Kaufberatung, neuer Chrysler Sebring
Guten Abend
Wie schon der Titel es sagt, brauche ich mal eine kleine Kaufberatung.
Meine Frau will ihren 320d E90 bald ersetzen und sich diesmal einen neuen mit Automatik kaufen.
Nun will sie unbedingt den neuen Chrysler Sebring haben. Das ist augenscheinlich eine klare Sache inzwischen. :-)
Zwei Konflikte haben wir jetzt aber.
Im Prospekt steht, das der Sebring bald auch als 2.0CRDI mit AutoStick Getriebe (Also VW TDI mit DSG) erhältlich sein soll.
Nur bisher gibt es dazu keine Infos, noch irgendwelche Autos, die man schon kaufen oder probefahren kann und von Chrysler selber habe ich noch keine Antwort auf diese Frage bekommen.
Aber dafür einige Re-Importfahrzeuge mit dem 2.7l V6 Benzinmotor und Automatikgetriebe entdeckt.
Und die sind wiederrum Spotgünstig mit ca. 17000€ als Limited Ausstattung.
Z.B. dieser hier: http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...
Ursprünglich standen auch der Insignia z.B. als Kandidaten auf der Liste, aber die sind mit einer Ähnlichen Ausstattung um ein vielfaches Teuerer (soll ebenfalls ein Barkauf werden), aber mir selber gefällt der Sebring auch immer mehr
(Trotz der recht einfachen Qualitätsanmutung u.A. Die Optik und das Gesamtambiente trösten aber einen darüber hinweg, wie ich finde)
Jetzt frage ich mal, was man denn beim Kauf eines Sebrings beachten sollte, ob die Dieselversion mit Automatik (DSG) auch bald zu kaufen sein wird oder ob man (Frau) doch den V6 nehmen sollte.
Bekannte Ausstattungsunterschiede?
Ich persönlich würde den V6 bevorzugen, da der auch sofort verfügbar ist und ich 2 mal schon sehr negative Erfahrungen mit dem DSG erleben durfte (bei dem einen auch heute immer noch)
Außerdem erlaubt der Motor auch E85 und man kann auch Autogas nachrüsten lassen.
Ich denke, es wird sicherlich ein Sebring werden, nur welcher.
Ich bedanke mich schonmal für Hilfreiche Tipps.
MFG, ein Sindar
Beste Antwort im Thema
nun sind bekanntermaßen die Chrysler Sebrings als Limousine regelrechte Ladenhüter.Wie in mobile.de ersichtlich gibt es selbst vollausgestattete schon für 13100 Ladenneu,mit Navi für 13800.
http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...
Ich bin den Sebring Probe gefahren,als 2,0,als 2,7 Automatik und als Diesel
Man merkt leider einen riesigen Unterschied zu deutschen oder japanischen Fahrzeugen gleichen Kalibers.Die Fahrgeräusche aller Motoren sind deutlich weniger gedämmt,wie bei der Konkurrenz,das Fahrgefühl ist deutlich anders.Die PS-Zahlen sind,außer beim Diesel kaum zu glauben.Der 2,0 klingt bei Belastung unwillig angestrengt,obwohl er ein relativ modernes Aggregat ist.Die Verbräuche sind,lt.Bordcomputer überraschend moderat,für ein solch schweres Auto.
Die Automatik beim 6-Zylinder ist lahm.Die arg plastiklastige Innenausstattung gefällt mir persönlich ganz gut,zumindest wesentlich beser als beim Schwestermodell Avenger.Die Ausstattung ist schon beim Touring fast perfekt.Die Hifi-Anlage ist genial--zu genial für die Boxen und Türverkleidungen.Bei Bass +-0 fing es bei allen von mir gefahreren Modellen im Bereich der Türverkleidungen bei Normallautstärke an zu scheppern.Das Fahren bei Geschwindigkeiten über 140 Kmh ist alles andere als entspannt.
Grundsätzlich sollte eine Probefahrt stattfinden,um festzustellen ob man sich diese Punkte aufhalsen sollte.
