Kann man schon Winterreifen aufziehen?
Manche fangen damit schon am 1.10. an, auch wenn da noch 20° sind.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@NDLimit schrieb am 17. Dezember 2018 um 12:06:06 Uhr:
nicht alles, was erlaubt ist, macht auch Sinn 😉
Wohl wahr. Aber macht es Sinn, sich Winterräder zu kaufen und sie dann nicht zu benutzen bzw. so lange zu "schonen" bis sie als Winterbereifung nicht mehr taugen? Die Zeiten als Winterreifen höllisch laut waren, ein gewöhnungsbedürftiges Fahrverhalten hatten und einem ein Tempolimit aufzwangen sind doch vorbei. Mir wäre es schlicht zu nervig, ständig zu überlegen, ob ich denn nun heute, morgen., übermorgen oder erst nächste Woche oder oder oder auf die Winterräder wechsle.
Grüße vom Ostelch
403 Antworten
Es könnte sein, dass das Ego dabei eine Rolle gespielt hat und das Fahrzeug mit Winterreifen in der Garage stand. Aber wie immer können wir nur spekulieren.
Zitat:
@UTrulez schrieb am 21. Dezember 2018 um 17:49:38 Uhr:
Er hier hatte keine Winterreifen drauf. Ganz davon abgesehen, ob dies bei den aktuellen Temperaturen ein Faktor war oder nicht: Wie arm kann man als Porschefahrer sein?
Trulez.
Du widersprichst dir schon selbst, und die ganze Meute kommt dir hinterher. Es liegt kein Schnee und nur die Temperatur wird zwischen Sommer und Winterbereifung für die Performance unterscheiden. Warum sollte man hier nicht mit Sommerreifen fahren? Ärmlich sind alleine die Beiträge darauf!
Gruß
Zitat:
@Schubbie schrieb am 21. Dezember 2018 um 18:31:34 Uhr:
Es könnte sein, dass das Ego dabei eine Rolle gespielt hat und das Fahrzeug mit Winterreifen in der Garage stand.
Man braucht aktuell auch keine WR, gerade heim gekommen, bei 10°C.
Gruß Metalhead
Na wenn es zu dem Zeitpunkt morgens an der Stelle auch so war, was wir nicht wissen, dann mag es stimmen. Ich für meinen Teil würde bei den nächtlichen Temperaturen nicht darauf spekulieren, dass ich morgens überall mit Sommerreifen sicher fahren kann. Wie sagte meine Tochter gestern Abend: "guck mal Papa, es schneit". Es waren zwar nur ein paar Fussel, aber die Straße war kalt und nass, da habe ich lieber einen etwas weicheren Gummi.
Ähnliche Themen
Zitat:
@Uwe Mettmann schrieb am 17. Dezember 2018 um 22:56:32 Uhr:
Auch wenn man den Blödsinn immer wieder wiederholt, wird er nicht richtiger. Weiter vorne wurde doch erklärt und mit entsprechenden Links bestätigt wie der längere Bremsweg der Winterreifen zustande kommt. Die Hauptursache ist, dass aufgrund der größeren Abstände zwischen den Profilblöcken die Aufstandsfläche bei Winterreifen kleiner ist. Das spielt aber nur bei Asphaltschneider eine Rolle und aber einer gewissen Reifenbreite ist das zu vernachlässigen. Da aber nicht jeder solche Asphaltscheider fährt, wie du es wahrscheinlich machst, ist die Verlängerung des Bremswegs gegenüber Sommerreifen dann natürlich wesentlich geringer ausgeprägt.
Die meisten Menschen fahren Reifen in Serienbreite. Das wurde getestet und nichts anderes, dabei sind die Bremswege erheblich länger und dabei bleibt es gültig. Falls Du Breitreifen fährst kannst Du den Post gerne ignorieren, wenn Du damit die Nachteile kompensierst. Blödsinn ist der Test deswegen nicht. Objektiv gemessene Bremswege sind Fakten, die man nicht wegdiskutieren kann.
Hi!
Nun ja, beim freitäglichen Unfall des Porsche war der Bremsweg mit der echt abgefahrenen Sommerreifen (s. Bild) in der Tat relativ kurz. Das Baufahrzeug stoppte ihn recht fix...
Des Weiteren ist die Diskussion um x-mal längere Bremswege mit Winterreifen nach wie vor Blödsinn.
