Klage wg. 3.0TID gegen SAAB
An die 3,0TID-Gemeinde.
An dem " Konstruktionsfehler " des Diesel-Motors, Absenken der Laufbuchsen mit der Folge des finalen und kapitalen Motorschadens, besteht ja kein Zweifel . Die Konsequenz :
horrender Wertverlust und die Aussicht jederzeit mit dem Saab auf offener Strecke liegen zu bleiben. Bevorzugt , Nachts, bei Regen mit quengelnden Kindern, 600 Km weit von zu Hause und natürlich am Freitag ..... Glücklich wer dann ADAC Mitglied ist !
Aber ohne Spass... das ist doch ein Fall für den Rechtsanwalt.
Wer kann mir sagen, ob es schon eine erfolgreiche Klage gab oder eine Klage läuft ?
In den USA wäre das ein gefundenes Fressen für die Juristen .
Wie ist das Handling von Saab bei einem Motorschaden jenseits der Carprotection und der 100.000 KM . Bleibe ich voll auf den Kosten für den Austauschmotor sitzen ?
Wenn, Nein . Dann findet sich doch wohl ein Anwalt, der eine schöne Sammelklage gegen Saab aufsetzt. Ich bin dabei!
Den Wertverlust muss ich wohl schlucken, obwohl auch das eine Täuschung des Verbrauchers iist und mein Geld , Wertverlust , kostet .
Wir hatten bisher Glück, fahren die Klöterkiste seit 12.03 ( mit 17.000 Km gebraucht gekauft ) und haben jetzt die 100.000 gedreht . Der Wagen zieht bullig und läuft prima. Aber in Kenntnis der Motorschwäche habe ich immer ein ungutes Gefühl. Zudem hatte "ich" meiner Frau zu dem TID geraten. Sportkombi war ne geile Werbung da bin ich angesprungen.
Das kann doch nicht sein! ... es gibt so viele gute Dieselmotoren und ausgerechnet diesen Schrottmotor bauen die Schweden in solch ein schönes Auto.
Ich danke für jeden Hinweis.
28 Antworten
mit den klagen besteht keine chance...
sammelklagen gibt es - wie auch schon von vorrednern erwähnt - in D nicht.
Davon abgesehen haftet Saab allerdings für die Schäden auch nicht, jedenfalls dann nicht, wenn die Gewährleistung abgelaufen ist. Und darum dürfte es hier wohl gehen...
Ist ja auch gerade der Sinn der Gewährleistungsfristen, dass danach keine Haftung des VK mehr besteht...
Man könnte allenfalls darüber nachdenken, dass eine "arglistige Täuschung" (Arglist heißt nur Vorsatz) vorliegt, weil Saab Autos mit diesem Motor verkauft, obwohl man dort weiß, dass dieser mangelhaft ist... I.E. wird auch das aber kaum Erfolg haben. Denn es gibt sicher auch einige wenige 3.0 klöterkarren, die dann doch die übliche Laufleistung durchhalten...ist also nicht unbedingt eine vorsätzliche Täuschung oder ein vorsätzlcihes Verschweigen von bekannten Mängeln, wenn man ein Auto mit diesem Motor verkauft... Außerdem brächte auch das allenfalls eine Haftung von 3 Jahren, was auch nicht so viel bringt...
ich will das auch gar nicht weiter durchdenken, denn wenn man damit tatäschlich - was ich jedoch für ausgeschlossen halte - durchdringen würde, was wäre dann mit den ganzen weiterverkäufen? einige hier im forum denken ja darüber nach, sich aus welchen gründen auch immer vom 3.0 tid zu trennen, natürlich in kenntnis der problematik... wenn man dann nicht darauf hinweist, haftet man natürlich ebenso als verkäufer wie saab bzw. der VK... das gilt auch beim haftungsausschluss und unter privatleuten, weil sich die haftung für arglist nicht ausschließen lässt... wäre ein schönes chaos und würde vollends zur unverkäuflichkeit der karren führen... ich denke da deshalb lieber nicht weiter drüber nach...
saab selbst haftet übrigens gar nicht, abgesehen von der garantie.. die haftung betrifft jeweils nur den VK, der sich vielleicht von Saab dann was zurückholen kann...ist jedoch dann seine sache...
