Hybrid und Elektro-Autos umweltfreundlich?

Das Thema läßt mir keine Ruhe. Nachdem ich den Deutschen Strommix schon eine Weile analysiert habe, komme ich zu folgendem Ergebnis:

BMW X5 35i Benziner: Realverbrauch 12L/100km = 284gr CO2 pro km
BMW X5 30d Diesel: Realverbrauch 10L/100km = 265gr CO2 pro km
BMW X5 40e Benziner + Elektro: Realverbrauch 8L/100km + 15kWh/100km = 190gr + 108gr = 298gr CO2 pro km

Rechnet man den zusätzlichen CO2 Verbrauch für die Herstellung des Benzins und Diesels großzügig mit Faktor 1,2 noch dazu (tatsächlich sind es 17%) und ebenso den Verlust beim Strom durch den Ladevorgang mit einem Verlust von etwa 29% (ohne den zusätzlichen Verlust bei tiefen Außentemperaturen im Winter), ändert sich dieses Verhältnis noch weiter zu Ungunsten des Hybriden.

35i = 332gr CO2 / km
30d = 310gr CO2 / km
40e = 387gr CO2 / km

Und das ohne die CO2-intensive Akkuproduktion. Geht man von einer Batterielebensdauer von 8 Jahren aus (optimistisch gerechnet, tatsächlich verlieren LiIon-Akkus bereits nach 40.000km 17% ihrer Kapazität), dann bedeutet das beim X5 40e mit seinem kleinen 9kWh-Akku auf 100.000km Lebensdauer gerechnet noch einmal 14gr CO2 pro gefahrenem Kilometer dazu, also dann 400gr CO2 / km für den X5 40e. So wenig sauber sind Hybridfahrzeuge also.

http://www.dekra-online.de/co2/co2_rechner.html

http://www.focus.de/.../...h-drei-jahren-an-reichweite_id_4305025.html

http://www.zeit.de/.../seite-2

http://...-emissionen-vergleichen.de/.../...gleich-Stromerzeugung.html

Beste Antwort im Thema

Ihr werdet alle noch in der Anstalt landen wenn ihr euch weiterhin wegen dem CO2 irre machen laesst... 😉

Pete

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Moin

Zitat:

Auch wenn einige hier die Vorteile der Elektromobilität gebehtsmühlenartig wiederholen,

Na ja, das kommt nur daher, weil auf der anderen Seite eine ähnliche Gebetsmühle steht, die eben genau das Gegenteil runtereiert.

Zitat:

Diese Fahrzeuge sind höchstens als Zweitfahrzeug zu gebrauchen.

Les mal was ich schrieb.

Zitat:

Und wieviele haben in der Straße einen E-Auto? Lass mich raten: keiner

Stimmt nicht ganz, einer. Aber warum ist dem wohl so? Eventuell weil die Gebetsmühle gegen alles neue einfach lauter redet? So wurde es damals auch mit dem Prius gemacht, und noch heute schreiben Menschen das der Prius irgendwann leere

Akkus

hätte.... Das er auf der Autobahn nicht funktioniert, und er ja eh 7 Liter verbraucht und alle 70.000 km einen neuen Akku braucht.

Wer lange genug lügen erzählt, dem wird irgendwann geglaubt.

Ist dann eben das gleiche mit der Reichweite. Ständig wird dies als einziges Argument rausgehauen, und alle nicken. Angst ist die Devise. Nur ist die bei den meisten aufgrund ihrer Fahrleistung unbegründet.

Im übrigen fährt im "greifbaren" Bereich von mir mehrere Leafs, zwei Tesla S und ein Tesla Roadstar. Egal mit wem ich rede, alle wollen nie wieder was anderes. Einzig die Tesla S fahren auch Langstrecken, alle anderen fahren die Wege zur Arbeit etc.

Zitat:

Die geplanten Verkaufzahlen der Regierung und die Realität sind doch ein Spiegel für das Versagen aller.

Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Leider hört man zu oft auf Lobbys und anderen Eigeninteressen. Und wenn nicht auf die, dann auf Ahnungslose, die auch mal was sagen wollten. Bundesregierung halt.

Zitat:

Statt weiter in diese Sackgasse zu investierten sollte man sich nun wirklich Gedanken über realistische Alternativen machen.

Als die da dann wäre?

Wasserstoff

? Oder auch Energievernichtungsgeräte?

