immer kleinere Motoren, ist das die Zukunft?
Kleine aufgeladene Motoren in immer schwereren Fahrzeugen mit Leistungen von 8 Zyl.-Motoren, macht das Sinn?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Leider ist nur eine gebildetere , wohlhabendere Bevölkerung evolutionsfähig.
das sieht man an deren autos. stinkende geländeSUVs im stadtverkehr.
242 Antworten
Zitat:
@Cooperle schrieb am 2. August 2016 um 09:51:37 Uhr:
Nicht nachgedacht?
Ein Minderverbrauch durch moderne Motoren und sonstige Technik kommt auch den SUV´s zugute.
gekauft werden die so oder so.
Doch nachgedacht. Die SUV´s boomen zur Zeit. Die Reduktion von CO2 (also der Hauptgrund, weshalb der ganze Hick Hack gemacht wird) wird am Ende marginal bis nicht vorhanden ausfallen. Dafür hat man dann mehr Rußpartikel in der Luft. Schon mal angesehen, wie stark ein klassischer Saugrohreinspritzer ohne Lader diesbezüglich von einem Direkteinspritzer mit Lader abweicht? Da liegt man teilweise um den Faktor 1000 darüber. Austausch von geringen Mengen vergleichsweise harmlosen Kohlendioxids durch erhebliche Mengen Ruß, schlau oder gar umweltfreundlich ist das ganz sicher nicht.
Zitat:
@Corsadiesel schrieb am 2. August 2016 um 01:19:39 Uhr:
OK, dann fällt der schon mal raus.
Ich hatte irgendwo gelesen, im Corsa E hat der 1.4T ein Fünfgang verbaut.
Unglücklich.
Nein, 5 Gänge hat der 1.4 ohne T (90 PS). Der 1.4 T ist im Corsa E übrigens der einzige Turbomotor ohne Direkteinspritzung, alle anderen Benzinmotoren sind aufgeladene Dreizylinder mit Direkteinspritzung (immerhin mit Abstand die besten, die ich jemals gefahren bin, keinerlei Rütteln spürbar) oder kurz übersetzte, vierzylindrige Saugmotoren, ebenfalls ohne Direkteinspritzung.
Zitat:
@CrankshaftRotator schrieb am 2. August 2016 um 12:36:01 Uhr:
Doch nachgedacht. Die SUV´s boomen zur Zeit. Die Reduktion von CO2 (also der Hauptgrund, weshalb der ganze Hick Hack gemacht wird) wird am Ende marginal bis nicht vorhanden ausfallen. Dafür hat man dann mehr Rußpartikel in der Luft. Schon mal angesehen, wie stark ein klassischer Saugrohreinspritzer ohne Lader diesbezüglich von einem Direkteinspritzer mit Lader abweicht? Da liegt man teilweise um den Faktor 1000 darüber. Austausch von geringen Mengen vergleichsweise harmlosen Kohlendioxids durch erhebliche Mengen Ruß, schlau oder gar umweltfreundlich ist das ganz sicher nicht.Zitat:
@Cooperle schrieb am 2. August 2016 um 09:51:37 Uhr:
Nicht nachgedacht?
Ein Minderverbrauch durch moderne Motoren und sonstige Technik kommt auch den SUV´s zugute.
gekauft werden die so oder so.
Nein, nicht nachgedacht, das hast Du eben noch mal bestätigt!
Nochmal langsam für Dich: Die SUV werden gekauft. Ob mit Sauger oder mit Turbo und DI.
Und wenn sie moderne Motoren haben, verbrauchen sie weniger.
Und CO2 ist nach wie vor das Hauptproblem! Russ und NOx sind eher lokale Probleme (die Stickoxidbelastung hat sich "insgesamt" in den letzten 20 Jahren halbiert, nachzulesen beim Umweltbundesamt). Den Russ werden Partikelfilter in den Griff bekommen. Solange wir noch mit den Benzin- und Dieselstinkern leben müssen.
Ich tippe aber mal, wenn die SUVs deutlich mehr verbrauchen würden, gäbe es auch eine entsprechend kleinere Käuferscharr.
- Kraftstoffkosten zu hoch
- Besteuerung zu hoch
Und dann hätten zumindest diejenigen ein Auto, mit dem man immer noch umweltfreundlicher unterwegs ist, als ein SUV mit Turbo-Minimotor.
