kauf eines Opel Omega
hi leute,
bin nun neu hier im Opel forum und war vorher bei Volvo. Da mein V40 vor kurzem einen Unfall hatte und nun ein Totalschaden ist, habe ich mich nach einigen anderen Auto´s umgeschaut.
Da in meiner Familie früher schonmal ein Omega vorhanden war, entschied ich mich diesmal für für einen omega von der 2000er serie. Ich war etwa 2 Wochen lang auf der suche und habe nun einen etwas genauer ins auge gefasst:
Opel Omega B2 Caravan 2.6 V6
Design Edition
Erstzulassung 2001
Laufleistung 122000 Tkm
3 Vorbesitzer
Leder
Tempomat
BC
Navi
Automatikgetriebe
Klimaautomatik
Xenon
Dieses Fahrzeug habe ich mir bereits angesehen. Optisch macht er einen einigermaßen guten eindruck, bis auf einige Lederteile die etwas verbraucht aussehen. Nach der Starthilfe ging die Zentralverriegelung auf anhieb auf und zu. Desweiteren sprang der motor wunderbar an. Leider konnten wir das besagte Fahrzeug nicht probe fahren, da es samstag war und der händler selbst um 12 uhr feierabend hatte.
Überraschenderweise kam dann folgende aussage: Es ist sich nicht sicher ob der Kilometerstand stimmt da es ihm zu wenig ist... hmm ich darauf auch etwas skeptischer.
Mir kam es dann später doch plausibler vor, da wir unseren alten omega am anfang auch nicht soviel bewegt hatten, da viel kurzstrecke war. Desweiteren gibt es auch viele aus dem selben baujahr die teilweise nicht viel mehr gelaufen sind. Das einzigste was mich wirklich störte war das das Checkheft nur bis 55000Tkm gepflegt ist.... würde für mich bedeuten zahnriemen wechseln, dies wäre noh zu verkraften.
Der Händler meinte das er die Wagen als paket von einem großen autohaus bekommt... klang somit für mich alles plausible. Wir haben vereinbart das ich ihn nur nehme wenn das fahrzeug tüv bekommt. Also geht er heute zum TÜV und wenn er dort durchkommt heißt das für mich das Bremsen, Fahrwerk und auspuff in ordnung sein müssen. somit wäre das größte risiko der motor. richtig?
Also nun die eigentliche Frage: Was haltet ihr davon? Was könnte mich erwarten?
Danke im voraus
Beste Antwort im Thema
Oje, Geld für die HU geben.
Geht gar nicht! Neue HU muß bei mir immer der Händler bezahlen.
Steht ja auch fast immer am Gebrauchten dran mit neuer HU!
Genau so wie die Nummernschilder und die Zulassung.
Hat bis heute auch jeder Händler, wo ich war, ohne Murren so gemacht.
Die 200 Euro hat man dann schon gespart.
72 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Zenobia_V6
Komisch, ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass mit diesem Omega noch mal zu tun habe.
Nur gut, dass ich immer all meine Fotos aufhebe 🙂Es handelt sich um einen 2.6 V6 Caravan Design Edition, also mit grünem Leder, Mahagoni Imitat und einem NCDC 2015 mit Telefon.
Man achte auf das Datum der Fotos. Das Fahrzeug wurde damals mit 2990 EUR angeboten.
Von außen steht er gar nicht so schlecht da. Aber schaut man genauer hin, wird schnell klar, dass hier ein mächtiger Wartungsstau entstanden ist, die Herkunft und dem Nach der Umgang mit dem Fahrzeug ungewiss.
Ich hatte mir den Omega für jemanden hier aus dem Forum angeschaut. Das Ziel war, zu entscheiden ob es sich lohnt über 500 km für eine Besichtigung zu fahren.
Die Antwort fiel mit einem klaren NEIN aus.
Ich habe mir nur den Allgemeinzustand innen, außen und des Motor angeschaut.