Konsequente Förderung von Hybriden wäre eine gute Variante. Ebenso konsequente Abstrafung von Saufziegen wie dem SUV-Wahn. Kann doch nicht angehen das ein 12 Liter nehmender SUV die gleichen Steuern zahlt wie ein 5 Liter nehmender Hybrid.

Um die Baumstämme aus den Köpfen zu bekommen sind PlugIns eine gute Allternative. Wenn man solch einen fährt, dann merkt man erst wie selten man mehr als 50 km braucht....

Flat
Das Elektrofahrzeuge noch zu teuer sind, steht außer Frage, aber auch da wird sich noch eine Menge tun.

Im übrigen sollte man nicht immer die deutschen Pseudodinger nehmen. Ein BMW I3 ist ein Prestigeprojekt mit der Markierung im Heft: Soll nicht funnktionieren. Ein Nissan Leaf hingegen bekommt man schon für die Hälft, immernoch viel, aber deutlich keine unrealistischen 50.000 als Zweitwagen.

Ach ja, und bedenken was du da vergleichst, ein BMW 1er fängt in der kleinsten Variante auch schon bei 22 Tausen Euro an. Fiat mit BMW zu vergleichen ist vieleicht nicht so nett.... ;-)

Moin
Björn

Seit wann zahlt man für einen Säufer genau so viel, wie für einen kleinen Hybriden? Meiner kostet mich jährlich 450,-€ und bei jedem Tankvorgang über die Mineralölsteuer noch mal erheblich mehr. Die Zeit der Steuererhöhungen sollte endlich mal vorbei sein. Wie zahlen sowieso alle schon viel zu viel Steuern. Rechne mal nach, dann kommst Du auf etwa 50% Steueranteil an jedem verdienten Euro.

Und es wäre genau so schön, wenn der tatsächliche Verbrauch eines Hybridfahrzeugs als Berechnungsgrundlage genommen würde und nicht diese lächerlich schöngerechneten und vollkommen realitätsfremden NEFZ-Werte, bei denen der Benzinverbrauch fast gar nicht berücksichtigt wird und der Stromverbrauch überhaupt nicht, also ohne dessen Erzeugung zu berücksichtigen.

Moin

Ein neuer X5 Benziner mit 3 Litern Hubraum und angeblichem Verbrauch von 8,5 Litern (Hier wird wohl tatsächlich geschöhnt, die Realität liegt wohl eher bei 12 Litern) liegt bei 214 Euro.

Mein Prius 2, welcher real 5,5 Liter nimmt kostet mich etwas über 100 Euro. Warum? Ersteres ist auf Deutschlands Straßen eine Unartkarre. Letzteres ist eher der Zweckerfüller.

Das Steuern deutlich zu viel gezahlt werden, keine Frage, aber warum eine solche Ungleichbehandlung? Warum Diesel immernoch günstiger als Benzin? Warum düfen Diesel viel mehr Abgase raus jagen trotz gleicher Abgasnorm wie ein Benziner? Und eben: Warum wird mein P2 so hoch besteuert, wo er die Euro 6 schon damals erfüllte, nur nicht auf selbige geprüft wurde.

Zitat:

Und es wäre genau so schön, wenn der tatsächliche Verbrauch eines Hybridfahrzeugs als Berechnungsgrundlage genommen würde und nicht diese lächerlich schöngerechneten und vollkommen realitätsfremden NEFZ-Werte, bei denen der Benzinverbrauch fast gar nicht berücksichtigt wird und der Stromverbrauch als schwarze Null eingeht, ohne dessen Erzeugung zu berücksichtigen.

Ich spreche von einem

Hybrid

, immernoch. Nicht von einem PlugIn. (Wäre schön wenn du das langsam verstehst, insbesondere seine Arbeitsweise.)

Und der Prius ist sehr dicht am realverbrauch. Auch ich wäre für eine realistischere Abgaseinstufung, und somit Verbrauchsermittlung. Nur stehen die Deutschen Autos dann ja noch schlechter da als sie es eh schon tun. Leider kann man es dann auch noch in allen Tests lesen, wie gemein, nein, das macht Mutti Merkel sicher nicht.

Moin
Björn

Moin

Und, eben gefunden, den Fiat 500 gibt es auch als Elektroauto und kostet dann 19 tausend. Damit gut 8000 mehr als der Benziner.