Wenn Kauf,dann nur für die z.Zt. angebotenen Discountpreise,ein Wiederverkauf wird,wie ein paar Zeilen höher beschrieben,ein Fiasko.
54 Antworten
@ Sindar
Persönliche Erfahrungen mit dem 2,7er habe ich nicht. In der Vergangenheit hatte Chrysler in der Tat einige Probleme mit den Automaten, waren nicht gerade langlebig. Das bezieht sich aber eher auf die älteren Voyager Modelle und Chrysler Vision.
Im Dodge Forum sind unter unseren Avenger-Fahrern ein paar mit dem 2,7er. Im Dodge wurde je nach Markt der V6 mit 4-Stufen oder mit 6-Stufen Automatik angeboten. Die Fahrer der 6-Stufen-Automatik finden die Schaltvorgänge ein bißchen zu lahm und die Endgeschwindigkeit wird nur langsam erreicht.
Das hängt aber wohl damit zusammen, dass die 6-Stufen-Automatik ursprünglich im US-Modell mit einem 3,5 V6 gekoppelt ist. In Europa wird hier eben "nur" der 2,7 V6 angeboten. Wiederrum wird der 3,5er V6 im Chrysler 300C (den es aber in Dt. mit dem Motor nicht mehr gibt) mit der 4-Stufen-Automatik angeboten. Die es wie gesagt auf einigen Märkten im Dodge Avenger auch noch gibt.
Eines muss einem aber klar sein, ein Ami ist eben ein Cruiser. Wer Fahrdynamik eines BMW 6-Zylinder erwartet, der wird enttäuscht!!!
Lange Rede kurzer Sinn. Wer ein größes Auto (4,85m) mit schönem V6 sucht, der bekommt mit dem Sebring oder auch im Avenger, den es z.Z. als EU Modell mit V6 als SXT schon ab ca. 15.000 Euro gibt, ein klasse Fahrzeug.
Gut zu wissen. ;-) Danke auch dafür schonmal soweit.
Sie selber hat noch einen BMW E90 320d, fast ohne Ausstattung, fährt diesen aber alles andere als sportlich und sie ist, ich sage es mal so: ''sehr ungeschickt mit Schaltgetrieben''.
Der BMW war aber auch ein totaler Blindkauf. Hauptsache der Chef meckert nicht. ;-) Jetzt ist sie selbstständig und hat nicht mehr diesen Druck ein bestimmtes Auto zu kaufen.
Dinge wie Materialqualität, Haptik etc. interessieren sie glücklichweise nicht. Design und eine ordentliche Verarbeitung sind wichtiger. Und da passt ihr der Sebring wohl.
Wir schauen uns dennoch (auf ihren Wunsch hin) den Insignia und auch den neuen Avensis nochmal genauer an. (Und noch ein paar andere) Wobei ich sicher bin, das es am Ende doch der Sebring wird. Abwarten. ;-)
MFG, ein Sindar
Meine Frau fährt seit 7 Monaten einen Sebring 2.7 V6, Karosserie CC (Stahldach-Kabrio) und fühlt sich im wie siebten Himmel. Da Einzige, was mich ein wenig stört, ist der komische Klang beim Zuschlagen der Türen. Ansonsten der Gegenwert gewaltig. Wir waren mit dem Auto zwischenzeitlich in Südfrankreich und sind sehr viel offen gefahren, auch Autobahn. Es gibt wirklich nichts zu beanstanden.
Zu zweit reisen bedeutet auch riesiger Kofferraum auf dem Rücksitz.
Verbrauch: bei langen Autobahnstrecken mit Limit (CH, I, F) unter 10 l; Stadtverkehr mehr.
Probleme mit der Automatik kennen wir nicht.
Michael48
nun sind bekanntermaßen die Chrysler Sebrings als Limousine regelrechte Ladenhüter.Wie in mobile.de ersichtlich gibt es selbst vollausgestattete schon für 13100 Ladenneu,mit Navi für 13800.
http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...
