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Ist ein Diesel trotzdem OK oder mach ich ihn schnell kaputt

Themenstarteram 16. Februar 2019 um 0:38

Hallo zusammen,

ich schaue grade nach einem neuen gebrauchten Auto und wollte eigentlich auf einen Benziner gehen.

Doch ist es leider so, dass mich irgendwie immer wieder der geringe Verbrauch eines Diesels lockt...und auch die Tatsache, dass es viel mehr Diesels im Angebot gibt, die zum Teil gleichteuer oder minimal billiger sind, als vergleichbare Benziner.

Ich fahre 4-6 / Woche auf Arbeit knapp 10km.

Zusätzlich 2-4x / Woche knapp 20km.

Außerdem 8x / Monat 50km.

Das sind ganz grob 10.000km pro Jahr

Ansonsten fahre ich noch ca. 4-6x im Jahr durch Deutschland.

So ich weiß...dass das eigentlich viel zu wenig für einen Diesel ist.

Aber Kurzstrecke schadet ja auch einen Benziner und wenn ich gelegentlich längere Strecken fahre (damit meine ich z.B. die 50km 8x im Monat oder auch die knappen 20km...würde das schon reichen um den Rußpartikelfilter zu regenerieren?

Diesel gibt es eben deutlich bessere und lukrativere Angebote.

Und vom Fahrverbot bin ich auch nicht betroffen.

Was ist eure Meinung?

Ich habe eine Tiefgarage und wenn er doch mal draußen steht, tut in der sehr kalten Jahreszeit eine Standheizung ihren Job.

Am Diesel sind zwar die Steuern teurer (100€ im Jahr mehr) und Versicherung sicherlich auch (oder)?...aber einerseits habe ich den geringeren Verbrauch und spare evtl noch Geld beim Autokauf oder bekomme mehr Ausstattung.

Beste Antwort im Thema

Man muss Spaß am Diesel haben, das ist das alleinige Entscheidungskriterium. Einen 3 Liter-Diesel unter dem Hintern zu haben, ist schon eine bewußtseinserweiternde Erfahrung. Da nützt es auch nichts, die technischen Daten zu vergleichen. Und bei der aktuellen Dieseldiskusion sind die Gebrauchtwagenpreise eh im Keller. Was gibt's da noch zu überlegen, wenn die Randbedingungen stimmen.

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Nun ja, der Schnitt ist beim Benziner auch um ein paar km/h höher.

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 18. Februar 2019 um 20:31:12 Uhr:

Nun ja, der Schnitt ist beim Benziner auch um ein paar km/h höher.

Kein Grund. Meine 3,6l beruhen auf noch höherem Schnitt.

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Man muss Spaß am Diesel haben, das ist das alleinige Entscheidungskriterium. Einen 3 Liter-Diesel unter dem Hintern zu haben, ist schon eine bewußtseinserweiternde Erfahrung. Da nützt es auch nichts, die technischen Daten zu vergleichen. Und bei der aktuellen Dieseldiskusion sind die Gebrauchtwagenpreise eh im Keller. Was gibt's da noch zu überlegen, wenn die Randbedingungen stimmen.

Das vergleich mal mit nem 3 Liter Turbobenziner...

Oder einem recht leichten 3l Saugbenziner.

PS: Wenn du einen 1.8 bis 2t schweren Diesel mit typisch 250PS bereits als "bewusstseinserweiternd" erlebst, dann musst du im Leben verdammt schlechten Sex gehabt haben ;)

Diesel fahren ist etwas wunderbares. Ich gleite mit 1450 U/min und 100 km/h auf der Landstraße, den Motor höre ich gar nicht. Selbst bei 200 km/h dreht der Motor 2900 U/min. Selbst bei dieser Geschwindigkeit lächelt der Motor mich an und sagt mir wie er sich langweilt.

 

Neuere Diesel mit 730 Nm lassen spielend die Sauger stehen.

Ich glaube die Dieselhasser hier wissen nicht wovon sie reden. Ein 250 PS Diesel fährt sich im Alltag in etwa wie ein 350-400 PS Benziner. Der Benziner muss dabei seine 6500 U/min drehen und schreien wie geisteskranker um auf die Leistung zu kommen.

Gerade bei BMW und seinen M57, N57, B57 ist die Hölle los.

Ein gechipter 3L Diesel BMW lässt einen C63 6,3 Liter Sauger stehen, wobei die C-Klasse über 100 PS mehr hat. Wenn das Drehmoment von untenherum sofort da ist, guckt jeder Sauger in die Röhre:

https://www.youtube.com/watch?v=EEh7DSgkGpU

Dann schreibt doch gechippter Diesel vs. Saugbenziner.