Der Zustand des Unterbodens ist mir nicht bekannt und eine Probefahrt wurde auch nicht gemacht.Nun zu den Mägeln mit Bemerkungen:
- Stoßstange hinten beschädigt
- Außenspiegel links beschädigt
- Schwellerverkleidung abgerissen
- einige Roststellen an Heckscheibenwischer, Türen und Heckklappe
- Kühlmittelstand zu niedrig, hat sehr braune Farbe
- starke Verschmutzung der Ölwanne durch Ölaustritt
- Öl hat eine sehr schwarze Farbe, kein Schleim im Öleinfüllstutzen
- MKL leuchtet; Fehler wurde nicht ausgeblinkt
- bein Einlegen von D oder R sind starke Vibrationen zu verspüren
- der Zustand des Fahrzeuges könnte dem Kilometerstand entsprechen
- einige Sicherungen wurden ersetzt
- keine Winterräder vorhanden
- Fahrzeug steht auf 195/65 R15 Stahlfelgen mit WinterrädernUm das Fahrzeug in einen einigermaßen akzeptablen Zustand zu bringen müssen zunächst:
- Zündkerzen tauschen
- Zahnriemen tauschen
- Ölservice mit Filter
- Bremsflüssigkeit tauschen
- Motor abdichten
- Kühlmittelverlust lokalisieren
- Zustand der Bremsen prüfen
- MKL Fehlercode bestimmen und Fehler beseitigenFazit: für den Zustand und die History zu teuer. Dieses Fahrzeug ist nur was für geübte Bastler mit viel Zeit und Geld
WOW *sprachlos sei
aber wie kann die karre mit 122000tkm so runter gewirtschaftet sein... also dann doch lieber nicht. Wie ein vorredner schrieb: Die 100 Tacken werden wohl lehrgeld sein. Ich war mir absolut sicher das da nicht viel sein kann... da siehe laufleistung.
Zitat:
Original geschrieben von Zenobia_V6
- keine Winterräder vorhanden
- Fahrzeug steht auf 195/65 R15 Stahlfelgen mit Winterrädern
Na was denn nun? 😉
Zitat:
Original geschrieben von Mad_Max77
Na was denn nun? 😉Zitat:
Original geschrieben von Zenobia_V6
- keine Winterräder vorhanden
- Fahrzeug steht auf 195/65 R15 Stahlfelgen mit Winterrädern
Gut aufgepasst. Danke!
Habe es geändert.
Also es sind keine Sommerräder, die zur Design Edition gehören, vorhanden
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nun wird es richtig lustig... jetzt offenbart der verkäufer sein wahres gesicht. Jetzt droht er mit anwalt obwohl ich ihm keinen Kaufvertrag unterzeichnet habe... er beruft sich auf eine quittung für die 100 euro. O M G
er möchte aufjedenfall kohle für die zündleiste und die kerzen sehen, was ich nicht einsehe, den im endeffekt verkauft er das teil an irgendwelche polen für 2500 und hat das geld locker und mehrfach wieder rein. Ich meinte so vonwegen das er nicht alle mängel offengelegt habe und er darauf: ja das wusste ich.... ich fragte warum er mir das nicht sagte... daraufhin sagte er das er das nicht müsse. LOL
Da sieht ja mein 95er besser aus, den ich für 550 EUR gekauft habe. Lass den ruhig mal mit dem Anwalt kommen und dann kannst du ja mit deinem Anwalt reagieren. Abwarten und Tee trinken. Ich wette, da kommt nichts.
Eine Quittung ist kein Kaufvertrag!
Der Händler kann Dir so gar nichts. Und für 2500 kaufen die Polen den Schrott Omi
auch nicht. Die sind ja auch nicht blöde!
Wenn der Händler sein Auto instandsetzt ist das doch seine Sache nicht Deine.
Und wenn Du ihm eine HU schenkst Deine.
Aber jeden Morgen steht ja ein Dummer auf.
Der wird die Kiste schon versilbern.
Sei froh, das Du nichts unterschrieben hast.
