Kauft ihr noch Diesel ?

BMW X5 F15

Hallo zusammen,

Angestossen durch einige Zeitungsberichte, wie lange sich noch Diesel lohnen,
Hab ich mir nun auch einige Gedanken gemacht.
Mein neuer 40d (02/18) hab ich gekauft und nicht geleast.
Damit ich in der Laufzeit bzw Fahrzeugnutzungsdauer flexibel bin.
Allerdings bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher, ob ich gerade im Bezug auf den Restwert , nicht doch mit Leasing besser gefahren wäre. Das Restwertrisiko hätte ich beim Leasing ja nicht gehabt.
Wenn nun aber ein paar Politikern einfällt, den Diesel höher zu besteuern oder Fahrverbote in manchen Städten auszusprechen...wer will dann noch einen Diesel?
Ich glaub zukünftig sollte man sich hier auch ein paar Gedanken machen, ob nicht Benziner oder Leasing besser wäre.
Was meint ihr? Mach ich mir hier zuviel Sorgen?

Beste Antwort im Thema

Weil sie es schaffen den Besitzenden ein permanent schlechtes Gewissen einzuimpfen. Man kann diesen Effekt auch im MT Forum beobachten. Statt dass sich geschlossen alle hier wehren, wird man im Verkehrs-Forum ständig von diesen Typen belästigt. Die Autohasser haben das MT auch schon ganz gut im Griff. Ich behaupte dass die Umweltprobleme sicher nicht mit dem Autoverkehr zu lösen sind. Von den immergrünen Alt-68ern hört man nichts Negatives gegen Schiffsverkehr oder den holzbefeuerten Hausbrand. Der Autohass beruht in erster Linie auf weltanschaulichen und politischen Gründen.
Die Autolobby wird nur von der Herstellern getragen die andere Interessen haben. Die Autoclubs wie ADAC sind auch schon völlig von Politikern infiltriert. Der ÖAMTC wollte 1973 allen Ernstes die Einführung von Tempo 100 auf Autobahnen. Die Vertretung der Autofahrer!!!
Es stellt sich auch die Frage wer den VCD und VCÖ finanziert!
Das österreichische Kuratorium für Verkehrssicherheit wurde von der Versicherungswirtschaft gegründet und finanziert. Natürlich wollen die eine 100% Gängelung des Autofahrers um die Ausgaben für Schäden zu minimieren. Dieses "Krematorium" für Verkehrssicherheit ist inzwischen ebenfalls von Oberlehrern und Verbotsfanatikern infiltriert, und mischt sich inzwischen durchgängig in alle Lebensbereiche ein.

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Zitat:

@ksdrei schrieb am 26. Februar 2017 um 10:20:40 Uhr:


solange ich nicht auf dem Weg von Linz nach Innsbruck reihenweise von Teslas überholt werde und das dauerhaft kommt diese Fahrzeuggattung nicht in Frage. Derzeit sehe ich nur Teslas mit 120km/h auf der rechten Spur und vielleicht einmal schneller , wenn die nächste Ladestation sich nähert. Da sind die 0-100km/h des Teslas doch absolute Nebensache und nur tolles Marketing.
zur Frage Dieselkauf - was ist denn die Alternative derzeit, v.a. bei Fahrzeugen wie es der X5 ist.
Das Ende wird nicht von heute auf morgen besiegelt, der Gebrauchtwagenmarkt findet auch außerhalb von AT/BRD seine Abnehmer und wenn der Verkauf wirklich unattraktiv ist , dann fahre ich den Kübel halt bis zu Ende , aber dann nur noch am Land und nicht mehr in den Öko-Städten ;-)
Und ja, die Politik vermiest den Kauf teurer Autos zunehmend, aber sie vermiest im höchststeuerland Österreich auch viele andere Dinge. Dank Höchststeuersatz, attraktiven Lohnnebenkosten,... ist man als Österreicher doch schon Leid gewohnt. Deshalb verzichte ich aber nicht auf Dinge, die durch die Arbeit ( und die damit einhergehende Steuerbelastung) ermöglicht werden - wenn es einem (mir) wichtig ist. Außerdem, wir leben in einer Solidargemeinschaft (das passende Emoji kenne ich nicht)

Prinzipiell gebe ich Dir recht. Nur haben die Hersteller mit der Politik gepakelt. Der Industrie war doch die Ankurbelung des Absatzes wegen gewollter Obsoleszenz hinsichtlich Abgas und Verbrauch hoch willkommen. Dafür sollen sie jetzt die Folgen tragen.