Sobald der normale Turbodiesel vs. Turbobenziner antritt lachst du nicht mehr.

Und nein, man muss kein Dieselhasser sein um das neutraler zu sehen!

Steht doch.

Zitat:

@Otako schrieb am 22. Feb. 2019 um 13:21:40 Uhr:

Neuere Diesel mit 730 Nm lassen spielend die Sauger stehen.

Stellt sich die Frage, in welchem Szenario du diese Aussage zu betrachten gedenkst. Pauschal wird sie sich nämlich kaum halten lassen. Spätestens wenn man vergleichbare Motordrehmomente ansetzt, wird der Benziner auf Grund der kürzeren Übersetzung in allen Bereichen dem Diesel wegfahren und zwar vor allem "unten und oben rum".

 

Was für Diesel schweben dir eigentlich vor, welche bei niedrigen Drehzahlen "sofort" die volle Arbeit verrichten?

 

Was die Geschichte mit den Drehzahlen anbelangt, wird wohl immer noch gerne vergessen, dass ein Diesel prinzipbedingt lauter ist als ein Benziner, da kann sich letzterer die paar mehr Umdrehungen völlig problemlos gönnen.

Was dabei so besonders an 100 km/ h mit ~1500 U/ min sein soll, erschließt sich mir nicht.

 

Wie auch immer, diese andauernde Lobhudelei lässt irgendwie jeglichen physikalischen Sachverstand vermissen.

 

ein Zahlenbeispiel als Anhang:

Bei Mazda liefern der G 120 und D 105 beide ihre Nennleistung bei 4000 U/ min, der G 120 jedoch 15 PS mehr als der D 105 und das, obwohl er das niedrigere maximale Drehmoment erreicht.

Dass er dann noch kürzer übersetzt ist, kommt noch oben drauf.

Man stelle sich den Spaß mit einem Motor vor, welcher das gleiche maximale Drehmoment erreicht, da reden wir dann nämlich von ~150 PS bei 4000 U/ min.

Der Drehmomentverlauf des G 120 erinnert übrigens durchaus an den von Elektromotoren, einzig die Maximaldrehzahl fällt geringer aus.

Es ging hier um 3 L Sauger, siehe 3 Beiträge zurück.

Man gucke sich nur die Rußspur im Youtube-Video an, dann weisste woher die Leistung kommt. Das gechippte Ding wird etwa bei Lambda 1.1 bis 1.15 betrieben, Abgastemperaturen daher am Poller und weit jenseits aller Designspezifikationen.

Wenn schon Blödsinnsvergleiche kommen, dann guck dir den https://youtu.be/Fuj7x4Px6zQ?t=61 BOBA Golf an. Gleiche Liga. Taugt für Thekendiskussionen, hat aber mit haltbarer Serientechnik mit aktuellen Abgasnormen genau nichts mehr zu tun. Da brauchste mit Turbo-Lag und Turbo-Loch und dem recht engen nutzbaren Drehzahlband genau gar nicht mehr anfangen zu "diskutieren".

Zitat:

@Otako schrieb am 22. Februar 2019 um 14:01:40 Uhr:

Es ging hier um 3 L Sauger, siehe 3 Beiträge zurück.

In deinem Beitrag geht es um alles, nur nicht darum.

Das Beispiel mit den Mazdamotoren sollte dabei übrigens doch recht eindeutig zeigen, wie falsch die Pauschalaussage ist, dass ein Diesel mit Leistung x sich im Alltag wie ein Benziner mit Leistung x+100 fährt, schlicht weil diese Betrachtung die dabei zugrunde gelegten Drehzahlen völlig offen lässt.

Setzt man die gleichen Drehzahlen für Leistung X an, was beim Benziner halt nunmal möglich ist, aber nur selten so genutzt wird, sieht der Vergleich deutlich anders aus.

Zitat:

@FWebe schrieb am 22. Februar 2019 um 14:07:37 Uhr:

Zitat:

@Otako schrieb am 22. Februar 2019 um 14:01:40 Uhr:

Es ging hier um 3 L Sauger, siehe 3 Beiträge zurück.

In deinem Beitrag geht es um alles, nur nicht darum.

Das Beispiel mit den Mazdamotoren sollte dabei übrigens doch recht eindeutig zeigen, wie falsch die Pauschalaussage ist, dass ein Diesel mit Leistung x sich im Alltag wie ein Benziner mit Leistung x+100 fährt, schlicht weil diese Betrachtung die dabei zugrunde gelegten Drehzahlen völlig offen lässt.