Moin
Björn

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Die Realität beim X5 30d liegt aber nicht bei 12 Litern, sondern bei um die 9 Liter auf 100km. Und wenn Du für Deinen 5,5 Liter schluckenden Hybriden weniger als die Hälfte an Steuern zahlst, dann kannst Du wohl kaum von Ungelichbehandlung zu Deinen Ungunsten sprechen.

Die Bezeichnung SUV bedeutet übersetzt NICHT böses Ungetüm. Nüchtern betrachtet ist es nur ein Kombi mit mehr Bodenfreiheit und Allradantrieb. Mehr nicht. Ein ganz normales Fahrzeug, wie jeder VW Bus 4Motion oder Van 4x4 auch.

Daß Benzin im Vergleich zu Diesel zu hoch besteuert wird, sehe ich auch so, seit ich wieder Benzin tanken muß.

Moin

Flat

Ich habe von einem Benziner geschrieben. Einfach oben nachlesen. Was dann ein Diesel verbraucht ist mir egal.

Moin
Björn

Zitat:

@Friesel schrieb am 8. Februar 2016 um 00:26:02 Uhr:



Zitat:

Statt weiter in diese Sackgasse zu investierten sollte man sich nun wirklich Gedanken über realistische Alternativen machen.

Als die da dann wäre? Wasserstoff? Oder auch Energievernichtungsgeräte?

Moin
Björn

Wasserstoff wäre meines Erachtens die einzige Energie, die wie herkömmlicher Sprit zu betanken ist. Somit wäre das Problem der Ladezeit und der Reichweite gelöst. Der verbaute Akku dient nur als Pufferakku und wäre entsprechend klein. Die

Brennstoffzelle

ist serienreif, genauso wie Autos mit Brennstoffzelle. Wären Tankstellen vorhanden, könnte man damit ab sofort problemlos von A nach B kommen, unabhängig von der Entfernung.

Der Herstellung von Wasserstoff ist nun wirklich etwas ineffizient. Aber auch da ist sicherlich noch Luft nach oben. Aber solange dies aus erneuerbaren Energien erfolgt, sehe ich das nicht als Hauptproblem. Letztenendes könnte der Wasserstoff direkt dort produziert werden, wo es Wind oder Sonne im Überfluss gibt. Ob nun Erdöltanker oder Wasserstofftanker die Weltmeere bevölkern wäre wohl egal.

Für mich wäre die Brennstoffzelle jedenfalls ein würdiger Nachfolger des Verbrennungsmotor und könnte fast uneingeschränkt überall eingesetzt werden.

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 8. Februar 2016 um 07:21:14 Uhr:


[/quote

Zitat:

@Friesel schrieb am 8. Februar 2016 um 00:26:02 Uhr:


Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 8. Februar 2016 um 07:21:14 Uhr:



Zitat:

Statt weiter in diese Sackgasse zu investierten sollte man sich nun wirklich Gedanken über realistische Alternativen machen.

Als die da dann wäre? Wasserstoff? Oder auch Energievernichtungsgeräte?

Moin
Björn

Wasserstoff wäre meines Erachtens die einzige Energie, die wie herkömmlicher Sprit zu betanken ist. Somit wäre das Problem der Ladezeit und der Reichweite gelöst. Der verbaute Akku dient nur als Pufferakku und wäre entsprechend klein. Die Brennstoffzelle ist serienreif, genauso wie Autos mit Brennstoffzelle. Wären Tankstellen vorhanden, könnte man damit ab sofort problemlos von A nach B kommen, unabhängig von der Entfernung.
Der Herstellung von Wasser ist nun wirklich etwas ineffizient. Aber auch da ist sicherlich noch Luft nach oben. Aber solange dies aus erneuerbaren Energien erfolgt, sehe ich das nicht als Hauptproblem. Letztenendes könnte der Wasserstoff direkt dort produziert werden, wo es Wind oder Sonne im Überfluss gibt. Ob nun Erdöltanker oder Wasserstofftanker die Weltmeere bevölkern wäre wohl egal.
Für mich wäre die Brennstoffzelle jedenfalls ein würdiger Nachfolger des Verbrennungsmotor und könnte fast uneingeschränkt überall eingesetzt werden.

Abgesehen davon, dass ein Brennstoffzellenauto im Moment (deutscher Strommix und Herstellung durch Elektrolyse) sogar noch drekciger ist ale jeder Diesel.

Und die 200 km/h für 500 km schafft auch keine Brennstoffzelle bisher....

