Kaufberatung Subaru Forester 2.0i

Subaru

Ich möchte einen 2019-er Forester mit den 2 l Saugbenziner und CVT kaufen. Es gibt hier bei uns einen Vorführwagen für einen guten Preis.
Habe aber Angst,daß das Motor etwas träge wird für diese Größe. Wie ist eure Erfahrung? Wird der Wagen sich noch bewegen können vollgeladen mit 2 Erwachsenen und 3 Kleinkindern.
Kennt Ihr irgendwleche Mängel? Worauf müsste man achten? Verbrauch?

Danke für eure Hilfe.

Beste Antwort im Thema

Der Motor passt nicht gut zu dem schweren Auto. Subaru Outback 2.5 wäre die deutlich bessere Wahl.

Außerdem bekommt Europa noch das alte Modell, es gibt schon seit fast zwei Jahren einen komplett neuen, deutlich verbesserten Forester. Wenn es ein Forester werden soll warte besser bis der endlich nach Europa kommt.

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Wer schnelle Autos liebt soll sie fahren oder kaufen, aber ehrlich gesagt was haben Beschleunigungszahlen mit Verkehrshindernissen zu tun?

Wie oft habe ich es schon erlebt das ein Benz, BMW oder Audi u.s.w. mit PS satt vor mir her geschlichen sind, und den Verkehr aufgehalten haben.

Nun noch mal zu Subaru speziell zum Forester. Ich fahre schon den 4 ten Subaru, einen Sedan, sowie einen Legacy 2,2 ltr. und einen 2,5ltr. Und zurzeit noch einen 13 Jahre alten Forester 2,0 Komfort Automatik, den jetzt mein Sohn als Winterauto fährt.

Allerdings habe ich mich jetzt für einen neuen Suzuki Vitara 1,4 Komfort Plus Automatik für 23500€ entschieden. Der hat ein 6 Stufen Wandlergetriebe und 220 Nm Drehmoment, sowie eine klasse Ausstattung, zuverlässig soll Suzuki auch sein.

Warum? Der neue Forester ist meiner Frau zu groß, dann der Preis, das CVT-Getriebe, das mittlerweile dünne Subaru Händlernetz ( bei uns jedenfalls) zum nächsten Händler sind es 45 km. Als letztes die Modellpolitik.
Ich denke Subaru Deutschland hat sich zu lange auf den Lorbeeren ausgeruht.

Suzuki ist vor allem dafür bekannt, simple Autos ohne großen Schnickschnack zu bauen. Das meine ich aber positiv. Man verzichtet auf irgendwelche unnützen Spielereien, dadurch ist weniger da, was kaputt gehen kann. Früher waren sie allerdings ziemliche Schnellroster, wie das aktuell ist, weiß ich allerdings nicht.

Zu groß? Ich finde das Konzept eigentlich recht gut. Innen hat man viel Platz, im Kofferraum auch, die Aussenabmessungen entsprechen in etwa denen eines mittleren Kombis. War für mich mit ein Kaufgrund. Man kann damit gut in der Stadt fahren und im Parkhaus parken.

CVT ist ein heißes Eisen. Entweder man liebt es oder man haßt es. Ich finde es gut zum entspannten Gleiten. Wenn man viel Leistung abruft, heult der Motor allerdings konstant auf, das ist zwar technisch völlig ok, aber kann schon nerven.

War das Händlernetz mal dichter? Ich habe einen in der Nähe, aber der ist auch schon ewig da und der einzige. Aber du hast Recht, ich hätte keinen gekauft, wenn der Händler 50km weit weg wäre.

Ich denke, Subaru hat kein großes Interesse am deutschen oder europäischen Markt. Dafür ist er viel zu unbedeutend. Man bietet mit geringem Aufwand etwas an und nimmt die Verkäufe mit, aber viel Kraft und Geld in die Entwicklung speziell für diesen Markt wird nicht gesteckt. Kann ich aber verstehen, würde ich als Firma genauso machen. Da konzentriere ich mich lieber auf Märkte und Kunden, wo ich gut verkaufe und stelle die zufrieden.

(Subaru hat kein großes Interesse am deutschen oder europäischen Markt)

So kann ich das nicht sehen, denn wenn es so wäre hätte Subaru ja erst gar nicht angefangen in Europa Fuß zu fassen.

Ich denke das ganze wurde von Anfang an falsch angefangen, ich kann mich noch gut erinnern wie so um 1980 der Subaru 1800 4WD aufkam. Mein Vater hat so einen gekauft, um im Schwarzwald Ski zu fahren ohne immer Schneeketten montieren zu müssen.
Wo wurde er verkauft? In einer kleinen Hinterhofwerkstatt, so ähnlich sehen manche Subaruhändler heute noch aus. Da hat wohl Subaru Deutschland kein gutes Händchen gehabt.

So ähnlich ging es Mitsubishi, klein angefangen ich glaube in der Nähe von Darmstadt, ok, dann groß ausgebaut in Trebur, hätte was werden können, war damals eines der modernsten Ersatzteillager, aber dann kamen so manche Fehlentscheidungen, und nun wieder klein, die Niederlassung sowie die Modellpalette.