Eigentlich verblüffend, wie auch erschreckend,dass letztlich eine kleine Gruppe von laut plärrenden Ökopopulisten die mit erhobenen mahnenden Oberlehrerfingern letztlich ganze Gesellschaftsschichten beeinflussen und steuern kann, zum Teil mit hanebüchende Behauptungen, bar jeglicher Fakten und Tatsachen, seltsamerweise meist immer aus diesem Lande und die Mehrheit spurt.....🙄

Weil sie es schaffen den Besitzenden ein permanent schlechtes Gewissen einzuimpfen. Man kann diesen Effekt auch im MT Forum beobachten. Statt dass sich geschlossen alle hier wehren, wird man im Verkehrs-Forum ständig von diesen Typen belästigt. Die Autohasser haben das MT auch schon ganz gut im Griff. Ich behaupte dass die Umweltprobleme sicher nicht mit dem Autoverkehr zu lösen sind. Von den immergrünen Alt-68ern hört man nichts Negatives gegen Schiffsverkehr oder den holzbefeuerten Hausbrand. Der Autohass beruht in erster Linie auf weltanschaulichen und politischen Gründen.
Die Autolobby wird nur von der Herstellern getragen die andere Interessen haben. Die Autoclubs wie ADAC sind auch schon völlig von Politikern infiltriert. Der ÖAMTC wollte 1973 allen Ernstes die Einführung von Tempo 100 auf Autobahnen. Die Vertretung der Autofahrer!!!
Es stellt sich auch die Frage wer den VCD und VCÖ finanziert!
Das österreichische Kuratorium für Verkehrssicherheit wurde von der Versicherungswirtschaft gegründet und finanziert. Natürlich wollen die eine 100% Gängelung des Autofahrers um die Ausgaben für Schäden zu minimieren. Dieses "Krematorium" für Verkehrssicherheit ist inzwischen ebenfalls von Oberlehrern und Verbotsfanatikern infiltriert, und mischt sich inzwischen durchgängig in alle Lebensbereiche ein.

Ich finde ein wichtiges Kriterium ist die Entwicklung des Dieselpreises in der Zukunft. Wer Euro6 hat ist mMn erst mal auf der sicheren Seite.

Und der Dieselpreis für PKW wird sich nicht vom Dieselpreis für LKW so einfach entkoppeln lassen, sonst bricht eine ganze Branche an Spediteuren zusammen die im internationalen Wettbewerb stehen. An einen gemeinsamen europäischen Beschluss den Diesel erheblich zu verteuern glaube ich in naher Zukunft auch nicht. Da hat Brüssel andere Probleme und die bisherigen Erfolge > Standby Stromverbrauch, Staubsauger Stromverbrauch oder eine einheitliche Bananenkrümmung usw. > sind dann doch sehr überschaubar.

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Zitat:

@KlausGT schrieb am 26. Februar 2017 um 13:03:11 Uhr:


Ich finde ein wichtiges Kriterium ist die Entwicklung des Dieselpreises in der Zukunft. Wer Euro6 hat ist mMn erst mal auf der sicheren Seite.

Und der Dieselpreis für PKW wird sich nicht vom Dieselpreis für LKW so einfach entkoppeln lassen, sonst bricht eine ganze Branche an Spediteuren zusammen die im internationalen Wettbewerb stehen. An einen gemeinsamen europäischen Beschluss den Diesel erheblich zu verteuern glaube ich in naher Zukunft auch nicht. Da hat Brüssel andere Probleme und die bisherigen Erfolge > Standby Stromverbrauch, Staubsauger Stromverbrauch oder eine einheitliche Bananenkrümmung usw. > sind dann doch sehr überschaubar.

Du erinnerst Dich an die LKW-Maut, die auch speziell die Spediteure trifft? Da ist auch keine Branche zusammen gebrochen. die höheren Frachtkosten wurden einfach weiter gereicht an die Kunden. Am Ende zahlen wir als Verbraucher die LKW-Maut, niemand anderer.
Und das Gleiche droht uns mit den höheren Dieselpreisen. Da bricht keine Branche zusammen, sondern die Frachtkosten steigen und damit die Preise der transportierten Produkte. Das zahlen auch wieder wir.

