Ich und mein Sommerreifen feiern Jubiläum - 100.000km Laufleistung erreicht
Hallo Zusammen,
muss doch glatt irgendwo die Freude rauslassen 😉
Heute war SR/WR-Umziehen angesagt. Als Zahlensammler habe ich natürlich die Profiltiefen, km-Stand und Datum protokolliert. Die Reifen wurden im Rahmen der Werksauslieferung durch Opel montiert und typischerweise von ca. Ende März bis Ende Oktober ± gefahren.
Reifen: Conti Ecocontact 5 185/65 R15 88T
DOT: 4613 (AFAD D5P7)
Made in Portugal
Startprofil: 6,5mm (Mittelwert)
Restprofil heute: 3,2mm (Mittelwert)
--> spezifischer Verschleiß: 0,33mm/10tkm
Zum Fahrzeug:
- Corsa D 1.3 CDTI (70kW)
- Leergewicht: 1278kg
- Alufelgen
Fahrstil/Profil:
- Überwiegend Mittelstreckenpendeln bei defensiver Fahrweise (eh immer Berufsverkehr) aber im Freizeitbereich gelegentlich auch mal Anschlag (knapp 200).
- Durchschnittsverbrauch über SR-Laufleistung: 4,35l/100km
- Durchschnittsgeschwindigkeit über SR-Laufleistung: 47,8km/h
Rein rechtlich hätte ich beim Reifen mit dem geringsten Restprofil noch "Luft" für rund 35tkm .... ob ich davon noch etwas im nächsten Sommer ausnutze ... hmm, muss ich noch mal einen Winter drüber schlafen. 2020 wäre vermutlich auch der letzte Sommer in meinem Händen.
Beste Antwort im Thema
Hallo Zusammen,
muss doch glatt irgendwo die Freude rauslassen 😉
Heute war SR/WR-Umziehen angesagt. Als Zahlensammler habe ich natürlich die Profiltiefen, km-Stand und Datum protokolliert. Die Reifen wurden im Rahmen der Werksauslieferung durch Opel montiert und typischerweise von ca. Ende März bis Ende Oktober ± gefahren.
Reifen: Conti Ecocontact 5 185/65 R15 88T
DOT: 4613 (AFAD D5P7)
Made in Portugal
Startprofil: 6,5mm (Mittelwert)
Restprofil heute: 3,2mm (Mittelwert)
--> spezifischer Verschleiß: 0,33mm/10tkm
Zum Fahrzeug:
- Corsa D 1.3 CDTI (70kW)
- Leergewicht: 1278kg
- Alufelgen
Fahrstil/Profil:
- Überwiegend Mittelstreckenpendeln bei defensiver Fahrweise (eh immer Berufsverkehr) aber im Freizeitbereich gelegentlich auch mal Anschlag (knapp 200).
- Durchschnittsverbrauch über SR-Laufleistung: 4,35l/100km
- Durchschnittsgeschwindigkeit über SR-Laufleistung: 47,8km/h
Rein rechtlich hätte ich beim Reifen mit dem geringsten Restprofil noch "Luft" für rund 35tkm .... ob ich davon noch etwas im nächsten Sommer ausnutze ... hmm, muss ich noch mal einen Winter drüber schlafen. 2020 wäre vermutlich auch der letzte Sommer in meinem Händen.
99 Antworten
Die Vielfahrer die ich (zähle mich mit 25tkm p.a. nicht als vielfahrer) kenne (Taxifahrer oder Sprinterfahrer) packen sich das billigste drauf. Bekannter fährt gerade chinesische Allwetterreifen auf seinem Prius-Taxi. Und sein Fazit? Die Reifen machen, was sie sollen. Halten jetzt schon 2 Jahre. Er rast nicht, alles bestens. Bei 60.000km im Jahr müsste er ja andauernd auf irgendwelche Schnarchnasen drauffahren, oder?
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 19. November 2020 um 19:13:14 Uhr:
Zitat:
@Christian He schrieb am 19. November 2020 um 18:58:35 Uhr:
Mich haben heute griffige Premiumreifen vor einem Unfall bewahrt. Vordermann war desorientiert, hat bei rund 50 Km/h und strömenden Regen eine Vollbremsung vor einer grünen Ampel hingelegt (hatte es mit der roten Abbiegeampel verwechselt). Das war verdammt knapp. (Abgefahrene) Öko-Reifen wären mich da sehr teuer gekommen.Uneingeschränkte Zustimmung!
Nochmal anders: Wenn man einem "Öko-Reifen" einen theoretischen Unfall in die Schuhe schieben will, dann müsste man das konsequenterweise auch einem Standard-Marken-Sommerreifen, wenn ein Semislick noch besser gebremst hätte. So weit würdet ihr aber sicher nicht gehen, nehme ich an?