Da die SUV überwiegend mit Dieselmotoren ausgestattet sind, sind die kleinen Downsizingbenziner mit Turbo-Direkteinspritzer eher unterrrepräsentiert. Weder Tiguan noch den Marktführer Qashqai gibt es mit modernem Dreizylinder-Turbobenzziner. Nur bei den kleinen Crossover gibt es diese Kombi häufiger (Cactus, 2008, Ecosport etc.) und beim Kuga oder beim BMW X!.
Der XC90 hat auch in der Zylinderzahl abgespeckt.
Aber ich vermute dennoch, dass der Dieselanteil bei den SUV besonders hoch ist.
Ähnliche Themen
Zitat:
@CrankshaftRotator schrieb am 2. August 2016 um 12:36:01 Uhr:
Doch nachgedacht. Die SUV´s boomen zur Zeit. Die Reduktion von CO2 (also der Hauptgrund, weshalb der ganze Hick Hack gemacht wird) wird am Ende marginal bis nicht vorhanden ausfallen. Dafür hat man dann mehr Rußpartikel in der Luft. Schon mal angesehen, wie stark ein klassischer Saugrohreinspritzer ohne Lader diesbezüglich von einem Direkteinspritzer mit Lader abweicht? Da liegt man teilweise um den Faktor 1000 darüber. Austausch von geringen Mengen vergleichsweise harmlosen Kohlendioxids durch erhebliche Mengen Ruß, schlau oder gar umweltfreundlich ist das ganz sicher nicht.Zitat:
@Cooperle schrieb am 2. August 2016 um 09:51:37 Uhr:
Nicht nachgedacht?
Ein Minderverbrauch durch moderne Motoren und sonstige Technik kommt auch den SUV´s zugute.
gekauft werden die so oder so.
Zitat:
@CrankshaftRotator schrieb am 2. August 2016 um 12:36:01 Uhr:
Nein, 5 Gänge hat der 1.4 ohne T (90 PS). Der 1.4 T ist im Corsa E übrigens der einzige Turbomotor ohne Direkteinspritzung, alle anderen Benzinmotoren sind aufgeladene Dreizylinder mit Direkteinspritzung (immerhin mit Abstand die besten, die ich jemals gefahren bin, keinerlei Rütteln spürbar) oder kurz übersetzte, vierzylindrige Saugmotoren, ebenfalls ohne Direkteinspritzung.Zitat:
@Corsadiesel schrieb am 2. August 2016 um 01:19:39 Uhr:
OK, dann fällt der schon mal raus.
Ich hatte irgendwo gelesen, im Corsa E hat der 1.4T ein Fünfgang verbaut.
Unglücklich.
Das "vergleichsweise harmlose CO2" wird aber dennoch um den Faktor 15.000 mehr ausgestoßen, als der Feinstaub. CO2-Ausstoß liegt bei etwa 120 Gramm bis 300 Gramm pro km, im Mittel bei 150 Gramm, der Feinstaub beim DI Benziner dagegen nur bei etwa 10 Milligramm pro km. Da ist die Frage, was harmloser ist, vielleicht neu zu bewerten. Klar, Feinstaub ist doof aber die Klimaerwärmung hängt vom CO2-Ausstoß ab, nicht von etwas Feinstaub. Man sollte ihn vielleicht doch herausfiltern, ganz konventionell mit einem Speicherfilter, den man dann entleeren kann.
Halt halt halt... früher hatte ein 2L-Saugdiesel bestenfalls 75ps... Ist etwa ein 2l Commonrail mit 240PS kein Downsizing? Nein, das nicht aber die spezifische Leistung hat krass zugenommen.
Mag sein, dass die Normverbräuche und damit der C02-Ausstoß durch Downsizing etwas reduziert werden aber auf der anderen Seite steigt bei hoher spezifischer Leistung der NOX-Ausstoss exponentiell. Genau das ist geschehen und darüber, dass diese die Haltbarkeit reduziert, brauchen wir nicht wirklich ernsthaft zu diskutieren.
Kostenersparnis? Quatsch! Für den Preis eines 4-Zylinder 2l Turbo baut man lässig auch einen 3l-Sechsender.
Täte man das, bräuchte man keine teuren Turbolader und bräuchte keinen Klappenauspuff um den Sound irgendwie zu retten aber dann würden auch weniger teure Ersatzteile verhökert. Oder glaubt ihr etwa, ein Reihenvierzylinder mit 1,4l Hubraum braucht 2 Endtöpfe? Alles Beutelschneiderei.
Ein stinknormaler Benziner Saugmotor wäre bei der heutigen Produktionstechnik praktisch unsterblich aber das will keiner, denn es ist schlecht fürs Geschäft.
