Immer mehr Täuschungsversuche bei Führerscheinprüfungen

Hallo alle zuasmmen!

Ich hab' neulich einen Bericht gelesen, da ging's um die Zahl der Täuschungsversuche bei den Führerscheinprüfungen. Die hat 2024 einen neuen Höchststand erreicht, über 4.000 Fälle, vor allem bei der Theorieprüfung. Es geht nicht mehr nur um simples Abschreiben, sondern manchmal um organisierte Netzwerke mit Hightech-Hilfsmitteln wie Mini-Kameras, Funkgeräten oder sogar Doppelgängern. Hat mich ehrlich gesagt ganz schön überrascht.

Mich interessiert: Habt ihr von solchen Fällen schon mal gehört oder vielleicht selbst etwas in der Art mitbekommen? Wie sollte man damit umgehen, wenn jemand beim Betrugsversuch erwischt wird, was meint ihr? Und fühlt ihr euch durch solche Zahlen im Straßenverkehr unsicherer?

Freu mich auf den Austausch!

196 Antworten
Zitat:
@MT-Momo95 schrieb am 25. August 2025 um 14:06:18 Uhr:
Interessanter Ansatz. Tatsächlich wollte ich auf sowas in der Art hinaus - ich hab schon viele Diskussionen zu dem Thema verfolgt, oft ist der Ton sehr deutlich in Richtung sehr langer Verbote. Da sollte man definitiv auch deinen Standpunkt beachten!

Man sollte also mit Sperren vorsichtig sein weil bei einigen dann die zukünftige Berufstätigkeit erschwert werden könnte?

Ich meine das diejenigen sich da mal Gedankenken machen sollten bevor sie versuchen zu bescheissen.

Das kann doch nicht euer Ernst sein,

Mein Bruder hatte eine Sperre weil er mit 17,während er in der Fahrschule war,zum Angeben um den Block gefahren ist

Eine Nachbarin hat ihn angeschissen,also kein Führerschein zum Achzehnten und solange weiter mit dem Fahhrad.

Hat er sich gut hinter die Ohren geschrieben,manchmal muss es einfach weh tun.

Was meinst du denn was die "Bescheisserlies" vor der Prüfung anderes tun, als sich Gedanken zu machen? DIe ergründen zuerst ihre Unsicherheiten und suchen dann ihren Weg der Lösung. Mancher ist einfach kein Prüfungstyp. Zu doof zum Autofahren sind die wenigsten. Die Erfahrung kommt dann mit der Fahrpraxis. Halb so wild.

Schlimm wäre es aber, wenn jemand auffliegt und dann lange Zeit die Prüfung nicht wiederholen darf, den Eltern oder der Gesellschaft ewig auf der Tasche liegt, nur damit sich irgendjemand anderes über diese sinnfreie Strafe freut und der Betroffene jahrelang zurückgeworfen wird. Denn es entsteht doch kein Schaden dadurch, dass jemand beim Bescheissen in der Prüfung erwischt wird. Dann fällt er/sie/es eben durch und muss entweder direkt oder kurze Zeit später mit neuen Prüfgebühren wieder ran. Das reicht doch als Bestrafung völlig aus. Und wenn die Prüfung dann ehrlich bestanden wird, dann ist das Ziel doch auch erreicht.

Das Muster kannst du zwanglos auf Haustiere, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren übertragen. Der Ausschluss von Teilen des gesellschaftlichen Lebens macht nur dort Sinn, wo die Gesellschaft vor schwerwiegenden Tatfolgen geschützt werden muss. In allen anderen Bereichen ist positive Motivation zielführender.

DIe Theorieprüfung gefährdet nur das Nervenkostüm der Prüfer und die werden genau dafür bezahlt. Wer dann im praktischen Teil die Theorie nicht drauf hat, der rauscht doch sowieso auf eigene Kosten so lange durch, bis er/sie/es es irgendwann geschnallt hat. Und bis dahin leiden ebenfalls nur der Geldbeutel des Prüflings und der Fahrlehrer (m/w/div/unentschieden), der sich diese masochistische Neigung ausgesucht hat und sich hierfür nach Zeit bezahlen lässt.

Egal wo in diesem ganzen Prozess des FS-Erwerbs man hinschaut, schadet sich der/die/das Bescheisserlie immer nur selbst. Wenn es nicht auffliegt, dann wurde auch nicht beschissen, denn das wäre den qua Beruf unfehlbaren Prüfern doch aufgefallen. Wozu also aufregen?

https://www.freenet.de/binaries/_ht_1756006240737/article/content/gallery/freenet/unterhaltung/cartoons/2025/08/24/pictures/auweia_au-0906.jpg

Lange Zeit nicht wiederholen und den Eltern ewig auf der Tasche liegen ist doch schon wieder so ein Klischee.

Mit einer anständigen Einstellung spart man sich ganze einfach,ansonsten steht man für den Scheiß gerade.

So einfach war das früher,ist schon traurig das hier heute schon andere für dieses Klientel Ausreden suchen.

Die armen Bescheisser haben es danach halt schwerer,vielleicht lernen die dadurch das manche Dinge einfach Konsequenzen nach sich ziehen können.

Heute darf man ja einen Vollversager ja auch nicht mehr Vollversager nennen,könnte ja sein nicht vorhandenes Selbstbewußtsein schwächen.

Was fürn Käse.

