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Keilriemen gerissen und jetzt tropft Öl unten raus (Z30DT)

Themenstarteram 6. Juni 2010 um 12:05

So, jetzt haben wir den Salat.

Am Freitag noch über alles gelobt (Link ) und gestern dann prompt den ADAC rufen müssen.

Direkt beim Anlassen ist mir ein Keilriemen gerissen. Hat richtig böse im Motorraum herumgeschlagen. Hab dann gleich mal den Klimakompressor abgestellt, aber der Riemen läuft ja trotzdem weiter. Fehlermeldung kam keine.

Wenn man links am Motorblock vorbei schaut, kann man eine Rolle sehen wo eindeutig der Riemen fehlt.

Dabei sind mir auch noch ein paar Tropfen einer Flüssigkeit auf der Motorabdeckung aufgefallen. Konnte das aber nicht zuordnen. Als der Wagen dann vom Abschlepper heruntergelassen wurde war neben dem Rechten Vorderrad ein etwa Handflächen großer dunkler Fleck. Sah ziemlich nach Öl aus. Und das meinte auch der Fahrer vom Abschleppunternehmen.

Bin ja mal gespannt was da kaputt gegangen ist und hoffe natürlich, dass es nicht so viel kostet. :rolleyes:

Gehört ein Keilriemen eigentlich zu den normalen Verschleißteilen oder läßt sich da was auf Kulanz machen, weil ja alle Inspektionen regelmäßig gemacht wurden? Eigentlich würde ich meinen, dass sowas bei einer Inspektion mit zur Kontrolle gehört, mit den entsprechenden Ansprüchen falls es doch kaputt geht.

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9 Antworten

Ja der Keilriemen ist schon ein Verschleißteil , im alter werden sie Porös und können dann auch mal reißen . Laut Opel soll er bei Deinem Motor alle 2 Jahre (oder 60000 km) einer Sichtprüfung unterzogen werden , gewechselt werden soll er spätestens nach 10 Jahren (oder 120000 km) .

Themenstarteram 6. Juni 2010 um 16:33

Dann war offensichtlich die Einschätzung bei der Sichtprüfung falsch. Allerdings habe ich den Wagen erst nach der 60.000er Inspektion gekauft. :-(

Themenstarteram 7. Juni 2010 um 8:53

War heute Morgen beim FOH. Erste Einschätzung von ihm, WaPu festgelaufen und dadurch Keilriemen gerissen. Genaueres bekomme ich im Laufe des Tages.

Voraussichtliche Kosten: 400-500€

Hoffentlich übernimmt die letztes Jahr abgeschlossene Anschlussgarantie einen Teil davon... :rolleyes:

Hey,

wenn er Wagen jetzt bei dem verkaufenden Händler steht, würde ich dem nochmal auf den Zahn fühlen.

Entweder wurde bei der Sichtprüfung was übersehen, oder der Riemen ist durch einen anderen Grund gerissen (mechanische Einwirkung, Altersermüdung etc.) Wenn der Händler kulant ist, übernimmt er vielleicht einen Teil der Arbeitskosten.

Solltest du noch innerhalb der Tauschwerte (10 Jahre / 120.000) und jede Inspektion bei den gemacht haben, würde ich schon Druck machen.

Sollte alles nicht fruchten, wäre es dennoch kein Anlass für mich, die überaus positive Meinung zum Z30DT zu verändern!

Viel Erfolg und trotzdem Spaß an Deinem V6 CDTi !

MFG

am 7. Juni 2010 um 17:23

Hm lustig da der Wapu nicht über den Riemen getrieben wird ............. man der FOH hat ja Ahnung ! Die Wapu wird beim 3L über Stirnräder getrieben.

Mfg David

Themenstarteram 8. Juni 2010 um 8:11

Alles anders, aber leider nicht besser... :(

Es lag an der Antriebsscheibe, die direkt auf der Kurbelwelle sitzt. Diese hat sich wohl verzogen oder sowas. Auf jeden Fall hat der Keilriemen ganze Arbeit geleistet und auch noch einen Schlauch abgerissen der tatsächlich mit Öl, nicht mit Kühlwasser gefüllt war. Ebenso ist die Dichtung bei der Antriebsscheibe zum Kurbelwellengehäuse hinüber. Dadurch auch dort ganz leichter Öl Austritt.

Alles in allem sollen die Teile ca. 1000€ kosten und es werden ca. 300€ Arbeitsstunden eingeplant.