Die Lösung der schlimmsten Umweltprobleme läge auch in genau solchen Motoren, einfach auf Gas umgestrickt. NOX und Feinstaub ade.
Aber ist Downsizing überhaupt eine Art Motorkastration? Natürlich nicht. Schaut euch mal die Drehmomentverläufe gegenüber früher an und dann schaut auf die Fahrzeuggewichte. Die meisten Kisten würden mit 2l-Sauger doch heute gar keine Wurst mehr vom Teller ziehen. Mit 1,4er Turbo gehen zwei Würste und dann jammert irgendein Depp über den Murkel-Motor? Geht´s noch?
Trotzdem: Back to big, simple und vor allem haltbar und weniger NOX wäre der richtige Weg... mit Gas. Elektro wird sich die nächsten 20 Jahre nicht durchschlagend durchsetzen.
Zitat:
@Smartie67 schrieb am 2. August 2016 um 17:07:04 Uhr:
Trotzdem: Back to big, simple und vor allem haltbar und weniger NOX wäre der richtige Weg... mit Gas. Elektro wird sich die nächsten 20 Jahre nicht durchschlagend durchsetzen.
Wenn Du das willst, kannst Du das machen. Ich wollte es nicht.
Die Charakteristik der "großen" Sauger hat mich früher, als es noch kaum Turbos gab, genervt. Und ich wollte auch keine simple Kiste, mit der Sicherheit von vor 20, 30 Jahren.
Leicht und Sicher, ja das wäre ok. Aber das kostet halt.
Die Senkung des CO2 Ausstosses halte ich für bedeutend wichtiger als die Stickoxide. Diese sind nur ein lokales Problem. CO2 ist global und die Auswirkungen sind schon deutlich spürbar.
Ach ja, Elektro! Das wird schneller einer größere Bedeutung erlangen als manchen Traditionalisten hier lieb ist.
Zitat:
@Cooperle schrieb am 2. August 2016 um 13:29:20 Uhr:
Und CO2 ist nach wie vor das Hauptproblem! Russ und NOx sind eher lokale Probleme (die Stickoxidbelastung hat sich "insgesamt" in den letzten 20 Jahren halbiert, nachzulesen beim Umweltbundesamt).
Stimmt. Die Schwefelkonzentrationen sind auf einen Bruchteil der damals üblichen Werte runter.
Verkehr trägt zu etwa 17% der DE CO2 Emissionen bei. Aber zu ca 50% zu den Stickoxid-Emissionen. Wenn du alle Benziner abschaffen würdest und durch Diesel ersetzt, kannst du etwa 10% des Benziner-CO2s einsparen. Also etwa 0.9% der deutschen CO2 Emissionen. Würdest die NOx Emissionen aber verdoppeln.
Nur nebenbei: Ein Opel Mokka braucht etwa 8.05l Benzin. Als Diesel 6.24l. Was das gleiche ist wie 7.12l Benzin und damit ca 10% CO2 spart. Anderes Fahrprofil der Diesel außen vor. Der Mokka ist ähnlich der Corsa D Plattform angesiedelt. Im Astra (vom Nutzwert durchaus vergleichbar) sind es 0.4l weniger als im Mokka.
Der kleine Golf-Plus als 122 PS TSI hat 7.4l. Der "kleine Bruder" Golf deren 6.9. Beidemal der 122PS TSI, nur eben mit weniger Cw x A. Der "Up" als prestigefreies Fortbewegungsmittel liegt mit seinem 1.0 Liter Motor (60-75ps) bei 5.3l und das als Benziner.
Zieh die SUVs aus dem Verkehr und du hast dein CO2 Ziel ganz ohne Dieselmotor und dessen Stickoxide erreicht. Wenn du nun noch die Absetzbarkeit der 200++ PS "Firmenwagen" streichen würdest (ähnlich Italien), wäre die Vollgas-Fahrerei "Chef zahlt, mir doch egal" nebst dem dazugehörigen Spritverbrauch auch vorbei. Wieder Prozente beim CO2.
@flat_D
Es gibt bisher keinen wissenschaftlich beweisbaren kausalen Zusammenhang zwischen CO2-Aufkommen und Klimaerwärmung.
mfg
Zitat:
@Smartie67 schrieb am 2. August 2016 um 17:07:04 Uhr:
Halt halt halt... früher hatte ein 2L-Saugdiesel bestenfalls 75ps... Ist etwa ein 2l Commonrail mit 240PS kein Downsizing? Nein, das nicht aber die spezifische Leistung hat krass zugenommen.Mag sein, dass die Normverbräuche und damit der C02-Ausstoß durch Downsizing etwas reduziert werden aber auf der anderen Seite steigt bei hoher spezifischer Leistung der NOX-Ausstoss exponentiell. Genau das ist geschehen und darüber, dass diese die Haltbarkeit reduziert, brauchen wir nicht wirklich ernsthaft zu diskutieren.
