Kaufberatung Sechszylinder

BMW 5er E61

Hallo zusammen,
Ich hoffe, ich bin hier im richtigen Talk.
Auch wenn es in der heutigen Zeit nicht mehr ganz wirtschaftlich sinnvoll ist bin ich auf der Suche nach einem Auto mit Sechszylinder-Turbodiesel mit Wandlerautomat. Bevor es mir einer ausreden will... Sachlich ist dieses Verlangen nicht zu begründen, es will aber gestillt werden. Marke und Modell sind mir egal, wichtig wäre günstige Anschaffung und Unterhalt. Reparaturen kann ich selbst durchführen, solange Spezialwerkzeug nicht zwingend benötigt wird. Laufleistungen sind also nicht allzu wichtig, solange der Bock noch zu reparieren ist. Versicherungsklasse weiß ich nicht genau, für den Golf 4 1.4 zahlen wir 300€ Haftpflicht, ebenso für den Golf 6 Variant 1.4 160ps. Schadstoffklasse ab Euro 4. Welches Modell könnt ihr mir empfehlen?

25 Antworten

Zitat:

@koogli schrieb am 24. September 2022 um 22:04:00 Uhr:


Hallo zusammen,
Ich hoffe, ich bin hier im richtigen Talk.

[...]wichtig wäre günstige Anschaffung und Unterhalt.[...]

Nein, mit diesen beiden Kriterien bist du hier definitiv falsch. 😁 Regel Nummer 1: Es gibt nichts teureres, als einen alten günstigen BMW. Ich spreche aus Erfahrung, denn ich bin so masochistisch, dass ich 3 Dauerbaustellen von der Sorte habe... Selbst wenn man selbst schraubt und alles immer pünktlich macht, wird man skeptisch, wenn wirklich mal länger als 2 oder 3 Monate nichts zu tun ist.

Komisch, das kann ich so nicht bestätigen.

Klar ist an alten Karren öfter mal was kaputt als bei Neuwagen.

Die E-Preise halten sich in Grenzen, wie auch die Probleme.

Bremsen, FW zähle ich zu Verschleiß und kommen an jedem FZG irgendwann.

Beim e34 hatte ich sonst nur den Kondensator durch Steinschlag und den Lüfter weil er wegen nichtgebrauch beim Vorbesitzer fest war.
e36 Ölkühler Getriebe, warum konnte ich nie ergründen, hab dann bei ZF Getriebe Service machen lassen.
Und der das Klimabedienteil hatte eine Macke, repariert und gut.
e61 Glühkerzen, Panoabläufe, vergilbte Spiegel, Türinlay abgefallen und wieder angeklebt, Thermostate und HKK musste VK machen.

Davor hab ich noch 2 weitere e34 besessen und auch außer Verschleiß mal Kleinigkeiten gehabt.

Also ich kann mich da echt nicht beschweren.

Das einzige was mich immer wieder nervt ist beim e61 die Panoabläufe. Wenn man da nicht aufpasst dann hat man das Problem wie der mit dem defekten MPM im Nachbarfred. Da muss man echt laufend hinterher sein.

Sonst werden die Kisten gefahren und Service gemacht.

Vielleicht hab ich immer Glück mit BMW, keine Ahnung.

@KapitaenLueck dann schau dir mal den E60/E61 Thread hier an, wie viel Spaß so ein Auto machen kann, wenn man kein Glück hat. 😁 Wenn's keine Probleme geben würde, wäre der Thread leer. Ich mache jeden Monat drei Kreuze, an denen ich aus dem E61 aussteige und er nicht mit irgendwelchen Elektronik Problemen angefangen hat, von denen ich hier dank anderen E60/E61 Fahrern jede Woche neue kennenlerne... Wobei ich da auch froh drüber bin, dass ich ein ziemliches Kassengestell habe, was einen großen Teil der Probleme ausschließt, weil die entsprechenden Komponenten nicht verbaut sind. Trotzdem ist die Elektronik der Grund, wieso der E60/E61 für mich das Höchste der Gefühle ist und ich kein F-Modell mehr kaufen würde.

Wir fahren selber einen und kann es nur wiederholen.

Außer das Panodachablauf Thema was nervt fährt er bis jetzt 240T relativ unauffällig.

GK war etwas Arbeit aber ok.

FW und Bremsen die ich gemacht hatte zählen für mich zum Verschleiß.

Ich kann echt nicht meckern.

Warum hier viele mit Problemen aufschlagen ist für mich auch da begründet das viele ungepflegte ungewartete Autos für kleinen Preis mit möglichst viel Ausstattung kaufen mussten/wollten.

Genau sowas mach ich halt nicht. Denn je mehr Scheiß im Auto ist geht auch irgendwann kaputt wenn man es nicht pflegt.

Unserer hat nur das Nötigste, Leder, großes Navi, Klimaauto, Tempomat, Standard e-sitze, Panodach (das was nervt) AHK, normale Räder usw.

Da kann nicht viel kaputt gehen.

