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Identische Motoren ?

Saab
Themenstarteram 19. Dezember 2019 um 12:00

Liebe Gemeinde,

sind die 2,0 Motoren mit rd. 200 PS, die im 9-3 ab 2007 und im 9-5 NG verbaut sind, identisch ?

Gibt es Unterschiede zwischen den Frontantriebs- und Allradmodellen?

Gruss

Jazzer2004

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10 Antworten

Da ich nie an einem 9-5NG geschraubt habe, kann ich diese Frage nicht sicher beantworten.

Die Wahrscheinlicheit geht aber gegen 99%...

 

Die Getriebe von 2-Rad und 4-Rad sind selbstverständlich unterschiedlich. Beim 4-Rad braucht es ja 3 Stellen, wo die Kraft übertragen wird...statt nur 2.

Hallo Kater,

da wir gerade bei Motoren sind: der 2.0 T im 9.3 II (ab 2004 bis zum bitteren Ende) mit 210 PS: Stammt der eigentlich von OPEL oder ist das eine SAAB- Entwicklung?

Der Diesel-Motor im 9.3 II stammt, soviel ich weiß, von Fiat, dort hat glaube ich auch Mercedes eingekauft.

Gruß

Trollfahrer

Der 2.2TiD stammt von Steyr-Daimler-Puch...die beiden 1.9TiD kommen von Fiat.

Der 3.0TID im 9-5 ist von Isuzu, wurde auch im Opel verbastelt.

Der V6-Benziner im 9000 ist vom Opel/Vauxhall, genauso, wie der 2.5 V6 im 900-II.

Der "Ur-Großvater" der 4-Zylinder Benziner im Saab 99, 900-I, 9000, 900-II und 9-5 war ein Motor von Triumph.

Dieser Motor hatte nur 1700ccm und wurde von SAAB quasi als Vorbild benutzt, um den ersten 2.0 für den 99er zu bauen. Darauf basieren alle weiteren Konstruktionen, bis zu den 2.3 im 9-5.

Der B207 im 9³-II ist quasi ebenfalls eine Weiter-Entwicklung von SAAB, allerdings unter den Händen von GM.

Daher gibt es diesen Motor auch im Opel und Vauxhall, allerdings unter einer anderen Bezeichnung.

Die Entwicklungsabteilung bei Saab in Schweden hat also nicht nur für Saab entwickelt, sondern für die komplette GM-Palette...was letztendlich für die 200 Millionen Dollar Schulden führte und das Ende für Saab bedeutete.

...immerwieder diese Amerikaner, dabei haben diese SAAB eher palliativ begleitet. Zwar mit falscher Medikation, aber trotzdem palliativ. Zu jenem Zeitpunkt war SAAB schon halbtot. Dass die Trollhättaner von einer gewissen geistigen Impotenz, nicht nur finanzieller sondern auch technischer Art schon Anfang der 90'er Jahre befallen waren, wird durch die damals ersten Händler-Krepierer, die Ablehnung großer Konzerne seine Führungskräfte mit den teuren, unzuverlässigen Fahrzeugen weiterhin auszustatten, zu niedrige Leasingraten um im Geschäft zu bleiben und deshalb überhöhte Gebrauchtwagenpreise, dokumentiert. Und wie "glücklich" war denn der Unterschlupf bei FIAT, noch lange vor den Amerikanern, weil sie es allein nicht mehr packten und dadurch sich schon auf der Rutschbahn befanden?

Hallo Anbei etwas Geschichte zum Saab Viertakt Motor: (Zitat Wikipedia)

Etwa zur gleichen Zeit Saab arbeitet an einem neuen 1,2 l inline vier für ihr kommendes 99 - Modell. UK Engineering und Beratungsunternehmen Ricardo wurde in dem Saab - Projekt beteiligt und, obwohl sie nicht direkt in der Entwicklung der Schräg vier beteiligt, hatte einen allgemeinen Motor-Entwicklungsvertrag mit Triumph und war über ihre Fortschritte. Wenn Saab festgestellt , dass ihr eigenen Motor zu entwickeln wäre zu teuer und zu riskant, legte Ricardo Saab in Kontakt mit Triumph.