Ich bin den Sebring Probe gefahren,als 2,0,als 2,7 Automatik und als Diesel
Man merkt leider einen riesigen Unterschied zu deutschen oder japanischen Fahrzeugen gleichen Kalibers.Die Fahrgeräusche aller Motoren sind deutlich weniger gedämmt,wie bei der Konkurrenz,das Fahrgefühl ist deutlich anders.Die PS-Zahlen sind,außer beim Diesel kaum zu glauben.Der 2,0 klingt bei Belastung unwillig angestrengt,obwohl er ein relativ modernes Aggregat ist.Die Verbräuche sind,lt.Bordcomputer überraschend moderat,für ein solch schweres Auto.
Die Automatik beim 6-Zylinder ist lahm.Die arg plastiklastige Innenausstattung gefällt mir persönlich ganz gut,zumindest wesentlich beser als beim Schwestermodell Avenger.Die Ausstattung ist schon beim Touring fast perfekt.Die Hifi-Anlage ist genial--zu genial für die Boxen und Türverkleidungen.Bei Bass +-0 fing es bei allen von mir gefahreren Modellen im Bereich der Türverkleidungen bei Normallautstärke an zu scheppern.Das Fahren bei Geschwindigkeiten über 140 Kmh ist alles andere als entspannt.
Grundsätzlich sollte eine Probefahrt stattfinden,um festzustellen ob man sich diese Punkte aufhalsen sollte.
Wenn Kauf,dann nur für die z.Zt. angebotenen Discountpreise,ein Wiederverkauf wird,wie ein paar Zeilen höher beschrieben,ein Fiasko.
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Guten Abend
Danke krupunder für deine Infos
Wir haben jetzt auch beschlossen den 2.7l V6 mal probezufahren. Wir haben nur einen 2.0CRDI gehabt.
Allerdings ist es schon ziemlich schwierig einen zu finden, konnten aber kurzfristig einen für Samstag organisieren. Wenn auch nicht wirklich um die Ecke
Den 2.0 TDI kenne ich seit fast einem Jahr aus dem Touran meines Bruders.
Ja, der Sebring war lauter, aber so einen großen Unterschied konnte ich dennoch nicht raushören. Vibrationen etc. kamen auch nicht mehr oder weiger als in einem Touran.
Das Fahrverhalten muss man mögen, stimmt. Ich fands okay. Weich, indirekt, aber sicher. Für meine Frau war es eine umstellung. Aber sie fand den 320d sowieso zu hart abgestimmt und nicht komfortabel genug. Deshalb auch ein Blick auf den Sebring.
Das zuschlagen der Türen klang etwas heller, aber was meinst du (michael48) genau mit komisch?
Aber für die tatsächlichen Preise (17000€ für V6, Die Listenpreise sind sowieso ein Witz) ist das Gebotene enorm. Ein Avensis oder Insignia mit ähnlicher Ausstattung, aber mit 4 Zylindern werden mindestens 10000€ mehr kosten. Rabatte eingeschlossen.
MFG, ein Sindar
Hallo Sindar
Mit dem Türenschlagen (dem Klang) bin ich ein wenig verwöhnt, habe in den letzten 15 Jahren nur Merc und grosse Chrysler gefahren. Da liebe ich ein sattes "Plopp".
Die Sebring-Tür kommt mir vor, als wenn darin das Schalldämm-Material fehlen würde. Und dann geht die Tür nach meinem Empfinden sehr leicht, im Gegensatz zu meinem 300C, wo man richtig was in der Hand hat.
Ich habe nochmal mit meiner Frau darüber gesprochen; sie empfindet das nicht so.
Ist offenbar eine sehr subjektive Empfindung.
Ansonsten ist das ein tolles Auto. Meine Frau hat vorher etwa 10 Jahre einen Stratus gefahren, nie was dran gewesen; für sie war der Sebring ein beglückendes Erlebnis (für mich auch).
Der entscheidende Kick ist für und, dass es ein Cabrio ist; für meine Frau, dass es ein Stahldach-Kabrio ist (Stoffdach und Winter ist für sie keine Lösung).