bleibt also nichts als kulanz, über deren ob und wie saab frei bestimmen kann und die sich intern natürlich nach kosten/nutzen für saab bestimmt... man will natürlich nicht ständig neue motoren bezahlen, andererseits aber auch nicht alle kunden verlieren...
rückrufe sind übrigens auch in aller regel nur dann obligatorisch, wenn sicherheitsrelevante mängel vorliegen.. das dürfte hier wohl kaum der fall sein, so dass ein rückruf ebenfalls in der freien entscheidung von saab läge und dies verständlicherweise (aus sicht der saab geschäftsführung) nicht geschieht...
bleibt also nur der ärger, einen benziner oder kleineren diesel kaufen oder warten, bis saab endlich einen vernünftigen diesel mit ordentlich leistung bringt...
schönen abend,
h.
Ab und zu schaue ich ja auch mal im 9-5 Forum vorbei...
Und was soll ich sagen? Den Frust mancher 3.0TiD-Fahrer kann ich gut nachvollziehen!
Drei Szenarien kommen immer wieder vor:
Entweder: Die Kiste war/ist bereits kaputt --> Ärger und Kosten
Oder: Der Wagen soll verkauft werden --> Imageschaden=Wertverlust
Oder: Der Wagen läuft eigentlich o.K., ABER er könnte einem ja jeden Moment um die Ohren fliegen --> "Angstfaktor"
Natürlich will jeder ein zuverlässiges Auto haben. Die Leute von Saab aber auch!!
Sicherlich hätten die Schweden lieber selbst einen großen Diesel entwickelt, aber dafür hat GM eben nicht den Geldbeutel geöffnet. Also wurde ein Motor "eingepflanzt", der technisch (Laufbuchsen/Kühlung/etc.) nicht unbedingt ein "Highlight" war. Ganz bestimmt hat man sich in Trollhättan ziemlich geärgert, dass "ihr" 9-5, der im Kern eigentlich ausgereift und problemlos ist, durch dieses miese Aggregat einen erheblichen Imageverlust erfährt.
Also wie soll man sinnvoll reagieren? Ganz einfach: Kulanz!
Eine Sammelklage würde (außer hohen Kosten) wohl nicht viel bringen: Die Beweisführung ist schwierig, die Rechtslage diffizil. Saab tut also gut daran, sich bei Schäden weiter kulant zu zeigen. Vielleicht könnten 3,0TiD Fahrern inoffiziell bessere (vom Werk gesponserte) Rabatte beim Saab-Neukauf angeboten werden, um den Wertverlust auszugleichen...? Nur mal so eine Idee.
Mit konstruktionsbedingten Mängeln haben alle Autohersteller zu kämpfen, die Frage ist nur: Wie verhält man sich, wenn die Probleme auftauchen?
Und: Einige 3.0 TiD scheinen ja wirklich nicht kleinzukriegen sein...
Viele Grüße, jan900
Saab hat den 3.0 ausgelistet bevor es zu dem Massensterben kam. Eine vorsätzliche Täuschung ist daher auszuschließen.Zitat:
Man könnte allenfalls darüber nachdenken, dass eine "arglistige Täuschung" (Arglist heißt nur Vorsatz) vorliegt, weil Saab Autos mit diesem Motor verkauft, obwohl man dort weiß, dass dieser mangelhaft ist...
Der Gang vor Gericht ist sicherlich steinig und der Erfolg ist nicht garantiert.
Man müsste nachweisen, dass die Fehler:
- Laufbuchsenabsenkung
- Einspritzpumpen
- EGR bei den ersten Modellen
Serienfehler sind.
Anzahl Schäden zu verkauften Einheiten:
Wie sind diese Fälle dokumetiert und nachweisbar? Hat eine solche Dokumentation genug Fleisch am Knochen vor Gericht? Da haben dann die Gutachter ihren Auftritt.
Jeder Motor müsste von einem Gutachter untersucht werden und die Absenkung der Laufbuchsen und der Gesamtzustand des Motors festgehalten werden. Die Masse der Gutachten hat vor Gericht dann Gewicht.
