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Honda Preise in Australien

Themenstarteram 4. Dezember 2008 um 12:05

Hallo zusammen....

 

 

da gibt es schon immense Unterschiede zu unseren Preisen....

 

bei gleicher oder teilweise sogar besserer Ausstattung deutlich günstigere Preise.

 

Hier ein paar Beispiele:

 

 

Honda Jazz ab 8000 €

Civic ab 10500€

Civic Type R ab 20000€

Accord ab 15000€

Legend ab 39000€

S2000 ab ca. 36500 €

 

 

Preise schwanken ein bischen wegen dem Wechselkurs....aber das ist schon recht deutlich finde ich

 

 

 

Grüße

 

The Moose

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7 Antworten

Hallo,

tja, auch in den USA oder Japan sind sie deutlich günstiger als bei uns.....

So isses halt, man kann es hinnehmen oder die jeweilige Firma mit Kaufboykott belegen ;)

 

MfG

Mr. Burnout

Zitat:

Original geschrieben von Mr. Burnout

Hallo,

tja, auch in den USA oder Japan sind sie deutlich günstiger als bei uns.....

So isses halt, man kann es hinnehmen oder die jeweilige Firma mit Kaufboykott belegen ;)

 

MfG

Mr. Burnout

Die Automobilpreise sind unter anderem deswegen in Deutschland höher, weil im Vergleich zu anderen Ländern z.B. USA, wir Deutschen gewillt sind diese Preise auch zu zahlen. Bin mal gespannt, ob sich die Preise auf Dauer, im Zusammenhang mit der weltweiten Krise bei den Autoherstellern, auf einem niedrigeren Niveau einpendeln. Meiner Meinung nach sind die Preise in Deutschland doch sehr abgehoben. Zu DM-Zeiten wäre sicher Niemand gewillt gewesen für ein Auto der unteren Mittelklasse, zu denen der Honda Civic 1.4 in der Basisausstattung zweifelsohne gehört, 33000DM auszugeben, ohne Nebenkosten!

MfG Fritz Hups

Hallo,

@ Fritz Hups:

Natürlich, da gebe ich dir vollkommen recht. Es wird der Preis verlangt den der Markt hergibt. Aber, um etwas zu ändern (wenn dies überhaupt möglich ist) müssten WIR eben unser Kaufverhalten ändern, und zu teure Produkte konsequent boykottieren. Aber..... leider ist dass unrealistisch, denn der Europäer spielt nun mal gerne die Cash Cow ;)

 

MfG

Mr. Burnout

Und dabei haben wir Deutsche noch moderate Preise gegenüber Holland, Dänemark & Co. Die dortigen Luxussteuern auf Automobile sind wirklich abschreckend. Mich hatte dieses Jahr Im Urlaub in Schweden in der Nähe von Stockholm nen Däne auf unseren Accord Tourer CN2 angesprochen. Er mochte das Fahrzeug und wollte wissen, ob es gut läuft, sich evtl. mal sowas Kaufen. Selber fuhr er nen Honda HR-V - wohl bereits 6-8 Jahre alt. Er meinte, dass er für dieses Fahrzeug mal 40000Euro hinblättern mußte (!und das vor 6-8Jahren!).

Auch mit nem Holländer hab ich mich mal vor 2 Jahren unterhalten über Autos - er verstand es gar nicht, dass viele Deutsche Fahrzeuge aus den Niederlanden reimportieren bzw. importieren, wo die doch so teuer wären für die Holländer selber.

Das jeweilige Steuersystem ist halt zu berücksichtigen. Wir zahlen 19% Mehrwertsteuer.

Es gibt amerikanische Bundesstaaten, welche gar keine Mehrwertsteuer erheben und dann auch wieder Bundesstaaten, welche nur eine sehr moderate Steuer verlangen. Die reichen Emirate am perischen Golf verlangen keine Steuern. Die Österreicher zahlen neben ihrer Mehrwertsteuer auch noch ne Zusatzabgabe beim Kauf von Autos (man kann unter www.honda.at die Preisunterschiede zu www.honda.de feststellen). Also neben den Preisen von Fahrzeugen und evtl. Dollar/Euro-Kursen sind auch die Steuern zu berücksichtigen. Importiert man nen amerikanisches Auto muß man Zoll und dt. Mehrwertsteuer zahlen - dann ists gleich nicht mehr ganz so preiswert, wie es erst erschien.

@Gotsche: Gut bermerkt! *daumenhoch*

Noch was zum Thema: die Hersteller verlangen unterschiedliche Nettopreise auf Ihre Autos in unterschiedlichen Ländern Europas. In den Beneluxländern, Skandinavien sind die Nettopreise u.a. niedriger, als in Deutschland, da die Luxussteuer auf PKW's noch oben drauf kommt, welche aber natürlich abhängig vom Nettopreis ist. Der niedrigere Nettorpreis zielt in diesen Ländern also auf eine Absatzankurbelung. In anderen Ländern Europas (Ungarn, Italien, Spanien, Osteuropa) sind aber meist die niedrigeren Lebenshaltungskosten und Verdienstmöglichkeiten der Grund für niedrigere Nettopreise. Wenn wir Deutschen ein Auto günstiger (Re)importieren aus anderen Ländern über die niedrigeren Nettopreise, sollten wir uns immer klar darüber sein, dass die Bürger dieser Länder entweder weniger Geld in der Tasche haben oder exorbitante Extrasteuern auf diese Produkte zahlen müssen. Wir sollten also nicht gleich Meckern über die 'Melkkuh' Deutschland, weil es oft ganz andere Gründe hat.