Setzt man die gleichen Drehzahlen für Leistung X an, was beim Benziner halt nunmal möglich ist, aber nur selten so genutzt wird, sieht der Vergleich deutlich anders aus.

Und genau darum geht es. Im Alltag fährt man sowohl einen Benziner als auch einen Diesel vergleichbarer Leistung mit vergleichbarer Drehzahl und da fühlt sich der Diesel leichter und kräftiger an. Wer dreht schon seinen Benziner jeden Tag und in jeder Situation hoch? Eben keiner und da punktet der Diesel eben, auch bei 1500-2000 U/min sagen wir mal als Betriebsdrehzahl des Motors. Dabei fühlt sich der Diesel leichter und Kräftiger an, weil da sein Drehmoment liegt. Ich möchte jetzt nicht von dir hören, dass es Benziner Sauger gibt die auch 730 Nm bei 1800 U/min haben. Es geht um Europäische, bezahlbare und sparsame Autos mit 2-3 Liter Hubraum und keine Ami-Monster mit 6,7 L V8 Maschinen.

 

Es ist nämlich so, mein Vater und ich sind Vielfahrer. Wir sind zusammen in den letzten 20 Jahren ca. 2,7 Mio km gefahren. Ganz früherer sind wir mit Benziner gefahren aber so die letzten 20 Jahre eher mit Mercedes CDI Maschinen. Heute fahren wir nicht ganz so viel. Ich bin die letzten 3 Jahre „nur“ noch 150.000 km gefahren. Zwischendurch hatten wir auch Benziner mit gleicher Leistung wie die Diesel. Es ist für mich einfach undenkbar mit einem Benziner zu fahren. Sache der Unmöglichkeit. Dazu zählen eben Argumente wie Verbrauch bei hohen Geschwindigkeiten und hohen Distanzen. Ich weiß nicht, ob es haltbare Benziner gibt aber allein die letzten 3 Maschinen von Mercedes OM642 wurden und werden immer noch fast 1 Mio km (zusammengezählt) gefahren.

Das nächste Argument ist die hohe Reichweite. Wie haben alle einen großen Tank. Wenn ich meine Balkantour fahre ist meine erste Tankstelle in Graz, 960 km.

Das nächste Argument ist die Gewohnheit und die Vorliebe. Das Geräusch eines Diesels beruhigt. Auch bei 140-160 km/h ist es relativ entspanntes gleiten auf der Bahn.

Das sind alles meine Argumente als Vielfahrer. Bin ich neutral? Nein bin ich nicht. Ich liebe Diesel. Fahre gerne Diesel. Ich nehme meine Familie im vollgepackten Sharan und 2,5 Tonnen Gesamtgewicht und fahre 1100 km Richtung Süden ohne zu tanken bei einem Verbrauch von 6,3L. Die Möhre wird jetzt 17 Jahre alt. Das kann ich mit keinem Benziner oder Gas oder E-Auto oder sonstiges nicht.

Ein Kollege fährt übrigens auch einen Sharan, gleiches BJ, auch 115 PS. Als wir das Auto mal getauscht haben, hat er fast angefangen zu weinen. Seiner war auch vollgepackt und verbrauchte real so ziemlich Doppel so viel an Spritkosten bei einem katastrophalen Fahrgefühl. Bis er auf die Drehzahl kam, um auf die gleiche Leistung zu kommen, war der TDI schon über alle Berge.

 

Ich weiß, die heutigen Benziner sind keine Sauger mehr und haben Direkteinspritzung usw. das mag alles sein aber schaut euch die Maschinen doch mal an!!!! Welchen Benziner kann ich heute noch real fahren? 1,4 L TSI? 2 L TSI?

M271? M272, M273? Egal ob ich im MB oder VW Forum reinschaue, lese ich nur Mist über die Motoren. Natürlich gibt es auch Dieselmaschinen mit Schwächen, der N47 oder der OM651 haben ihre Schlagzeilen gemacht. Aber groß und ganz sowohl VW, MB oder BMW Dieselmaschinen erreichen ihre hohen Km Zahlen, bieten Fahrspaß bei geringeren Verbrauch und deutlich geringeren Kosten bei hohen Km Zahlen.

@Otako

Mein Mazda6 g165 schafft vollgepackt, mit 3 Erwachsenen und 2 Kindern auf dem Weg nach Paris eine Reichweite von ca.900km.

Bei einem Verbrauch von ca. 6.4 bis 6.6l.

Wo ist jetzt der Unterschied zu deinem Diesel Sharan?

Sharan 2,5 Tonnen, van, Riesenschiff,

Mazda 1,8 Tonnen mittleres Auto

 

Differenz 700 Kg

 

Wo ist der Unterschied? Hääää?

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