Kaufberatung V60 für Vielfahrer

Volvo V60 3 (Z)

Hallo zusammen,

ich interessiere mich für einen V60-2 Automatik für einen Kaufpreis von <30.000€.
Ich fahre im Jahr zwischen 30.000 und 35.000 Kilometer, mein Fahrprofil ist fast täglich 50 Kilometer zur Arbeit und zurück (überwiegend Bundes- und Landstraße, maximal 120 km/h beim überholen, sonst durchschnittlich eher so 90 km/h)

Zuhause habe ich keinen Zugang zur Wallbox, an der Arbeit wäre das sporadisch (alle paar Tage für 3 Stunden) möglich.

Jetzt ist die große Frage: welcher Motor?

Ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht und bräuchte dringend Erfahrungswerte, hinsichtlich Verbrauch/Kosten, aber auch Haltbarkeit/Reparaturanfälligkeit.

Vielen Dank

28 Antworten

Hi Xerion,
wir haben uns Ende Oktober einen 2020er T8 Plug-in-Hybrid gekauft. Bis auf absehbare Zeit fahren wir ca. 250 km täglich, davon 90% Autobahn und je 5% Land/Stadt.
Vor dem Start morgens ist der Akku immer vollgeladen. Am Ende des Tages liegen wir (mit 115-125 kmh, Tempomat mit deaktivierter Abstandsregelung) bei unter 6 Litern, dürfte bei dir weniger sein, weil du bei deiner Strecke weniger auf Benzin fahren müsstest.
Wir bekommen aber auch 9 Liter hin 🙂
Für dich kommt aber wahrscheinlich eher ein Diesel in Frage. Schau mal bei Spritmonitor, was die so verbrauchen.
Worauf du beim Kauf achten solltest sind die elektrischen Dämpfer der Heckklappe. Wenn die Knackgeräusche beim Öffnen machen, sollten sie ersetzt werden.
Ansonsten feines Auto, auch das Sensus passt für uns.
Einzig nervig, gibt aber einen Workaround mit Playlisten: USB-Musikwiedergabe ist ohne Ordnerstruktur
Gruß

Wenn nur sporadisch alle paar Tage eine Wallbox zur Verfügung steht macht ein Hybrid leider keinen Sinn.
Alternativ wäre eine "Flexible Wallbox" dankbar wenn Du so etwas zuhause anschliessen kannst.
Ansonsten wäre tatsächlich der Diesel die beste Wahl...
https://ladehero.de/.../el-jb2e2?...

In dieser Situation nur Diesel. Wir hatten einen V60CC als T5 mit großem
Durst. Dann, parallel, einen XC60 B4 D, 197 PS Mildhybrid. Verbrauch 6-7 ltr. Das
ist top. Die Ladeleistung bei den Volvo Hybriden ist schlecht und bei den
älteren die Batterie klein. Also bei dem Fahrprofil nur Diesel. Und wenn
es ein V60 FWD ist, kommst du sicherlich auch mit einer 5 vor dem Komma
hin. Der XC war AWD.

TS

Okay! Gibt es Empfehlung hinsichtlich Diesel?
D4 ist ein reiner Diesel, B4 D ist ein Mildhybrid Diesel, richtig? Aber was jetzt besser ist?

D3 ist wahrscheinlich etwas zu schwach auf der Brust.

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Zitat:

@Xerion schrieb am 7. Dezember 2023 um 13:23:07 Uhr:


Okay! Gibt es Empfehlung hinsichtlich Diesel?
D4 ist ein reiner Diesel, B4 D ist ein Mildhybrid Diesel, richtig? Aber was jetzt besser ist?

In jedem Fall der Mild Hybrid. Zum einen dürfte er etwas sparsamer sein (wenn auch nicht viel), aber vor allem ist der Start/Stopp-Vorgang wesentlich harmonischer. Und etwas laufruhiger dürfte er auch sein.

Zitat:

D3 ist wahrscheinlich etwas zu schwach auf der Brust.

Zu schwach, um 90 bzw. 120 km/h zu fahren?

Habe 50.000 km mit dem D3 Automatik abgespult, reicht überall hin.

Zitat:

@Kickdown-HH schrieb am 7. Dezember 2023 um 14:03:06 Uhr:



Zitat:

D3 ist wahrscheinlich etwas zu schwach auf der Brust.

Zu schwach, um 90 bzw. 120 km/h zu fahren?

Habe 50.000 km mit dem D3 Automatik abgespult, reicht überall hin.

Danke, klingt gut.