Gruss
Michael48
Guten Tag
michael48:
Wenn man jetzt wirklich noch die Lautsprecher dazu addiert, die bei hohen Lautstärken die Tüverkleidungen scheppern lassen sollen, dann kan man wirklich meinen, das man am Dämmmaterial gespart hat.
Ein Cabrio wäre wirklich was feines, aber nur hat Chrysler keine Isofix Verankerungen in diesen verbaut.
Die Probefahrt am Samstag wird aber entscheidend.
MFG, ein Sindar
Hallo Sindar
Ich könnte mir vorstellen, dass man Türen nachträglich mit Dämmaterial ausstatten kann. Das kann ich am Samstag abklären.
Was die Isofix-Verankerungen betrifft, da weiss ich nicht, ob man die nachrüsten kann. Das müsste aber eine gute Werkstatt wissen. Ansonsten kann man meines Wissens die Kindersitze auch mit Hilfe der Sicherheitsgurte befestigen.
Viel Spass bei der Probefahrt!
MFG Michael48
Hallo,
vielleicht kann ich noch etwas zur Kaufentscheidung beitragen.
In den USA belegen sowohl der Chrysler Sebring als auch der Dodge Avenger bei Vergleichstests von preisgleichen Midsize Cars (Zeitschrift Car and Driver) jeweils die letzten (7. Platz) Plätze. Kritikpunkte waren 1) das unzeitgemäße Fahrverhalten aufgrund des Primitivfahrwerks, 2) schwache Bremsen, 3) unzumutbares Hartplastikdesign des Innenraums, 4) schlechte Sitze, 5) schwache Fahrleistungen (2.4 Motor). Einzigster Pluspunkt war der große Innenraum.
Im Midsize-Segment gibt es jedenfalls in den USA keine schlechteren Fahrzeuge als die beiden Neukonstruktionen von Chrysler. Entsprechend dürftig bzw. bescheiden ist der Absatz dieser Fahrzeuge in den USA.
Selbst bei diesen derzeit unschlagbaren Discountpreisen (Fahrzeuge sind allerdings auch schon 2 Jahre alt) ist zu berücksichtigen, daß in Deutschland ein Wiederverkauf ein Fiasko sein könnte. Insofern bedeutet billig nicht unbedingt wirtschaftlich. Man muß das Auto halt fahren bis zum Schrott, dann stimmt's wieder. Nur, was mache ich, wenn ich eine Krücke erwischt habe, die mich andauernd durch irgendwelche Defekte ärgert? Ein vernünftiger Verkauf dürfte bei uns unmöglich sein. Dodge? Ist das ein Koreaner?
Was die Lärmisolierung betrifft, hat Chrysler mittlerweile reagiert. Beim Modelljahrgang 2009 hat Chrysler einige lbs. Dämmaterial spendiert.
Noch etwas:
Das Chassis ist lediglich hauchdünn grundiert; sowas wie Unterbodenschutz existiert nicht. Trotz verzinkter Bleche entsteht an den Schweißpunkten und an den Schnittkanten durch Salzeinwirkung ziemlich schnell Rost.
Guten AbendZitat:
Original geschrieben von vasama
Hallo,
vielleicht kann ich noch etwas zur Kaufentscheidung beitragen.In den USA belegen sowohl der Chrysler Sebring als auch der Dodge Avenger bei Vergleichstests von preisgleichen Midsize Cars (Zeitschrift Car and Driver) jeweils die letzten (7. Platz) Plätze. Kritikpunkte waren 1) das unzeitgemäße Fahrverhalten aufgrund des Primitivfahrwerks, 2) schwache Bremsen, 3) unzumutbares Hartplastikdesign des Innenraums, 4) schlechte Sitze, 5) schwache Fahrleistungen (2.4 Motor). Einzigster Pluspunkt war der große Innenraum.
