Interessante Verkehrsaufklärung

http://de.youtube.com/watch?v=MxxJz-4KbTg&feature=related

einfach zu geil .....

Aber stimmt das wirklich ? Kämme man mit falschem Blaulicht echt so billig davon ? 😰

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von DarthTK



Zitat:

Original geschrieben von Einbayer


Ich nicht, das ist möglicherweise nämlich strafbar. Wenn es nämlich das Drängeln substituieren soll, ist das nicht bloß eine Nutzung zum schnelleren Vorankommen, sondern wahrscheinlich was in § 315c StGB.

Einbayer

Wenn ich über den Standstreifen fahre um deshalb schneller voranzukommen ist das "nur" das Bußgeld. Wenn ich drängle, also die Nötigung erfülle, geht dieses Bußgeld dabei unter. Und wird später, sollte das Strafverfahren eingestellt werden, wieder hervorgeholt.

In den Situationen, in denen ungeduldige Zeitgenossen zum Drängeln neigen ist die Nutzung des Standstreifens wohl nicht nur bußgeldbewehrt. Ersetzt nämlich die Nutzung des Standstreifens das Drängeln, fährt man also mal eben ganz rechts vorbei statt die Lichthupe bei schon fast intimer Nähe zu benutzen.

In diesen Fällen wird ja zwangsläufig die rechte Spur (zB durch LKW) belegt sein und d.h. man benutzt den Standstreifen nicht zum Vorbeifahren am Stau bis zur Ausfahrt, sondern eher zum grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Überholen. Tritt dann noch die Gefährdung hinzu ist der Tatbestand des §315c StGB erfüllt, ohne dass eine anderweitige Nötigung vorliegt.

Viel Spaß beim Versuch, aber schau bitte, dass ich da nicht gerade in der Nähe bin 😉

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Das Video zur Rettungsgasse finde ich klasse. Bis auf ein paar Kleinigkeiten haben doch alle gut reagiert. Dass man mal von links nach rechts muss, ist doch völlig ok. Ich habe während meines Studiums diverse Zeit bei der Autobahnpolizei verbracht. Während der zeit war die A 2 im Bereich Hannover Baustelle. Das war teilweise so abenteuerlich, dass wir unser Auto stehen gelassen haben und zu Fuß zur Unfallstelle gegangen sind. Nun gut...war OT.

leider habe ich im Moment eher das Gefühl, das Standstreifenüberholen gerade groß in Mode ist. Teils bei normalflüssigen verkehr um an LKW´s die Gerade überholt werden vorbeizukommen, teils im Stop&Go, teils im Stillstand. Ich finde es sehr rücksichtslos, im Stand haben manche Leute ihre Türen offen, Kinder sind draussen oder was auch immer, und dann Brettern die mit weit über 20-30km/h ( eher 60-80 ) rechts an allen vorbei und denken sie wären die oberschlauen.
Einmal musste ich mit zusehen wie es einer probiert hat, aber plötzlich endete der Standstreifen markiert mit einer Barke mehr oder weniger im Wald....und SO geländegängig war die M-Klasse dann doch nicht.

Zitat:

Original geschrieben von qniss


im Stand haben manche Leute ihre Türen offen, Kinder sind draussen oder was auch immer

Allerdings sollte man auch bedenken das die AB weder Picknick- noch Spielplatz ist... Was ich da auf meiner diesjährigen Urlaubsfahrt gesehen habe... in der Rettungsgasse wurde Ball gespielt, und auf dem Standstreifen die Campingstühle ausgeklappt...🙄

Hallo!

Na da haben wir ja mal wieder einen dieser schönen Threads, in denen einige der üblichen Verdächtigen wieder ihren Neid, ihren Frust und ihre Mißgunst ausleben können...

1.) Den Standstreifen zu blockieren kann Leben kosten. Das ist kein Kavaliersdelikt, auch wenn man ganz cool ein SUV blockieren möchte. Es könnte ja auch ein Krankenwagen sein. Was dann...?

2.) Eine "angemessene" Entfernung zur Ausfahrt kann eigentlich jeder vernünftige Mensch einschätzen. Die Frage erübrigt sich somit. Eine Regel kann es nicht geben, sonst wäre der Abfahrtsstreifen entsprechend länger...
Ich würde sagen, ca. 1 Km ist vertretbar, wenn die Strecke einsehbar ist. Man sollte sicherstellen können, dass kein Stau auf dem Standstreifen entsteht, denn dieser wird für Rettungskräfte gebraucht. 5 Km ist dann halt zu viel, weil man dies dann nicht sicherstellen kann. Ganz einfach eigentlich.

3.) Das Überholen auf dem Standstreifen ist, entgegen der obigen Behauptung, keineswegs "in Mode". Vielmehr habe ich auf den vielen 100.000 Km, welche ich bislang auf deutschen Autobahnen verbringen durfte, einen solchen Fall nur zweimal beobachtet. Als Beifahrer bei einem irren 19-Jährigen und bei einem wild gewordenen Zivil-Cop, den ich dann 20 Min. später beim Kaffeetrinken an der Raststätte wieder sah...

Das mit Abstand größte Problem auf unseren Autobahnen sind keineswegs die 2% Raser und Drängler, von denen dann 1% vielleicht mal wirklich derbe über die Stränge schlagen und auf dem Standstreifen überholen, sondern die 20% Penner und Linksspurschleicher.

Fahrt doch einfach mal dieselbe Strecke am Montag Abend um 20 Uhr und dann an einem Sonntag Abend außerhalb der Ferienzeit um 19 Uhr. Am Montag wird eher mehr Verkehr sein, aber eben viele Berufsfahrer. Es geht zügig voran, das RFG wird beachtet und man ist mit 180 Km/h in den Augen der anderen Fahrer nicht gleich ein Massenmörder. Am Sonntag hingegen hat man die Wenigfahrer am Hals, die die linke Spur blockieren und lieber Fotos von sogenannten Rasern machen, anstatt sich rechts rüber zu scheren.
Ganz entgegen der landläufigen Annahme, nach der Schule sei das Lernen vorbei, darf ein Mensch sich auch im Erwachsenenalter und auch in Bezug auf sein Fahrkönnen durchaus weiterbilden. Versucht es mal, wer gemeint ist, weiß sicherlich bescheid... ;-)

Gruß,
M. (180 - 200 Km/h Reise-V, 0 Punkte, 2 Strafzettel p.a. wegen Falschparken, 50.000 Km p.a.)

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