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Im Stau auf der Standspur fahren?

Mercedes E-Klasse C207
Themenstarteram 13. Mai 2013 um 18:09

Mir fällt immer öfter auf, dass einige asis auf der BAB über die Standspur am stau vorbeifahren.

Was geht in den köpfen solcher leute vor? Ich hab schon einige male beobachtet, fass es dann an ausfahrten zu beinaheunfällen kommt, weil der ausfahrende natürlich nicht nach hinten guckt.

Wenn mir in so einer situation einer in den wagen kacheln würde, wird der Schaden sein kleinstes Problem sein.

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46 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Wie kommt er dann von der Fahrspur in die Ausfahrt, wenn nicht über die Verzögerungsspur? :eek:

Die Spur beginnt ja an der Stelle wo er auf sie wechselt. Also ist nicht damit zu rechnen, das schon vorher einer auf der Verzögerungsspur fährt, der von hinten kommen könnte.

Zitat:

Original geschrieben von DRGTI

Hat einer von euch schon mal daran gedacht das dort auch ein Notfall vorbeifahren könnte?

Dafür gibt's weiße Tücher oder Blaulichter.

Hallo ins Forum,

das Befahren des Standstreifens ist schlicht und einfach verboten; dies sollte doch uns allen klar sein. Fährt so ein Spezialist über den Standstreifen und kommt es zum Unfall, weil am Beginn der Ausfädelungsspur einer auf die Ausfahrt gefahren ist, hat der Standspurfahrer die Alleinschuld (gibt schon Urteile dazu). Auch habe ich schon beobachtet, dass die Rennleitung sich gerade bei häufigen Staustellen hinstellt und die Standstreifenfahrer rauszieht und kassiert (großes Lob dafür).

Notfälle im Sinne des Gesetzes sind tatsächlich nur lebensbedrohliche Dinge. Ein wichtiger Termin, dringendes Toilettenbedürfnis ... reicht nicht. Wenn man in einem Privatfahrzeug so was hat, ist besondere Kennzeichnung (weißes Tuch, Warnblinker, Beleuchtung ...) erforderlich.

Insoweit weg vom Standstreifen. Stau ist zwar blöd, aber Standstreifenfahren ist auch saugefährlich. Ich habe auch schon einen Beinaheunfall miterlebt (der mich beinahe als Kollateralschaden erwischt hätte). Ein Pannenfahrzeug stand auf dem Standstreifen (ich war noch knapp hinter dem), als ein Standspurfahrer angeflogen (waren geschätzt knapp 80) kam und nur ganz knapp das Auffahren verhindern konnte.

Viele Grüße

Peter

Zitat:

Original geschrieben von 212059

Notfälle im Sinne des Gesetzes sind tatsächlich nur lebensbedrohliche Dinge. Ein wichtiger Termin, dringendes Toilettenbedürfnis ... reicht nicht. Wenn man in einem Privatfahrzeug so was hat, ist besondere Kennzeichnung (weißes Tuch, Warnblinker, Beleuchtung ...) erforderlich.

Reifenwechsel auf einem Autobahn-Standstreifen zählt heutzutage doch schon als lebensbedrohlich.

Selber erlebt: unterwegs auf der A2 in Richtung Pott (zum Musical schauen). Irgendwo vor dem Kamener Kreuz im Stau merken wir, dass der Passat links tiefer liegt als rechts -- ein schleichender platter Reifen links hinten. Warnblinker an, auf der Standspur gefahren (langsam natürlich), runter von der BAB, auf einem Parkplatz einer Werkstatt auf Ersatzrad gewechselt. Ist doch legitim.

Ein Brummi (von ca. 50) hat versucht, uns zum Anhalten zu nötigen -- das ist asozial.

Standspurfahren und Rettungsgasse beißen sich ebenfalls. Ein LKW muss zur Bildung einer Rettungsgasse (2 Streifige AB) zumindest mit den rechten Rädern auf die Standspur fahren, damit auch die breiten Feuerwehrfahrzeuge durchkommen. Aber selbst dann gibt es noch "Besserwisser" die Rechts vorbeiziehen, dann nicht weiter kommen und Hupen!!

Neulich war ein Stau wegen einer Nachtbaustelle auf der der A1. Einige sind rechts vorbei, weil es nur noch 500m bis zur nächsten Ausfahrt waren. Die Straßenmeisterei hat aber unmittelbar vor Beginn der Abfahrt einen Anhänger hingestellt (so einer mit LED Tafel, der auf die Fahrbahnverengung hinweist). Jetzt standen die ganzen Standspurfahrer vor dem Anhänger und wurden von den Brummis nicht mehr reingelassen.

Ich persönlich fahre maximal die Strecke von 50m auf der Standspur (unmittelbar vor der Ausfahrt) und habe es mir mittlerweile angewöhnt im Stau immer zu schauen ob von rechts keiner angerauscht kommt.

Normalerweise muss ja bei Stau die Rettungsgasse gebildet werden.

So also müsste normalerweise die rechte Fahrspur schon auf der Standspur(zumindest mit den rechten Rädern) fahren.