Im Midsize-Segment gibt es jedenfalls in den USA keine schlechteren Fahrzeuge als die beiden Neukonstruktionen von Chrysler. Entsprechend dürftig bzw. bescheiden ist der Absatz dieser Fahrzeuge in den USA.Selbst bei diesen derzeit unschlagbaren Discountpreisen (Fahrzeuge sind allerdings auch schon 2 Jahre alt) ist zu berücksichtigen, daß in Deutschland ein Wiederverkauf ein Fiasko sein könnte. Insofern bedeutet billig nicht unbedingt wirtschaftlich. Man muß das Auto halt fahren bis zum Schrott, dann stimmt's wieder. Nur, was mache ich, wenn ich eine Krücke erwischt habe, die mich andauernd durch irgendwelche Defekte ärgert? Ein vernünftiger Verkauf dürfte bei uns unmöglich sein. Dodge? Ist das ein Koreaner?
Was die Lärmisolierung betrifft, hat Chrysler mittlerweile reagiert. Beim Modelljahrgang 2009 hat Chrysler einige lbs. Dämmaterial spendiert.
Noch etwas:
Das Chassis ist lediglich hauchdünn grundiert; sowas wie Unterbodenschutz existiert nicht. Trotz verzinkter Bleche entsteht an den Schweißpunkten und an den Schnittkanten durch Salzeinwirkung ziemlich schnell Rost.
Danke für die Hinweise, aber Testergebnisse interessieren mich selten. Ich muss es schon selber getestet haben. Und wir haben ja schließlich einen Sebring mit Diesel getestet und übermorgen auch einen V6.
Zu1: Primitivfahrwerk? Ich dachte das ist eine neue, globale Plattform mit Mitsubishis Hilfe entwickelt? Primitiv wirkte das Fahrverhalten nicht.
Zu2: Kann ich nicht bestätigen. Vielleicht nicht ganz bissig, aber sicher habe ich mich schon dabei gefühlt.
Zu3: Hartplastikdesign. Design: Ja, Hartplastik: Ja. Aber das Design sieht nicht nach Hartplastik aus. ;-)
Zu4: Kaum Seitenhalt, aber nicht als schlecht zu bezeichnen
Zu5: Kann ich für den gewünschten Motor (2.7l V6) noch nicht beurteilen.
Die Modelle, die ich Rausgesucht habe, bzw. der Importeur mir angeboten hat, sind auch 2009er Modelle
Das mit der Rostkonservierung muss ich auch noch mal klären, wenn es wirklich so dramatisch sein sollte. Ich habe zurzeit nur noch ein Angebot für eine Gasanlage zum Endpreis.
Wahrscheinlich wird meiner Frau noch ein Dienstfahrzeug gestellt, deshalb dürfte der Sebring nur zum privaten gebrauch genutzt werden. D.h. auch wenige Kilometer im Jahr.
Angesichts des Kaufpreises von max. ca. 20000€ ist das Kosten/Nutzen Verhältniss dennoch nicht schlecht.
MFG, ein Sindar
Zitat:
Original geschrieben von vasama
Hallo,
vielleicht kann ich noch etwas zur Kaufentscheidung beitragen.In den USA belegen sowohl der Chrysler Sebring als auch der Dodge Avenger bei Vergleichstests von preisgleichen Midsize Cars (Zeitschrift Car and Driver) jeweils die letzten (7. Platz) Plätze. Kritikpunkte waren 1) das unzeitgemäße Fahrverhalten aufgrund des Primitivfahrwerks, 2) schwache Bremsen, 3) unzumutbares Hartplastikdesign des Innenraums, 4) schlechte Sitze, 5) schwache Fahrleistungen (2.4 Motor). Einzigster Pluspunkt war der große Innenraum.
Im Midsize-Segment gibt es jedenfalls in den USA keine schlechteren Fahrzeuge als die beiden Neukonstruktionen von Chrysler. Entsprechend dürftig bzw. bescheiden ist der Absatz dieser Fahrzeuge in den USA.Selbst bei diesen derzeit unschlagbaren Discountpreisen (Fahrzeuge sind allerdings auch schon 2 Jahre alt) ist zu berücksichtigen, daß in Deutschland ein Wiederverkauf ein Fiasko sein könnte. Insofern bedeutet billig nicht unbedingt wirtschaftlich. Man muß das Auto halt fahren bis zum Schrott, dann stimmt's wieder. Nur, was mache ich, wenn ich eine Krücke erwischt habe, die mich andauernd durch irgendwelche Defekte ärgert? Ein vernünftiger Verkauf dürfte bei uns unmöglich sein. Dodge? Ist das ein Koreaner?