Zitat:
@berlin-paul schrieb am 25. August 2025 um 18:11:13 Uhr:
Schlimm wäre es aber, wenn jemand auffliegt und dann lange Zeit (...) den Eltern oder der Gesellschaft ewig auf der Tasche liegt, nur damit sich irgendjemand anderes über diese sinnfreie Strafe freut und der Betroffene jahrelang zurückgeworfen wird.

Genau. Und wenn jemand seine Schwiegermutter umbringt, sollte das auch keine Konsequenzen haben.

Nicht daß er dann womöglich "...auffliegt und dann lange Zeit (...) den Eltern oder der Gesellschaft ewig auf der Tasche liegt, nur damit sich irgendjemand anderes über diese sinnfreie Strafe freut und der Betroffene jahrelang zurückgeworfen wird"

Im übrigen beträgt die höchtsmögliche Wartezeit/Sperre nur 9 Monate.

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Je nach Schwiegermutter wäre ich dafür.

Wenn ihr für euer fehlgeleitetes Gerechtigkeitsempfinden die gesellschaftlichen Folgekosten mit gleicher Selbstgefälligkeit tragen möchtet: nur zu. Ihr merkt das dann schon noch. 🙂

Entschuldigung. Ich wußte nicht, daß Recht/Gerechtigkeit daran festgemacht wird, welche Kosten entstehen.

Oder man verhängt die Todesstrafe? Hat die geringsten Folgekosten 🙃

Es ist also fehlgeleitetes Gerechtigkeitsempfinden wenn man dafür ist das jemand der die Gesetze bricht dafür auch zur Verantwortung gezogen wird?

Interssant,dann lasst doch alle aus dem Knast.

Spart sowas von an Geld,auch wenn die danach der Sozialkasse auf der Tasche liegen.

3-9 Monate Sperre reißen einen ja fürs ganze Leben runter,da muss man doch echt Verständnis für haben.

So langsam wird auch mir klar woran unsere Gesellschaft krankt.

Ja natürlich, denn ihr schnallt eben nicht, dass die "Bescheisserlies" durch die Wiederholungskosten und den Versatz um ein paar Tage / Wochen bereits angemessen genug bestraft sind. Und der Regelfall der "Bescheisserlies" steht bei der "Tat" gerade mal so am Anfang seines Starts in das Leben als Erwachsener. Und das muss man nicht deshalb erschweren, weil man anderen einen leichteren Start, als er einem selbst vergönnt war, nicht gönnt. Immer schön ans Karma denken. 🙂

Was hat das mit Gönnen zu tun?

Null und gar nichts.

Und der Weg ins Erwachsenenleben ist halt nun mal schwerer wenn man sich den selbst schwerer gemacht hat.

Das hast Du anscheinend nicht kapiert.

Das ist doch Kinderkacke,Du weißt doch gar nicht was ein schwerer Weg ins Erwachsenenleben ist,sonst würdest Du sowas gar nicht schreiben.

Keiner verlangt hier die Todesstrafe,und die zusätzlichen Kosten hat der "gute" Bescheißerle doch selber verursacht.

Hätte er sich doch schenken können,soll er halt Zeitungen austragen gehen.

Ein „schwerer“ Weg sieht anders aus.

Zitat:
@Rigero schrieb am 25. August 2025 um 10:30:47 Uhr:
Auf genau so eine Reaktion vom Schlage "Ich musste kaum üben, ich bin wahrscheinlich ein Naturtalent", habe ich gewartet 😁

Der Fahrlehrer in der Fahrschule, wo ich zur Infoeinholung war, hat genau das vorhergesagt.

Haben halt nicht alle nach wenigen Jahren ihr Hirn resetet und die wenigen Lücken bei geänderter Frageformulierung waren halt schnell geschlossen.

Ich hätte auch heute mehr Angst vor der praktischen.

Da würden wir vermutlich fast alle durchfallen,ich glaube ich könnte auch mit Gewalt nicht mehr so fahren wie die das gerne hätten.

Aber zur Theorie hatte ich mit 15 so meine Erfahrung,war ja der erste Jahrgang für den Mofaführerschein.

Da hieß es dann ich müsste irgendwo hin und was ausfüllen,nur das es eine Prüfung war hat keiner erwähnt.

Also nichts gewusst,durchgefallen und sein gelassen.

Hab mich dann ,als ich den Führerschein gemacht habe, gefreut das ich nun auch Mofa fahren darf.

So kann es gehen.

Wenn die Prüfung schon mehrere Jahre zurück liegt und man sich die Fragen nicht regelmäßig zu Gemüte geführt hat, schafft niemand die theoretische Prüfung auf Anhieb.

Wer was anderes behauptet lügt sich selbst in die Tasche.

Zitat:
@berlin-paul schrieb am 25. August 2025 um 18:11:13 Uhr:
Schlimm wäre es aber, wenn jemand auffliegt und dann lange Zeit die Prüfung nicht wiederholen darf, den Eltern oder der Gesellschaft ewig auf der Tasche liegt,

Schön blöd wer's als Elternteil auf wohlfühlebene mitmacht. Und nein, "gellschaftliches Tascheliegen" ist kein Argument wenn es um Sicherheit geht.

Zitat:
@Bloetschkopf schrieb am 25. August 2025 um 18:34:19 Uhr:
Je nach Schwiegermutter wäre ich dafür.

Die Gefahr des Wiederholungstätertums ist damit ja auch gen NULL gehend. So eienr braucht nicht hinter schwedischen Gardinen sitzen, dem gehört Beistand ausgesprochen.

SCNR

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