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Junger, kurzstreckentauglicher Allzweck-Kleinwagen gesucht

Themenstarteram 29. Mai 2016 um 15:01

Hallo Motor-Talker!

Ich bin 27 Jahre alt, Akademiker in Festanstellung, und suche einen Erstwagen für mich und meine Freundin. Ich habe hier schon einiges mitgelesen, kam aber nur grob weiter. Leider kenne ich mich zwar theoretisch einigermaßen mit Autos aus, habe aber zwei linke Hände und suche deshalb ein pflegeleichtes junges Fahrzeug, an dem ich nicht ständig schrauben brauche. Wie schon im Titel geschrieben, soll es ein Kleinwagen sein, der alles wegstecken kann, für die alltägliche Kurzstrecke wie für die Autobahn.

Es ist mein erstes eigenes Auto, bisher habe ich immer fremde Autos gefahren, hauptsächlich den Skoda Fabia II 1.2 meiner Mutter, der mir gut gefiel, sich aber auf der Autobahn doch etwas quälte. Leider habe ich keine Erfahrung mit Gebrauchtwagen, da meine Eltern immer Neuwagen gekauft haben. Meine Untergrenze sind 6.000 Euro, etwa 10.000-12.000 Euro kann ich absolut schmerzfrei ausgeben. Die 15.000-20.000 Euro für einen Neuwagen hab ich auf dem Konto liegen, aber so eine große Investition ist halt immer auch ein Risiko.

Ich bin deshalb auch unsicher, wie alt das Auto vernünftigerweise sein dürfte. Zuverlässigkeit ist wichtig, da ich wie meine Freundin ein Auto für den Arbeitsweg brauche. Etwas Komfort und ausreichend Leistung darf es auch sein. Es gibt zwar 5-10 Jahre alte Autos, die mir durchaus gefallen, aber werden sie diesen Ansprüchen gut genug gerecht? Ich möchte das Auto möglichst 5-10 Jahre behalten und nicht nur bis zum nächsten oder übernächsten TÜV.

Alltäglicher Einsatzzweck des Autos sind Kurzstrecken unter 10 Kilometern im hügeligen Umland einer etwas größeren Stadt oder auch mal dort hinein, vor allem mein Arbeitsweg, zu dem ich im nächsten Absatz mehr sage. Aber eben auch alle weiteren Strecken, die so in der Freizeit anfallen. Etwa einmal im Monat darf es eine Strecke von 50-100 Kilometern sein, mehrmals im Jahr längere Autobahnfahrten wie der Besuch bei der 400 km entfernten Familie meiner Freundin. Bus und Bahn nutzen wir bereits, wenn es möglich ist, oft scheitert es gerade am Wochenende an der Flexibilität vor Ort - und Mietwagen sind auch nicht billig.

Derzeit fahre ich mit unserem Zweitwagen, einem Opel Corsa C 1.2 von 2006 mit 150.000 km, den täglichen Arbeitsweg von 3 km. Fahrrad fahren ist auf der Landstraße mit Steigungen von bis zu 5% zu gefährlich, der Bus fährt stündlich, ist oft stark verspätet und ich muss trotzdem die halbe Strecke laufen. Ab Sommer nächsten Jahres werden es 7 km, ebenfalls Landstraße mitten durch den Berufsverkehr und ohne direkte Busverbindung, weshalb ein Roller ab dann genauso ausscheidet wie eine alte "Arbeitsgurke", bei der man mit Ausfällen rechnen muss. Beim Yaris Hybrid müsste man mich davon überzeugen, dass der spürbare Aufpreis sich bei 10-15.000 km im Jahr wirklich lohnt.

Meine Freundin fährt 6 km zur Arbeit, sie wird den Corsa übernehmen. Derzeit fährt sie einen geerbten (wirklich!) Opel Meriva 1.6 von 2005 mit Halbautomatik, der ist uns zu unhandlich und zu durstig. Wir hatten vor, ihn demnächst in Zahlung zu geben, jedoch hat sich überraschend ein privater Interessent gefunden. Deshalb eilt die Entscheidung nun etwas.

