Kauf Dodge Challenger
Hallo zusammen,
ich plane mir einen Dodge Challenger zu kaufen. Hat jemand Erfahrungen damit?
Folgende Fahrzeugdaten:
Kilometer: 28tkm
EZ: 2016
KW: 280
Hubraum: 5654
Kraftstoff: Benzin, LPG
Getriebe: Automatik
Ausführung: 5.7 R/T Black Edition Performance
Preis: 34.000
Mich stört ein wenig das Baujahr. Findet ihr den Preis in Ordnung oder doch zu teuer?
Danke und vG
27 Antworten
Fakt ist neu importierte Challenger sind seit 2022, 2023 mit auffälligen Seitenblinkern ausgestattet.
Fakt ist, dass Exemplare für ECE-Länder das schon lange haben müssen. Ob auffällig oder nicht. Fahrzeuge, die für Nordamerika bestimmt sind, haben das nicht und/oder benutzen die Seitenmarkierungsleuchten dafür.
Und auch hier wieder: Carfax!
Wenn es ein US-Modell ist müsste da ein Hinweis auf einen Salvage Title sein. Falls es ein Importmodell war, beispielsweise ACE, dürfte im Carfax so gut wie nix drinstehen.
Zitat:
@Nebelluchte schrieb am 14. Oktober 2024 um 19:07:20 Uhr:
Fakt ist neu importierte Challenger sind seit 2022, 2023 mit auffälligen Seitenblinkern ausgestattet.
Ich denke, da bist Du falsch:
der Dodge-Händler in meiner Nähe hat 2 Fahrzeuge auf dem Hof / Austellungsmodell -> keine "typischen" Seitenblinker
ein anderer Händler hat ein von 08/2022 da stehen -> keine seitenblinker
Ich habe es bei einem Importeur auch schon gesehen bei Neufahrzeugen; so kleine runde schwarze am Kotflügel hinter dem Badge.
Die Seitenblinker sind schon viel länger Pflicht als 2022 -- ich glaube es war 1994/1995 oder um den Dreh.
Leider ist es so, dass diese auffälligen Seitenblinker UND/Oder das fehlen des Badges auf ein Unfallfahrzeug hinweisen --- oft sind es so längliche BMW-seitenblinker...
Mir wurde auch ein fahrzeug angeboten - anscheinend tiptop, auch ohne Seitenblinker. -> Carfax = Flutopfer
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Alle Neuwagen mit rundem Blinker um das Logo. Ein Muster ist nicht erkennbar, die Umsetzung variiert. Sind mit Sicherheit Unfallfahrzeuge, hat die Crew aufm Schiff die Stock Car Challenge nachgestellt.
Ältere Challenger vom offiziellen Importeur kommen ohne aus.
Sinn des Forums wäre herauszufinden woran es liegt als nachvollziehbare Tatsachen in Frage zu stellen.
AEC fällt vielleicht aus einer Kleinserienregelung und muss größere Anpassungen vornehmen. Schweizer Regularien sind auch etwas strenger, so müssen die Blinker nicht für den dt. Markt zwingend vorgeschrieben sein. Dein Händler kann seine Exemplare auch auf eigene Faust importiert haben. Ohne Namen weiß man nicht ob es einer der Offiziellen ist.
Vereinzelt wurden Ram 1500 TRX auch mit Unterfahrschutz ausgerüstet. Könnte einer LKW-Zulassung geschuldet sein.
Ich habe meinen Challenger als Tageszulassung mit 16 km auf der Uhr gekauft - mit kleinen Seitenblinkern. Ich habe absolut keinen Grund zu der Annahme, dass mit dem Fahrzeug irgendwas nicht stimmt.
Das Auto kommt von Gemein aus Krefeld, wurde im September 2022 vom TÜV Nord abgenommen und im Oktober auf den Händler als Tageszulassung zugelassen.
Bei der Besichtigung waren mehrere Challenger Neufahrzeuge auf dem Hof, die genau so umgerüstet waren, wie meiner. Als weitere "Besonderheit" sind die hinteren Seitenmarkierungsleuchten geschwärzt.
Bilder hab ich angehängt. Auto müsste mal gewaschen werden, ich weiss.
Die hinteren Seitenblinker werden übrigens im Alter gerne mal undicht und bringen die Bordelektronik zum Spinnen - nur mal so kurz eingeschoben, falls einer damit Probleme hat.
Was sind denn hintere Seitenblinker?
Auf dem Foto sind das eigentlich rote Seitenmarkierungsleuchten, welche nicht blinken, sondern dauerhaft mit Begrenzungsleuchten eingeschaltet sind.
Hier sind die lackiert, incl. Der roten integrierten Rückstrahler, weil es sonst hier eine Ausnahmegenehmigung bedurfte.
Zitat:
@SportTaxi schrieb am 10. November 2024 um 13:31:14 Uhr:
Ich habe meinen Challenger als Tageszulassung mit 16 km auf der Uhr gekauft - mit kleinen Seitenblinkern. Ich habe absolut keinen Grund zu der Annahme, dass mit dem Fahrzeug irgendwas nicht stimmt.
Es geht ja nur darum hinzuweisen, dass die Seitenblinker bei gebrauchten Fahrzeugen eine Indiz sein könnte (!) dass es ein wiederaufgebautes Unfallfahrzeug ist -- dies in Kombination mit den fehlenden Badges/Logos.
Interessant wäre zu wissen, warum denn recht neue Zulassungen diese haben?
Hinten sind bei meinem Challenger rote Seitenmarkierungsleuchten - in D müssen die abgeklemmt sein.
Zitat:
Hinten sind bei meinem Challenger rote Seitenmarkierungsleuchten - in D müssen die abgeklemmt sein.
Auch da scheint es aber einen Spielraum zu geben. Bei meinem Taurus sind die noch angeklemmt und da das auch LEDs sind, die in der Heckleuchte integriert sind, dürfte das ziemlich schwierig werden, die zu deaktivieren. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass da noch nie jemand genau hingesehen hat, im Fahrzeugschein sind die jedenfalls nicht extra erwähnt.
Zitat:
@Chaoz_Mezziah schrieb am 11. November 2024 um 08:04:12 Uhr:
Zitat:
Hinten sind bei meinem Challenger rote Seitenmarkierungsleuchten - in D müssen die abgeklemmt sein.
Auch da scheint es aber einen Spielraum zu geben. Bei meinem Taurus sind die noch angeklemmt und da das auch LEDs sind, die in der Heckleuchte integriert sind, dürfte das ziemlich schwierig werden, die zu deaktivieren. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass da noch nie jemand genau hingesehen hat, im Fahrzeugschein sind die jedenfalls nicht extra erwähnt.
Hier werden verschiedene Dinge durcheinandergewürfelt.
Sind die roten Seitenmarkierungsleuchten hinten Teil der Schlussleuchte, also in einer Einheit verbaut, ist es einfach so zulässig. Das ist auch bei ganz vielen europäischen Modellen mit EG-Betriebserlaubnis so.
Ist die Seitenmarkierungsleuchte (und Rückstrahler) ein eigenständige Leuchte, dann ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich, welche auch in aller Regel erteilt wird. (siehe VkBl.Nr.24 StV22/7341.1/40-00)
Es gibt Kunden/Händler, die wollen keine extra Ausnahmegenehmigung beantragen (Kosten, Zeit usw.), dann werden die Seitenmarkierungsleuchten durch abklemmen/lackieren/Entnahme der Leuchtmittel unbrauchbar gemacht, dann gilt die Leuchte als nicht verbaut.