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Kann ich mir ein Auto leisten?

Themenstarteram 27. Januar 2008 um 22:17

Hi!

Ich bin neu hier und hab auch schon gleich eine Frage :) .

Momentan mache ich meinen Führerschein, den ich - wenn nichts schwerwiegendes dazwischen kommt ;) - auch zu meinem 18. fertig hab.

Nun kommt bei mir natürlich die Frage auf... kann ich mir ein Auto leisten?

Ich verdiene momentan 478€ netto, was im Sommer etwas mehr wird (komme dann ins 2. Ausbildungsjahr..).

Monatliche Ausgaben 240€ Stallmiete für mein Pferd.

Sonstige Ausgaben, für weggehen etc liegen meist bei 40€.

Bleiben also 198€ über... - wie gesagt im ersten Ausbildungsjahr.

Wie sieht es aus, kann ich mir - Versicherungs + Steuertechnisch - ein Auto leisten? Das das Auto auch durst hat, ist mir natürlich klar ;)

Würdet ihr mir davon abraten?

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47 Antworten

Pauschal würde ich definitiv von einem Autokauf abraten!

 

Begründung: Auch wenn du ein paar tausender auf der hohen Kante hättest und du den Kaufpreis bar zahlen könntest. Die Folgekosten (Wartung, Reparaturen etc...) sind bei solchen Gebrauchten nicht kalkulierbar! Erst recht nicht bei knapp 200 Euro im Monat, wovon ja mind. über die Hälft allein für Versicherung, Steuer und Sprit drauf gehen.

 

Mach deine Ausbildung fertig und danach kannst du weiterschauen. In der jetzigen Situation ist es keinesfalls ratsam!

 

P.S. ganz schön teuer so ein Pferd ;) Da park ich lieber 140 davon für den gleichen Preis in meiner Garage *G - sorry der musste sein

 

gruß

enJOyIT

Zitat:

Original geschrieben von enJOyIT

Pauschal würde ich definitiv von einem Autokauf abraten!

sehe ich auch eher so.

ohne deine sonstigen ausgaben zu kennen..denke auch an kleidung, schuhe...usw

die zu erwartenden spritkosten wären nur zu raten da du sicher selber nicht weisst wieviel du fahren wirst.

aus meiner eigenen erfahrung kann ich aber sagen dass es grade anfangs eher viel war;)

Harry

...von einem Auto würde ich auch abraten...

Wenn das Pferd vernünftig beschlagen ist, nimm das.

Hat zwar nur ein PS, kommt aber besser wie so manche Bastelbude...

Ironie off!

PS: Warte bis du aus der Ausbildung bist, entweder bist du mit einem Auto immer klamm, oder verschuldest dich sogar...

Gruß vom Armani-Biker, der meint, es geht auch ohne Auto...

ich denke mal 198Euro sind, angenommen das Auto wird bar bezahlt, schon viel zu wenig.

Das reicht nicht zum fahren...

Versicherung als Fahranfänger ist teuer....

EINMAL tanken sind schon 70-80Euro...und daher 50% von deinem Geld

Abgesehen von den üblichen Kleinigkeiten....

Hört sich lächerlich an, aber bei 198Euro verfügbarem Einkommen sind ggf.. schon Wischeblätter für die Scheibenwischer nicht finanzierbar. Von unerwarteten Reparaturen mal ganz abgesehen...

Guck das du dir hier und da mal ein Auto ausleihen kannst (Mutter, Freunde...) um die Fahrpraxis nicht zu verlieren und kaufe dir ein Auto nach der Ausbildung.

Zitat:

Original geschrieben von Moorhasi

...Ich verdiene momentan 478€ netto, was im Sommer etwas mehr wird....

.....kann ich mir ein Auto leisten?

NEIN!!!

Zitat:

Original geschrieben von Moorhasi

Würdet ihr mir davon abraten?

JA!!!

Schönen Gruß

Michael

Ganz im Ernst - die Frage sollte man sich bei 198 € im Monat selber beantworten. Natürlich nicht! Sieh's mal so: Ich "verdiene" (das kann man nicht verdienen nennen...) bedingt durch Praktikum 250 € im Monat, wovon ich rein theoretisch Miete, Essen, Benzin, Steuern, Versicherung etc. zahlen müsste... Wir sind zwar zu zweit aber ist klar, dass da im Monat momentan NIENTE überbleibt. Und ich kriege von meinen Eltern noch was dazu...