Gutachten mit Prüfstandsläufen:
Wahrscheinlich kann man speziell das Laufbuchsenproblem nur auf dem Prüfstand nachweisen. In der Automobilindustrie gelten +/- 1500-2000h auf dem Prüfstand als Autoleben (2000h = 83 Tage = 3 Monate) - bei mittlerer Geschwindigkeit.
Man müsste z.B. 5 neue Aggregate nehmen und einem Stresstest unterziehen (Belastung einer Geschwindigkeit von 180-200 km/h). 1000 h (180.000 km bei 180 km/h) reichen hier locker aus. Alle 250 h die Korrekturspannung der Einspritzdüsen aufnehmen.
Demgegenüber müsste man die gleiche ANzahl Aggregate mit einer Belastung bei 120-130 km/h auf dem Prüfstand betreiben. Die Erhebung kann man als repräsentativ betrachten.
=> $$$
Lohnt sich nur, wenn einer Beziehungen zu einem Prof an einer FH hat, die daraus eine Diplomarbeit machen. Die meissten FHs mit Automotive-Charakter sind aber quersubventioniert von der Automobilindustrie.
Oliver
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Zitat:
Original geschrieben von 93tid
Der Gang vor Gericht ist sicherlich steinig und der Erfolg ist nicht garantiert.
@93tid,
selbst wenn der Erfolg gegeben wäre, wie würde er ausschauen? Rücknahme eine 90.000 km gefahrenen Autos durch Saab gegen volle Erstattung des Kaufpreises? Auch wenn ich hiervon profitieren würde - unter dem Gesichtspunkt eines Rechtsstaates kann dies ja wohl nicht sein.
wie gesagt, alles therie...
unabhängig vom nachweis der mangelhaftigkeit: es gibt nach ablauf der gewährleistungsfrist keinen anspruch gegen saab oder die verkäufer...
Ich wollte mit meinem Kommentar nur aufzeigen, wie schwierig es wird vor Gericht keine Bauchlandung hinzulegen. Vor allem was sind die zugesicherten Eingenschaften? Kann man wahrscheinlich vergessen, da man sich am Branchenschnitt anlehnen kann und das gleiche erwarten kann. Nur was ist der Branchenschnitt? Gibt es da belegbare Statistiken über die durchschnittliche Lebenserwartung von Dieselmotorern neuerer Bauart (EURO 3) in vergleichbaren Fahrzeugen?
Der Erfolg kann sein, dass ein unbeschränkte Gewährleistung ausgesprochen wird (Grundlage: gepflegtes Serviceheft, nach km anteiliege Kostenbeteiligung). Also keine wirkliche Verbesserung zu heute, ausser das es festgeschrieben wird und nicht mehr verändert werden kann.
Für den Kläger kann auch im Vordergrund die Anprangerung von Saab stehen. Einen Imageschaden möchte keiner eingehen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die meisten Fälle aussergerichtlich "ohne Eingeständnis einer Schuld aus Kulanzgründen" abgeschlossen werden.
Auch ein Rückkaufangebot zu Preisen eines 95 Benziners wäre ein Gewinn für den Kunden.
Die Händler sind sicherlich die, die es ausbaden dürfen. Man bedenke nur die Zeitvorgaben bei 3.0 TiD Reparaturen.
Eins ist mal klar, freiwillig haben die Schweden einen Diesel nicht verbaut. Das war der Druck von GM. Immerhin durfte man dann einen Rückzieher machen und den 3.0 TiD, im Gegensatz zu OPEL, einstellen.
Oliver
Zitat:
Original geschrieben von 93tid
Der Erfolg kann sein, dass ein unbeschränkte Gewährleistung ausgesprochen wird (Grundlage: gepflegtes Serviceheft, nach km anteiliege Kostenbeteiligung).
Eins ist mal klar, freiwillig haben die Schweden einen Diesel nicht verbaut. Das war der Druck von GM. Immerhin durfte man dann einen Rückzieher machen und den 3.0 TiD, im Gegensatz zu OPEL, einstellen.
Oliver
@93TID,
kein Gericht kann eine unbeschränkte Gewährleistungs aussprechen. Alles hat ein Ende!
