Handbremse bis zum Himmel
Hallo,
bei meinem Ford Esort bj.96 1,6l kann ich die handbremse bis zum himmel ziehen, bei der letzten Raste packt sie dann ein bißchen. Komplette radbremszylinder und bremsbacken wurden letztes jahr im oktober ausgetauscht weil er bremsflüssigkeit verlor. habe die Handbremse erst jetzt letztens mal benutzen müssen und dabei wie gesagt festgestellt das sie sogut wie null wirkung hat. Einstellmöglichkeit (Schraube)an der Handbremse selbst ist am Anschlag. Wie kriege ich raus wo der Fehler liegt??
Bremse hat seit Werkstatt 10000km runter, die wird es wohl kaum sein(Bremsbacken).
Könnte es sein das die Werkstatt irgendwie die Seillänge verstellt hat dabei, falls ja wie überprüfe ich das.
MFG
Pierre
Beste Antwort im Thema
*Die Hände zum Himmel komm lass und fröhlich sein....* Sing*
Ne mal im Ernst.
Hatte es auch so gehabt. Nagelneue Beläge drauf und trotzdem gings ab in den Himmel.
Bei meinen Bremsen waren die Nachsteller auf beiden Seiten hinüber.. Ein Teil der Zähne war schlichtweg weggerostet und somit ohne Wirkung gewesen. Handbremse kannst in dem Fall ziehen wie du willst wenn hinten die Nachsteller überrutschen
17 Antworten
Man soll die Handbremse öfters benutzen, wenn das Auto während des Parkprosesses wegrollt und jemanden schädigt wegen fehlender aktivierter Handbremse wird es lustig für den Fahrzeugführer. Außerdem kann das Bremsseil einrosten.
Die dumme Angewohnheit einiger Zeitgenossen nur einen Gang einlegen ohne Handbremse schädigt auf Dauer das getriebe und anderes.
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Ich würd erstmal die Bremsbeläge kontrollieren, dazu gibt es an der Ankerplatte der Bremstrommel einen ovalen Gumminippel welcher nur für diesen Zweck eingebaut wurde.
na ja, das seil, weil es ja eine mechanische bremse ist, könnte sich über die jahre auch ausgedehnt haben, vllt könnte das einfädeln eines neuen handbremsseils besserung verschaffen!
wenn die bremse hinten neu ist, samt bremsbacke?
*Die Hände zum Himmel komm lass und fröhlich sein....* Sing*
Ne mal im Ernst.
Hatte es auch so gehabt. Nagelneue Beläge drauf und trotzdem gings ab in den Himmel.
Bei meinen Bremsen waren die Nachsteller auf beiden Seiten hinüber.. Ein Teil der Zähne war schlichtweg weggerostet und somit ohne Wirkung gewesen. Handbremse kannst in dem Fall ziehen wie du willst wenn hinten die Nachsteller überrutschen
Zitat:
Original geschrieben von Betatester1
Die dumme Angewohnheit einiger Zeitgenossen nur einen Gang einlegen ohne Handbremse schädigt auf Dauer das getriebe und anderes.
Im Winter ist es aber zu empfehlen nur einen Gang einzulegen......
aber warum sollte es das Getriebe schädigen, man stellt das Auto ab, und legt einen Gang ein, da passiert doch nichts......
nur mal so ´ne Frage nebenbei.........
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Also ich muß zu meiner Schande gestehen nur ganz selten die Handbremse gezogen zu haben. Mein Mechaniker meinte das deswegen die Zähne weggerostet sind weil sie nie gebraucht wurden und deswegen nie fett gesehen hatten.
Was sollte dagegen sprechen im Winter die Handbremse zu ziehen?
was passiert wohl, wenn dir einer von vorne oder hinten reinknallt und du einen gang drin hast... das getriebe möchte ich sehen, dass diesen plötzlichen lastwechsel verträgt...
handbremse anziehen und man hat im zweifelsfall keinen ärger mit der versicherung. ebenso weiß man dann, wenn mal (worst case) die betriebsbremse ausfällt, dass die handbremse hinten zieht. und defekte radbremszylinder hinten sind garnicht mal so selten
Zitat:
Original geschrieben von speedfreak1987
was passiert wohl, wenn dir einer von vorne oder hinten reinknallt und du einen gang drin hast...
eher unwahrscheinlich wenn ich in der Parkbucht stehe......
also darf man ein Auto auch nicht anschieben, wenn z.b. die Batterie leer ist, mal abgesehen vom Kat....
egal wo du parkst, da wo du auch hingekommen bist werden auch andere hinkommen. dir kann immer einer reinknallen. schräg versetzt reicht da auch schon.
und nur, weil man meint, dass passiert eh nicht, deshalb die handbremse nicht zu nutzen... ich weiß net, ich will das nicht riskieren. wie hieß es früher in der fahrschule: "Immer mit Fehlern anderer rechnen".
desweiteren schrieb ich beim plötzlichen lastwechsel! anschieben ist nicht plötzlich! das stehende auto wird beim parkrempler ziemlich schnell beschleunigt!
Leute die Diskussion bringt den Jung auch nicht weiter.