In den USA (ist für Australien vermutlich ebenso zu sehen) sind auch teilweise völlig andere Autopreise üblich. Nebenbei bemerkt muß man sich ein 'vollausgestattetes' Fahrzeug für den amerikanischen Markt mal genauer anschauen und vergleichen. Wenn es sich nicht um einen europäischen Export handelt, welcher sicher unverändert dort wie hier verkauft wird, haben die meisten amerikanischen Produkte zwar ne Lederausstattung aber ansonsten eine recht triste graue Plastiklandschaft, welche wir vielleicht in Europa noch bei den Koreanern, Chinesen, Lada und Dacia wieder finden - den Billigheimern eben. Es mag auch viele Ausnahmen geben, aber eben auch viele Fälle, warum ein Fahrzeug für den amerikanischen Markt eben auch etwas billiger ist und dort auch billig (~20000 Dollar für ne Mittelklasse) verkauft werden kann. Es tobt aber auch schon Jahre lang ein für die Hersteller recht ungesunder Preiskampf - weswegen Crysler, GM & Ford zu den bedrohten Arten gehört.

Es gibt allerdings, da muß ich zustimmen, auch die Fälle, wo wir Deutschen die Melkkühe bzw. die Sponsoren sind. Dann nämlich, wenn wir dt. Fahrzeuge nach USA exportieren und allein schon deswegen oder weil man bestimmte Umweltauflagen (bei den Dieseln z.B.) noch nicht erfüllen kann, Strafzölle auferlegt bekommt. Diese werden von den in Deutschland verkauften Fahrzeugen z.Teil mitgetragen, da ein amerikanischer Kunde über einen gewissen Preis nicht bereit sein würde zu zahlen. Es wird dann Quersubventioniert. Klar ist auch, dass auch deswegen die dt. Hersteller die europäischen CO2-Auflagen (<120g/km) nicht akzeptieren wollen und können. Es würde dann nämlich neben den bereits zu zahlenden amerikanischen Strafzöllen noch Strafzahlungen für die in Europa/Deutschland verkauften Fahrzeuge anfallen - Quasi eine Doppelbelastung für den dt. Kunden.

Zitat:

Original geschrieben von Gotsche

Und dabei haben wir Deutsche noch moderate Preise gegenüber Holland, Dänemark & Co. Die dortigen Luxussteuern auf Automobile sind wirklich abschreckend. Mich hatte dieses Jahr Im Urlaub in Schweden in der Nähe von Stockholm nen Däne auf unseren Accord Tourer CN2 angesprochen. Er mochte das Fahrzeug und wollte wissen, ob es gut läuft, sich evtl. mal sowas Kaufen. Selber fuhr er nen Honda HR-V - wohl bereits 6-8 Jahre alt. Er meinte, dass er für dieses Fahrzeug mal 40000Euro hinblättern mußte (!und das vor 6-8Jahren!).

Auch mit nem Holländer hab ich mich mal vor 2 Jahren unterhalten über Autos - er verstand es gar nicht, dass viele Deutsche Fahrzeuge aus den Niederlanden reimportieren bzw. importieren, wo die doch so teuer wären für die Holländer selber.

Das jeweilige Steuersystem ist halt zu berücksichtigen. Wir zahlen 19% Mehrwertsteuer.

Es gibt amerikanische Bundesstaaten, welche gar keine Mehrwertsteuer erheben und dann auch wieder Bundesstaaten, welche nur eine sehr moderate Steuer verlangen. Die reichen Emirate am perischen Golf verlangen keine Steuern. Die Österreicher zahlen neben ihrer Mehrwertsteuer auch noch ne Zusatzabgabe beim Kauf von Autos (man kann unter www.honda.at die Preisunterschiede zu www.honda.de feststellen). Also neben den Preisen von Fahrzeugen und evtl. Dollar/Euro-Kursen sind auch die Steuern zu berücksichtigen. Importiert man nen amerikanisches Auto muß man Zoll und dt. Mehrwertsteuer zahlen - dann ists gleich nicht mehr ganz so preiswert, wie es erst erschien.

Ich selbst habe 20 Jahre in den Niederlanden gelebt und kann das was du in Bezug auf die "Luxussteuer" in den Niederlanden schreibst, bestätigen. Diese soll jetzt schrittweise abgebaut werden. Sie liegt/lag bei ungefähr 40%. Mein damaliger CL7 in der Ausstattung Comfort, mit Automatikgetriebe, lag so um die 33000€. Das war in 2003. Ich habe davor, in 1999, einen Mercedes E320T aus Deutschland eingeführt, der war Bj. 1993, und musste 15000DM Einfuhrzoll bezahlen, um den steuerlichen Ausgleich zwischen den Niederlanden und Deutschland zu schaffen.

MfG Fritz Hups

P.S. Vergiss bitte nicht in deinen Posts die Quellenangaben!

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