Meine beiden Autos belegen das Gegenteil. Beide bremsen mit beiden Bereifungen einwandfrei.
Und die WR funktionieren auf Schnee deutlich besser. Zwischen Oktober und April kann es schneien, also zieht man WR auf. Fertig. Alle anderen Diskussionen dazu kann man sich sparen.
HC
Zitat:
@400.000km schrieb am 21. Dezember 2018 um 23:33:37 Uhr:
Die meisten Menschen fahren Reifen in Serienbreite. Das wurde getestet und nichts anderes, dabei sind die Bremswege erheblich länger und dabei bleibt es gültig. Falls Du Breitreifen fährst kannst Du den Post gerne ignorieren, wenn Du damit die Nachteile kompensierst. Blödsinn ist der Test deswegen nicht. Objektiv gemessene Bremswege sind Fakten, die man nicht wegdiskutieren kann.
Nur sind heutzutage auch Serienreifen in vielen Fällen keine Asphaltschneider mehr und somit so breit, dass sich aufgrund einer geringeren Profilaufstellfläche der Bremsweg so stark verlängert, wie du es hier gerne darstellen möchtest. Daher, die meisten Autofahrer haben das von dir behauptete Problem mit der deutlichen Bremswegverlängerung durch Winterreifen nicht.
Daher, wenn du sowas behauptest, dann solltest du auch die Rahmenbedingungen nennen, unter denen das auftritt und es nicht als allgemeingültig darstellen, denn allgemeingültig dargestellt, ist deine Behauptung, dass sich durch Winterreifen der Bremsweg auf trockner Straße von 100 auf 0 auf 56 m verlängert, einfach nur falsch. Daran ändert auch die vielfache Wiederholung nichts.
Zitat:
@hellcat500 schrieb am 22. Dezember 2018 um 04:09:42 Uhr:
Des Weiteren ist die Diskussion um x-mal längere Bremswege mit Winterreifen nach wie vor Blödsinn.
Meine beiden Autos belegen das Gegenteil. Beide bremsen mit beiden Bereifungen einwandfrei.
So sehe ich das auch und das entspricht auch meinen Erfahrungen. Klar verlängert sich der Bremsweg etwas, aber nicht so gigantisch (um 50%) wie von 400.000 behauptet.
Gruß
Uwe
Hi!
Natürlich nicht.
Der Grosse hat bei SR und WR dasselbe Format.
Der ganz Kleine auch.
Der Mittlere besitzt WR mit geringfügig kleinerer Breite.
Bei normal-zügiger Fahrweise und ordentlichem Material merkt man im Alltag null Unterschied.
Das ist eine rein akademische Situation.
Gestern musste ich mit dem Fiat eine üble Vollbremsung hinlegen. Das Auto stand mit WR auf nasser Straße aus 60 Km/h quasi sofort. Da wäre mit SR kein Meter an kürzerem Bremsweg drin gewesen.
Normalerweise würde ich diese ganzen Spinnereien gar nicht diskutieren, aber mich nerven hier im äußersten Süden der Republik die SR Kutsche immer immens. Sobald es schneit, verlängert sich die Fahrzeit für Alltagsstrekcen mal um 50%. Weil ein Sparfuchs mit SR dann den ganzen Laden aufhält.
Und natürlich auch, der Vollständigkeit halber sei dies auch erwähnt, viele Fahrer einfach zu blöd sind, bei winterlichen Straßenverhältnissen Auto zu fahren.
Diese beiden Probleme potenzieren sich dann, ohne Not, zu einer Stauattacke in einem Radius von 100 Km um München.
Leute, zieht Euch bitte im Oktober vernünftige WR auf, wenn er nicht gerade in Freiburg oder auf Sylt wohnt.
Oder bleibt bei Schnee einfach weg von der Straße.
HC
Hellcat, das Beispiel mit Freiburg am Rande des Schwarzwaldes hast du sehr tapfer gewählt. Sei's drum, auch deinen Sparfuchs muss man für die Sparfüchse nochmals erklären. Vielleicht hilft es. Gespart werden kann nur weil man keine zusätzlichen Felgen benötigt. An den Reifen spart man nullkommanichts. Völlig irrelevant welche Reifen ich abfahre. 80.000 km für zwei Sätze Sommerreifen entspricht einem Satz Winter und einem Satz Sommerreifen ums gleiche Geld und die gleiche Distanz.
