Klasse B 125er für den Umweltschutz!?

Ich denke mal jeder hier hat von der kleinen Diskussion um Diesel-Autos mitbekommen. Die Politiker überlegen ja was man für den Umweltschutz tun kann.
ich denke eine Umsetzung des EU-Rechts, das 125er mit Klasse B gefahren werden dürfen, würde schon stark dazu beitragen. Die verbrauchen wenig, haben sehr geringen Schadstoffausstoß und auch die Sicherheit im Verkehr würde gegenüber der lebensbedrohlichen 45 km/h Limitierung deutlich steigen.
Zudem würde sich das deutlich erhöhte Verkehrsaufkommen in Großstädten auch regeln. Auch der Stau auf Autobahnen könnte sich dadurch reduzieren, das einige im Nahbereich auf Leichtkrafträder umsteigen. Ich könnte mir vorstellen, dass viele, wirklich SEHR viele Leute von der Gelegenheit Gebrauch machen würden und zumindest bei schönem Wetter auf ein 125er umsteigen würden.
Man könnte es ja zur Sicherheit auf Variomatik-Roller beschränken und/oder wenige Fahrstunden als Voraussetzung dafür schaffen.
Imho ist das eine sinnvolle und gute Möglichkeit die Situation in den Griff zu bekommen.
Was ist eure Meinung dazu?
Vielleicht liest hier ja sogar jemand mit Einfluss mit.

Beste Antwort im Thema

Welches eu-recht?

Wer soll denn da groß umsteigen auf 125er? Muttis? Fahren doch bei einem Kind schon Minivan.
Rentner? Fahren (nachvollziehbar) lieber Auto

Schüler fahren alles was Mama und Papa ihnen bezahlen.

Der große Haufen der Arbeitnehmer ist auch zu faul von Dose auf Krad umzusteigen.

Das sind ne Handvoll Leute denen das zugute käme, ich zähle mich selbst allerdings dazu. Trotzdem bringt das null Veränderung.

ein grand dink macht keinen Eindruck vorm Reihenhaus, lieber für 5km den Audi nehmen....

Edit:
Das klang jetzt sehr kritisch, dabei finde ich den Grundsatz gut, mehr Leute auf kkr und lkr zu bringen.
125er sind allerdings zu schnell, zu gefährlich für die ungeschulte masse.

Eher 50er auf 60kmh bringen lassen.

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Auch die Vermieter müssen sich Gedanken machen, wie ihre Mieter das mit dem Laden hinbekommen können. Die junge Generation von heute erwirbt gar immer öfter keine PKW-Fahrerlaubnis mehr und wenn sie eine haben, tun sie sich das Autofahren innerstädtisch nicht an...

Zitat:

@Schlauer Hund schrieb am 16. Februar 2018 um 10:31:30 Uhr:


Auch die Vermieter müssen sich Gedanken machen, wie ihre Mieter das mit dem Laden hinbekommen können. Die junge Generation von heute erwirbt gar immer öfter keine PKW-Fahrerlaubnis mehr und wenn sie eine haben, tun sie sich das Autofahren innerstädtisch nicht an...

Und die Kosten dafür wird der Vermieter wohl kaum aus eigener Tasche zahlen, eher auf die Mieter umlegen.
Jetzt werden aber 8 von 10 Mietern in dem Haus die Kosten nicht mittragen wollen, da sie keinen e-roller wollen. Schon ist das gescheitert.

Da müsste der Staat fördern, das wird er aber wenn nur für die deutsche Pkw Lobby tun. Und die ist noch mehr beim Diesel. Wie du sagtest, würde BMW in großen Stil....

Es gibt genug leidgeplagte, die ein e-auto wollen aber keine Ladestation installieren dürfen, bzw netzGebühren dafür zahlen sollten dass sie Strom abgeben.

In Indien wirds wohl kein Ordnungsamt geben.🙂

Ich finde die Idee toll. Schließlich durfte man mit dem Autolappen damals auch 125er fahren.

