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Kaufentscheidung zwischen Passat und Polo. Unterschiedlicher gehts kaum

VW Passat B7/3C
Themenstarteram 21. Januar 2015 um 20:50

Hallo an alle Leser,

Ich habe ein mehr oder weniger großes Problem. Mein Vater fährt seit Ende 2010 einen Passat. Der Passat wird von ihm als tägliches Fahrzeug eingesetzt. Da er im Außendienst aktiv ist, kommen so im Jahr rund 50.000 km zusammen. Ich sollte dieses Auto bald bekommen, mit rund 220.000 km will er es abgeben. Das Auto ist in einem Top-Zustand. Hier mal die Daten:

VW Passat Variant

EZ:11/2010

2.0 TDI 140 PS

6 g DSG-ohne Probleme

Xenon, Leder, Navi, Panoramadach,18" Sommerreifen,17"für Winter, Sportfahrwerk

automatische Einparkfunktion, keyless go, Highline

kurzum, das Auto hat alles was man braucht, oder eben auch nicht :D

Genau darum geht es mir. Ich brauche eigentlich nicht so viel Ausstattung, obwohl sie nicht schlecht ist. Das einzige was mich wirklich stört, ist die Größe des Variants. Ich bin schon häufiger damit gefahren und mir ist das Auto irgendwie zu groß. Ich bin ein Automatikfreund, kann aber auch gut mit Schaltgetriebe fahren.

Leider hört man immer wieder von Problemen mit dem DSG. Auch der Partikelfilter muss bestimmt bald mal gemacht werden. Ich weiß, dass mein Vater das Auto behutsam behandelt und auch warmfährt, Defekte sind noch keine aufgetreten.

Jedoch fährt eine Freundin von mir einen Polo aus dem Jahr 2012. Diesen finde ich ideal für mich, am besten mi 90PS Diesel und Highline-Ausstattung. Mir geht es dabei nur um die schönere Optik von vorn, auch die besseren Lichter sind von Vorteil, genau so die Multifunktionsanzeige, alles so um die 90-100.000 km.

Der Passat würde mich wegen Familienrabattes so rund 7.000 Euro kosten, der Polo mich ja immerhin noch 9.500-10.000.

Jetzt könnte man mich natürlich für verrückt halten, ein Auto was stärker, besser ausgestattet , größer und obendrein noch billiger ist, zu verwerfen. Ich befinde mich gerade wirklich in Entscheidungsschwierigkeiten, denn ich fahre gerne sportlich, aber auch sparsam(auf AB Tempomat 130), um die Kurven oder beim beschleunigen darf ruhig voll durch getreten werden. Ich finde den Passat zu groß und irgendwie zu unsportlich. Das Sportfahrwerk von VW könnte noch um einiges härter sein, in 20 Jahren werde ich sicher anders darüber denken :D

Und nicht zu vergessen sind die erhöhten Reparaturrisiken als auch Kosten. Vielleicht kommt noch der Turbo, bis jetzt sind keine Anzeichen festzustellen, vielleicht auch die Kupplung...

Ich wäre um eine kleinen Denkanstoß eurerseits sehr dankbar.

PS: Ich werde bald ein Studium antreten, also denke ich, dass so 30tkm im Jahr zusammenkommen werden

MFG ramdamdam

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18 Antworten

Also DIESE "schwarz/weiß" Entscheidung kann Dir nun wirklich keiner abnehmen.

Du hast die Argumente für jedes Fahrzeug ja schon selbst aufgezählt, die Unterschiedlicher nicht sein könnten.

Du hast mehrfach gesagt der Passat ist Dir zu groß, also nehm den Polo. Beides keine schlechten Autos

An Deiner Stelle würde ich auch den Polo nehmen. 220Tkm sind schon ordentlich und Reparaturen könnten sich häufen. Natürlich kannst Du mit dem Polo auch auf die Nase fallen.

Bei 30.000km im Jahr stellt sich mir als Erstes die Frage, was mir Sicherheit im Straßenverkehr wert ist. Mit einem Polo, der zwar in Crash-Tests gut abschneidet, fühle ich mich bei Gott nicht so sicher als in einem Passat, der als Mittelklasse-Wagen gilt. Der Radstand ist länger und gibt einem das Gefühl nicht hektisch sondern luftig locker über die Straßen zu gleiten. Dass dir die Ausstattung nicht so viel wert sein mag, sagst du vielleicht jetzt (noch). Du wirst es aber zu schätzen wissen, wenn du an Herbsttagen das Panoramadach öffnen kannst, die Sonne dich und deine bessere Hälfte verwöhnt, währenddessen du stresslos von deinem Navi navigiert wirst. Kurzum, ich möchte dir dazu raten, wann immer es für dich leistbar ist, den größeren Wagen zu wählen, da die negativen Eigenschaften die du hier aufzählst sicherlich nicht eintreffen werden und bei einem Kleinwagen noch weit häufiger vorkommen. Die verbaute Qualität ist in einem Polo sicherlich nicht schlecht und für einen Kleinwagen TOP, aber jedenfalls schlechter als in einem Passat. Zum Motor: 140PS TDI sind eindeutig "sportlicher" als 90PS, noch dazu hast du beim DSG die Möglichkeit auf S (Sport) umzustellen, wo der Wagen noch um einen Tick aggressiver als mit D (Drive) fährt.