Für meinen Audi steht auf jeden Fall ein Felgenbaum mit Sommerreifen und ein Felgenbaum mit Winterreifen in der Ecke! Was daran so komisch ist? Ein weiterer Satz Winterreifen ist am Auto montiert.
Gruß
Wer im Winter wegen des tatsächlich oder vermeintlich kürzeren Bremswegs bei Vollbremsungen mit Sommerreifen fährt, sollte seinen Fahrstil überprüfen und genau darauf achten, mit den Sommerreifen nur dann zu fahren, wenn Witterung und Fahrbahnbeschaffenheit auch entsprechend "sommerlich" sind. Dann passt das schon. Sonst ist es aber vorbei mit dem "Bremsvorteil". Und mit dem Auto und seinen Insassen vielleicht auch.
Grüße vom Ostelch
Zitat:
@Uwe Mettmann schrieb am 22. Dezember 2018 um 05:16:29 Uhr:
. Klar verlängert sich der Bremsweg etwas, aber nicht so gigantisch (um 50%) wie von 400.000 behauptet.
Die deutliche Verlängerung des Bremsweges bei 20°C aufwärts kannst Du in etlichen Tests nachlesen. Das ist keine Behauptung sondern objektiv gemessene Bremsweglänge. Gemessen wurden immer serienbreite Sommerreifen gegen gleichbreite Winterreifen. Den leicht verlängerten Bremsweg hast Du bei kalten Temperaturen. Du findest keinen Reifentest, der andere Messwerte zeigt.
Ja, bei 20°C, das wissen wir. Aber bei welcher Reifenbreite, da steht nix. Also bitte verlinke den ganzen Test und zeige uns die Angabe der Reifenbreite und wenn es darüber gar etliche Test gibt, dann kannst du ja einige hier verlinken.
Weiter vorne wurde ja behauptet, dass bei Winterreifen der Bremsweg auf trockner Straße deutlich länger ist als bei Sommerreifen und dort gab es in dem Link auch die Erklärung dazu, dass sich der Bremsweg durch die geringere Profilaufstandsfläche des Profils sich deutlich erhöht. Nun ist es aber so, dass inzwischen auch die Serienbereifung deutlich breiter geworden ist, so dass dadurch das Problem nicht mehr zum Tragen kommt, und auch die Aufstandsfläche meistens bei Winter-Serienbereifung ausreichend ist.
Auch im Winter haben wir Temperaturen bis knapp 20°C. Wenn sich nun der Bremsweg tatsächlich exorbitant um 50% verlängern würde, wäre das sehr bedenklich. Gerade bei den ganzen Reifentest, ob nun ADAC, Stiftung Warentest oder Auto-Motor-Sport würde man dann wohl kaum so gute Noten für das Fahrverhalten bei trockner Straße für Winterreifen finden.
Klar, so ein Test, wie du ihn verlinkt hast, wird natürlich immer wieder gern von den Autofahrern herangezogen, die im Winter mit Sommerreifen fahren (in vielen Gegenden inzwischen ja auch möglich). Das ist halt genauso, wie Raucher immer wieder eine Untersuchung ausgraben, die angeblich zeigt, das Rauchen nicht gesundheitsgefährdend ist.
Außerdem, auch bei wirklich schmalen Reifen ist das kein Problem, denn um die geringere Profilaufstandsfläche gegenüber den Sommerreifen zu kompensieren, nimmt man Winterreifen halt eine Stufe breiter. Die etwas höheren Kosten sollte einem das Mehr an Sicherheit wert sein.
Gruß
Uwe
Zitat:
@Uwe Mettmann schrieb am 22. Dezember 2018 um 10:17:41 Uhr:
@400.000kmJa, bei 20°C, das wissen wir. Aber bei welcher Reifenbreite, da steht nix. Also bitte verlinke den ganzen Test und zeige uns die Angabe der Reifenbreite und wenn es darüber gar etliche Test gibt, dann kannst du ja einige hier verlinken.
Zeig doch mal einen Test, dass der Unterschied nicht so groß ist, wie behauptet. Meine Behauptung ist doch schon mit Fakten hinterlegt.
Zitat:
@400.000km schrieb am 22. Dezember 2018 um 09:53:22 Uhr:
Die deutliche Verlängerung des Bremsweges bei 20°C aufwärts kannst Du in etlichen Tests nachlesen.
Wieviel ist das in Zahlen?