Ein paar Fakten zum gesuchten Auto selbst:

- Kleinwagen, irgendwo zwischen 3,70 m und 4 m

- genug Platz für 2 Personen (1,70 m) mit Reisegepäck oder Einkauf, gelegentlich 1-2 Mitfahrer

- ausreichend überschaubar und wendig für Fahrten in die Stadt

- Fahrwerk und Sitze langstreckentauglich, Motor ausreichend zum Mitschwimmen bei Tempo 120-140

- mittlere Ausstattung, Klimaanlage ist Pflicht, ESP und Einparkhilfe gewünscht

Die Anfrage ist absolut markenoffen. So gefiel mir ein Hyundai i10 im Autohaus recht gut, war vom Platz aber gerade noch ausreichend, während mir viele neue Kleinwagen dagegen fast zu groß und breit erschienen. Näher befasst habe ich mich mit Skoda Fabia II, VW Polo 6R und Toyota Yaris XP13, bei den ersten beiden finde ich keinen passenden Motor, der TSI ist mir zu heikel, die verbleibenden 1.4er vielleicht doch etwas alt. Ausschlusskriterium ist auf jeden Fall allzu extravagantes Innen- und Außendesign, z.B. möchte ich den neuen Ford Fiesta mit seiner Knöpfeflut nicht haben. Ich bin aus Sicherheitsgründen auch kein Freund von Touchscreens, lasse mich jedoch von einer Lenkradfernbedienung besänftigen.

Ich plane die Nachrüstung eines Digitalradio-Empfängers in diesem Fahrzeug, werde mich diesbezüglich aber mit Mitgliedern eines Radiotechnik-Forums austauschen, in dem ich seit Jahren aktiv bin. Die kennen sich besser damit aus als die meisten hier. Ein Kaufkriterium für ein bestimmtes Auto ist es auf keinen Fall, höchstens dagegen, wenn es nicht mit vertretbarem Aufwand geht.

Schon mal vielen Dank für eure Ratschläge, ich bin gespannt drauf.

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43 Antworten

Hallo,

Nachdem dir der Fiesta nicht gefällt (Die "Knöpfeflut" ist wirklich nicht schlimm, es lässt sich halt alles direkt bedienen ohne in irgendwelche Menüs zu müssen. vieles geht auch über die serienmäßige Sprachsteuerung. Man gewöhnt sich extrem schnell an die Bedienung.) wäre wahrscheinlich bei deinen Anforderungen der Yaris als Hybrid sehr gut geeignet.

DAB-Radio gäbs beim Fiesta ab Werk.

Die Frage ist auch ob sich die "Knöpfeflut" auf alle Radios bezieht. Mir gefällt das Sony-Radio z. B. auch nicht, das normale Ford-Radio finde ich ok. Wobei es im Vergleich zu anderen Herstellerradios ohne Touchscreen nicht wesentlich mehr Knöpfe sind.

Wenn es war kleines sein soll: Schon mal an Aygo, C1, 107/108 bzw die VW Drillinge Up!/Mii/Citigo gedacht?

 

Die passen perfekt in dein Anforderungsprofil.

Der Yaris Hybrid lohnt sich vor allem in Sachen Antriebskomfort mit gutem Automatikgetriebe, nur aus rein finanzieller Sicht lohnt sich der nicht. Wäre aufgrund seiner zahlreichen Vorteile aber trotzdem eine top Wahl.

Was hältst du von einem Suzuki Swift zb: http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=227188885

Was spricht denn gegen den i10, wenn er dir gefällt?

Ein sehr tauglicher Kleinwagen mit ordentlich Platz innen ist der Honda Jazz, von dem es auch eine Hybridvariante gibt, zum Markteintritt 2011 war das der sparsamste Benziner im Segment. Der ADAC-Test bemängelt am ehesten den dröhnigen Motor bei höheren Drehzahlen, ansonsten ein antrittsstarker, einfach zu bedienender Wagen, der gut auf Deine Anforderungen passt.

Beim Yaris mögen die Einkaufspreise höher sein, dafür ist er konzeptbedingt sehr robust ausgelegt, was langfristig die Unterhaltskosten senkt. Ein nicht zu alter Gebrauchter gibt's ab etwa 11T€, das finde ich eigentlich vertretbar. Spritkosten kannst Du absehbar um die 400€ im Jahr sparen.

Optisch ein aufgeräumtes Cockpit haben die aktuellen Peugeots:

http://ww3.autoscout24.de/classified/281626678?asrc=st|as

Und der Motor ohne Turbo sollte ausreichen und sparsam sein.

Die unschlagbare Robustheit von Toyota halte ich für ein Gerücht:

http://www.autobild.de/.../...100.000-kilometer-dauertest-8622507.html

Gerade beim Yaris wurde nun wirklich jeder Cent zweimal umgedreht und das sieht man auch sehr schnell.