Du magst recht haben aber aber ich sehe dieses eben nicht auf europäischer Ebene.

Ich habe dieses Thema mal mit einem Flottenmanager eines großen Gütersloher Konzerns besprochen der war überzeugt das seine Flotte (weit über 1500 Diesel PKW) auch in naher Zukunft dieselt. Diese feste Überzeugung mag mit Lobbyismus zu tun haben deren Einfluss man aber nicht unterschätzen darf.

Im übrigen gilt die Maut für alle LKW auf unseren Straßen. Die LKW-Tanks ausländischer Spediteure könnten aber überwiegend außerhalb D betankt werden. So eine Kiste schafft spielend 1200-1400 km. Ich sehe daher nur den europäischen Weg.

Zitat:

@ksdrei schrieb am 26. Februar 2017 um 10:20:40 Uhr:


solange ich nicht auf dem Weg von Linz nach Innsbruck reihenweise von Teslas überholt werde und das dauerhaft kommt diese Fahrzeuggattung nicht in Frage. Derzeit sehe ich nur Teslas mit 120km/h auf der rechten Spur und vielleicht einmal schneller , wenn die nächste Ladestation sich nähert.

Das ist lustig, dass du diese Strecke erwähnst. Gerade der Luft-80er in Salzburg und auch der flächendeckende 100er in (ganz?) Tirol macht die Gegend doch zur idealen Tesla-Spielwiese. 😉

Zitat:

@V70_D5 schrieb am 26. Februar 2017 um 12:31:24 Uhr:


Weil sie es schaffen den Besitzenden ein permanent schlechtes Gewissen einzuimpfen.

Ich glaube dass deine Theorie nicht haltbar ist. Ein Model X kostet mehr als die meisten X5 und trotzdem werden deren Fahrer in der Regel nicht angefeindet.

Der "Hass" richtet sich schon sehr gezielt gegen die Diesel, vor allem Dank der Aktionen von VW und anderen Herstellern, die jahrelang behaupteten, dass der Diesel ach so sauber ist und jetzt bricht das ganze Kartenhaus eben in sich zusammen.

Wobei große SUV sowieso generell nicht gerne gesehen sind, unabhängig von der Antriebsart.

Mit dem 80er in Salzburg und 100er im Inntal hast du natürlich recht .
Aber dazwischen steh ich im Stau am deutschen Eck ;-) .... vielleicht muss ich meine Abneigung gegen Tesla überdenken . Zum Glück fahr ich häufiger Richtung Osten

Ich habe mich vor zwei Wochen oder so mit meinem Verkäufer unterhalten. Hauptsächlich verkauft der Firmenfahrzeuge. Er meinte er habe mittlerweile den neuen 5er gut verkauft aber bisher keinen einzigen Diesel. Letztes Jahr noch wären es fast nur Diesel gewesen.

Verständlich, da damit zu rechnen ist das erst mal EURO5 Diesel aus den Innenstädten der Großstädte verbannt werden. Das wird dann wie zu erwarten wenig bis nichts an den Luftwerten bringen weil Feinstaub und auch Stickoxide eben auch von anderen Fahrzeugen kommen. Dann wird man vermutlich alle Diesel Pkw auch Euro 6 oder was auch immer danach kommt verbannen oder die dämliche gerade/ungerade Kennzeichen Nummer versuchen.

So und nun überlegen wir uns mal was es bedeutet wenn ein Mitarbeiter der einen Diesel fährt dann x-Tage im Jahr ein Mietauto braucht um z.B. zum Kunden zu kommen. Da ist der Benziner ruck zuck wieder wirtschaftlich im Vergleich zum Diesel.

Ach ja und Diesel nur für Pkw verteuern ist überhaupt kein Problem. Genauso wie mit Heizöl. Einfach irgendeinen Farbstoff in den Sprit kippen und wenn der Pkw mit der falschen Farbe im Tank erwischt wird ist er dran wegen Steuerhinterziehung. Bei den Tankstellen kann man die E10 oder Bei Shell V-Power Tanks benutzen, das tankt angeblich sowieso keiner ;-) die Versorgung ist also auch kein Problem.