Du hast also jetzt diese 198 € die Dir überbleiben. Wenn Du bar zahlen willst, musst Du erstmal was sparen weil kannst ja schlecht für 198 € ein Auto kaufen - höchstens einen Blinker ;). Sprich dann bliebe Dir noch die Möglichkeit der Finanzierung oder Leasing. Problem: beides wird Dir wahrscheinlich nur bei einem dubiosen Kreditinstitut ermöglicht werden, wovon abzuraten wäre, wenn dann über die Hausbank und die werden Dir genau das sagen, was Dir hier die meisten sagen werden: mit 18 sieht's nicht gut aus für sowas.

Spar' Dir lieber etwas an, denn wenn Du das Auto dann hast, dann kannst Du von den 198 € (wenn's dann nicht sowieso schon mehr sind) überhaupt die Nebenkosten zahlen. Bei steigenden Benzinpreisen (nicht zu verachten), hohen Versicherungskosten für Fahranfänger (lieber über die Eltern versichern) und den anfallenden Reparaturen ist das in meinen Augen momentan der beste Weg für Dich.

Also von einem Auto würde ich definitiv abraten!

Der Unterhalt ist definitiv zu teuer. Wenn Du dennoch mobil bleiben willst, kannst Du, sofern Du etwas beiseite gelegt hast, Dir einen Roller z.b eine Schwalbe zulegen.

Die brauchen vom Sprit her nicht sehr viel, sind als 50er noch mit dem B Führerschein zu fahren und im Unterhalt sehr viel günstiger.

kann mich leider nur anschließen . . .

ohne Papa, Mama oder Aushilfsjob läuft da nicht mit Auto - rein für den Unterhalt gesprochen.

10 € Steuern im Monat, 50 € für Versicherung - bleiben noch 140 €

2 x tanken = ca. 1000 km = schon verdammt wenig Fahrleistung für nen Anfänger = 100 €

und schon gibt es noch 40 € / Monat, die dafür reichen, sich seinen Wagen 30 Minuten lang von einem ATU Mitarbeiter ansehen zu lassen - der aber noch nichts repariert hat, weil Geld ist ja alle . . .

Tut mir leid, aber das klappt nicht ohne mehr Geld . . .

Und wenn wir ehrlich sind - 40 € im Monat für rausgehen usw. - das ist sicherlich schon ganz schön niedrig von dir gerechnet

@ Moorhasi - ist das echt noch so, dass man die 50er mit nem PKW Führerschein fahren darf? Die dürfen doch heutzutage noch nichtmals mehr nen Anhänger fahren der mehr als eine Bierkiste fasst . . .

Moin,

Also ... wenn du SÄMTLICHE am Auto anfallenden Kosten selbst tragen musst ... und keinerlei Hilfen hast ... bzw. erhälst ... muss die SERIÖSE Antwort im Grunde NEIN lauten, einfach weil dich das Auto auffressen wird, wenn es eine größere Reparatur gibt, weil du für diese keine Reserven hättest.

Eines der günstigsten Autos im Unterhalt die mir so einfallen ... wäre z.B. der Fiat Cinquecento mit 40 PS. Da bekommt man für 1500 Euro ... ein Modell mit 1-2 Jahren TÜV und minimal Euro2, teilweise sogar mit der D3 Norm (was erheblich Steuern zu Euro1/E2 sparrt).

Schauen wir uns die Kosten mal an ...