Eine Beschränkung auf Automatik halte ich nicht für notwendig. Gibt es ja derzeit bei den 50ern auch nicht.

Vielleicht wäre aber eine Beschränkung auf 4-Takt Modelle sinnvoll. Sonst geht der Versuch des Umweltschutzes noch nach hinten los 😁

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Zitat:

@Künne schrieb am 16. Februar 2018 um 10:47:31 Uhr:


Ich finde die Idee toll. Schließlich durfte man mit dem Autolappen damals auch 125er fahren.

Eine Beschränkung auf Automatik halte ich nicht für notwendig. Gibt es ja derzeit bei den 50ern auch nicht.

Vielleicht wäre aber eine Beschränkung auf 4-Takt Modelle sinnvoll. Sonst geht der Versuch des Umweltschutzes noch nach hinten los 😁

ja das wäre wohl tatsächlich sinnvoll 😁

Durch die neuen Euro Abgasnormen gibt's doch eh keine Zwodaggder mehr.
Die "neue Umweltsau" ist der Viertakter.

@Shibuke was hat das jetzt mit der Umsetzung von EU Recht auf sich, die du Eingangs erwähnt hast?
Gibt's da ne gültige Rechtsgrundlage?
Hab's nicht ganz kapiert

@Bamako ja, laut geltendem EU-Recht ist es zulässig mit dem Autoführerschein 125er LKRs zu fahren. Die Bundesrepublik Deutschland hat dies jedoch nicht umgesetzt und die Erlaubnis auf die 50er eingeschränkt.

Echt? Krass. Wird das im Rest der EU denn auch so gehandhabt?

Zitat:

@Shibuke schrieb am 16. Februar 2018 um 11:14:40 Uhr:


@Bamako ja, laut geltendem EU-Recht ist es zulässig mit dem Autoführerschein 125er LKRs zu fahren. Die Bundesrepublik Deutschland hat dies jedoch nicht umgesetzt und die Erlaubnis auf die 50er eingeschränkt.

Präziser:

Es ist den Mitgliedsstaaten freigestellt, das in nationales Recht umzusetzen und damit zu erlauben. Die BRD hat sich aber dagegen entschieden.

Es ist nicht generell erlaubt. Sonst könnte man es ja vor dem EuGH einklagen.

@tomS korrekt, so ist es besser erklärt 🙂

Ja gut, sah mich Grad schon in Brüssel mit Plakaten einlaufen.
Wenn's jedem Staat frei steht, wird Deutschland daran auch nichts ändern. Schade...

Bald kommt der NIU 125 E-Roller. Da bin ich aber gespannt. Das Problem bei der Akku Technik ist, im Anzug sehr schnell. Nicht vergleichbar mit Schaltern. Unerfahrene werden damit überfordert.
Vielleicht gibt es einen kleinen Hype,wie bei den E-Bikes.
Die Menschen in De sind verwöhnt. Ich gehe aber trotzdem davon aus-das die Zukunft bei Mopeds Elektrisch wird.
Auf der Arbeit laden, wer kann,zuhause in der Garage oder Carport, Einkaufszentren,Möbelhäuser,Touristenzentren usw.
Wir müssen uns verändern-genau so die Firmen,Staat.
Saubere Luft,sauberes Wasser brauchen wir,Schluß mit Ölwechsel,Zweitakter stinken wie die Pest.
Das Teure Benzin,Diesel,- Super für den Staat.
Die Menschen in DE bezahlen für E-Bikes bis 3000 Euro. Ich meine letztes Jahr wurden 270.000 E-Bikes verkauft.
Mal sehen was die Zukunft bringt. Bald kommt schonmal der 70 kmh schnelle Niu-mit Bosch Technik,Panasonic,Samsung. Wahrscheinlich August. Werde ich weiterhin im Auge behalten. Super für die Stadt.
Kann man Mitschwimmen im Verkehr,nur für die Stadt reicht der allemale.

Nicht schon wieder so ein schwachsinniger "Vorstoß"! Wer will kann jederzeit den Führerschein machen. Klar, kostet der Kohle... Aber die neue 125er auch! Das ist nur das rumjammern derer, die nicht den passenden Führerschein haben.