Letztendlich musst du nach deinem Bauchgefühl gehen, dazu wünsche ich dir den richtigen "Riecher". :)

Alleine die laufenden Kosten dürften schon ein großer Unterschied sein und da ist die Frage, was kannst, was willst Du dir leisten.

MfG aus Bremen

Also ich persönlich würde ganz klar zum Passat vom Papa tendieren...

Sicherlich sind 220.000km eine ordentliche Laufleistung, aber wenn Papa das Auto fährt dann gehe ich auch mal davon aus das es ordentlich gefahren wird und nicht kaputtgeheizt ist. Ich persönlich mag Autos aus Familienbesitz sehr, da man halt die Historie des Autos und vor allem auch die Fahreigenschaften des Nutzers kennt.

Der Passat ist groß, ja. Aber Du wirst Dich sicherlich auch mal freuen ein so großes Auto zu haben (Transport von Gegenständen, Einkaufen, usw..). Sicherlich geht das auch mit einem kleinen Auto, aber unter Umständen ärgert man sich. Das fängt schon bei so manchen Möbelstück an... (nur als Beispiel).

Und ich denke, wenn Dein Vater Dir das Auto "vermacht" dann kommt er Dir auch bei der anstehenden Inspektion entgegen, was auch den DPF oder Zahnriemen betrifft (Zahnriemen dürfte bei 210.000km gemacht worden sein).

Also wenn wirklich scheckheftgepflegt dann ganz klar zum Passat.

Da fährt man 2-3 Mal mit und dann ist die Größe kein Ding mehr. Zumal ich auch die Sicherheit bei einem Crash nicht außer Acht lassen würde. Ich wünsche das sicherlich niemandem, aber niemand ist davor sicher. Und dann sitze ich lieber in einem Passat als in einem Polo.

Der Passat ist natürlich versicherungstechnisch recht hoch, aber ich bin überfragt wie der Polo steht... denn dieser wird ja auch oft von jungen Leuten oder Fahranfängern genutzt.

Das sind aber nur meine persönlichen Meinungen und Gründe. Entscheiden musst Du am Ende dann doch alleine.

Themenstarteram 21. Januar 2015 um 21:28

ja, das mit der Sicherheit ist natürlich auch ein großer Fakt. Danke, die Abkürzungen kenne ich auch, ich bin schon ziemlich gut technisch Bewandert (helfe des Öfteren in einer Werkstatt). Die Größe ist natürlich Gewöhnung. Geld für eventuelle Reparaturen liegen mit dem geringeren Kaufpreis natürlich auch noch. Ich habe nur etwas bedenken wegen des Getriebes, hoffentlich hält es. Das Konzept mit Frontantrieb finde ich persönlich als unschön gelöst. Natürlich gibt es bei VW auch Allrad, allerdings wieder verbunden mit erhöhten kosten bei Wartung (Haldex-Kupplung)und Verbrauch.

Themenstarteram 21. Januar 2015 um 21:32

Geld für die laufenden Kosten kommt bald monatlich rein, wovon ich denke ich 200 Euro als reine Kosten für eventuelle Reparaturen ( finanzielles Polster ist natürlich auch noch zu genüge da, würde ich aber gerne unberührt lassen) Das mit den Entgegenkomen würde er natürlich auch noch machen, ja Zahnriemen wurde gemacht.

Danke für die bisherigen Antworten.

Ich fahre beiden, da's heißt ein Passat B7 2.0 TDI 140 PS DSG mit fast alles was es gibt und ein CrossPolo 9N3 1.6 16v mit 6-Gang Automatik Getriebe mit etwas weniger.

Ich würde für den Passat gehen!

220 tkm? Kaum eingelaufen! Fängt erst an!

Edit:

Ich weiss nicht ob dein Vater für Wartung immer zur einem VW Werkstatt gefahren ist aber wenn ja, frag dort doch mal nach was die denken und was alles vielleicht kommt in der Zukunft.

Du kennst den Passat und weisst das der in Ordnung ist und das dein Vater gut da mit gefahren hat.

Passat, welche Frage! ;-)

Wenn du Sport machst oder Urlaub fährst oder auf ein Konzert willst und im Auto übernachten musst, dann wirst du den Passat schätzen lernen.

Außerdem kannst du im Falle einer größeren Reparatur mit treuherzigem Blick in Vaters Augen schauen, während du beim Polo mit gesenktem Haupt an Vaters strafendem Blick vorbeihuschen wirst müssen.

Lg yaabbaa

Müßte ich für mich entscheiden, dann wär's der Passat - kein Wunder, ich fahre ja einen.