Was die Lärmisolierung betrifft, hat Chrysler mittlerweile reagiert. Beim Modelljahrgang 2009 hat Chrysler einige lbs. Dämmaterial spendiert.
Noch etwas:
Das Chassis ist lediglich hauchdünn grundiert; sowas wie Unterbodenschutz existiert nicht. Trotz verzinkter Bleche entsteht an den Schweißpunkten und an den Schnittkanten durch Salzeinwirkung ziemlich schnell Rost.
Hallo Sindar, hallo Vasama
Das mit den Konservierungsproblemen ist ein guter Tipp, das werden wir berücksichtigen. Ebenso werden wir die zusätzliche Schalldämmung in den Türen nachholen.
Ansonsten habe ich so meine Zweifel.
Wir sind ja viel in den Alpen unterwegs, und auch haben wir uns zwischen Genua und Nizza auf der kurvigen Autobahn nicht gerade langsam bewegt (wohlgemerkt richtig Ferien-vollgepackt). Ein Problem mit den Sitzen oder den Bremsen oder ein Fahrwerksproblem ist uns nie aufgefallen. Wir sind im letzten Sommer so viele Pässe rauf und runter gefahren und nie hat sich ein Problem aufgetan!
Vielleicht gibt es bei Autotestern ein grundsätzliches Problem: Sie testen nicht mit dem Anforderungsprofil eines Normalos.
Wir sind inzwischen so weit, dass wir uns unsere eigenen Zielvorstellungen machen und bewerten (das nennt man auch Nutzwertanalyse). Beispiel SUV: Was interessiert es mich, wieviel Schlamm unter den Achsen ein Auto verträgt, wenn meine Safaris sich grundsätzlich auf dem Asphalt abspielen? Riendviecher und Kamele gibt es dort auch genug. Beispiel Sebring: Cruisen mit offenem Dach ist doch wunderbar!
Das Siegenganggstriebe in Verbindung mit dem 2,7er finde ich auch nicht unbedingt lahm; die unteren Gänge sind relativ kurz und daher haben wir immer genug Gas unterm Bleifuss.
Wir haben natürlich einen Werteverfall bei Autos. Und vor allem jetzt müssen wir uns im Klaren sein: Wer jetzt ein Auto kauft, der muss es sowieso fahren, bis es auseinanderfällt. Denn angesichts der neuen Elektrofahrzeuge wird kaum noch jemand bereit sein, sein Geld in eine veraltete Benzin-Gebrauchtwagentechnologie zu investieren.
Bei uns ist es so: Amerikanische Fahrzeuge erscheinen uns als weniger behaftet mit Macken. So fahren wir unsere Autos fast ohne Probleme immer so 150.000 (meine Frau) oder 300.000 km (ich mit PKW und ebenso mit Van). dann sind sie verbraucht und wir suchen uns was Neues.
Vasama, was fährst Du denn für ein Auto?
MFG Michael48
Zitat:
Original geschrieben von michael48
Vasama, was fährst Du denn für ein Auto?
Ein Auto? Ich habe u.a. 3 US-Cars.
Hallo,
hier noch was zu Entscheidungsfindung for newcomers:
Daten der J.D. Power Quality Study USA 2008 (Probleme in den ersten 90 Tagen):
Dodge ......... .........Platz 28
Chrysler..................Platz 29
Jeep........................Platz 36 (letzter Platz!!!)
Zum Vergleich:
Ford USA Platz 8 ('Ford, die tun nicht nur was, die werden immer besser'😉
Hyundai Platz 13
Kia Platz 18
Mazda Platz 23
Mini Platz 35 (vorletzter)