Wichtig ist das es kein schriftlichen Kaufvertrag gibt. Mündlich zählt nichts.
Wenn doch hat Dich am Wickel.
Zitat:
Original geschrieben von moodus
Hi,
ich bin der gleichen Meinung wie der Händler. Nach 122tkm sollte das Leder nicht so auschauen. Achte mal auf Gebrauchsspuren bei den Pedalgummis, dem Lenkrad u.ä.lg
moodus
Das Lenkrad sagt nicht unbedingt aus ob das Fahrzeug genau die Kilometerleistung hat. Wenn der Vorbesitzer eins vom schrotti eingebaut hat weil das andere vielleicht defekt war ( Elektronik) odervom Bau kam ( Rauhe Hände ). Pedale sind eher aussagekräftig, Schaltknopf , Schaltsack.
Der Händler hat wohl nich mehr alle Latten am Zaun. Kassiert von dir 100 euro fürn Tüv und du sollst noch die Leiste bezahlen???
Den würde ich eine Reinwürgen das es nur so Rauscht ( Betrugsanzeige etc)
ich versteh´s auch nicht... zumal er ja die reperatur auf eigene faust gemacht hat ohne mich zu fragen und nun soll ich das bezahlen was er aus freien stücken gezahlt hat... never🙄
Hi Leute,
das ist eigentlich jetzt ein Thema für die Rechtsabteilung.
Aber ich versuche das mal mit Augen zu betrachte, so als ob ich von dem Ganzen drum her um nichts weiß.
Fangen wir mal an
1. Du hast mit dem Verkäufer ein Gespräch geführt in dem Du deine Kaufabsicht unter breitet hast.
2. der Verkäufer hat dir gesagt, was für Mangel am Fahrzeug gefunden wurden. (ob das wirklich alle Mängel sind die das Fahrzeug hat wurden dicht gesagt)
3. Um das Fahrzeug durch die HU zubekommen musste der Verkäufer einige Teile Reparieren/Erneuern.
4. Du hast darauf hin den Verkäufer 100€ für die HU Abnahme bezahlt, was eine Zusage zum Kauf diese Fahrzeuges entspricht.
Was Du wiederum jetzt sagen kann, Das im Nachhinein Mängel bekannt wurde die man vorher nicht Wuste und Du jetzt von Kauf zurück trittst.
Aber Du musst schon diese Mängel nach weisen können.
Und die Mängel die von Zenobia_V6 aufgeführt wurden sind alle Mängel die man sehen konnte
- Stoßstange hinten beschädigt
- Außenspiegel links beschädigt
- Schwellerverkleidung abgerissen
- einige Roststellen an Heckscheibenwischer, Türen und Heckklappe
- Kühlmittelstand zu niedrig, hat sehr braune Farbe
- starke Verschmutzung der Ölwanne durch Ölaustritt
- Öl hat eine sehr schwarze Farbe, kein Schleim im Öleinfüllstutzen
- MKL leuchtet; Fehler wurde nicht ausgeblinkt
- beim Einlegen von D oder R sind starke Vibrationen zu verspüren
- der Zustand des Fahrzeuges könnte dem Kilometerstand entsprechen
- einige Sicherungen wurden ersetzt
- Fahrzeug steht auf 195/65 R15 Stahlfelgen mit Winterrädern
Und wenn man sich das mal aus einer anderen Sicht weise betrachte hat der Verkäufer schon ein anrecht auf kosten Erstattung.
Denn er hätte die Reparatur vielleicht nicht gemacht, wenn er das Fahrzeug an jemand andres Verkauft hätte.
Zitat:
Original geschrieben von BMW-Biker007
Hi Leute,das ist eigentlich jetzt ein Thema für die Rechtsabteilung.
Aber ich versuche das mal mit Augen zu betrachte, so als ob ich von dem Ganzen drum her um nichts weiß.