Triumph vereinbart Saab mit 50.000 Schräg vier Motoren pro Jahr für die neue 99. Displacement zu liefern hatte sich von 1,5 l bis 1,7 L. Saab gestiegen hatte die ausschließliche Verwendung der Schräg vier für den ersten Jahren der Produktion. Saab behielt seine bestehenden Transaxle, das von der Vorderseite des Motors angetrieben wurde, konfiguriert zu werden. Dies ist erforderlich, dass die Schräg vier 180 ° gedreht werden, so dass die Kupplung und das Schwungrad in der Front war. Eine Folge davon ist, dass die „vordere“ -mounted Wasserpumpe, die Firewall / Schotts würde gegenüber und unzugänglich sein, woraufhin es an die Spitze des Zylinderblocks versetzt werden.

Der Motor wurde zuerst von Triumph in der verwendeten Dolomite 1850, die die regelmäßige Dolomit verwendet , um die 1,85 Liter Hubraum im Jahr 1972 erschien, während die sportlichere Dolomite Sprint , enthüllt im Juni 1973 haben beide einen neuen Zylinderkopf und eine Erhöhung der Verschiebung auf 2,0 L. die vier Schräg wurde auch von verwendeten Panthern in der Dolomite basierten Rio (1975-1977). Die TR7 debütierte 1975 mit dem 2,0 L - Motor und 8-Ventil - Zylinderkopf. Einige Vorproduktion TR7 Sprint Modelle erhielten die sportlichere Sprint - Motor im Jahr 1977 Triumph Herstellung der Schräg vier gestoppt , wenn der TR7 wurde 1981 eingestellt.

Viele Grüsse

Nee.

Ist so nicht richtig. Ich kenne den 2.0 im 99-er ab 1972.

Habe selber einen 99EMS, MY72, mit einem solchen Motor besessen...

Der Triumph TR7 war in Europa ein richtiger Flopp.

Ich kenne das Auto nur von Fotos, weil es kaum verkauft wurde.

Und ich kenne Triumph ebenfalls als Mechaniker. Der TR4, TR5 und TR6...incl. Spitfire gehören zu den Modellen, die mich in meiner Lehrzeit begleitet haben.

Und deren Motoren hatten nichts mehr mit den Saab-Motoren zu tun...völlig unterschiedlich.

...

Wikipedia ist kein wissendes Lexikon...nur eine Wissens-Sammlung von Leuten, die dort schreiben!!!

Was dort steht, muß nicht zwingend korrekt sein.

...

SAAB hat auch einen Motor mit variablem Hubraum konstruiert...der unter GM in den Schubladen verschwunden ist.

Dieser Motor wäre in dieser heutigen Zeit genial!!!...wenn nicht die Abdichtung zwischen Motor und Ölwanne wäre. Das war damals das K.O.-Kriterium...ähnlich wie beim Wankel-Motor...nur ein Materialproblem.

...

Das Patent...wenn es denn eins gibt...dürfte langsam auslaufen.

Die Pläne liegen garantiert nicht nur im GM-SAFE, sonder nauch bei einem oder mehreren Technikern aus der Zeit zuhause im Schrank.

Vermutlich haben schon etliche Motorenbauer diesen Motor heimlich nachgebaut und warten nur noch auf das Datum, endlich damit heraus kommen zu dürfen.

...

Und dieser kleine Verbrennungsmotor, mit 1500ccm Hubraum, der sich auf 1990ccm aufblähen kann...wäre die Zwischenstufe bis zur E-Mobilität. Denn diese kann nicht sofort eintreten.

Zur Zeit steht der Auspuff der E-Autos irgendwo...als Kohle-Kraftwerk.

