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Kaufberatung Impala?

Chevrolet Impala IV
Themenstarteram 27. März 2016 um 20:29

Hallo,

ich habe ein Paar Fragen zu einem eventuell anstehenden US Car Kauf, da es mein erster wäre und ich trotz Infosuche im Netz nicht richtig weiter gekommen bin.

Vorab, ich besitze bisher 2 PKW, einen VW Golf 2 mit Vergasermotor und einen VW Bora mit 400PS 1.8T. Beides sind extrem gepflegte Fahrzeuge und bis auf eine digitale Achsvermessung mache ich alles selbst in meiner Garage(von Abgasanlagenbau über Motor komplett überholen bis zu letzten Schraube, Getriebe zerlegen usw. also eine recht große Schraubererfahrung)

Nun habe ich den Wunsch nach einem Ami V8, vorzugsweise mit H Kennzeichen und eventuell etwas Wertstabiles oder mit Steigerung. Ich kenne mich in dem Bereich allerdings bisher nicht sehr gut aus.

Mein bisher bevorzugtes Fahrzeug was mir extrem gut gefällt und auf dem deutschen Markt nicht oft anzutreffen ist(wie z.B. ein Mustang...) wäre ein 1965bis1970er Chevrolet Impala Coupe mit den 6 einzelnen Pistolenkugelartigen Rücklichtern.

Cabrio oder Fastback oder 4 Türer gefallen mir nicht.

Meine Fragen wären dazu nun.

-wie sieht es da mit der Wertstabilität aus? Klar, sicher besser als ein Neuwagen der im ersten Jahr 10.000€ verliert.

-Steuer sind ja 191€ mit H Kennzeichen, doch wie sieht das mit der Versicherung aus? Gibt es da Pauschalpreise oder wie versichert man so ein Fahrzeug im Bereich 25-30.000€?

-Ist ein Kauf von Privat oder von einem Händler besser bei solchen Oldtimern? Ich habe bisher bei Mobile, Autoscout und RD Classics geschaut, welcher eine große Auswahl und sehr gepflegte Fahrzeuge hat.

-Sind 30.000€ für ein 1965er Coupe SS mit 325PS automatik Motor in gutem Zustand angemessen oder komplett überteuert?

-auf was sollte man bei einem Kauf enorm achten außer dass die Karosserie am besten spachtel und Rostfrei sein sollte?

-welcher Motor und Getriebe ist zu bevorzugen? Gibt es da welche, wovon man eher die Finger lassen sollte?

Ja, ich würd mich sehr darüber freuen wenn ihr mir ein Paar Antworten bieten könntet.

Schönes Osterwochenende noch

 

 

Beste Antwort im Thema

Mit dem heutigen Benzin laufen die Autos zwar, aber je nach Motor und Einstellung nicht immer jedes wirklich gut. Wenn der Motor mehr Kompression als 10:1 hat, was damals durchaus üblich war, sollte man das beste Benzin verwenden, das verfügbar ist. Mein Mustang läuft deutlich am besten mit Aral Ultimate 102. Das haben versuche ergeben. Es ist das höchstoktanige Benzin auf dem deutschen Markt. Wenn das immer noch nicht funktiomieren sollte, kann man noch oktanbooster benutzen oder die Zündung anders einstellen.

Diskussionen und philosophiekriege gibt es über Bleizusätze. Der eine sagt es geht nicht ohne, der nächste hält sie für überflüssig. Ich habe bei meinem Mustang die Auslaßventile mit gehärteten Stahlsitzen versehen lassen um kein Risiko einzugehen. Das ist allerdings recht teuer. Ob man das macht, muß man selber wissen.

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am 27. März 2016 um 23:51

Ich finde die 68ger am schönsten. Die unendlich lange Silhouette mit dem wunderschönen "Hüftbogen" und den harmonischen Rückleuchten macht ihn zu meinem Favoriten.

Oldtimer haben nicht mehr so sichere Wertbeständigkeiten wie noch vor ein paar jahren. Ausgenommen Top-Restaurierte und besondere Marken. Ich schätze alles unter 100 tsd kann in Sachen Wertstabilität schnell enttäuschen.

Ist aber nur eine Einschätzung. Grundlage ist eine Sendung vor einiger Zeit wo das ein Thema war. Anscheinend hat sich der Markt verändert, da Massen an Fahrzeuge eingeführt werden und Mangelhaft hergerichtet den Markt verzerren.

Nimm auf alle Fälle jemand mit der die Karren sehr gut kennt. Es werden viel garagenschrauberkrücken verkauft.

Oder du machst es wie ich und baust dir einen verrosteten neu auf. Teile bekommst ohne Probleme, wenn dein Gusto mit spielt...??

Wirklich gut restauriert legst schnell mal 40 bis 45 tsd hin.

Alles drunter must du dir halt genau unter die Lupe nehmen.