Zitat:

@Künne schrieb am 16. Februar 2018 um 10:47:31 Uhr:


Ich finde die Idee toll. Schließlich durfte man mit dem Autolappen damals auch 125er fahren.

Knackpunkt ist allerdings, dass die früher nicht so schnell waren und man auch nicht so schnell konnte (Bremse, Fahrwerk, Reifen). Zudem waren die Motoren meist auch nicht Volllastfest. Heute ballerst du mit 15PS 4T mit guten 120 Sachen bis in die Alpen durch.

Zitat:

@Honta schrieb am 16. Februar 2018 um 13:48:07 Uhr:


Bald kommt der NIU 125 E-Roller.

Verlink den mal bitte. Nichts gefunden dazu... Der N1S ist ja ne Krücke, da glaub ich nicht an eine Revolution.

125er sind einfach zu schnell um diese ohne Probleme zu beherrschen. Da fängt es mit der Schaltung an.
Klar kommen bestimmt welche und sagen, früher war es auch so, da sind die meisten aber schon eher von den Eltern dazu angeraten wurden.
Heutzutage wollen die Kidies meist nur noch Computer spielen oder ähnliches und denen interessiert sowas da erstmal nicht.
Erst wenn sie von den Eltern nicht mehr gefahren werden wollen sie dann.
Dann ist das Kind aber schon lange in den Brunnen gefallen.
Daher ist der Führerschein gar nicht so schlecht, dass man den extra machen muss.
Das die 45er roller in einer Stadt mit 50 zu langsam sind, ist denke ich jedem klar. Warum diese nicht einfach auf 50 (erlaubte Geschwindigkeit) hochstufen und gut ist.
Klar gibt es Städte mit auch mehr als nur 50er Beschränkungen, aber die sind doch eher selten.
Aber 60 mit Vario wäre auch noch OK.

Was die E-Mobilität betrifft: Die ist kein Heilmittel. Vorallem nicht, wenn jetzt plötzlich sehr viele Umsteigen.
Das schaffen wir zur Zeit gar nicht mit der Stromproduktion oder man müsste das irgendwie erstmal über den Tag schöner Verteilen.
Wenn alle um 18:00Uhr nach Hause kommen und ihr E-Mobil aufladen wollen....
Dann kommt noch hinzu, dass man den Schadstoffausstoß nur verlagert.
Auch das E-Mobil verbraucht C02 und macht dreck. Nur ist dieser nicht mehr in der Stadt.
Ist also keine Dauerlösung, vorallem wenn man von Atomstrom etc. ab geht und lieber wieder Kohle aufmachen möchte....
Von den Batterien will ich gar nicht anfangen....

Diesel ist ein sehr schöner Antrieb.
Ist sauberer als ein Benziner. Und wenn die Hersteller nicht betrügen würden und man, z.B. AdBlue, eben nicht spart beim Freibrennen des Filters, wäre es ein sehr schön sauberes Auto.
Problem ist nur, dass die Abgasreinigung etwas größer ist und beim Roller wohl so nicht reinpasst.

Thema Feinstaub: Feinstaub wird auch von einem Roller, einem Benziner oder auch von einem E-Fahrzeug produziert.
Die Autos müssen ja bremsen oder kontakt zur Straße haben. Der Abrieb davon ist genauso Feinstaub.
Solange zum Beispiel in Hamburg der Hafen existiert und auch die Industrie, wie z.B. Metallwerke, ist ein Aussperren des Dieselfahrzeuges Sinnfrei.
Die Industrie erzeugt so viel mehr an Stickoxiden und Feinstaub, dass die Autos da nicht mehr mit ins Gewicht fallen.
Das soll jetzt nicht heißen, dass man die Industrie ausgrenzen soll, aber man möglicherweise einen anderen Weg suchen sollte, als Fahrzeugverbote auszusprechen.

Wasserstoffautos wären, meiner Meinung nach, eine gute Alternative. Leider will die Industrie das nicht wirklich.

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