Aber als Einsteiger-Fahrzeug (es ist doch das erste oder zweite ?) wäre der Polo die bessere Wahl. Du schreibst:"Ich werde bald ein Studium antreten". Da solltest Du auch die Parkplatzsituation in Universtätsstädten bedenken. Denn auch wenn Du Dich an die Maße gewöhnt hast, wirst Du mit dem Passat wohl an mancher Lücke vorbeifahren müssen, die für den Polo noch gereicht hätte :( .

Laß' uns wissen, wie Deine Entscheidung ausfällt :) und gute Fahrt ...

Polo. Ganz einfach. Warum? Dein Bauchgefühl hast du schon im Eingangsposting beschrieben. Folge deinem Bauchgefühl, kleiner Padawan (kleiner Scherz).

:)

Rein vom besseren Wagen den Passat.

Ich hatte als Anfangswagen einen Golf 4 Kombi als TDI. War ein prima Auto. Aber als ich ausgelernt war, wurde ein Traum erfüllt: Passat Variant Highline 170 PS TDI. 18.000 KM gelaufen, 5 MOnate alt.

Nun hat er problemlose 3 Jahre und 66.000 KM auf dem Buckel. Läuft prima (ist von 12/2011, also der B7).

Ich war damals fast 20, als ich den mit fast Vollausstattung kaufte - mit DSG.

Klar, ist der Wartungsaufwand und die Versicherung etwas höher, da viele vom Passat unterwegs sind und auch Unfälle haben und mehr Wartung wegen dem zusätzlichen Ölwechsel für das DSG.

Er ist aber verhältnismäßig sparsam. Kommen wir zu den Schokoladenseiten des Passat:

Umzug --> kein Problem

morgen mit 4 Leuten und Gepäck und Dachbox in den Skiurlaub ---> kein Problem

im Sommer nach Kroatien campen --> kein Problem

Wohnwagen von 1,7t Gewicht und 5 Leuten im Wagen ---> kein Problem

Wohnungseinrichtung verteilt in Hänger und Kofferraum --> kein Problem

Unfall mit 120 gegen Baum und dabei überschlagen (zum Glück aber nicht mein Wagen, sondern Dienstwagen) --> nur blauer Fleck am Unterarm. Kein Problem :D

Für mich ist der Passat (solange finanziell machbar) einfach ein unschlagbares Auto. :)

Zitat:

@ramdamdam schrieb am 21. Januar 2015 um 20:50:20 Uhr:

Und nicht zu vergessen sind die erhöhten Reparaturrisiken als auch Kosten. Vielleicht kommt noch der Turbo, bis jetzt sind keine Anzeichen festzustellen, vielleicht auch die Kupplung...

Also die Kupplung halte ich bei einem DSG Getriebe für ausgeschlossen ;)

Ansonsten ganz klar der Polo. Ganz einfach weil das in jedem zweiten Satz von dir rüberkommt das dieser ideal für dich ist.

Grüße,

Pacemaker

Der Polo und bessere Lichter? Das wage ich eher zu bezweifeln, da sind die am Passat wohl falsch eingestellt.

Durch die rationale Brille betrachtet: Der Passat hat kaum noch Wertverlust und selbst wenn Reparaturen anfallen sollten, lassen sich diese dann finanziell leichter verschmerzen. Der Verbrauch ist höher als beim Polo, der Unterschied sollte aber in der Praxis nicht mehr als 1l betragen. Der Langstreckenkomfort is beim Passat um 3 Klassen höher, im Stadtverkehr macht der Polo mehr Spaß. Der Unterschied in der Außenlänge ist spürbar, aber weniger gravierend als man denkt. Sämtliche Wettbewerbermodelle in der Passat-Klasse (Opel, Ford, usw.) sind meist länger und breiter als der Passat, innen aber nicht unbedingt größer.

Durch die emotionale Brille betrachtet: Der Polo ist wendiger, leichter, und hat mehr Fahrspaß. Aber nur so lange man alleine auf der Straße ist. Mit einem Polo wird man auch bei einem 100er auf der Landstraße noch überholt, da wird man auch bei 180 auf der linken Spur noch mit Lichthupe genervt und man muss sich beim Spurwechsel immer hinten einsortieren. Warum? Einfach weils ein Polo ist. Größeres Auto, größeres Image und damit deutlich enspannteres Fahren im Passat.

Wenn du ab und zu mal was zu transportieren hast oder ein Hobby mit sperrigen Geräten (Fahrrädern, Surfbrettern, Skiern o.ä.) pflegst, zahlt sich der Passat aus, auch wenn man an 350 von 365 Tagen im Jahr den Laderaum leer spazieren fährt.

Unsportlich wirkt der Passat mit dem Sportfahrwerk auch deshalb, weil er sehr leise und unaufgeregt läuft und der Radstand länger ist als im Polo. Die Kurvengeschwindigkeiten sind trotzdem höher als im Polo, schau einfach mal auf den Tacho ;-)

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