Zitat:
@boerni666 schrieb am 19. November 2020 um 21:47:07 Uhr:
Die Vielfahrer die ich kenne (Taxifahrer oder Sprinterfahrer) packen sich das billigste drauf. Bekannter fährt gerade chinesische Allwetterreifen auf seinem Prius-Taxi. Und sein Fazit? Die Reifen machen, was sie sollen. Halten jetzt schon 2 Jahre. Er rast nicht, alles bestens. Bei 60.000km im Jahr müsste er ja andauernd auf irgendwelche Schnarchnasen drauffahren, oder?
Willst Du es nicht verstehen oder kannst Du es tatsächlich nicht? Es geht nicht darum, dass alltägliche Situationen gefährlich werden, sondern um die - hoffentlich nie vorkommenden - Extremsituationen, in denen Du auf gute Reifen angewiesen bist. Wenn Dir das Beispiel mit dem vor das Auto laufende Kind aus irgendeinem Grund nicht gefällt, nimm von mir aus den Radfahrer, der aus der Grundstückseinfahrt kommt, das parkende Auto, an dem die Tür plötzlich geöffnet wird, den Verkehrsteilnehmer, der Dir bei rechts vor links die Vorfahrt nimmt, den Gegenstand, den jemand von der Autobahnbrücke wirft, das Wild, das Dir vors Auto springt oder sonst irgendwas.
Aber Dir kann ja nichts davon passieren ...
Abgesehen von der Alterung: Abgefahrene Reifen bremsen auf trockener Straße sogar immer besser als neue Reifen. 😉
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Puh, gegen die meisten deiner Beispiele sind "gute Reifen" nur ein Aspekt um für mehr Sicherheit zu sorgen. Zu 80% kann man mit vorrausschauender Fahrweise die Unfallgefahren verringern. Nachts auf der Landstraße sind vielleicht auch 80 zuviel. Wenn dir ein Reh oder ein betonklotz (von der autobahnbrücke) vor die Karre fällt, hilft dir kein Rennsportreifen der Welt mehr.
Und bei den anderen 20% gibts was, nennt sich KFZ Haftpflichtversicherung des Unfallgegners.
Egal, ob Du nur provozieren willst oder tatsächlich glaubst, was Du hier verzapfst, mach gerne ohne mich weiter.
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 19. November 2020 um 21:57:32 Uhr:
Es geht nicht darum, dass alltägliche Situationen gefährlich werden, sondern um die - hoffentlich nie vorkommenden - Extremsituationen, in denen Du auf gute Reifen angewiesen bist. Wenn Dir das Beispiel mit dem vor das Auto laufende Kind aus irgendeinem Grund nicht gefällt, nimm von mir aus den Radfahrer, der aus der Grundstückseinfahrt kommt, das parkende Auto, an dem die Tür plötzlich geöffnet wird, den Verkehrsteilnehmer, der Dir bei rechts vor links die Vorfahrt nimmt, den Gegenstand, den jemand von der Autobahnbrücke wirft, das Wild, das Dir vors Auto springt oder sonst irgendwas.
In solchen Extremsituationen ist aber erfahrungsgemäß nicht die Reifenqualität das entscheidende Kriterium, sondern die Reaktionszeit und die Bremstechnik des Fahrers.
Leider sind etliche Fahrer nicht dazu imstande, wirklich die volle Bremsleistung ihres Fahrzeuges abzurufen - zum Einen, weil sie es in der Fahrschule nie gelernt haben und zum Anderen, weil sie es nie für notwendig empfunden haben, mal ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren.
Schnellem Reaktionsvermögen stehen leider oftmals auch diverse Ablenkungen im Wege, angefangen mit am Innenspiegel aufgehängtem Gelumpe und endend mit lauter Musik aus der Soundanlage und überbordendem Entertainment auf immer größer werdenden Flatscreens...
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 19. November 2020 um 21:57:32 Uhr:
Willst Du es nicht verstehen oder kannst Du es tatsächlich nicht? Es geht nicht darum, dass alltägliche Situationen gefährlich werden, sondern um die - hoffentlich nie vorkommenden - Extremsituationen, in denen Du auf gute Reifen angewiesen bist. [...]
Man liest das so oft, aber anfangen kann man damit halt wenig bis nix... Ab wann ist denn ein Reifen gut? Sind meine zweijährigen Nexen GJR gut? Können GJR überhaupt gut sein? Oder muss es einfach nur Conti/... sein? Oder auf trockener Strasse tatsächlich ein Semislick?
Der Unterschied zwischen neuen und alten Reifen ist kleiner als der Unterschied zwischen 50 km/h in der Stadt und 60km/h. Wie immer geht es um angepasste Fahrweise.