Der läuft und das muss er jeden Tag, auch mal mit Hänger. Und das macht er bisher sehr gut.

Und es ist ja die Frage wie viele mit ihren e6x fröhlich durch die Lande fahren und nur Services und Kleinigkeiten machen müssen denn eins ist klar, hier schlagen eben nur die Problemfälle auf.

Daher sieht man hier auch die Häufung der Probleme.

Ich bin fast nur hier aus Langeweile, um anderen mal einen Tipp zu geben und scheiße zu labern😉

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Ach, eins hatte ich vergessen, der Schwingungsdämpfer war bei 235T defekt, hatte ich vergessen.

Haben den kompletten Riementrieb dabei erneuert.

Aber ist das Verschleiß oder ein Defekt. Dürft ihr entscheiden.

Zitat:

@bundesprofi schrieb am 24. September 2022 um 23:51:15 Uhr:


Was verstehst du unter günstigen Anschaffung?

Ich fahre mit meinen e61 525d AT wie folgt.
Kosten pro km betragen 14 cent, ohne Wertverlust.
Für Reparaturen und Service gehen davon 1,93 cent pro km.

Nachdem ich mir die Kaufberatungen durchgelesen habe, entschied ich mich für den 525d mit 197 ps, da er die robusten Magnetinjektoren hat und keine Drallklappen.

Auf Aktivlenkung, Dynamic Drive, Panoramadach habe ich verzichtet.

Warum hat noch keiner den Bundesprofi korrigiert? ... Wohl
wahrscheinlich weil es sich nicht lohnt auf diese Abstrusität einzugehen?!

Er will mit 14 Cent ohne Wertverlust auskommen.
Die 14 € pro 100 km brauchst Du derzeit allein für den Diesel
wenn Du mit 100 km/h über die Autobahn schleichst.
Und 1,93 € pro 100 km willst Du davon noch abziehen und
das soll dann Rep. und Service decken. Und womit deckst Du
Steuer & Versicherung ab?
Diese Zahlen stimmen weder jetzt noch zukünftig und stimmen
auch nicht für die Vergangenheit!
Die gelten wohl nur für ... Bundesprofis! :-))))))

Da hab ich ehrlich gesagt gar nicht geschaltet oder drüber nachgedacht.

Ja sehr fraglich die Kostendarstellung🙂

Eine Vollkostenrechnung ist es auf keinen Fall.

@GerhHue im Anhang ein Bild von der Kostenrechnung und der Spritpreisentwicklung.
Es ist aber nicht korrekt, eine Lüge zu unterstellen.

Kosten-auto
Dieselpreis-entwicklung

Joaaa, keine Vollkostenrechnung und dann noch mit alten Preisen.

Da komm ich auch auf solche Ergebnisse. Aber ich verarsch mich ungern selber.🙁

Wo sind die km zu den Monatskosten?
Bei 14 Ct Kraftstoffkosten pro km dürften es bei deinen 1,959€ pro Liter etwa 4,8 liter auf 100km sein.
Das Ganze über mehrere tausend km?

Zitat:

@bundesprofi schrieb am 26. September 2022 um 22:11:03 Uhr:


@GerhHue im Anhang ein Bild von der Kostenrechnung und der Spritpreisentwicklung.
Es ist aber nicht korrekt, eine Lüge zu unterstellen.

Sorry ... ich wollte keine Lüge unterstellen ... nur meinen deutlichen
Zweifel kundtun!

Du hast damit bewiesen, dass Deine Zahlen "für die letzten Jahre" stimmen
und der Autokauf zu ca. 10 T€ hat sich für Dich sicher sehr gelohnt!

Es beweist auch den quasi besonderen Skalen-Effekt, den man erreicht,
wenn man eine sog. Reise-Limousine auch so nutzt, wie sie im
Idealfall auch am effektivsten ... sprich kostengünstigsten zu betreiben ist.

Deine vielen km auf der Autobahn (wohl weitüberwiegend)
und das auch noch bei sehr moderaten Geschwindigkeiten gefahren,
führt eindrucksvoll zu einer unglaublichen Kostendegression!

Dies weil der Verbrauch geringst ist und der Verschleiß auch ordentlich
reduziert wird.
Eine andere Betriebsweise oder gar der Gegenpol einer solchen
Betriebsweise würde zu völlig anderen Ergebnissen führen.
Natürlich mehr Spritkosten und auch mehr Reparaturkosten ...
insbesondere bei Fahrzeugen zwischen 200 und 300.000 km
Laufleistung.

Die wenigsten haben aber solche Voraussetzungen!

Wir alle kennen die üblichen KM-Kostenberechnungen des ADAC z.B..
Da werden 12 oder 15.000 km angenommen, Mischbetrieb und
Regel-Inspektionen und Reparaturen. Natürlich ist da ein großer
Teil der Kosten die Wiederbeschaffung bzw. der Wertverlust.
Aber auch die reinen Betriebskosten sind hier üblicherweise
ein Mehrfaches von Ihren 14 Cent-Ergebnissen.
Das wissen wir doch alle! :-)))))

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