Die meisten haben ein th400 Getriebe verbaut. Das gilt als sehr zuverlässig.

Viel Erfolg...

Themenstarteram 28. März 2016 um 0:28

Hi,

danke für deine Meinung. Das Coupe hat diesen Hüftbogen der glaube auch Colaflasche genannt wird. Das sieht sehr geil aus im Vergleich zu den gerade verlaufenden.

Ich muss mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ich schaue erst seit diesem Wochenende nach solchen Fahrzeugen und habe halt eigentlich optisch meinen Traumwagen gefunden. Möchte da aber auf die Schnelle nichts überstürzen nur weil jetzt ein Angebot da ist.

Wie sieht es Benzintechnisch aus, fährt man die Kisten mit normalem 98ter Super?

Sieht es Ersatzteiltechnisch auf dem Markt schlecht aus? Vorallem was normale Verschleißteile wie Zündkerzen, Riemen, Lager und co betrifft oder gibt es da gute Ersatzteilquellen in D wo man einfach bestellen kann?

Gibt es grundsätzliche Schwächen oder Dinge die bei diesen Fahrzeugen oft anfallen oder zu machen sind?(Steuerkette?) oder ist alles als rustikal solide zu bezeichnen?

am 28. März 2016 um 8:50

US-Parts gibt es wie Sand am Meer. Gibs mal bei Googel ein...

Ich bestell meistens bei Summit oder Rockauto. Impallateile on Masse findest bei Impalabobs.

Die meisten Verschleißteile sind wie bei alten Treckern zu tauschen und bekommst überall fast sofort. Sogar über Ebay.

Schau mal oben in meine "Fahrzeuge", da siehst du einen Ausschnitt meiner Impalarestauration. An der Karre war nix mehr zu gebrauchen, und ich hab ALLES bekommen. Bei Chevi ist das kein Problem, bei z.B. Lincoln sähe es schon anders aus.

Steuerkette ist in der Regel kein Thema, wenn der motor überholt ist

Wenn der Motor gemacht gehört wird das natürlich mit gecheckt.

Mit dem heutigen Benzin laufen die Autos zwar, aber je nach Motor und Einstellung nicht immer jedes wirklich gut. Wenn der Motor mehr Kompression als 10:1 hat, was damals durchaus üblich war, sollte man das beste Benzin verwenden, das verfügbar ist. Mein Mustang läuft deutlich am besten mit Aral Ultimate 102. Das haben versuche ergeben. Es ist das höchstoktanige Benzin auf dem deutschen Markt. Wenn das immer noch nicht funktiomieren sollte, kann man noch oktanbooster benutzen oder die Zündung anders einstellen.

Diskussionen und philosophiekriege gibt es über Bleizusätze. Der eine sagt es geht nicht ohne, der nächste hält sie für überflüssig. Ich habe bei meinem Mustang die Auslaßventile mit gehärteten Stahlsitzen versehen lassen um kein Risiko einzugehen. Das ist allerdings recht teuer. Ob man das macht, muß man selber wissen.

Themenstarteram 28. März 2016 um 15:11

echt jetzt? Das hätte ich nicht erwartet.

Aber es wird doch kaum einer der vielen US Car Besitzer die Köpfe umarbeiten lassen. Ist normales Super/+ nicht ausreichend?

z.B. beim 396er Motor

Wie gesagt kommt das auf den Motor an. Ein Siebziger-Jahre-Ami mit 8.6:1 low-compression-Motor läuft auch mit dem billigsten Sprit. Auch mit E10. Allerdings gehen bei alten Benzinpumpen gern die Membranen oder bestimmte Gummiteile hops. Hatte ich schon zwei mal. Die Autos aus der Zeit der Horspower-Wars hatten Verdichtungen bis 12:1. Die sind ohne weiteres mit dem heutigen minderwertigen, mit Ökoscheiße gestreckten Benzin nicht mehr zu betreiben. Die benötigen entsprechende Zusätze oder Racing/AVGAS mit über 100 Oktan. Das sind aber Ausnahmen. Einige Chevys, Hemis oder Boss Mustangs brauchten das. Damals gab es diesen Sprit an der normalen Tanke.

Auch kann man die Ansage "unter 10:1 geht auch Bleifrei Super" oder "über 11:1 braucht man AVGAS" nicht verallgemeinern. Die statische Kompression entspricht nicht unbedingt der wirklichen. Auch die Steuerzeiten der Nockenwelle und das Füllverhalten der Zylinder haben unmittelbaren Einfluß auf die echte Kompression. Da muß man ein wenig rumprobieren. Wenn der Motor unter bestimmten Zuständen klingelt und sich das mit Einstellen der Zündung nicht beheben läßt, muß hochwertigeres Benzin her.