Bezüglich Kostenübernahme durch die Anschlussgarantie oder auf Kulanz konnte der FOH gestern noch nichts heraus bekommen. ICH HOFFE UND BANGE!!!

@Cab 1.8

Ich habe den Wagen wurde zwar vom Inhaber eines Opel AH gekauft, aber privat. Er hatte den Wagen privat gefahren und auch so verkauft. Da war in keinster Weise das AH eingebunden. Zudem war dieses AH in Gustavsburg und das ist gut 150km von mir entfernt. Der Wagen steht jetzt bei einem FOH bei mir in der Nähe.

Themenstarteram 10. Juni 2010 um 10:58

Nächstes Kapitel:

Die Anschlußgarantie übernimmt das nicht und Opel lehnte in erste Instanz den Kulanzantrag ab. Der Mitarbeiter des AH hat dann mit seinem Chef darüber gesprochen und der meinte, dass er 10% Nachlass geben würde. Mit dieser Info ging der Mitarbeiter dann nochmal an Opel wegen der Kulanz. Die gaben dann gnädigerweise auch nochmal 10% dazu. Ursprünglich hätte das ca. 1025€ bedeutet. Allerdings gab es dann noch Probleme bei der Reparatur die extra verrechnet wurden, was dann im Endeffekt zu 1082€ führte.

Zu allem Übel bekam die Werkstatt dann noch ein Teil falsch geliefert (falsches Teil in richtiger Verpackung!) sodass ich den Wagen erst gestern statt Dienstag wieder bekommen hab.

Eine Anfrage bei der ADAC Rechtsabteilung brachte leider auch keine Hoffnung auf weitere Kostenübernahme.

Ich werde vor dem Hintergrund, dass die Familie meiner Schwiegereltern schon seit 30 Jahren Opel fährt und der Schwiegervater selbst mal bei einem FOH gearbeitet hat einen saftigen Brief an Opel schreiben. Sollte das auch nichts bringen, werde ich den Kummerkasten der Autobild bemühen.

Und eins ist dann sicher, bei so einer Kundenbehandlung war das mein erster und letzter Opel!

An sich mag ich das Auto echt gern. Und die Werkstatt hat sich auch wirklich super verhalten. Denen auf jeden Fall ein dickes Lob! Aber so ein unkulantes Verhalten von Opel hat in meinen Augen wenig mit Kundenbindung zu tun.

Zitat:

Original geschrieben von tobi0976

 

Ich werde vor dem Hintergrund, dass die Familie meiner Schwiegereltern schon seit 30 Jahren Opel fährt und der Schwiegervater selbst mal bei einem FOH gearbeitet hat einen saftigen Brief an Opel schreiben. Sollte das auch nichts bringen, werde ich den Kummerkasten der Autobild bemühen.

Und eins ist dann sicher, bei so einer Kundenbehandlung war das mein erster und letzter Opel!

An sich mag ich das Auto echt gern. Und die Werkstatt hat sich auch wirklich super verhalten. Denen auf jeden Fall ein dickes Lob! Aber so ein unkulantes Verhalten von Opel hat in meinen Augen wenig mit Kundenbindung zu tun.

Habe ich auch alles durch, als letzten Sommer der Antrieb der elektrischen Heckklappe verreckt ist. Da war der Wagen 2 Jahre und 10 Monate alt und hatte 60.000 km drauf. Es gab 30% Kulanz auf´s Material, gemeinsam vom FOH und Opel. Für mich blieben 530 Euro Eigenanteil für einen bekannten Mangel. :mad: Trotz E-Mails ans Kunden-Center und AB-Kummerkasten keine Nachsicht. Na ja, das Kulanzgebaren von VW ist noch schlimmer... :rolleyes:

Hallo,

ich will nicht zu sehr in der Wunde bohren, aber ich finde, das Opel und Dein AH schon sehr kulant waren!

Wenn das Auto nachweislich immer im selben Betrieb gewesen wäre und damit auch eine Mitschuld an das Autohaus übertragen werden hätte können (Wartungsheft, etc.) dann hätte man mehr erwarten können. Aber so kann ein Autohaus und Opel ja nicht für einen möglicherweise anderweitig verursachtes Problem gerade stehen. Da ich bisher noch nichts davon gehört habe, dass die Riemen vorzeitig den Geist aufgeben, gehe ich mal nicht von einem häufer auftretenden Mangel aus...

Allerdings kann ich Deinen Ärger verstehen und habe den mit meinem Cabrio und Opel schon so ähblich erlebt.

MFG

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