Also genau so eine "Krücke" wie hier immer den BEVs unterstellt wird. Nur OHNE "Überall"-Tankmöglichkeiten. 🙂

Und ein BEV ist schon heute, mit deutschem Strommix ink. seiner Herstellung, über sein Autoleben sauberer als jeder Diesel/Benzin-Verbrenner.
Und es wird mit jeder Solarzelle, mit jedem Windrad und mit jedem abgeschaltetem Kohlkraftwerk besser.

Moin

Flat

Das soll nun hier nicht weiter ins Detail gehen, aber:

Zitat:

Die Bezeichnung SUV bedeutet übersetzt NICHT böses Ungetüm. Nüchtern betrachtet ist es nur ein Kombi mit mehr Bodenfreiheit und Allradantrieb. Mehr nicht. Ein ganz normales Fahrzeug, wie jeder VW Bus 4Motion oder Van 4x4 auch.

Nüchtern betrachtet kann ein SUV wie eine M-Klasse oder ein X irgendwas, oder ein Qsonstwie tatsächlich kaum mehr als ein Kombi im Gelände. In den restlichen Disziplinen wird ein SUV leider in allen Bereichen geschlagen.

Schau einfach auf die Reifengröße eines SUVs und auf die eines Kombis. Dazu gehört dann leider auch ein entsprechender Radkasten, welcher dann zur Folge hat das der Innenraum immer deutlich kleiner ist, als in einem entsprechendem Kombi.
Einen Bus brauchen wir da nicht weiter zu vergleichen, der erfüllt eine andere Käuferschaft. (Wenn man aber bedenkt das Busse oftmals weniger verbrauchen als ein SUV, dafür dann aber das X-Fache an Platz bieten....

SUV steht nicht für böses Ungetüm, hab ich auch nicht behauptet. Aber das sie unnötig sind und viel zu viel Kraftstoff benötigen und dabein rein nichts besser können als andere Fahrzeuge, das ist leider Fakt.

Holger

Wasserstoff ist ähnlich ausgereift wie Batterien. Wenn du dir derzeit einen H2O Wagen kaufst, dann hast du in vielen Orten gar keine Möglichkeit zu tanken. Wenn dein gehasster (übertrieben) E-Wagen also 8 Stunden lädt, wartest du auf den Abschlepper. Das ist derzeit Stand der Technik beim H2O Wagen.

Er sollte vor 20 Jahren schon Serienreif sein, ist es aber dank unglaublicher Energievernichtung bei der Produktion von Wasserstoff bis heute nicht.

Da hat hudemc recht, nach heutigen Maßstab kann man bestimmt nicht sagen: E-Auto dreckig, Wasserstoff aber toll und sauber.

Ich finde beide Ideen toll, Wasserstoff ebenso wie BAtterie. Für mich ist derzeit die Batterie das realitätsnaheste, insbesondere weil alle Ängste in allen anderen Produkten die Akkubetrieben sind nicht existieren. (Gut, selten fahr ich mit einem Akkuschrauber nach Italien, aber ansonsten)

Derzeit aber versuchen wir unseren Energiemarkt auf allternativ um zu stellen. Da ist eine effektive Nutzung der zur Verfügung stehenden Energie gefragt, und da gehört Wasserstoff leider nicht zu. Selbst aus, bei uns im Norden leider üblich, abgeschalteten Strom, wenn die WKAs abgestellt werden, weil es zu viel Strom gibt, also aus geschenktem Strom ist eine Wasserstoffproduktion fast unrentabel, von GTL wollen wir gar nicht erst reden.

Moin
Björn

Zitat:

Abgesehen davon, dass ein Brennstoffzellenauto im Moment (deutscher Strommix und Herstellung durch Elektrolyse) sogar noch drekciger ist ale jeder Diesel.

Und die 200 km/h für 500 km schafft auch keine Brennstoffzelle bisher....

Also genau so eine "Krücke" wie hier immer den BEVs unterstellt wird. Nur OHNE "Überall"-Tankmöglichkeiten. 🙂

Wenn Du alles in meinen Beitrag gelesen hättest, sprach ich davon Wasserstoff aus erneuerbaren Energien zu produzieren. Das könnte direkt dort passieren, wo eh ewig die Sonne scheint. Wasserstoff ist über längere Wege transportierbar, Strom nicht.