Ich hab mir letzte Woche u.a. deshalb (und weil ich ein Spielkind bin das auf elektrische Gadgets steht) einen 40e bestellt. Die zwei Tage Probefahrt haben mir gut gefallen udn wenn es nix ist, in drei JAhren kommt ja spätestens ein neuer...

bye
Sven

Zitat:

@suntsu schrieb am 26. Februar 2017 um 19:06:11 Uhr:


Ich habe mich vor zwei Wochen oder so mit meinem Verkäufer unterhalten. Hauptsächlich verkauft der Firmenfahrzeuge. Er meinte er habe mittlerweile den neuen 5er gut verkauft aber bisher keinen einzigen Diesel. Letztes Jahr noch wären es fast nur Diesel gewesen.

Verständlich, da damit zu rechnen ist das erst mal EURO5 Diesel aus den Innenstädten der Großstädte verbannt werden. Das wird dann wie zu erwarten wenig bis nichts an den Luftwerten bringen weil Feinstaub und auch Stickoxide eben auch von anderen Fahrzeugen kommen. Dann wird man vermutlich alle Diesel Pkw auch Euro 6 oder was auch immer danach kommt verbannen oder die dämliche gerade/ungerade Kennzeichen Nummer versuchen.

So und nun überlegen wir uns mal was es bedeutet wenn ein Mitarbeiter der einen Diesel fährt dann x-Tage im Jahr ein Mietauto braucht um z.B. zum Kunden zu kommen. Da ist der Benziner ruck zuck wieder wirtschaftlich im Vergleich zum Diesel.

Ich hab mir letzte Woche u.a. deshalb (und weil ich ein Spielkind bin das auf elektrische Gadgets steht) einen 40e bestellt. Die zwei Tage Probefahrt haben mir gut gefallen udn wenn es nix ist, in drei JAhren kommt ja spätestens ein neuer...

bye
Sven

Interessant die Beobachtung beim 5er. Beim SUV wird die Entscheidung schwieriger, da gerade diese Fahrzeugklasse mit dem Diesel deutlich wirtschaftlicher fährt. Bei den Firmenwägen wäre ein temporärer Mietwagen zwar ein Ärgernis, aber keine Katastrophe, es trifft idR keine absolut Bedürftigen. Anders sieht es bei kleineren Betrieben aus wie Handwerker, Taxis etc. Da ist der angeschaffte Wagen essentieller Teil der Existenz, und ich möchte sehen was passiert, wenn bei denen der vor 4 oder mehr Jahren angeschaffte Euro 5 oder 4 Diesel ausgesperrt wird. Kommt kein Taxi mehr und kaum ein Handwerker bei Smogalarm? Wird der Taxiunternehmer oder Handwerker insolvent deswegen? Ich bin gespannt ob Stuttgart das wirklich durchhält ohne Ausnahme.

Weiterhin wundert mich dass dort die Landesregierung einen Beschluss gefasst hat über Stuttgart und nicht die Stadt, aber die grüne Regierung und Ministerpräsident musste wohl ein Zeichen setzen. Aber wie wollen sie es kontrollieren? Es gibt keine Plaketten über Euro 6 und Euro 5 solange es noch keine blaue Plakette gibt, und der Verkehrsminister hat in der verbleibenden Legislaturperiode nur noch das Ziel, die Maut irgendwie durchzudrücken. Blaue Plaketten wird es mit ihm nicht geben, d.h. das nächste Jahr nicht.

Das heisst: in Summe wird es für den Diesel ungemütlicher, aber eine Aussperrung von Euro 6 Diesel halte ich in den nächsten Jahren politisch für ausgeschlossen. Mit längeren Übergangsperioden (wie damals bei Einführung der roten, gelben und grünen Plakette) wird es ggf Übergangslösungen mit Planungssicherheit geben. Wer die Smogwerte in der Stadt senken will braucht vor allem Elektroautos und muss auch für die Laternenparker die Infrastruktur schaffen. Das will sich auch wieder keine Stadt leisten.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung, und da reicht die Ankündigung einer deutschen Stadt (wie gesagt, die Umsetzung halte ich für fragwürdig), wird der Diesel aber dadurch unwirtschaftlich da die Nachfrage sinkt, die Rabatte größer werden, die Gebrauchtwagenpreise sinken und damit der Wertverlust höher wird. Daher wird die Nachfrage geringer, der Fahrzeugbestand ganz langsam geringer, und dadurch erledigt sich ganz langsam das Problem von selbst.