Ebenfalls nicht verallgemeinern kann man den problemlosen Betrieb mit bleifreiem Benzin. Ich habe mich zu den gehärteten Stahlsitzen entschieden, da einige Auslaßventile bis zu einem knappen Millimeter in ihre Auflageflächen eingesunken waren. Ob das wirklich vom Bleifreisprit kommt oder nicht läßt sich so genau wohl nicht sagen. Einige behaupten, das sei Kokolores. Wenn keine Motorüberholung ansteht, würde ich so eine Aktion nicht machen und alle paar Tankfüllungen einen Bleiersatz reinkippen. Wenn's wirklich nicht hilft... schadet es wohl auch nicht.

Korrekt, es gab nicht umsomst ab Werk für die 70er Camaros ne Wasser/Methanol Einspritzung.

Und wie Spechti schon sagte, das hängt auch sehr vom konkreten Motor und seinen Bauteilen ab. Da kann man dir nur ne konkrete Aussage machen, wenn man wirklich die internas des Motors kennt.

Was man allerdings wirklich nicht vergessen sollte, ist der ZZDP (Zink) Zusatz im Öl - sofern moderneres Öl gefahren wird - das man für flat-tapped Nockenwellen braucht. Wobei dies auch für europäische Autos gilt, sofern eben diese Art der Nockenwellen verbaut ist.

Zum Thema Wertzuwachs - da würd ich eher weniger so en 60 oder 70er Jahre Wagen nehmen. Da musst schon in die 1920 frühestens 1930 gehen. So en Stutz, Cord oder Auburn vllt <3 :)

Edit:

Hatten wir nich vor en paar Monaten einen der so en schönes "Kaufberatungs" Video zum Impala gemacht hatte?

Such doch danach mal.

Themenstarteram 28. März 2016 um 19:31

danke euch für die wichtigen Infos. Das Video vom Impala habe ich glaube schon gesehen(so ein weißer) der im Schotter driftet.

Ich merke schon, dass man als EU Hardcorschrauber mit nem Ami in eine ganz andere Welt eintritt was solche Kleinigkeiten betrifft. Grob gesagt ist ja von den Bauteilen her alles wie man sonst auch kennt, aber gerade wie mit den Nocken und Stößeln ist ein Punkt der sehr wichtig ist wo man sich sonst keine Gedanken darüber macht.

Gibt es eigentlich auch Literatur oder so wirds gemacht Bücher über die alten Kisten? Oder muss man sich all solche Infos erfragen oder zusammen suchen?

am 28. März 2016 um 20:19

Ich zweifle die Sache mit dem Ölzusatz und dem Spritt nicht an!

Ich bin da aber eher schmerzfrei unterwegs, weil mir das zu "blöd" ist (bitte nicht falsch verstehen). Ich fahr bisweilen alle meine Amis mit Baumarktöl und dem 95ger Spritt und hab noch nie im Ansatz probleme bekomnen. Meine Motoren liefen und laufen alle mit bester Kompression und das als Dauerläufer. Ich fahr die Karren ausser in der Salzzeit täglich. Die sind ja nicht aus Zuckerwatte. ;-)

Worauf ich aber peinlichst achte ist, erst WARM FAHREN und den Öldruck eine Chance geben, dann loslegen. Das dankt einem übrigens jeder Verbrenner!

Themenstarteram 28. März 2016 um 20:24

Hm, das ist wiederum genau das Gegenteil von den oberen Beiträgen und so wie ich mir das ohne hier zu fragen eigentlich gedacht hatte über die Kisten.

Warm fahren ist klar, was Behandlung und Pflege betrifft bin ich extrem penibel!, was man auch an meinen 2 bisherigen Fahrzeugen sieht

am 28. März 2016 um 22:24

Also, ich kann evtl. auch nur glück gehabt haben.

Mein Vater hat es Zeit seines Lebens allerdings nicht anders gemacht.

Das Thema hat aber auch nix mit deiner Entscheidung zu tun sich ein Altblech mit einem ganzen Motor zu zu legen.

Viel Erfolg, und lass es uns wissen was du dir zu gelegt hast.....

Zitat:

@Maddiin schrieb am 28. März 2016 um 20:19:23 Uhr:

Ich fahr bisweilen alle meine Amis mit Baumarktöl

Da hast du ohne es zu wissen alles richtig gemacht, die meisten billigen Baumarktöle haben einen erhöhten ZDDP Anteil. Wer auf Nummer sicher gehen will kauft nix über API SF. Sobald das Öl auch für die Verwendung mit KAT geeignet ist, sollte man vorsichtig sein und genau prüfen was im Öl als verschleißschutz genutzt wird. ansonsten ist die Nockenwelle schnell platt.

Ohne hier eine weitere Öldiskussion anstacheln zu wollen: kann mir jemand ein 20W50 mit guten Preis/Leistungsverhältbis empfehlen, und am besten noch nen guten online Shop wo man das bestellen kann?

Bei meinem Olds und der Corvette steht nämlich bald ein Wechsel an.

Gruß Marc

Edit: Falsches eingabefenster

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