Und ob die Wasserstofftank für ein paar Hundert Kilometer reicht ist wurscht, da ich Wasserstoff wie herkömmlichen Sprit in kurzer Zeit nachtanken kann. Und die fehlenden Tankmöglichkeitenn resultieren wohl eher daher, dass das

Brennstoffzellenauto

wohl politisch unerwünscht ist und mit Gewalt die

Elektromobilität

vorangetrieben wird. Ich behaupte mal, die Automobilindustrie hat dieses Thema eh nie erst genommen. Für die ist diese Geschichte nur ein riesieger Kostenfaktor ohne Aussicht auf Gewinn. Solange Fördergelder flossen, hat man daran gearbeitet. Nun werden lieber wieder die PS-Zahl der SUVs erhöht. Das bringt Gewinn.

So warten wir ab bis das Elektrodesaster wirklich die letzte Gehirnzelle der Grünen erreicht hat und starten dann wieder neuen blinden Aktionismus. Aber vielleicht gibts dann schon den Warp-Antrieb.🙂

Mir fehlt in der Diskussion der längerfristige, systemische Ansatz/Gedanke. In einer Diskussion um Effizienz sollten zudem deren Geschwister Suffizienz und Obsoleszenz nicht fehlen.

Die Denkweise der meisten "Kritiker" hier basiert noch auf der Annahme der letzten 60 Jahre, dass fossile Brennstoffe langfristig, günstig und permanent zur Verfügung stehen und problemlos verbrannt werden können.

Das hat in der Vergangenheit zu günstigen Transporten/Mobilität geführt und immense Fehlanreize gesetzt. Einkaufen in entfernten Supermärkten die auf der grünen Wiese ausserhalb errichtet wurden, eine Vielzahl eigentlich überflüssiger Fahrten wie Taxi für die Kinderlein, zu grosse Distanzen von Arbeiten und Wohnen mit der damit verbundenen nötigen Pendlerei etc. (Fliegen in den Urlaub etc. und der Kauf von Gütern die durch die halbe Welt transportiert werden gehört natürlich auch dazu)

Wohnen (Heizen/Brauchwasser) und Mobilität werden zunehmend elektrifiziert werden müssen. Mir würde ein Hybrid/Elektrofahrzeug als Zweitwagen passen, meist fahre ich mehrere kürzere Distanzen von 5 bis ca. 60 km/Tag und "mein" Strommix ist 100 % erneuerbar. An den Wochenenden regelmässig eine Strecke von 250 km und 2x im Jahr ca. 650 km.

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 8. Februar 2016 um 09:12:08 Uhr:


Wasserstoff ist über längere Wege transportierbar, Strom nicht.

Wie kommt der bloß in mein Haus, der Strom?

Selbst wenn man 10-15% Verlust beim "Verteilen" des Stromes rechnet, dann ist das noch deutlich effizienter als

Wasserstoff

, der schon bei seiner eigene Herstellung 2/3 der Energie in Verlusten "weg" hat.

Ja, auch Kohlekraftwerke leiden unter diesem Verlust, keine Frage!

Ist der Vertreilungsverlust von Wasserstoff UNTER 10%?

Mit Tankwagen? Rauf- und runterkühlen!?

Komrpimieren usw.?

ich kenne da keine genauen Zahlen zu diesen Vorgängen.

Stand HEUTE ist es immernoch deutlich effizienter Strom in BEV zu speichern, statt in H2 umzuwandeln, irgendwo hin zu "transportieren" und dann mit noch mieserem Wikrungsgrad in einer Brennstoffzelle zu verstromen.
Daran ändert auch das tolle "theoretisch" schnelle Tanken nix.

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 8. Februar 2016 um 09:12:08 Uhr:



Zitat:

Abgesehen davon, dass ein Brennstoffzellenauto im Moment (deutscher Strommix und Herstellung durch Elektrolyse) sogar noch drekciger ist ale jeder Diesel.

Und die 200 km/h für 500 km schafft auch keine Brennstoffzelle bisher....

