelt werden.

Was spricht außer weniger nacktes Blech im Innenraum zu haben als der Up noch für den i20?

Antwort:

Er bietet 4 Türen,während der Up immer 2-türig ist

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Wir haben für den i10 mit voller Hütte 11.400€ gezahlt und zwar nix Import sondern normal beim Händler gekauft (und das vor 3 Jahren). Es war ein Rabatt von knapp 30%. Und der ist besser ausgestattet als so ein Blechkisten up!. Lenkradheizung, Navi mit Android Auto, Live Traffic und kostenlosen Kartenupdates. 87PS 4 Zylinder und kein 3 Zylinder Kindermotor nur um mal ein paar Vorteile zum up! zu nennen. Up! und Aygo sind nicht schlecht, aber für das was sie bieten viel zu teuer, wenn man es mit dem i10 vergleicht 😉

Man muss es objektiv betrachten und nicht mit der rosa roten Markenbrille 😉

Na objektiv betrachtet, sind das letztlich ca. 1300 € mehr als mein Bruder für den neuen Up vor 1 Jahr ohne Lenkradheizung und Navi bezahlt hat.

Ich kenne übrigens aus MJ 2106 nur die 84 PS Version des i10 (gab es den überhaupt mit 87 PS ??) und - obwohl nominell 9 PS stärker ist der fahrleistungsmäßig nicht schneller als der Up mit dem 3 Zlindermotörchen und verbraucht trotzdem fast 1 l/100 km mehr als der VW. Zur Markenbrille: Ich selber fahre seit über einem Jahr keinen VW mehr.

Zitat:

@Goldie2509 schrieb am 9. Januar 2020 um 20:07:10 Uhr:


Hallo zusammen,

unfallbedingt bin ich auf der Suche nach einem neuen Kleinwagen. Momentan fahre ich noch 20 bis 25km zur Arbeit, ab Mitte des Jahres aber nur noch sporadisch, da sie Strecke nur 6km beträgt und ich dann zum Teil aufs Rad umsteigen werde. Daher hat das Auto auf Dauer viele Standzeiten und das leider draußen.
Da ich aktuell aber aufs Auto zwingend angewiesen bin muss ich zeitnah kaufen.
Vorher hatte ich einen VW Up, der leider Probleme mit rostigen Bremsen hatte. Daher bin ich eher abgeneigt, wieder einen Up zu kaufen. Mein Budget liegt bei 7500 (von der Versicherung). Falls möglich würde ich ungern mehr zahlen. Wichtig sind mir Parksensoren hinten. Sitzheizung etc wäre natürlich schön, ist aber nicht zwingend nötig. Ich hätte gern ein zuverlässiges Kfz, was mir die Kurzstrecken nicht allzu üben nimmt.

Morgen schaue ich mir einen smart forfour und einen Mini an. Wobei der Mini eigentlich zu teuer ist.

Gebrauchte Renault ZOE gibt es ab 7.500 euro und aufwärts.
Es ist halt mit der alte kleine Akku (reichweite winter/sommer zwischen 100-180 km, aber für der Stadt völlig ausreichend.
Akkumiete ab 69 euro/monat "all inklusive" - und mit lebenslange Akkugarantie.

Dann fährst du fast Gratis! - kein KFZ-Steuer, geringe Wartungskosten und wenig verschleiss im vergleich zum Verbrenner (kein Öl, Riemen, Auspuff usw.. sogar die Bremsen verschleissen weniger durch rekupation!
Akku voll-laden dauert 1 bis 1½ Stunde bei öffentlichen 22 kW ladesäulen, diese findest du häufig bei Lidl. Aldi, Kaufland, Famila usw, häufig sind diese lädesäulen völlig kostenlos zu benutzen, nur stecker rein und laden, - null euro fahrkosten!

Der ZOE ist u.a sehr gut ausgestattet schon als serie, mit z.B Navigation, bluetooth/usb/multimedia, sitzheizung, standheizung und viel mehr.

Der ZOE ist ein sehr gutes Auto, bin jetzt 90.000 km mit meinem ZOE gefahren, bin super zufrieden, kurz gessagt: nie mehr Verbrenner!

Ok @ZOE-Auto, du solltest deine „Empfehlungen“ künftig mit dem Hinweis auf „Dauerwerbesendung“ kennzeichnen.

Zitat:

@NeoHazard schrieb am 10. Januar 2020 um 22:59:01 Uhr:


Wir haben für den i10 mit voller Hütte 11.400€ gezahlt und zwar nix Import sondern normal beim Händler gekauft (und das vor 3 Jahren). Es war ein Rabatt von knapp 30%. Und der ist besser ausgestattet als so ein Blechkisten up!. Lenkradheizung, Navi mit Android Auto, Live Traffic und kostenlosen Kartenupdates. 87PS 4 Zylinder und kein 3 Zylinder Kindermotor nur um mal ein paar Vorteile zum up! zu nennen. Up! und Aygo sind nicht schlecht, aber für das was sie bieten viel zu teuer, wenn man es mit dem i10 vergleicht 😉

Man muss es objektiv betrachten und nicht mit der rosa roten Markenbrille 😉

So trafen wir damals auch die Kaufentscheidung für den i10. Der Rabatt für das Sondermodell Yes! Gold war zwar nicht ganz so hoch, wird aber kompensiert durch das Höchstmaß an Zufriedenheit mit dem kleinen Schwarzen 😉

Ich bin 1,83 cm groß mit sehr breiten Schultern.Ich habe so eine Art Bud Spencer Figur.Ich habe den UP eigentlich nur belächelt und mich für einen Rapid entschieden.Nun habe ich trotzdem mal im UP Platz genommen und konnte kaum glauben,wieviel Platz der Kleine hat.Die Saugmotoren sind lahm,aber der TSI ist ein richtiger Knallfrosch.Der verbraucht nicht viel und geht richtig up.Wenn ich frühs immer auf Arbeit fahre,ist oftmals ein Up TSI 10 Km mit auf meiner Strecke.Der hat den selben Motor,wie mein Rapid drin.Aber wenn der anzieht,muß meiner ganz schön keulen,um da überhaupt dranzubleiben.So ein kleines bisschen ärgern tue ich mich schon,das ich mir den UP nicht gleich näher angeschaut hatte.