Steuern für das kleine Teil betragen bei D3 60 Euro pro Jahr. Die Haftpflichtversicherung auf SF1/2 (meist 140%) beträgt bei meiner Versicherung 960 Euro (hab quasi mich als 18 Jährigen Fahranfänger eingesetzt). Der Verbrauch des Fahrzeuges ist je nach Fahrweise und Fahrprofil bei 5.5-6.5 Litern je 100 km anzusetzen (Mein Vater fährt so einen Wagen im Stadtverkehr mit 5.9L über die letzten 13000 km), dies würde 660 bis 780 Litern Benzin entsprechen. Für das kommende Jahr würde ich einen Schnittpreis von etwa 1.45 Euro ansetzen (derzeit isses billiger, in einem Jahr vermutlich eher in Richtung 1.50 gedriftet) das würe 957 Euro bzw. 1131 Euro entsprechen, wenn Ich annehme das du 12.000 km pro Jahr fährst (Ist so in etwa der zu erwartende Schnitt). Zusätzlich musst du einkalkulieren, dass so ein Auto auch mal ein paar Kleinigkeiten braucht. Zum einen Reifen. Ein brauchbarer Reifen für so ein Möppelchen kostet 35 Euro ... macht bei 5 Reifen 175 Euro, sollte etwa 4 Jahre halten, dass heißt du musst jedes Jahr rund 45 Euro für Reifen rechnen. Bremsen für den kleinen kosten rundum mit Scheiben 80 Euro halten etwa 3 Jahre macht ca. 30 Euro die du pro Jahr einplanen musst. Einen Ölwechsel mit Ölfilter braucht der kleine jedes Jahr, 25 Euro fürs Öl und 15 Euro für den Ölfilter. Gehen wir weiter bei der Inspektion brauchen wir 4 Zündkerzen a 5 Euro das Stück, macht 20 Euro pro Jahr, nen Luftfilter für 15 Euro ist auch nicht verkehrt, und der Benzinfilter ist jährlich zu wechseln, kostet 7.50 Euro. Dann fällt noch Kleinkrams wie Scheibenwischkonzentrat, Scheibenwischer und mal Saugen und Waschen an, rechnen wir mal 100 Euro pro Jahr. Machen wir mal nen Kassensturz : Wir landen pro Jahr bei 2400 Euro, was jeden Monat gute 200 Euro macht. So ... das Fahren wäre also möglich, wenn auch mit Ach und Krach ... und auch der Grunderhalt der Technik wäre möglich. Fehlt für die SERIÖSE Kalkulation aber noch eines ... Es kann auch mal was am Auto kaputt gehen ... und DAS wäre bei dir nicht mehr drin. Zwar sind die Ersatzteile für solche Autos durchaus noch günstig bzw. erschwinglich ... aber auch diese Kosten Geld. Seriöserweise sollte man etwa 25 Euro bei einem Kleinwagen rechnen ... besser wären 50 Euro, falls mal was wirklich wichtiges und teures kaputt geht.

Also ... gehen mit Zahnschmerzen ... JA ... und das ist nicht wirklich toll und keine gute Lösung. Sofern du von deinen Eltern etwas Unterstützung erhälst ... dann geht es ... aber ganz alleine wird das ein gewaltiges RISIKO und schon ein Corsa z.B. kostet dich im Monat an den allgemeinen Kosten gute 50 Euro mehr ... fällt aus deinem Kostenrahmen also bereits völlig raus ! Da ist die Lösung mit einem Roller zur Grundmobilitätssicherung sicherlich die BESSERE Lösung, und mit den Fahrzeugen deiner Eltern Fahrpraxis sammeln. Also Ich würde schon sagen ... das du 250 Euro fürs Auto über haben solltest ... besser wären gute 300 Euro, damit du nicht laufend vor jedem Schaden Angst haben musst.

MFG Kester

Also mal allen pessimisten zutrotz sage ich mal das es geht. Meine Freundin unterhält ihren FoFi für etwa 90,-€ pro Monat.

Allerdings muss man sagen das der Kaufpreis nicht drine ist.

35,- Steuern und Versicherung pro Monat

+50,- Benzin

+10,- für eventl. Ersatzteile

=95 €/Monat

Ersatzteile vom Schrotti und viel selber basteln ist dann aber angesagt.

Sie fährt dsa Auto nur nich bis es aussereinander fällt, d.h. ab jetzt wird nichts mehr gemacht, bzw repariert, sobald was sicherheitsrelevantes kaputt geht wird es bei ebay versteigert.

Aber es ist möglich.

Gruß Eddi

ein toller Vergleich . . . du weißt ja schon, dass du gerade mal eben die angenommenen Fahrtkosten halbiert hast, oder?

Wenn Rotherbach 100 € zugrunde legt und du sagst die braucht nur 50? Super!

Alsao ganz ehrlich, ich finde 12.000 km auch noch zuwenig kalkuliert. Ich war damals als ich meinen ersten Wagen hatte nur noch unterwegs - und da schlagen dann mal 30.000 km zu Buche . . .und ehrlich gesagt hatte kaum einer meiner Freunde ( männlich ) weniger. So war das halt bei uns auf dem Land . . .