Subaru ist leider an der ersten Stufe stehen geblieben.

Mein Subaru-Händler ist auch ein kleiner Familienbetrieb mit sehr überschaubarem Ausstellungsraum. Weit entfernt von Glaspalästen anderer Hersteller. Das muss ja an sich nichts Schlimmes sein. Letztendlich bezahlt die Glaspaläste ja auch der Kunde durch den Kaufpreis und die Servicekosten.

Subaru verkauft natürlich auch hier gerne Autos. Das Geschäft wird mitgenommen. Aber der Anteil am Gesamtverkauf aller PKW ist so niedrig, dass es sich nicht lohnt, eigene Modelle oder Konzepte für Europa zu entwickeln. Das rentiert sich nicht oder endet eher negativ für Subaru (siehe hierzu den Boxer-Diesel, der insbesondere am Anfang sehr problembehaftet war und am guten Ruf gekratzt hat).

In den USA verkauft Subaru mehr PKW als VW. Nur folgerichtig, wenn man sich dann auf diesen Markt fokussiert. Man bietet diese Modell auch mit leichten Änderungen (2.0 statt 2.5 Motor beim Forester) auf dem hiesigen Markt an und wenn es jemand kauft, nimmt man das Geschäft gerne mit.

Mitsubishi war ma ein breit aufgestellter Anbieter, der vom Kleinwagen über Bus bis Geländewagen alles im Angebot hatte. Dann haben sie sich selber ins Abseits gebracht mit ihrer Modellpolitik.

Subaru war das nie. Das waren immer Fahrzeuge, die nur einen sehr eng umgrenzten Käuferkreis angesprochen haben. Kein Van, kein richtiger Geländewagen, meistens kein Kleinwagen. Wirklich interessantr waren doch nur Forester, Legacy und Outback und Impreza (und die sportlichen Modelle für einen noch kleineren Kundenkreis).
Selbst als der Forester noch ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal als halb SUV halb Geländewagen hatte, waren die Verkäufe überschaubar. Für mich daher die Schlussfolgerung: Das, was Subaru anbietet, findet in Deutschland kaum anklang und etwas anderes anzubieten da fehlt die Motivation seitens Subaru.

Daher glaube ich, Subaru wird, solange sie hier noch aktiv sind, das bleiben, was sie schon imemr waren: Ein Nischenhersteller mit einem sehr überschaubaren aber dafür treuen Kundenstamm. Für Leute, die von den Fähigkeiten oder der Qualität der Fahrzeuge überzeugt sind. Ich habe mal gelesen, dass die meisten Forester usw. durchaus artgerecht eingesetzt werden, was bei anderen SUV nicht der Fall ist. Allein das spricht schon für sich.

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Zitat:

@fehlzündung schrieb am 9. November 2019 um 21:43:40 Uhr:


Mitsubishi war ma ein breit aufgestellter Anbieter, der vom Kleinwagen über Bus bis Geländewagen alles im Angebot hatte. Dann haben sie sich selber ins Abseits gebracht mit ihrer Modellpolitik.

Subaru war das nie. Das waren immer Fahrzeuge, die nur einen sehr eng umgrenzten Käuferkreis angesprochen haben. Kein Van, kein richtiger Geländewagen, meistens kein Kleinwagen. Wirklich interessantr waren doch nur Forester, Legacy und Outback und Impreza (und die sportlichen Modelle für einen noch kleineren Kundenkreis).
Selbst als der Forester noch ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal als halb SUV halb Geländewagen hatte, waren die Verkäufe überschaubar. Für mich daher die Schlussfolgerung: Das, was Subaru anbietet, findet in Deutschland kaum anklang und etwas anderes anzubieten da fehlt die Motivation seitens Subaru.

Daher glaube ich, Subaru wird, solange sie hier noch aktiv sind, das bleiben, was sie schon imemr waren: Ein Nischenhersteller mit einem sehr überschaubaren aber dafür treuen Kundenstamm. Für Leute, die von den Fähigkeiten oder der Qualität der Fahrzeuge überzeugt sind. Ich habe mal gelesen, dass die meisten Forester usw. durchaus artgerecht eingesetzt werden, was bei anderen SUV nicht der Fall ist. Allein das spricht schon für sich.

Mitsubishi hat dieses Jahr bis Oktober in D 45k Autos verkauft (und das großteils an Privatkunden, kaum Flotten / Dienstwagenanteil), das würde ich nicht Abseits nennen.

Der nächste Levorg könnte auch in D das Zeug dazu haben Subaru Neukunden zu bringen.

Mitsubishi hat mit den SUV stätig an Absatz dazu gewonnen.
Das mit dem Abseits mag wohl vor 15 Jaren so gewesen sein.

http://pr.mitsubishi-motors.de/.../...-ergebnis-seit-17-jahren-2359733
https://res.cloudinary.com/.../fsl8moh89jl7wdffq8xn.jpg

Ja, ihr habt Recht, ich nehme das zurück. Da war ich wohl nicht auf dem aktuellen Stand.