Zitat:
@Christian He schrieb am 19. Nov. 2020 um 18:58:35 Uhr:
Mich haben heute griffige Premiumreifen vor einem Unfall bewahrt. Vordermann war desorientiert, hat bei rund 50 Km/h und strömenden Regen eine Vollbremsung vor einer grünen Ampel hingelegt (hatte es mit der roten Abbiegeampel verwechselt). Das war verdammt knapp. (Abgefahrene) Öko-Reifen wären mich da sehr teuer gekommen.
Ziemlich logisch, dass genau diese Diskussion aufgrund des Beitrages entbrennt.
Für mich stellen sich da aber bedeutende Fragen.
Was ist verdammt knapp? Wie weit von der Stoßstange deines Vordermannes konntest du anhalten? Seid ihr beide zum Stehen gekommen?
Steile These, dass du davon ausgehst, dass ein Ökoreifen zum Unfall geführt hätte. Mir fehlt dazu jegliche Grundlage.
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 19. November 2020 um 18:25:41 Uhr:
Ich werde mir 4 China-Reifen kaufen und die ein paar Jahre in die Sonne legen.
Dann sind sie schön hart, so dass sie kaum noch verschleißen und ich sie 200.000 km fahren kann.
Ökologisch und ökonomisch top!!!
😁😰😁😰😁 !!
"Der Unterschied zwischen neuen und alten Reifen ist kleiner"... Gibt es dazu auch Daten? Mir fällt da nur ein Test (225'er) der Auto Bild vom letzten Jahr ein, wo Reifen neu und dann in Etappen mit immer weniger Profil getestet wurden. Die Nassbremsewege haben sich zum Ende mehr als verdoppelt. Aber ich lasse mich gerne überzeugen.
Natürlich war klar, dass die Aussage Diskussionen auslöst und ganz viele theoretische Tipps kommen. Ich fahre viel und habe noch nie einen Unfall verursacht. Ich weiß schon, wie ich bremse und wie mein Auto reagiert.
Zitat:
@Christian He schrieb am 20. Nov. 2020 um 11:32:13 Uhr:
Ich fahre viel und habe noch nie einen Unfall verursacht. Ich weiß schon, wie ich bremse und wie mein Auto reagiert.
Das sagt nicht wirklich etwas aus. Das behaupten ganz viele.
Dem könnte ich entgegnen, dass ich auch viel fahre, meine Autos gut und lange genug kenne, aber nie wirklich bewusst Premiumreifen wähle und ebenso unfallfrei unterwegs bin.
Was kann ich denn aussagen, sollte ich mit meinen Runderneuerten unfallfrei bleiben? Etwas über den Reifen, etwas über mich oder gar über beides? Wem nützt das?
Ich könnte auch ganz viel in Frage stellen...
Zitat:
@Timbow7777 schrieb am 19. November 2020 um 22:20:30 Uhr:
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 19. November 2020 um 21:57:32 Uhr:
Es geht nicht darum, dass alltägliche Situationen gefährlich werden, sondern um die - hoffentlich nie vorkommenden - Extremsituationen, in denen Du auf gute Reifen angewiesen bist. Wenn Dir das Beispiel mit dem vor das Auto laufende Kind aus irgendeinem Grund nicht gefällt, nimm von mir aus den Radfahrer, der aus der Grundstückseinfahrt kommt, das parkende Auto, an dem die Tür plötzlich geöffnet wird, den Verkehrsteilnehmer, der Dir bei rechts vor links die Vorfahrt nimmt, den Gegenstand, den jemand von der Autobahnbrücke wirft, das Wild, das Dir vors Auto springt oder sonst irgendwas.
In solchen Extremsituationen ist aber erfahrungsgemäß nicht die Reifenqualität das entscheidende Kriterium, sondern die Reaktionszeit und die Bremstechnik des Fahrers.Leider sind etliche Fahrer nicht dazu imstande, wirklich die volle Bremsleistung ihres Fahrzeuges abzurufen - zum Einen, weil sie es in der Fahrschule nie gelernt haben und zum Anderen, weil sie es nie für notwendig empfunden haben, mal ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren.
Schnellem Reaktionsvermögen stehen leider oftmals auch diverse Ablenkungen im Wege, angefangen mit am Innenspiegel aufgehängtem Gelumpe und endend mit lauter Musik aus der Soundanlage und überbordendem Entertainment auf immer größer werdenden Flatscreens...
Deine Argumentation ist also:
Die Leute "können nicht bremsen" (was ich für eine irrwitzige und falsche Behauptung halte) und sind sowieso alle abgelenkt und deswegen kommt's auch nicht mehr darauf an, dass man vernünftige Reifen fährt.
Alle Achtung, darauf muss man erstmal kommen!