Fangen wir mal an
1. Du hast mit dem Verkäufer ein Gespräch geführt in dem Du deine Kaufabsicht unter breitet hast.
2. der Verkäufer hat dir gesagt, was für Mangel am Fahrzeug gefunden wurden. (ob das wirklich alle Mängel sind die das Fahrzeug hat wurden dicht gesagt)
3. Um das Fahrzeug durch die HU zubekommen musste der Verkäufer einige Teile Reparieren/Erneuern.
4. Du hast darauf hin den Verkäufer 100€ für die HU Abnahme bezahlt, was eine Zusage zum Kauf diese Fahrzeuges entspricht.Was Du wiederum jetzt sagen kann, Das im Nachhinein Mängel bekannt wurde die man vorher nicht Wuste und Du jetzt von Kauf zurück trittst.
Aber Du musst schon diese Mängel nach weisen können.
Und die Mängel die von Zenobia_V6 aufgeführt wurden sind alle Mängel die man sehen konnte...
Und wenn man sich das mal aus einer anderen Sicht weise betrachte hat der Verkäufer schon ein anrecht auf kosten Erstattung.
Denn er hätte die Reparatur vielleicht nicht gemacht, wenn er das Fahrzeug an jemand andres Verkauft hätte.
Moin,
also der TE ist in keinster Weise zum Kauf verpflichtet, da hier kein schriftlicher, rechtsgültiger Kaufvertrag vorliegt.
Ein mündlicher Kaufvertrag ist in diesem Fall nicht rechtskräftig und ist lediglich eine Äußerung zur Kauf-Absicht der Sache.
In diesem Fall wurde bereits eine art Anzahlung geleistet, mit dem die HU bezahlt wurde. Auch diese "Anzahlung" macht den mündlichen Kaufvertrag keinesfalls Rechtskräftig, auch wenn der Verkäufer dies vielleicht durchsetzen will.
Denn wenn er darauf plediert, kann der TE im Gegenzug fordern, dass die Anzahlung zurück erstattet wird, denn dies ist der übliche Weg bei Rücktritt vom mündlichen Kaufvertrag.
Soo, das war die rechtliche Seite (das Ganze Paragraphen und Absatz-gelaber hab ich jetzt weggelassen 😉 )
Meiner Meinung nach sollte der TE die 100€ einfach als Lehrgeld verbuchen und in Zukunft nicht mehr für Dinge bezahlen, die ihm nicht gehören 😛
Gruß
Um hier noch kurz was zu dem Omega zu sagen:
Das Fahrzeug ist auf alle Fälle kein Blender. Zum Zeitpunkt meiner Besichtigung, im Februar, hat sich der Omega in einem ehrlichen Zustand dargestellt. Nichts wurde geschönigt oder verdeckt.
Wie ihr seht, wurde nicht mal das austretende Öl am Motor beseitigt oder der Kühlmittelstand korrigiert.
Auf meinen Fotos ist auch der Zustand von Kofferraum, Leder, Lederlenkrad und Pedalerie zu sehen. Auch hier gibt es keine Anzeichen, dass der Kilometerstand nicht stimmen sollte.
Laut dem TE wurde vom Händler einige Mängel beseitig und es gibt frischen TÜV.
Dieser Omega ist also auf alle Fälle kaufbar.
Ob einem allerdings der Zustand zusagt und wie viel man bereit ist an diesem Auto an Geld und Zeit in die Wartung und Aufbereitung zu stecken, das sollte jeder für sich selbst entscheiden.
Fakt ist, dies ist kein Auto um sorglos vom Hof zu fahren.
Es ist ein Auto von 12 Jahren mit über 120.000 km zu einem Preis zwischen 2000 und 2500 EUR.
Dessen sollte man sich im Klaren sein.
Der letzte nachweisbare Service war im Jahr 2004 bei 55.000 km.
Ob überhaupt schon einmal ein Zahnriemenwechsel vorgenommen wurde kann man nicht sagen.
Hier ist also Vorsicht geboten und vor einer Fahrt vor Tausch des Zahnriemens abzuraten.