Natürlich hat Mitsubishi in den letzten Jahren wieder zugelegt, von Januar 2018 bis Januar 2019 um 3,2% laut Kraftfahrtbundesamt. Die Fehler wurden in der Vergangenheit gemacht.
z.b. der Sigma, ich kann mich noch gut erinnern wie Herr Trapp Tries, es war glaube ich 1980 oder 1981 bei der Händlertagung in der Rheingoldhalle Mainz sagte:
(Verkaufen sie lieber einen Sigma, da ist mehr zu verdienen als an einem Colt).
Aber die Mitsubishikundschaft war damals noch nicht bereit für so ein Auto, auch nicht für einen GT 3000.
Der einzige der sich aber Jahrzehnte durchsetzte war der Pajero, trotz anfänglicher Probleme, (Zylinderkopf + Getriebe), sowie der L200 der aber viel Konkurrenz bekam.
Dann das Problem Colt, der A 150 war doch ein Verkaufsschlager, ein Nachfolger gab es dann nur noch 2Türig.
Der L300 war auch so ein Verkaufsschlager, hätte vielleicht bei richtiger Politik den VW-Bus damals ablösen können, der L400 konnte das nicht mehr.
Der alte Space Star, wieder ein Verkaufsschlager und der Lancer Combi, Galant, Produktion eingestellt.
Auch gab es fast alle Modelle als Allrad.
So wie es aussieht scheint wieder jemand an der Spitze von Mitsubishi-Deutschland zu sitzen der auf die Kundenwünsche eingeht, wie an den Verkaufzahlen zu sehen ist.

Dann ist aber fraglich, warum wurde der Pajero aus dem Programm genommen? Politische Gründe? Flottenverbrauch? Das war ja eigentlich der letzte erschwingliche Geländewagen, nachdem es von Nissan nichts mehr gibt. Gut, Toyota Land Cruiser noch, aber der Pajero war doch günstiger. Mercedes lasse ich mal aussen vor.

Stimmt, den L300 sah man früher häufig. An einen L400 kann ich mich optisch gar nicht erinnern. Der L300 hatte immer so ein bisschen was von Öko-Bus (so mein Empfinden rückblickend). Den fuhren Lehrer, kidnerreiche Familien, gern mit entsprechenden Aufklebern hinten drauf und oft rundum verschrammt und mit zahlreichen Dellen. Lange ists her.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 11. November 2019 um 17:15:58 Uhr:


Dann ist aber fraglich, warum wurde der Pajero aus dem Programm genommen? Politische Gründe? Flottenverbrauch?
Das war ja eigentlich der letzte erschwingliche Geländewagen, nachdem es von Nissan nichts mehr gibt

Hat sich vermutlich nicht mehr gelohnt den auf EU 6d temp zu bringen. Der L200 wird sich wohl besser verkaufen.
Vergiss nicht den Suzuki Jimny 😉

Ja und Lada Niva. Aber ich dachte jetzt an Geländewagen in der Größe eines Pajero, die auch ensprechend Anhängelast haben.

Wahrscheinlich ist das so. Ich glaube, dass viele Firmen (GALA-Bau usw.) die früher Geländewagen fuhren, inzwischen umgestiegen sind auf Pick-Up. Warum auch nicht, die bieten die gleiche Geländegängigkeit und Technik zum besseren Preis.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 09. Nov. 2019 um 21:43:40 Uhr:


Ich habe mal gelesen, dass die meisten Forester usw. durchaus artgerecht eingesetzt werden, was bei anderen SUV nicht der Fall ist.

Moin,

für Niedersachsen trifft das zu. Die Landesforsten fahren bis auf wenige Ausnahmen Forester, da hab ich noch keinen gesehen der annähernd sauber war.
Eine Anmerkung zum Thema untermotorisiert: Mein Vater hat seinen Forester SH 2.5 (171 PS) damals bewusst mit diesem Motor gekauft. Nicht weil er ein Ampelraser ist, sondern weil ihm der 2.0 beim Überholen auf der Landstraße nicht genug Punch hat. Denn da ist die Elastizität entscheidend und 2-3 Sekunden sind eine Sattelzug Länge.

Gruß
Andre

Aber leider gab es den SH mit der 2,5 Liter nur als Edition 500 mal in Deutschland bis BJ 2010.Sonst hät ich auch einen 🙂

Genau den hat mein alter Herr.

Gruß
Andre

Die besten Service Erfahrungen meiner Autofahrer-Karriere habe ich mit Subaru gemacht. Gerade weil es sich um kleine Händler handelt ist der Kunde eben keinen Nummer, sondern wird individuell und gut behandelt. Mein bevorzugter Händler befindet sich auf einem kleinen Dorf und die Werkstatt ist direkt neben dem Wohnhaus. Ich finde das viel sympathischer als die Glaspaläste bei andren Marken

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