...sollte man langsam sacken lassen und drüber nachdenken...

Zitat:

@wwaallddii schrieb am 9. Januar 2020 um 22:12:12 Uhr:

...immerwieder diese Amerikaner, dabei haben diese SAAB eher palliativ begleitet. Zwar mit falscher Medikation, aber trotzdem palliativ. Zu jenem Zeitpunkt war SAAB schon halbtot. Dass die Trollhättaner von einer gewissen geistigen Impotenz, nicht nur finanzieller sondern auch technischer Art schon Anfang der 90'er Jahre befallen waren, wird durch die damals ersten Händler-Krepierer, die Ablehnung großer Konzerne seine Führungskräfte mit den teuren, unzuverlässigen Fahrzeugen weiterhin auszustatten, zu niedrige Leasingraten um im Geschäft zu bleiben und deshalb überhöhte Gebrauchtwagenpreise, dokumentiert. Und wie "glücklich" war denn der Unterschlupf bei FIAT, noch lange vor den Amerikanern, weil sie es allein nicht mehr packten und dadurch sich schon auf der Rutschbahn befanden?

SAAB wäre ohne GM schon vor 1990 in die ewigen Jagdgründe eingegangen...vermutlich schon 1985.

Autos haben bei SAAB nur Miese eingefahren...und keinen Gewinn.

Innerhalb des Konzerns also eine Sparte, wo man konstruieren konnte/durfte...und die Kosten innerhalb des Konzerns verschoben wurden.

GM hat dieses Modell eigentlich nur übernommen...und irgendwann ...bei 200 Millionen Dollar...einfach nur den Sack zu gemacht.

SAAB hat mit den Flugzeugen Geld verdient...nicht mit den Autos...da wurde nur zugebuttert. Jahrzehnte lang kostete jedes Auto der Reihe 900 rund 1000 Dollar...die über den After-Sales-Market wieder herein geholt werden mussten.

Darum waren die Ersatzeilpreise auch extrem hoch.

Wenn man dieses Wirtschaftsdenken irgendwann begriffen hat...wird ein Schuh draus.

Relativ preiswert das Autoverkaufen...und den Verlust über die Ersatzteilpreise ausgleichen...ein gut geplantes Konzept. Wenn man die Stückzahlen im Rahmen lässt.

GM hat dieses Konzept nicht übernommen, wollte über hohe Stückzahlen großen Profit erlangen...und als sich dies nicht umsetzen ließ...wurde die Marke an die Wand gefahren und liquidiert.

Da muß man nicht BWL studiert haben, sondern einfach nur normal denken können.

Da schiebt man einfach nur alle Kosten auf eine kleine Gruppe...200 Millionen USD...und verramscht den Laden.

............................

Opel hatte noch mal Glück...wurde von PSA übernommen.

Sonst wäre diese Marke auch liquidiert worden...ohne Zucken der Wimper...

...

Wo die Bundesregierung uns hintreiben möchte ist schon klar.

In die E-Mobilität.

Die Umsetzung...ist mir aber noch nicht klar.

Denn die Auspuffgase, die dann nicht mehr in den Städten produziert werden, werden momentan an den Kohle-Kraftwerken in die Luft geblasen.

Mit Sicht auf den Kühlturm vom KKW Walsum ist dies mehr, wie makaber. Man sieht die Schwaden...und das eigene Auto hat einen Katalysator.

...

Zitat LC (+ etwas Off-Topic):

"Mit Sicht auf den Kühlturm vom KKW Walsum ist dies mehr, wie makaber. Man sieht die Schwaden...und das eigene Auto hat einen Katalysator."