Zitat:

@mirabeau schrieb am 29. Mai 2016 um 17:51:49 Uhr:

Optisch ein aufgeräumtes Cockpit haben die aktuellen Peugeots:

http://ww3.autoscout24.de/classified/281626678?asrc=st|as

Und der Motor ohne Turbo sollte ausreichen und sparsam sein.

Die unschlagbare Robustheit von Toyota halte ich für ein Gerücht:

http://ww3.autoscout24.de/classified/281626678?asrc=st|as

Gerade beim Yaris wurde nun wirklich jeder Cent zweimal umgedreht und das sieht man auch sehr schnell.

Fehler beim zweiten Link?

Wir haben uns im März den bereits löblich genannten Peugeot 208 gekauft. Er bietet für zwei Erwachsene plus ein Kind ausreichend Platz, auch wenn zeitgleich ein Wocheneinkauf bewerkstelligt wird. Als 5-türer ist er aufgrund kurzer Türen auch von der Frau gerne im Parkhaus abgestellt. Der Verbrauch pendelt sich bei akzeptablen 6,5L ein, was durch die Kurzstrecken nachvollziehbar ist. Der turbolose Saugmotor mit 120PS ist keine Rennsemmel, will bei Drehzahl gehalten werden, klingt aber nie unangenehm. Der Touchbildschirm ist nach ganz kurzer Lernphase blind bedienbar und kein Sicherheitsrisiko. Ein gutes Auto, wir haben den Kauf zu keiner Zeit bereut. Er erfüllt die Anforderungen zu 100%.

Zum Alter...

Unsere beiden letzten großen Familienwagen wurden jeweils als Tageszulassungen erworben, die verfügbaren Ausstattungen ließen diese Käufe zu, es passte einfach. Die preislichen Vorteile ggü dem Listenpreis waren enorm. Der erste kostete 25750 anstelle 39xxx, der zweite 31xxx anstelle 46xxx. Der 208er war ein dreijähriger GW aus erster Hand, gefahren von Privat, gekauft vom freien Händler aus der Region mit einer üblichen Garantie mit 38xxxkm für unter 11k. Wenn man fürs Ego nicht den Anspruch des selbst konfigurierte Neuwagen braucht, dann sollte man den Wertverlust anderen überlassen.

Themenstarteram 29. Mai 2016 um 21:06

Zur Frage Neuwagen ja/nein: Wenn wir den Opel Meriva tatsächlich an den privaten Interessenten loswerden, stellt sich diese Frage sowieso nicht. Denn dann kann ich die 3-4 Monate Lieferzeit für einen Neuwagen sowieso kaum warten. Und dann hat man ja schon Spaß, wenn man bisschen mehr als die Basismotorisierung haben möchte. Basis-Polos findet man an jeder Ecke, aber sowas kauft man sich nicht, wenn man Autobahnfahrten fest einplant - das kenne ich schon, brauche ich nicht nochmal. Kasseler Berge mit 60, weil sie neben einem 100-120 fahren und man dieses Tempo bei den Steigungen kaum halten kann, sind nicht lustig.

Zur generellen Eignung von Kleinstwagen: Für mein Alltags-Fahrprofil grundsätzlich ja, und ich weiß auch, dass es an sich vernünftiger wäre. Allerdings bedeutet das eine Umplanung, die gut überlegt sein muss - das hat damit zu tun, dass der Opel Corsa ursprünglich übergangsweise als alleiniges Auto gedacht war, sich in der Zwischenzeit allerdings einiges geändert hat.

Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich mich von meiner Freundin zu einem preiswerteren Erstwagen habe überreden lassen, weil ich dann jetzt dieses Problem nicht hätte. Wir haben ihn nämlich erst seit Anfang dieses Jahres, ursprünglich hatten wir als Budget ca. 6000 Euro angesetzt, aber meine Freundin, die ihn auch jeden Tag hätte fahren sollen, wollte unbedingt noch einen Corsa C, und die teureren standen auch nicht wirklich besser da und waren viel weiter weg. Das Auto ist durchrepariert und im guten Allgemeinzustand mit kleinen optischen Mängeln, für 3500 Euro. Bis darauf, dass er nur 3 Türen hat und ESP damals eben zu selten war, perfekt. Fährt sich wunderbar auf der Autobahn, wird ab 120 recht laut, aber hat dann immer noch Reserven zum Überholen. Bis auf das etwas schwergängige Kupplungspedal merkt man ihm das Alter nicht an, die Steuerkette ist auch frisch. Nur hat er eben schon 150.000 km auf der Uhr. Was sagt ihr, ist das schon viel für den modernen Twinport-Motor und das drumherum? Ich vermute anhand der Einträge im Scheckheft, dass er die meiste Zeit ein Pendelfahrzeug auf Mittelstrecke gewesen ist, ansonsten wäre der Zustand bei diesem Kilometerstand mit Sicherheit anders.