Also genau so eine "Krücke" wie hier immer den BEVs unterstellt wird. Nur OHNE "Überall"-Tankmöglichkeiten. 🙂

Wenn Du alles in meinen Beitrag gelesen hättest, sprach ich davon Wasserstoff aus erneuerbaren Energien zu produzieren. Das könnte direkt dort passieren, wo eh ewig die Sonne scheint. Wasserstoff ist über längere Wege transportierbar, Strom nicht.
Und ob die Wasserstofftank für ein paar Hundert Kilometer reicht ist wurscht, da ich Wasserstoff wie herkömmlichen Sprit in kurzer Zeit nachtanken kann. Und die fehlenden Tankmöglichkeitenn resultieren wohl eher daher, dass das Brennstoffzellenauto wohl politisch unerwünscht ist und mit Gewalt die Elektromobilität vorangetrieben wird. Ich behaupte mal, die Automobilindustrie hat dieses Thema eh nie erst genommen. Für die ist diese Geschichte nur ein riesieger Kostenfaktor ohne Aussicht auf Gewinn. Solange Fördergelder flossen, hat man daran gearbeitet. Nun werden lieber wieder die PS-Zahl der SUVs erhöht. Das bringt Gewinn.

So warten wir ab bis das Elektrodesaster wirklich die letzte Gehirnzelle der Grünen erreicht hat und starten dann wieder neuen blinden Aktionismus. Aber vielleicht gibts dann schon den Warp-Antrieb.🙂

Toyota nimmt das Thema sogar sehr ernst, die werden den Wasserstoffantrieb in Großserie bringen.

Und Toyota ist nun wirklich keine Klitsche, größter Autohersteller und letztes Jahr ein Gewinn von 17 Milliarden .

Zum Thema "reine Stromer" und "sauber": http://www.motor-talk.de/.../sauberes-elektroauto-t5469871.html

Wasserstoff ist eine Katastrophe. Aktuell wirds aus Erdgas hergestellt, der Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle ist auch übersichtlich - gerade unter Last. Volumetrische Speicherdichte lausigst, als Gas geht bei gleichem Volumen und Druck 1/3 rein, was Erdgas direkt schaffen würde.

Einzige Option: Wir haben irgendwann mal die Kernfusion laufen, können Elektrolysatoren etwa 7000h p.a. betreiben und diesen Wasserstoff entweder verstromen oder Biomasse mit diesem zu Synthese-Sprit aufwerten.

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 8. Februar 2016 um 09:12:08 Uhr:



Zitat:

Abgesehen davon, dass ein Brennstoffzellenauto im Moment (deutscher Strommix und Herstellung durch Elektrolyse) sogar noch drekciger ist ale jeder Diesel.

Und die 200 km/h für 500 km schafft auch keine Brennstoffzelle bisher....

Also genau so eine "Krücke" wie hier immer den BEVs unterstellt wird. Nur OHNE "Überall"-Tankmöglichkeiten. 🙂

Wenn Du alles in meinen Beitrag gelesen hättest, sprach ich davon Wasserstoff aus erneuerbaren Energien zu produzieren. Das könnte direkt dort passieren, wo eh ewig die Sonne scheint. Wasserstoff ist über längere Wege transportierbar, Strom nicht.
Und ob die Wasserstofftank für ein paar Hundert Kilometer reicht ist wurscht, da ich Wasserstoff wie herkömmlichen Sprit in kurzer Zeit nachtanken kann. Und die fehlenden Tankmöglichkeitenn resultieren wohl eher daher, dass das Brennstoffzellenauto wohl politisch unerwünscht ist und mit Gewalt die Elektromobilität vorangetrieben wird. Ich behaupte mal, die Automobilindustrie hat dieses Thema eh nie erst genommen. Für die ist diese Geschichte nur ein riesieger Kostenfaktor ohne Aussicht auf Gewinn. Solange Fördergelder flossen, hat man daran gearbeitet. Nun werden lieber wieder die PS-Zahl der SUVs erhöht. Das bringt Gewinn.

So warten wir ab bis das Elektrodesaster wirklich die letzte Gehirnzelle der Grünen erreicht hat und starten dann wieder neuen blinden Aktionismus. Aber vielleicht gibts dann schon den Warp-Antrieb.🙂

Toyota nimmt das Thema sogar sehr ernst, die werden den Wasserstoffantrieb in Großserie bringen.

Und Toyota ist nun wirklich keine Klitsche, größter Autohersteller und letztes Jahr ein Gewinn von 17 Milliarden , die Supervorzeigefirma in Sachen Elektromobilität Tesla macht hingegen nur Verluste, sogar die Aktienspekulanten verlieren langsam die Lust .

http://www.finanzen.net/.../...fe-34-Rot-34-vor-Quartalszahlen-4719229
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