Ob es klar ist, daß Saab zum Einbau gezwungen wurde, mag ich auch zu bezweifeln. Wir dürfen nicht vergessen: Die Fehlerhaftigkeit des Motors ist erst seit relativ kurzem bekannt. Vor 2 Jahren gab es noch kein Massensterben, ich denke auch nicht vor 1 Jahr. Und Renault nutzt den gleichen Motor und gehört nicht zu Isuzu.
Ich kann mir gut vorstellen, daß es damals gute Gründe für den Entscheid gab.
Im Geschäftsbericht 2005 von Isuzu wird der Motor noch als Referenz für die technische Kompetenz dargestellt. Rückstellung für Gewährleistungen finden sich dort nicht.
http://www.isuzu.co.jp/.../annual05e_all.pdf?...
-> Seite 1
Dell und Apple wurden von Sony auch nicht zum Einbau von explodierenden Akkus gezwungen 🙂
Grüsse aus München
@Saab-Frischling
Aber Sony ist auch nicht der Mutterkonzern von Apple und Dell. Zum Glück, sonst wäre die Mac-Plattform nicht mehr existent, da zu Grunde gerichtet - mangels Kreativität 😉
Das wäre für mich ein Grund zur Wintel Plattform zu wechseln. Buuuuaaaah - da schüttelt es mich nur beim Gedanken schon.
Viele Produkte scheitern an mangelnden Tests, bzw. an mangelndem Verständnis der Manager diese Ergebnisse wahrzunehmen. Im IT Bereich hat man mittlerweile mal wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht - Dank sei Regulatorien wie SOX, Basel II, ISO 17799 und anderen Nettigkeiten. In der Automobilindustrie hat man keinen direkten Einfluss auf die Produktqualität - auf Basis dieser Compliance. Hier können nur schlechte Ratings von ADAC und anderen Änderung bringen. Toyota war früher auch nicht wirklich gut. Dann hatte man sich der Qualität verschrieben und wurde sehr erfolgreich.
Es gab mal einen im anderen Saab Forum, der hat über die Belastungstest in Nardo geschrieben. Da soll der 3.0 TiD den Test nie bestanden haben und ist spätestens bei 50.000/60.000 km verreckt. Der 2.2 TiD hat die 100.000 km angeblich ohne Probleme abgespult. Leider finde ich den Thread dort in dieser Form nicht mehr (www.saab-cars.de).
Nardo ist ein privates Testgelände in Süditalien, zudem die schnellste Teststrecke mit über 300 km/h befahrbar. Dort werden in den Sommermonaten die Motore der Hersteller auf Herz und Nieren geprüft. Dauerstress für die Motore (Beschleunigen auf Endgeschwindigkeit und wieder Abbremsen und dies Non-Stop). So kann man ein extremes Autoleben in viel weniger km abspulen.
Man hat die Schuld wohl damals noch in der Software gesucht, bzw. gehofft damit das Problem zu lindern. Da der 2.2 TiD nicht die Schäden aufzeigt wie der 3.0 TiD lasse ich das Argument kurze Übersetzung, da 5. Gang, nicht gelten. Ein 6. Gang Getriebe kann vielleicht die Schadensrate heruntersetzen/verzögern, aber das Problem ist nicht beseitigt.
Ich habe mal gelesen, dass Porsche damals mit verchromten Zylindern (chromal plating - chrombeschichtete Aluzylinder) schlechte Erfahrungen gemacht hat und in den Turbo-Modellen diese nie eingesetzt hat, sondern nur Nikasil Zylinder. Aber das war 1951.
Ist aber nicht ganz vergleichbar, da dies luftgekühlte 6-Zylinder-Boxermotore sind. Und damals ging es um die Ablösung der Chromschicht/Zersplitterung. Kolben und Zylinder sehen zumindest nach allen Berichten der 3.0 TiD Schäden wie neu aus. Ausserdem sind beim 3.0 TiD die Buchsen "trocken" in einen Leichtmetallblock eingesetzt.
Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Schuhe. Oder Radio Eriwan: Theoretisch ja, praktisch nein.
Gruss an alle leidgeplagten 3.0 TiD Fahrer
Oliver
Zitat:
Original geschrieben von henrik9.3 aero
mit den klagen besteht keine chance...
sammelklagen gibt es - wie auch schon von vorrednern erwähnt - in D nicht.