Wir hatten den Kaufvertrag kaum unterschrieben, erfuhr ich, dass meine Firma den Bauplatz, der mich beruflich zum Fußgänger (1,3 km!) gemacht hätte, aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben musste. Wir mussten also damit rechnen, möglicherweise langfristig auf 2 Autos angewiesen zu sein, was mich eben zum Grübeln brachte, ob wir den Corsa weiterhin als Erstwagen vorsehen können. Nur deshalb suche ich einen Erstwagen, obwohl wir eigentlich ein Auto mit vielen erwünschten Qualitäten bereits auf dem Hof stehen haben, nur weil ich mir Sorgen um die Zuverlässigkeit mache.

Zum Ford Fiesta: Mit der "Knöpfeflut" meinte ich das furchtbare Sony-Radio, aber auch die mittlere Version mit der Telefontastatur, das ganz einfache geht. Da ich nur die ersten beiden mit DAB bekommen würde, hätte ich auch von der werksseitigen Ausrüstung nichts, da ich am Ende doch das halbe Armaturenbrett austauschen und etwas in vernünftiger Größe (ich dachte an die ganz neuen 2-DIN-Kenwoods) einbauen würde. Auch das Außendesign ist jetzt nicht so ganz meins, von daher sowieso zweite Wahl. Ob es um den robusten 1,25-Liter-Sauger schade ist, ist vermutlich Geschmackssache.

Zum Toyota Yaris: Der Hybrid ist eindeutig Luxus, ich warf ihn nur ein, weil er die "Standard-Kurzstreckenempfehlung" ist und mich durchaus auch ansprechen würde. Vielleicht als nächstes oder übernächstes Auto, aber man weiß ja nie, was kommt. Über dem 1.3er brüte ich schon eine Weile, weil er einer der letzten Sauger in einem Auto wäre, das mir auf Anhieb zusagt.

Zum Suzuki Swift: Ich kenne nur den kleineren Vorgänger in natura, der hat als Erstwagen definitiv zu wenig Platz. So viel geräumiger scheint mir der neuere aber nach Testberichten und Fotos nicht zu sein, laut ADAC-Test ist die Übersicht auch richtig schlecht. Schwierig.

Zum Hyundai i10: Von Motor abgesehen mein Favorit, wenn man das Raumangebot nicht zu hoch ansetzt, bestellt man ihn jedoch nicht aus dem Katalog, ist der 1.2er erschreckend selten. Der 1.0er entspricht sicher nicht dem, was ich auf Langstrecken erwarte, dafür nehme ich besser den Corsa.

Zu VW Up und Geschwistern: Zum einen ist das Platzangebot am unteren Rand, zum anderen geht dem Motor auf der Autobahn sicher schnell die Puste aus. Siehe oben. Als Zweitwagen vielleicht.

Zum Honda Jazz: In der neusten Generation das Gegenteil der beiden oberen, fast schon zu groß. Der Vorgänger ist eine Spur kompakter, und an sich spräche der mich durchaus an. Hm.

Zum Peugeot 208: Ich gestehe, dass ich aus einer Familie komme, in der 25 Jahre lang Peugeots gefahren wurden. Peugeot 206 und 207 haben mich stets angesprochen, auch wenn man qualitativ durchwachsenes hört. Aber was die sich jetzt bei dem Design gedacht haben, ich wills nicht wissen, ich finde es furchtbar. Die neuen Citroens, wie auch Opel Corsa E und Opel Adam kommen gleich danach. Genau das war es, was ich mit extravagantem Außendesign meinte...

Andererseits...

Wie schon angerissen, sollte ich vielleicht überlegen, mein Gesuch auf "kleinen Zweitwagen" umzubiegen. Hätte dann natürlich auch Einfluss aufs Budget, der fährt dann kaum weitere Strecken und soll dafür dann auch besser nicht so teuer sein. Hier ist auch eure Meinung zur Haltbarkeit des bereits vorhandenen Autos gefragt.