Ich habe ein ähnliches Fahrprofil. 60 Kilometer AB hin zur Arbeit und 60 wieder zurück. Ich fahre auch meistens so 125, da super viel Verkehr ist( A5- Großraum FFM). Ich fahre einen XC60 B4 AWD Mildhybrid ( Diesel). Im Sommer nimmt der sich knapp 6 Liter Diesel im Winter eigentlich immer unter 7 Liter. AD Blue Verbrauch ist wirklich wenig. Meine Frau hat von der Vorgängerbaureihe einen V60 D4 VEA. Der liegt etwa 0,7-1 Liter im Dieselverbrauch darunter. Der D3 würde mir persönlich eigentlich auch reichen. Der Plug- In Hybrid als Antrieb lohnt für mich nicht. Das Auto ist zwar stärker schneller und laufruhiger aber der Verbrauch ist nicht besser. Geladenen Strom muss man ja auch noch bezahlen. Zudem sind die Anschaffungskosten viel höher. Ich werde aber den Diesel vermutlich nach dem Leasing durch ein BEV- Leasing ( Tesla o.ä) ersetzen. Meiner Rechnung nach sind beim vollelektrischen Auto die Betriebskosten niedriger. Wie sich die Kosten für Strom und Diesel entwickeln, kann natürlich keiner genau sagen.

Wenn du keine eigene PV Anlage hast kostert Strom auch Geld. Dann
ist der Hybrid oder der Vollelektrische in der Anschaffung teurer und.
schaut euch das vorher mal an, auch in der Versicherung. Wie gesagt
bei dem Profil V60, FWD oder AWD als B4 Diesel mit 197 PS und Mild-
hybrid sollte top passen. Und den kannst du auch viele Jahre fahren.
Und bedenken, Volvo wird ab April 2024 keinen Diesel mehr produzieren!
Ggf. könnten dann auch die GW-Preise steigen.

TS

Das was er in der Versicherung teurer ist, sparst du bei der Steuer. Mein t6 twin engine liegt bei ~50€. Beim Diesel kannst da noch ne 2 vorne dranschreiben.

Jupp, aber vollelektrisch.....man muss die Kollegen. Kosten sehen.
Unser iX ist trotz 30% echt teuer. Aber das muss auch jeder in seiner
Gesamtheit betrachten. Und bei Volvo stehen dir Einsrufungen in der
Regel am Ende der Preisliste.

TS

BMW ist doch bei Versicherungen generell so teuer. Aber du sparst bei BEV massiv bei Kraftstoffkosten, KFZ- Steuer, mit THG- Prämie und bei Wartungen. Ebenso bei Bremsen. Ich würde da mal jetzt bei meiner Fahrstrecke pro Jahr mit über 2500 Euro ggü. dem Diesel rechnen. Diesel wird in den nächsten Jahren auf jeden Fall mehrfach merkbar teurer werden. Was mit den Strompreisen geschieht, kann man ja leider nur schwer abschätzen.

Zitat:

@Pete77 schrieb am 7. Dezember 2023 um 21:43:00 Uhr:


… Aber du sparst bei BEV massiv bei Kraftstoffkosten, KFZ- Steuer, mit THG- Prämie und bei Wartungen. Ebenso bei Bremsen. Ich würde da mal jetzt bei meiner Fahrstrecke pro Jahr mit über 2500 Euro ggü. dem Diesel rechnen. …

Da muss man den Strom schon extrem günstig einkaufen können, damit man auf den Betrag kommt. Wer keine Wallbox hat, für den ist das nicht zu erreichen. Man kann dann froh sein, wenn die Ladekosten unter dem Niveau der Dieselkosten sind. Oder man hat wirklich die Möglichkeit „auf Arbeit” für lau zu laden.

Dann bleiben KFZ Steuer + THG, das sind etwa 600 € Ersparnis/Jahr. Wartung ist auch nicht so wahnsinnig viel. Ich meine, die Wartungspauschale für den e-tron ist leicht höher, als für den V60 davor. OK, der e-tron ist auch größer 😉. Bleiben Bremsen… das geht so lange, bis der TÜV meckert wegen Rost 😁.

Ich spare aktuell mit dem e-tron ca. 2.000 € (20 TKM/Jahr) der oben genannten Kosten, gegenüber einem Passat Diesel. Das liegt aber vor allem an einem extrem günstigen Ladetarif, den ich vor drei Jahren abgeschlossen hatte. Ohne den, mit eigener Wallbox und 1/3 Laden auswärts, wären es nur etwa 900 € Ersparnis. Ganz ohne Wallbox ca. 400 €.

Übrigens sind alle meine bisherigen BEV/PHEV in der Versicherung etwas günstiger, als die Benziner, Diesel davor. Sogar der 400 PS e-tron gegenüber dem V60 T5 davor.

Ich bin nur den D4 mal gefahren. Aber bei deinen Anforderungen reicht sicher auch ein D3, das Geld steckst du besser in mehr Ausstattung oder neueres Baujahr.

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