Das hat der Thread ersteller nicht erwehnt, das er auf dem Land wohnt.

Ich kann dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen, das man gerade als 18- Jähriger dann nicht mehr fährt wenn der Tank leer ist, das ist dann halt mal die letzten 3 Tage im Monat so. Aber den nächsten Monat wird dann nicht gleich am Anfang des Monats soviel gefahren.

Ich persönlich gebe 70 € für Tanken im schnitt für Tanken aus, war aber mit 18 anders, und nichts ist so schlimm wie wenn dir jemand das erste Auto miss macht.

 

Mir hat man damals ach gesagt das es nicht gehen wir, es ging trotzdem immer, mal besser mal schlechter, aber es ging.

Und er hat ab Sommer so schon mehr Geld,

vorraussetzung ist das der Threadersteller das Auto über seinen Pa oder seine Ma laufen lässt sonst wirds teuer

hatte keiner geschrieben, das der vom Land kommt - ich kam vom Land . . .

Rotherbach hatte lediglich eine Laufleistung von 12.000 km angenommen um daraus Kosten errechnen zu können. Und ich wollte darauf hinaus, wenn du schreibst das deine Freundin nur 50 € für Sprit bezahlt - du dann gleichzeitig sagst, dass die nur 6.000 km pro Jahr fährt - es also mit der Berechnung durch Rotherbach nicht mehr zu vergleichen ist.

Denke wir können uns alles weitere eh sparen, da der TE scheinbar weg ist und keine Informationen zu seinem möglichen Fahrverhalten gibt. Jetzt stell mal vor, das Pferd steht 10 km weit weg und sie fährt da jeden Tag hin. Schon dann passen die 6.000 km nicht mehr.

Klar ist erstes Auto runter machen voll Mist - aber sich sonst nichts mehr leisten zu können, mit Freunden nicht mehr raus gehen können und sich irgendwie am 20sten eingestehen zu müssen dass man die Kiste stehen lassen muß - das ist noch schlechter. Da soll sie doch lieber mit Freunden fahren, denen immer ein akzeptables Spritgeld geben und alles ist gut.

Ganz ehrlich - ich kann es verstehen ein Auto haben zu wollen und hatte eine ähnliche Situation. Ende vom Lied: während der Ausbildung Urlaub nehmen um auf dem Bau arbeiten zu können zum Geld verdienen. Da stehe ich auf dem Dach und die Hausherrin guckt mich komisch an und sagt zu mir: Na, Sie kenne ich doch eigendlich woanders her?!! Und was soll ich da sagen? Im Büro versuchst krampfhaft als junger Bengel in deinem Anzug groß erwachsen und seriös den Kunden gegenüber zu stehen und da sieht dich die Dame völlig zugesaut in der Dachdeckerkluft im Regen auf Ihrem Dach rumlaufen . . . toll!

Und das ist also nun auch nichts was ich der TE gönnen würde . . .

Moin,

Also Ich komme im Monat ja schon auf 85 Euro an Steuern und Versicherung ... sofern man nicht auf 50% oder weniger fährt ... sind 35 Euro pro Monat an Steuern und Versicherungen doch illusorisch ... Da dürfte die Versicherung bei einem Basisfiesta (1.1L, gelle ;) ) ja gerade mal 340 Euro im Jahr kosten. Das zahlst du bei einem Fahranfänger auf SF1/2 aber nicht. Bei KEINEM Auto. Und nicht jeder hat noch irgendwo nen SF10 Vertrag rumliegen. Und für 120 Euro im Jahr wo bekommst du denn dafür nen Ölwechsel, Bremsenservice und Reifen gemacht ?! Das packste für das Geld ja nichtmal allein ! Und nen 10 Jahre alten gebrauchten Reifen ... den Kauf ich mir sicher nicht am Schrott.

Klar man kann sich die Sache schön rechnen ... aber deshalb ist die Kalkulation auch nicht seriös. Das passt doch nicht zur Situation der TE, sondern vielleicht zur Sitaution eines Menschen der schon 6 oder 7 Jahre Autofährt und entsprechende Prozente bei der Versicherung hat ... und selbst dann ... ist es schon MEHR ALS KNAPP und RISKANT so zu kalkulieren.

MFG Kester

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