Vom Hyundai i10 gibt es doch auch mit dem 1.2er Motor viele Lagerfahrzeuge / Tageszulassungen, die schon beim Händler stehen. zb: http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=199166194

Oder was hältst du vom i20, den gibt es auch mit 1.4er Motor zb: http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=226100399

oder auch mit viel kräftigerem, durchzugsstärkeren Turbomotor zb: http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=226370884

Beim Toyota Yaris gibt es auch sehr gute sofort verfügbare Angebote zb: http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=223472479

Vom alten Honda Jazz stehen noch ein paar Restexemplare bei Händlern rum zb: http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=221467942

Auch der neue Jazz (zu haben ab 13.000€) ist übrigens gerade mal einen einzigen cm länger / breiter als ein Polo.

Wie gefällt dir der neue Mazda 2, der hat in allen Versionen einen 1.5er Motor, dementsprechend hat der mehr Kraft (Drehmoment) als viele PS stärkere aber eben kleinere Motoren zb:http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=219280825

Themenstarteram 31. Mai 2016 um 9:59

Ich habe selbst nochmal nach Tageszulassungen für den Hyundai i10 gesucht, da gab es gerade mal eine Handvoll, aber praktisch keine in meiner Wunschausstattung mit Einparkhilfe. Und die meisten sind weiß, das mag modern sein, aber das ist so eine undankbare Farbe.

Im Hyundai i20 hab ich auch gesessen, an sich ein echt tolles Auto, aber vermutlich sollte ich diese Dimensionen nicht ohne Probefahrt in Betracht ziehen. Typisch, ein breites Schlachtschiff mit kleinen Luken - auch wenn der Kofferraum groß ist wie damals im Golf 3. Den Turbomotor verkneife ich mir besser, da geht auf meinen Kurzstrecken doch eh nur der Turbolader kaputt...

Und der neue Mazda 2 schießt sich vermutlich durch die Digitalradio-Option ins Aus. War bei Mazda schon öfters so, dass sie einem den Austausch des Radios schwer gemacht haben. Aber wenn sie das komplette Radio-Bedienteil als Aufsatz gebaut haben anstelle des Bildschirms, da kann das erst recht lustig werden.

Außerdem haben sich heute noch zwei Dinge ergeben, die eine Entscheidung verändern oder evtl. verschieben könnten, sprich, es ist wohl besser, das hier ein paar Tage auf Eis zu legen, statt die komplette Polo-Klasse hoch und runter zu analysieren.

1. Ich habe mich mit meiner Freundin unterhalten, und es erscheint ihr sinnvoller, dass wir den Corsa die nächste Zeit als Erstwagen behalten und einen kleineren Zweitwagen anschaffen. Möglich, dass es dann auf einen gebrauchten VW up im Bereich um 8-9000 Euro hinaus laufen könnte, das Angebot ist zahlreich. Der wäre für die Fahrt zur Arbeit ideal und für den Rest muss ich schauen, ob er ein ausreichend guter Kompromiss ist, falls der Corsa nicht zur Verfügung steht. Das wird eine ausführliche Probefahrt klären müssen. Neuere Autos wären in dem Fall raus, das Geld wird für den nächsten Erstwagen beiseite gelegt.

2. Die Bekannte, die sich für den Meriva interessiert, möchte wohl noch eine ganze Weile warten, obwohl sich die fälligen Reparaturen für ihr jetziges Auto offensichtlich nicht mehr lohnen. Ihr scheint nicht ganz klar zu sein, dass wir das Auto ansonsten an einen Händler verkaufen würden (für den Privatverkauf haben wir weder Zeit noch Nerven, und ums Geld geht es uns nicht). Da muss ich nochmal Tacheles reden, es geht gewiss nicht drum, dass sie uns das Auto abnehmen soll, aber ohne eine Entscheidung hält sie den weiteren Ablauf auf.

Hi,

dann werf ich mal einige italiener ins Rennen.

Sind nicht viel schlechter als die hier schon vergeschlagenen, aber bieten für

weniger Geld, meist noch mehr Ausstattung ;) und durch den anstehenden

Modellwechsel, gibts teilweise bis zu 4.tsd € !!! Eintauschpärmie (Alfa Romeo)

für den alten Wagen.