Also kann man normalerweise rechts gar nicht mehr vorbeischiessen weil schlicht zu eng.

Videos Rettungsgasse auf YouTube ansehen.

Gilt zwar für Österreich aber wird wohl bei uns so ähnlich sein (müssen!!!)

Falls Du das hier meinst: Klick - das mit dem Standstreifen gilt hier in Deutschland nicht.

Zitat:

Original geschrieben von DRGTI

Hat einer von euch schon mal daran gedacht das dort auch ein Notfall vorbeifahren könnte?

Es muss ja nicht gerade Lebensnotwendig sein aber es gibt auch Fälle da würde ich nie den Notarzt rufen aber eile kann dabei trotzdem eine Rolle spielen.

Gerade die Egoisten und Dummköpfe die soweit nicht denken können und dann einfach den Standstreifen blockieren, sollte man massiv zu Rechenschaft ziehen.

Aber in unserer Neid Gesellschaft wird das wohl nicht passieren. In den USA passiert so etwas nicht (selbst erlebt).

Denkt mal darüber nach.

zu 99,99999% ist es aber kein Notfall sondern Egoismus in Form persönlicher vorteilsnhme .

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

zu 99,99999% ist es aber kein Notfall sondern Egoismus in Form persönlicher vorteilsnhme .

Dem kann ich nur zustimmen!

Demnach hätte ich letztens ca. 8 Notfälle erlebt.... ne is Klar :rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Zitat:

Original geschrieben von ichtyos

Der wechselt aber keine Spur. ;)

Wie kommt er dann von der Fahrspur in die Ausfahrt, wenn nicht über die Verzögerungsspur? :eek:

Um von dem Standstreifen auf die Ausfahrt zu gelangen müsste man eine durchgezogene Linie überfahren.

Wenn man von wo kommt, woher man nicht darf udn es dann scherbelt, dann bekommt man auch mehr Probleme. Vergleichbar dem Risiko, wenn man rechts überholt.

Zitat:

Original geschrieben von surfkiller20

Demnach hätte ich letztens ca. 8 Notfälle erlebt.... ne is Klar :rolleyes:

Klar, zu spät nach Hause, Essen kalt, Frau sauer - wenn das kein Notfall ist :D

Hatte da auch so eine Lieblingsstelle, als ich noch in Österreich gearbeitet hab.

Morgens der alltägliche Stau vor dem Pfändertunnel und alle fahren nach Lindau ab, um dem zu entgehen. Wenn man da tatsächlich bis zur Abfahrt vorgefahren ist, hatte man teils keine Chance mehr abzufahren, da von hinten über die Standspur die Autos mit 50- 80 km/h angerauscht kamen. Wenn man selbst mit Schrittgeschwindigkeit auf der rechten Spur fährt ist das echt lustig. Mich hats eigentlich gewundert, dass es da nicht öfters mal gekracht hat.

Was mich aber immer wahnsinnig gefreut hat, wie häufig die Polizei nach der Abfahrt da stand und bei allen Standspurfahrern abkassiert hat. Die Schlange der Rausgezogenen war teils so lange, dass sie definitiv mehr Zeit kaputt gemacht haben, als sie jemals über das Befahren des Standstreifens gut gemacht hätten! :)

Steinigt mich:

Ich bin Standspurbefahrer.

Wenn die Ausfahrt in Sichtweise ist oder zumindest schon ausgeschildert ist (also max. 1.000m).

Was ich nicht mache, ist, mit 100km/h mehrere Kilometer auf dem Standstreifen zurückzulegen, wie es ja auch viele tun.

Zitat:

Original geschrieben von MartinSHL

Steinigt mich:

Ich bin Standspurbefahrer.

Wenn die Ausfahrt in Sichtweise ist oder zumindest schon ausgeschildert ist (also max. 1.000m).

Was ich nicht mache, ist, mit 100km/h mehrere Kilometer auf dem Standstreifen zurückzulegen, wie es ja auch viele tun.

Da muss ich leider den ersten Stein werfen! *steinwerf* :mad:

Selbst 1000m Sind schon 1000m zuviel! ;)

Zitat:

Original geschrieben von Elchsucher

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Wie kommt er dann von der Fahrspur in die Ausfahrt, wenn nicht über die Verzögerungsspur? :eek:

Die Spur beginnt ja an der Stelle wo er auf sie wechselt. Also ist nicht damit zu rechnen, das schon vorher einer auf der Verzögerungsspur fährt, der von hinten kommen könnte.

Es muss da auch keine damit rechnen, dass von hinten einer angeflogen kommt. Dicke durchgezogene Linie hat man nicht zu überfahren wenn nicht wirklich Gefahr für Leib und Leben besteht.

Ich bin in meiner Zeit im Rettungsdienst nie über den Standstreifen gefahren wenn ich die Kirmes an hatte... Das war, mit Recht, bei uns ausgegebene Vorgabe. Das Risiko hinter der nächsten Kurve auf ein Pannenfahrzeug zu treffen was ich vorher nicht gesehen habe, ist einfach zu gross...

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