Was aber zur Ausgangsfrage heisst: Einen Diesel privat würde ich mir heute nicht mehr kaufen, das Risiko eines erhöhten Wertverlusts ist größer als bei Benzinern. Leasen ja, da die Konditionen klar sind (und im Moment ggf günstig) und man das Teil am Ende einfach zurückgibt.

Zitat:

@suntsu schrieb am 26. Februar 2017 um 19:06:11 Uhr:


Ich habe mich vor zwei Wochen oder so mit meinem Verkäufer unterhalten. Hauptsächlich verkauft der Firmenfahrzeuge. Er meinte er habe mittlerweile den neuen 5er gut verkauft aber bisher keinen einzigen Diesel. Letztes Jahr noch wären es fast nur Diesel gewesen.

Das ist schon verwunderlich, ich hatte geglaubt, daß der 520d immer "geht".

Zitat:

Verständlich, da damit zu rechnen ist das erst mal EURO5 Diesel aus den Innenstädten der Großstädte verbannt werden. Das wird dann wie zu erwarten wenig bis nichts an den Luftwerten bringen weil Feinstaub und auch Stickoxide eben auch von anderen Fahrzeugen kommen. Dann wird man vermutlich alle Diesel Pkw auch Euro 6 oder was auch immer danach kommt verbannen oder die dämliche gerade/ungerade Kennzeichen Nummer versuchen.

Da wird wohl eher die gerade/ungerade Kennzeichenregelung öfter verwandt werden - irgendwann geht es gegen alle mit Verbrennungsmotor.

Zitat:

Ich hab mir letzte Woche u.a. deshalb (und weil ich ein Spielkind bin das auf elektrische Gadgets steht) einen 40e bestellt. Die zwei Tage Probefahrt haben mir gut gefallen udn wenn es nix ist, in drei JAhren kommt ja spätestens ein neuer...

bye
Sven

Aus meiner Sicht schade, daß der 40e nur einen Vierzylinder bekommen hat, sonst hätte er mich durchaus interessiert. Nun denke ich zwischen 40d und 50i herum - der M50d ist nicht meiner, weil mir nicht so sehr das M-Paket gefällt.

Ein Diesel Fahrverbot ganz ohne Ausnahmen wird es nie geben. Es gibt bisher eigentlich überall eine Ausnahme🙂

Was das ohne Ausnahmen für die Wirtschaft bedeuten würde, möchte ich mir gar nicht ausdenken. Insbesondere für kleinere Unternehmen( z.b. Der Handwerker mit seinem VW Bus) oder der schon angesprochene Taxifahrer der seiner Existenz beraubt wird.

Aber auch nicht jede Privatperson wird das nötige Geld haben, sich ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Wer Grade sein ganzes Geld in einen neuen Diesel gesteckt hat, ist dann ziemlich arm dran.

Ich würde daher auch keinen Diesel mehr kaufen- leasen schon da kein Restwertrisiko vorhanden.

Zu den Firmenwagen: Ich denke, dass die meisten gewerblich zugelassenen Fahrzeuge Diesel sind und auch noch einige Zeit Diesel sein werden. Die meisten Firmen lassen für ihre Mitarbeiter nur Dieselmotoren als Firmenwagen zu, so übrigens auch mein Arbeitgeber bis zu einem bestimmten Joblevel.
Insbesondere Oberklassefahrzeuge, oft klassische Kilometerfresser, werden als Diesel zugelassen. Ich denke das werden auch die ersten Zulassungszahlen des neuen 5ers zeigen.

Turbodiesel gegen Saugbenziner war früher immer ein spannendes Duell. 330d vs. 328i, da fiel es leicht, sich für den Diesel zu erwärmen. Weil er bei etwa gleichen Fahrleistungen den wesentlich besseren Durchzug bot. Heute sind fast alle Benziner ebenfalls Turbomotoren. Da macht der Diesel nur beim Verbrauch noch einen Stich.

Zum Thema: Preisverfall bei Dieselautos aufgrund Unsicherheit

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