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 11. Januar 2020 um 00:11:57 Uhr:


Ich kenne übrigens aus MJ 2106 nur die 84 PS Version des i10 (gab es den überhaupt mit 87 PS ??) und - obwohl nominell 9 PS stärker ist der fahrleistungsmäßig nicht schneller als der Up mit dem 3 Zlindermotörchen und verbraucht trotzdem fast 1 l/100 km mehr als der VW.

Der ist sehr wohl schneller, zeigt schon der 0-100 Wert, und wenn man den VW nicht bis über 6000 U/min ausdreht dann ist der Unterschied noch größer weil der größere Motor im Hyundai bei niedrigen und mittleren Drehzahlen ~20% mehr Drehmoment und Leistung hat.

Der i10 beschleunigt wegen seiner Mehr-PS und des höheren Drehmoments bis 100 in der Tat ca. 1 s schneller, aber dafür ist die Höchstgeschwindigkeit beim Up ca. 5 km höher.

Preisfrage, wer ist nun schneller? Ich sah ja beide oben als in etwa gleich schnell an ("..nicht schneller als der Up"😉.

Vielleicht leben wir ja in verschiedenen Definitionswelten😕??

Ich würde meinen Autokauf in dieser Preisklasse, in der das vorhandene Budget für Kauf und Unterhalt des Fahrzeugs eine größe Rolle als die Fahrleistungen spielen dürfte, ohnehin nicht davon abhängig machen, ob der eine 1 s schneller auf 100 ist oder der andere die etwas höhere Top Speed hat.

Ob 3-Zylinder oder 4-Zylinder ist da schon eher die Frage. Der i10 hat auch Dank größerem Hubraum halt mehr PS und Drehmoment. Dafür ist der Up mit seinem 3-Zylinder im Mix 0,5-0,7 l/100km sparsamer zu fahren und man zahlt eine etwas geringere Kfz-Steuer in D für ihn. Die Versicherungsklasen sind beim 75 PS Up auch günstier als beim 87 PS i10. Ich meine mich auch zu erinnern, dass der Up doppelt so lange Wartungsintervalle wie der i10 hat, da bin ich mir allerdings nicht sicher, weil ich lediglich weiß, dass der Up nach Neukauf erst nach 2 Jahren/30tkm zum 1. Ölwechsel und nach 60 tkm zur 1. (großen) Inspektion muss.
Inspektionskosten beim Neufahrzeug, welches noch in der Garantiezeit ist, ist übrigens auch ein oft unterschätzter Kostenfaktor.

"Akkumiete ab 69 euro/monat "all inklusive" - und mit lebenslange Akkugarantie. Dann fährst du fast Gratis! "

das ist doch schon ein widerspruch in sich.
69€ x 12 monate = 828€
->so ein up kostet (zumindest vor wtlp einführung) 20€ kfz steuer, i10 sollte ähnlich liegen
->eine jährliche inspektion incl ölwechsel an so einem kleinwagen ca 220€ (mal mehr mal weniger je nach umfang)
->blieben noch 480€ die du in reperaturen stecken kannst beim verbrenner. ist eine menge geld. da kannst im einem jahr den auspuff machen, im nächsten 2 sowohl sommer als auch hinterreifen komplett erneuern, da kannst im übernächsten ja einen zahnriemen wechseln lassen (keine ahnung ob die einen haben), im jahr darauf bremsscheiben und beläge vorne, etc pp. auf 10 jahre hochgerechnet 4800€ - eine menge holz die die meisten modernen kleinwagen in dieser zeit nicht an reperaturkosten verschlingen werden. (und reifen usw hat so ein zoe auch......)

mag sein dass du mit dem zoe ein paar € günstiger tankst aber soviel unterschied ist das bei kleinwagentypischen jahresfahrleistungen auch nicht (es sei denn du hast eben regenmäßig die mögichkeit des gratistankens weils dein arbeitgeber oder wer zuläßt). es sei auch angemerkt dass die strompreise in letzter zeit sehr deutlich gestiegen sind hier in deutschland - ich bin mal gespannt wo das noch hinführt.
dieses ja hatte ich - im einfamilienhaus - das erste mal mehr strom als gaskosten. (und das obwohl der stromverbrauch gesunken ist. der vom gas aber auch).

was das die stromkosten von e-autos angeht sollte man auch unterscheiden:
->verbrauchsangabe vom hersteller vs eigenen verbrauch (der im winter schonmal 50% nach oben abweicht)
->verbrauch des fahrzeugs laut fahrzeug vs verbrauch des fahrzeug an der ladesäule (da beim laden eben auch verluste auftreten). beim klassischem sprit tankt man hoffentlich nicht regelmäßig ein paar liter daneben während das beim strom eben der fall ist. reale spritkosten deines e-autos liest also nicht im boardcomputer ab sondern an einem stromzähler der ladesäule
->spätestens nach diesen beiden betrachtungen und erkenntnissen liegt der unterschied in den kraftstoffkosten gar nicht mal so hoch.

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