Also, da wäre bei den Kleinwagen "CORSA" Klasse :

- Fiat Punto

- Alfa Romeo Mito (4-Jahre Werksgarantie)

In der Golfklasse, aber dennoch preiwert und voll im budget :

Alfa Romeo Giulietta, auch als Jahreswagen, mehr als Ijnteressant und mit 4-Jahren

Werks-Garantie, absolut sorglos die nächsten Jahre.

Grüße

Zitat:

@hagbardc1988 schrieb am 31. Mai 2016 um 09:59:41 Uhr:

 

1. Ich habe mich mit meiner Freundin unterhalten, und es erscheint ihr sinnvoller, dass wir den Corsa die nächste Zeit als Erstwagen behalten und einen kleineren Zweitwagen anschaffen. Möglich, dass es dann auf einen gebrauchten VW up im Bereich um 8-9000 Euro hinaus laufen könnte, das Angebot ist zahlreich. Der wäre für die Fahrt zur Arbeit ideal und für den Rest muss ich schauen, ob er ein ausreichend guter Kompromiss ist, falls der Corsa nicht zur Verfügung steht. Das wird eine ausführliche Probefahrt klären müssen. Neuere Autos wären in dem Fall raus, das Geld wird für den nächsten Erstwagen beiseite gelegt.

9000 Euro für einen Up? Ganz ehrlich, für das Geld gibt's deutlich bessere Autos die zuverlässiger sind, mehr Komfort bieten und im Unterhalt auch nicht mehr kosten. Wenns schon so ein unbequemer Kleinstwagen sein muss würde ich persönlich da eher in Richtung Toyota Aygo, Citroen C1 oder Peugeot 108 gehen (sind technisch identisch).

Wie kommst du darauf das der Up! und seine Brüder unzuverlässig wären? Bisher habe ich noch nichts von Motor- oder Getriebeschäden gehört wie es bei VW ja in den letzten Jahren gerne vorkam. Die Dinger laufen doch massenweise bei Firmen und Pflegediensten, meinst du die würden die Teile noch fahren wenn Sie so unzuverlässig wären wie du mit deinem Posting implizieren möchtest? ;)

Der Aygo wäre in der Versicherung sogar ein bisschen teurer als der Rest aber gut, bei den klassenüblichen (niedrigen) Einstufungen ist das gehüpft wie gesprungen.

Ich habe ja selber den Mii und über den Komfort kann ich mich nicht beschweren. Das Fahrwerk ist ja VW untypisch eher von der ausgewogenen Sorte und nicht so auf diesen Spagat aus Dynamik und Komfort getrimmt wie die restlichen Modelle des Konzerns. Solange er damit keine 100km pro Strecke am Tag abreißen muss geht das völlig in Ordnung. Für alles darüber würde ich eh keinen Kleinstwagen empfehlen sondern mindestens was aus der Mittelklasse oder häher.

Was beim Up! halt ein bisschen stört sind so Kleinigkeiten wie das mit dem Fensterheberschalter oder das fehlenden Band für die Kofferraumabdeckung. Fairerweise muss man aber auch sagen das VW das mit den neueren Modellen (nach 2014 wenn ich das richtig im Kopf habe) verbessert hat. Wenn er Glück hat bekommt er für seine 9000€ schon einen Jahreswagen oder zumindest was nach 2014.

Am besten ist er schaut sich Up! und Aygo (bzw. die jeweilgen Derivate der anderen Marken) einfach mal an. Wir sind Ihn probe gefahren und sind zum Schluss gekommen das es für unseren Alltag völlig ausreicht. Er scheint ja relativ identische Überlegungen zu haben wie wir bevor wir den Mii gekauft haben. Ich denke unglücklich würde er mit dem Wagen nicht sein.

Der Unterschied zum Aygo dürfte auch nicht so gewaltig ausfallen. Beim Up! hat man beispielsweise den Vorteil das man das Navigationsgerät rausnehmen kann. Dies ist insofern praktisch das man Kartenupdates relativ einfach selber machen kann und auch die Zusatzsoftware fürs Navi kann man somit selber aufspielen. Zusätzlich bietet das Gerät einen SD Slot auf den man dann auch mit dem Soundsystem zugreifen kann.

Ich denke der Aygo ist nicht sooo viel besser und wenns um den Wiederverkauf geht dürfte der Aygo definitiv am Ende den kürzeren ziehen, gerade in Deutschland. Sollte man nicht unterschätzen, sollte der Wiederverkauf eine Rolle spielen.

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