Aus den Kühltürmen kommt nur Dampf (eher Dunst) heraus. Aus allen Kühltürmen dieser Welt kommt normalerweise nur Dampf heraus, aber nicht zu vernachlässigen ist die Erwärmung des Kühlwassers, was das Leben in so manchem Fluss sehr stört. Wäre ganz super, wenn es nicht das Problem der Endlagerung der Brennstäbe gäbe. Ansonsten supersauber (keine Abgase jedwelcher Art), aber gefährlich. Da bei uns ein Energiemix mit knapp mehr als 50% konventionell erzeugt wird, hast recht, die Auspuffe der Elektroautos stehen zu mehr als 50% irgendwo in den Kohle-, Gas- und Ölkraftwerken, auch wenn manche Stadtwerke behaupten, dass "unsere Starßen-, U-Bahnen und Elektorflotten fahren mit Ökostrom". Es wird billiger Drecksstrom weiterverkauft und teurer importiert, z.B. Schweiz. Ganz so sauber zur konventionellen Energie ist diese Trennung noch nicht. Die Elektromobilität ist, meiner Meinung nach, der falsche Weg, der wieder von einer Lobby mit Gewalt durgesetzt wird, obzwar die Folgen von Blei- und Cadmium-Aufkommen bei der Entsorgung der Batterien noch nicht bekannt sind. Und Li-Ionen? Was hört man da von begrenzten Vorkommen (schon strategisch bedingte Massenverträge) und Sklavenarbeit bei der Gewinnung? Im Kleinen, glaube ich, wird es die Brennstoffzelle sein und im Großen die Kernfusion (recht sauber, extrem wenig Radioaktivität). Aber, als ich vor knapp 60 Jahren studierte, hieß es dass in etwa 30 Jahren die Kernfusion wirtschaftsreif sein wird. Es vergingen 30 Jahre und bei einem Besuch in Garching, wo ein Modell einer Kernfusionsanlage steht, hieß es dass in etwa 30 Jahren...usw. Es sind nochmals knappe 30 Jahre vergangen und jetzt heißt es immer noch in 30 Jahren...usw. So bald wird daraus nichts. Bleibt nichts als diese hässlichen Windräder in der Landschaft und auf den Feldern anstatt Getreide, nur noch Raps und Solarzellen.

Themenstarteram 23. Januar 2020 um 13:26

Hallo Linear Cycle,

das mit der E-Mobilität warten wir "älteren" Herren mal entspannt ab.

Stichwort: Netzversorgung

Hier ums Eck ging in einem Ärztehaus wärend einer ambulanten OP die Technik in die Knie, wg massivem Spannungsabfall.

Nach langem Suchen fanden die Stadtwerke den Grund: Die gegenüber installierte Ladestation der E-Mobile hing am gleichen Erdkabel:D:D

Und dann haben wir ja noch ein ganz anderes Problemchen:

Alle (oder viele...) wollen Ökostrom; aber keiner die Leitungen, Windräder, Solarfelder...:eek:

In Oslo sind sie schon ein Stück weiter: Zu viele E-Autos für zu wenig Ladeleistung.

...ganz zu schweigen von der ungelösten Frage: Wer kann oder darf havarierte E-Autos entsorgen und wo ?

So lange wir uns selbst einreden, Klimaschutz ginge ohne Verzicht, aber mit noch mehr Wachstum, wird das nichts:rolleyes:

Aber die ungemütlichen Nachrichten will bekanntlich keiner hören und Wählerstimmen bringt es auch keine.

Harren wir der Dinge..

...und benzinern oder dieseln noch etwas weiter.

Grüßle aus dem Ländle mit einem rabenschwarzen Landesvater mit grünem Parteibuch

Jazzer2004

zum Thema "Identische Motoren"

Mein 9-5 NG 2.0 bekommt gerade nach einer gerissenen Steuerkette einen Opel-Insignia-Motor eingebaut. Bei einem Opel-Händler.

Baugleich und deutlich günstiger als über Saab-Schmieden. Ich hätte ihn ja lieber zu Saab gebracht, aber ca. 2 - 3,5 TEUR Differenz sind schon ein Wort....

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