Davon abgesehen haftet Saab allerdings für die Schäden auch nicht, jedenfalls dann nicht, wenn die Gewährleistung abgelaufen ist. Und darum dürfte es hier wohl gehen...
Ist ja auch gerade der Sinn der Gewährleistungsfristen, dass danach keine Haftung des VK mehr besteht...
h.
hallo
fast hast du recht, vor allem mit dem hinweis das du in derartigen gewährleistungsfällen immer nur gegen den HÄNDLER klagen kannst und kaum gegen saab selber
aber!
es gibt ein recht aktuelles OGH urteil das der käufer eines fahreuges eine km leistung von ca 200.000km ohne groessere ausserplanmässige reparaturen erwarten darf, alles andere ist nicht stand der technik und ist vom hersteller auf dessen kosten zu beheben. war übrigens ein golf diesel fall *hehehe*
also ganz so aussichtslos ist das nicht
lg
g
Zitat:
Original geschrieben von Jan900
........in Trollhättan ziemlich geärgert, dass "ihr" 9-5, der im Kern eigentlich ausgereift und problemlos ist, ..............
hallo jan
vielleicht solltest du doch etwas öfter im 9_5 forum vorübersehen?
lg
g
Zitat:
Original geschrieben von Saab-Frischling
Vor 2 Jahren gab es noch kein Massensterben, ich denke auch nicht vor 1 Jahr.
hallo
auch wenn es hier nun schon zum zweiten mal steht
das stimmt nicht
ich habe im jänner 2004 in div foren vor dem kauf meines 9_5 rechergiert und dabei festgestellt das sowohl der benziner als auch diesel echte macken haben, aber der benziner nicht ganz so dramatisch
deshalb habe ich mich dann - obwohl ich eigentlichn einen diesel wollte - für einen benziner entschieden
wer es wissen wollte konnte es seit anfangs 2004 auch erfahren
und eingestellt wurde der diesel erst mitte(?) 2005
lg
g
Nach den klaren Replys in diesem Thread ist meine Zielrichtung gesichert...die Klage habe ich abgeschrieben .... mal sehen wie kullant Saab sein wird.
Warum soll ich ein Auto mit dieser Leistung nicht auch voll ausfahren. Die linke Spur war meine ! Pompt nach 700 zügigen Autobahnkilometern PingPOng ! "Kühlwasserspiegel zu niedrig" . Noch 6 Monate Zeit , mal sehen wie standfest der Motor ist.
Ich muß nochmals bei Saab-Motor nachlesen wie sich der Buchsentod andeutet.
Bis dahin erferue ich mich an einem schönen, schnellen Auto, das mir ein gutes und sicheres Gefühl gibt.
Olly aus FFM
P.S an alle Süd und Nordschweden : " ich habe einige Asconas überholt oder laufen die jetzt unter dem Namen Vectra ? Schöner Opel :-)) "
Fakt ist..., früher oder später macht der 3.0tid die Grätsche.
Ob der Motor, oder die Pumpe, oder Beides...nacheinander oder gleichzeitig...🙁...lassen wir mal dahingestellt.
Am Anfang flogen nur die gehirschten Diesel auseinander...Hirschtuning wurde eingestellt, nachdem diverse Blöcke von Pleuel durchschlagen wurden...
Laufbuchsenproblem wurde erst nach 70.000km interessant, also erst nach 2 Jahren Laufleistung häuften sich diese Schäden...wir schreiben das Jahr 2003.🙂
Pumpenprobleme gab es immer. Also keine besonderen Modelljahre betroffen.
Aber warum in Deutschland die letzten 3.0tid wie saures Bier als Sondermodell Salomon angeboten wurden, obwohl die Problematik des Motors eigentlich bekannt war...ist mir persönlich ein ganz großes Rätsel!!!
Der 3.0tid kann keine Vollgas-Orgien vertragen!...Punkt!!!
Also für den Deutschen Markt nicht geeignet!...Punkt!!!
UND DA KANN ICH DIE MARKETING-ABTEILUNG NICHT VERSTEHEN, warum trotzdem der 3.0tid bis zum Schluß in Deutschland verkauft wurde, anstatt diesen Motor in "Niedrig-Geschwindigkeitsländern" wie Holland, anzubieten!!!
Denn dort läuft der Motor scheinbar Problemlos...🙂