Kostenersparnis? Quatsch! Für den Preis eines 4-Zylinder 2l Turbo baut man lässig auch einen 3l-Sechsender.
Täte man das, bräuchte man keine teuren Turbolader und bräuchte keinen Klappenauspuff um den Sound irgendwie zu retten aber dann würden auch weniger teure Ersatzteile verhökert. Oder glaubt ihr etwa, ein Reihenvierzylinder mit 1,4l Hubraum braucht 2 Endtöpfe? Alles Beutelschneiderei.Ein stinknormaler Benziner Saugmotor wäre bei der heutigen Produktionstechnik praktisch unsterblich aber das will keiner, denn es ist schlecht fürs Geschäft.
Die Lösung der schlimmsten Umweltprobleme läge auch in genau solchen Motoren, einfach auf Gas umgestrickt. NOX und Feinstaub ade.
Aber ist Downsizing überhaupt eine Art Motorkastration? Natürlich nicht. Schaut euch mal die Drehmomentverläufe gegenüber früher an und dann schaut auf die Fahrzeuggewichte. Die meisten Kisten würden mit 2l-Sauger doch heute gar keine Wurst mehr vom Teller ziehen. Mit 1,4er Turbo gehen zwei Würste und dann jammert irgendein Depp über den Murkel-Motor? Geht´s noch?
Trotzdem: Back to big, simple und vor allem haltbar und weniger NOX wäre der richtige Weg... mit Gas. Elektro wird sich die nächsten 20 Jahre nicht durchschlagend durchsetzen.
Als der Saugbenziner noch die Norm war wurde er vom Turbodiesel in den Schatten gestellt. Keiner wollte mehr Saugbenziner haben, das war nur nich der Volumenmotor für kleine Kompaktwagen, weil er billiger war, als der Turbodiesel. Erst der Turbobenziner hat wieder eine Kehrtwende eingeleitet. Denn jetzt hat er den Durchzug, den die kunden vom Diesel gewohnt sind und den sie erwarten. Denn großvolumige Saugbenziner waren schon immer eine kleine Gruppe hochpreisiger Fahrzeuge, die nicht die große Masse darstellen.
Ünrigens waren die 1L Motoren früher deshalb die Masse, weil die Autos damals auch nur die Hälfte gewogen haben. Heute wiegen die Autos im Schnitt doppelt so viel und brauchen daher mindestens doppelt so viel PS und Nm. Und dafür ist eben der 2L Turbo üblich.
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 2. August 2016 um 19:58:34 Uhr:
@flat_D
Es gibt bisher keinen wissenschaftlich beweisbaren kausalen Zusammenhang zwischen CO2-Aufkommen und Klimaerwärmung.
mfg
Selbstverständlich gibt es den und er ist auch nachgewiesen. Aber Verleumdung war auch schon immer ein beliebtes Mittel unangenehme Verantwortung zu leugnen.
Zitat:
@flat_D schrieb am 2. August 2016 um 22:15:13 Uhr:
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 2. August 2016 um 19:58:34 Uhr:
@flat_D
Es gibt bisher keinen wissenschaftlich beweisbaren kausalen Zusammenhang zwischen CO2-Aufkommen und Klimaerwärmung.
mfgSelbstverständlich gibt es den und er ist auch nachgewiesen.
😁😁😁
Wo denn?
Zitat:
@Ja-Ho schrieb am 2. August 2016 um 23:28:32 Uhr:
Zitat:
@flat_D schrieb am 2. August 2016 um 22:15:13 Uhr:
Selbstverständlich gibt es den und er ist auch nachgewiesen.
😁😁😁
Wo denn?
Wie kann man das leugnen?
Yann Arthus Bertrand ist Dir ein Begriff?
https://www.amazon.de/.../3954160463?...
Und nebenbei ist es nachweisbar und nachgewiesen, daß seit der Verbrennung fossiler Brennstoffe der CO2 Gehalt in der Luft drastisch gestiegen ist. Und der physikalische Effekt der Treibhausgase CO2 und Methan (Kuhpfurze) auf die Erwärmung ist ebenfalls nachgewiesen. Also welche Beweise fehlen Dir?