Mein Tipp: Bremstrommeln runter, Nachsteller ausbauen und reinigen und dann wirst sehen wieviel Zähne übern Jordan sind
Anschieben ist plötzlich, oder lässt man da die Kupplung langsam kommen......
in manchen fahrschulen lernt man auch an der Ampel den 1.Gang einzulegen, was auch nicht richtig ist.....denn da kann man auch von der Kupplung abrutschen....alles was man da lernt, ist auch nicht richtig.....
aber ich benutze meine Handbremse auch IMMER beim Parken, ich lasse auch nie einen Gang drinne.....
so, nochmal, damits alle verstehen:
wenn der wagen steht und der motor nicht läuft, befindet sich luft in den zylindern. wer schonmal einen motor von hand gedreht hat weiß, dass es einen punkt gibt, wo man mehr kraft aufwenden muss. das ist der punkt, wo die luft komprimiert wird bzw bei laufendem motor der benzin-luft-gemisch kurz vor der zündung komprimiert wird (ale ventile des zylinder geschlossen). je schneller man versucht den motor zu drehen, umso mehr kraft braucht man (den man komprimiert ja quasi von hand die luft).
die luft in den zylindern bildet somit einen widerstand. knallt also einem ein auto rein, wenn ein gang drin ist und der motor durch die drehbwegung der räder mitgedreht wird, wird quasi die luft in den zylindern komprimiert.
und hier setzt das problem ein: der widerstand durch die luft in den zylindern ist bei dem plötzlichen anschub so groß, dass andere teile drunter leiden. und das ist das getriebe.
als vergleich: bei der luftmatratze muss man auch langsam die luft rausdrücken. durch mal eben draufschmeißen geht die luft auch nicht plötzlich aus dem ventil raus. genauso wenig geht sie schnell aus den zylindern raus, wenn die ventile zu sind (luft entweicht langsam am kolben vorbei).
anschieben ist alles andere als plötzlich. die wirkende beschleunigung beim anschieben ist wesentlich kleiner als beim plötzlichen aufprall (physik).
das nicht alles was man in der fahrschule lernt nicht stimmt habe ich auch schon rausgefunden. aber sich an den satz zu halten mit fehlern anderer zu rechnen kann man defninitiv nichts falsch machen!
Zitat:
Original geschrieben von speedfreak1987
so, nochmal, damits alle verstehen:wenn der wagen steht und der motor nicht läuft, befindet sich luft in den zylindern. wer schonmal einen motor von hand gedreht hat weiß, dass es einen punkt gibt, wo man mehr kraft aufwenden muss. das ist der punkt, wo die luft komprimiert wird bzw bei laufendem motor der benzin-luft-gemisch kurz vor der zündung komprimiert wird (ale ventile des zylinder geschlossen). je schneller man versucht den motor zu drehen, umso mehr kraft braucht man (den man komprimiert ja quasi von hand die luft).
die luft in den zylindern bildet somit einen widerstand. knallt also einem ein auto rein, wenn ein gang drin ist und der motor durch die drehbwegung der räder mitgedreht wird, wird quasi die luft in den zylindern komprimiert.
und hier setzt das problem ein: der widerstand durch die luft in den zylindern ist bei dem plötzlichen anschub so groß, dass andere teile drunter leiden. und das ist das getriebe.als vergleich: bei der luftmatratze muss man auch langsam die luft rausdrücken. durch mal eben draufschmeißen geht die luft auch nicht plötzlich aus dem ventil raus. genauso wenig geht sie schnell aus den zylindern raus, wenn die ventile zu sind (luft entweicht langsam am kolben vorbei).
anschieben ist alles andere als plötzlich. die wirkende beschleunigung beim anschieben ist wesentlich kleiner als beim plötzlichen aufprall (physik).
das nicht alles was man in der fahrschule lernt nicht stimmt habe ich auch schon rausgefunden. aber sich an den satz zu halten mit fehlern anderer zu rechnen kann man defninitiv nichts falsch machen!
das mag ja alles sein, aber bei einem escort, wenn da jemand hinten reinfährt, dann ist es eh ein wirtschaftlicher totalschaden... also ist es mit dem getriebe auch egal.
Die Wahrscheinlichkeit ist auch sehr gering. Obwohl ja widerrum gesehen das Drehmoment vom Motor auf die Antriebsräder verändert wird - das heißt, der Motor braucht oder macht mehr Drehzahl als die Antriebsräder. Andersum: Die Drehzahl der Räder ist also "höher" beim Aufprall als im Motor. Zudem sind Getriebe relativ stabil ;-)
Soll doch eigentlich jeder selber wissen, was man macht, viele machen ja Gang und Handbremse an, und die Hinterräder blockieren beim Aufprall und die Vorderräder drehen trotzdem !
Also ist da keine Logik in eurer Diskussion.
soll jeder selber wissen, was er machen will. ich wills nicht riskieren, wenn mein auto schaden nimmt oder durch weiterrollen verursacht, nur weil ich die handbremse nicht angezogen habe. wegen der einen bewegung kein geld bzw wesentlich weniger von der versicherung zu sehen ist mir zu riskant.
aber das finde ich noch ganz interessant:
http://www.auto-motor.at/.../Handbremse-anziehen-Winter.html