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Gummilager wechseln, HU und so...

VW Bora
Themenstarteram 18. Januar 2021 um 22:59

Servus!

Mein mittlerweile 21 Jahre alter Bora 2.0 müsste Mitte des Jahres wieder zur HU/AU.

Im letzten TÜV Bericht stand schon drin, dass die Hinterachslager leicht rissig sind, und neulich meinte mein VW Mechaniker, dass "die Querlenkerbuchsen hier nicht mehr durch kommen".

Mehr als die HA Lager stand im Mängelbericht übrigens nicht drin.

Das muss nun also alles gewechselt werden. Ich bin aber leider nicht bereit dafür wahrscheinlich gleich 1000€ liegen zu lassen für etwas neues Gummi.

Kann ich die Lassen sich die Querlenker und die Hinterachslager ohne Hebebühne tauschen?

Wenn ja, wie?

Was kommt an Kosten auf mich zu in einer Freien? Lohnt sich das?

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39 Antworten

Ich hatte auch R32 Gummilager für den Querlenker verbaut. Diese bekommen genauso schnell Risse (sieht aus wie als gehen sie porös) rein wie die normalen. Dafür reißen die R32 Lager nie komplett weg. Wie der Prüfer das sieht kann ich leider nicht sagen. Hätte es auch so gemacht wie @Tom1182 gemacht. Eine große Nuss drauf gelegt und mit nem Fäustel rausschlagen. Einfacher ist selbstverständlich komplette Querlenker verbauen. Nach erledigter Arbeit eine Spurvermessung nicht vergessen.

Hinterachse die großen Buchsen anstelle Löcher Bohren könnte man auch einfach mit nem Brenner weg bruzzeln. Auf Brandgefahr sollte man aber achten. Sonst ist alles bereits sehr schön und ausführlich beschrieben.

@asiasnack

 

Also der Wachs der auf den Gummis ist der bekommt Risse nur sind die dann nicht porös wenn man nicht mit dem Prüfer diskutieren möchte einfach die Wachsschicht mit heißem Wasser ablösen und dann einbauen.

 

Diese Gummis haben damals in meinem 1. Golf 4 8Jahre und 180tkm gehalten.

In meinem Aktuellen G4 halten sie jetzt auch schon 45tkm und 2jahre

Ich glaub die normalen Querlenkergummis könnten auch sehr lange halten. Solange man das Fahrzeug nicht ständig anheben muss für irgendwelche Reparaturen oder um schwere 18 Zöller mit breiten Schlappen auf Winterräder zu wechseln stresst die Buchsen wohl am meisten. Diese feinen Risse in den R32 Lager hatte ich für den TUV sicherheitshalber mit Unterbodenschutz dezent weg touchiert und ging auch durch.

Zitat:

@schwanana schrieb am 19. Januar 2021 um 20:25:34 Uhr:

Wow! Danke für die vielen Antworten :)

Hab gar nicht damit gerechnet, dass überhaupt jemand was dazu sagt^^

Noch ein bisschen was:

- Werde ich einen Schlagschrauber brauchen? Geht das alles mit der Rätsche/Knebel?

- Was taugen die Einpresswerkzeuge von ebay? Also die Chinakracher im roten/blauen Kunststoffkasten?

- Was haltet ihr von MEYLE HD Querlenker mit neuen Lagern schon eingepresst? Taugt das was?

- Muss ich beim Fahrwerk auf irgendwelche Drehmomente achten? (bitte schlachtet mich nicht für diese Frage, ich meins ernst, keiner auf Youtube hat Drehmomente erwähnt)

Hinterachse absenken: geht das komplett ohne Demontage anderer Dinge (Handbremsseil, Bremsschläuche?)

Ich habe ein Bremsentlüftungsgerät von Würth (beinahe ein Fossil) das ich bedienen kann.

1.) Einen Schlagschrauber benötigst Du NICHT.

Günstig ist ein Werkzeugsatz an dem Du Nüsse unterschiedlicher Dimensionen aufstecken kannst mit 3/4 Zoll Vierkant -> alle Teile zum Aufstecken:

a) Auf die diversen Nüsse zum Aufstecken: VERLÄNGERUNGEN, beidseitig 3/4" Vierkant, eine Seite männlich, andere Seite weiblich; drei verschiedene Längen.

b) GLEITGRIFF 3/4"

https://www.amazon.de/.../ref=sr_1_3?...

c) GELENKGRIFF, 60 cm lang für Schrauben, die fest sitzen, z.B. Radschrauben, ...

https://www.amazon.de/.../ref=sr_1_1?...

2.) Einpresswerkzeug für die Hinterachs-Gummi-/Metall-Lager, z.B.:

https://www.amazon.de/.../261-7082807-2251432?...

3.) "MEYLE HD Querlenker für Variant", habe ich in meinem GOLF 4 1,04 16V, 75 PS, vor 4 Jahren verbaut; alles OK damit (ich hatte nach dem Einkauf erst erfahren, dass die Fa. LEMFÖRDER für VW die Querlenker produziert und diese am massivsten sind !!!)

ABER: es hatten Leute berichtet,dass deren Gummis zu weich wären ...

optimal wäre:

neue LEMFÖRDER Querlenker kaufen und

daran nur die hinteren Gummilager gegen TT bzw R32 Gumm-/Metall-Lager auszuwechseln, einpressen lassen ...

ODER:

In den vorhandenen Querlenkern, in den hinteren BUCHSEN: TT bzw R32 Gummi-/Metall-Lager einpressen zu lassen !!! Und vorne normale GUMMIS für einen Variant einpressen lassen (viele freie Werkstätten lassen die vorderen und erneuern NUR die hinteren Gummi-/Metall-Lager ...)

4.) Alle wichtigen Schrauben sind mit VORGESCHRIEBENEM DREHMOMENT anzuziehen !!!

Etwa 80 % davon sind DEHNSCHRAUBEN - diese IMMER ERNEUERN !!! Beim Anziehen werden diese in die Streck-Grenze hinein gespannt -> es kann beim Wiederverwenden passieren, dass eine solche Schraube plötzlich ganz leicht abbricht und es gibt einen schweren Unfall mit Toten und Verletzten ...

DEHNSCHRAUBEN werden mit einem bestimmten Drehmoment angezogen und danach um einen bestimmten Winkel weiter festgezogen - zumeist 90 Grad.

Du benötigst eine Arbeitsanleitung in der auch alle Anzugs-Drehmomente der wichtigen Schrauben angegeben sind !!! Ebenfalls gibt es darin viele Schaubilder und Explosions-Zeichnungen, aus denen die genaue Lage einzelner Teile hervorgeht!

Ich empfehle Dir das Buch:

ETZOLD, So wird´s gemacht, VW GOLF 4 VW BORA, Golf Limousine 9/97 bis 9/03, Golf Variant 5/99 bis 5/06, Bora ...

Delius Klasing Verlag

Band: 111 für Benziner

Band: 112 für Diesel

https://www.amazon.de/s?...

Du benötigst auch Drehmoment-Schlüssel:

ich empfehle Dir 2 Stück mit:

Drehmoment-Schlüssel von 4 bis 40 Nm (mindestens)

Drehmoment-Schlüssel von 40 bis 200 Nm

ACHTUNG: Normale Drehmoment-Schlüssel, die kein Vermögen kosten (Modelle für Werkstätten, ab Euro 400,- ...), MUSS man IMMER nach getaner Arbeit auf den geringsten Einstellwert zurück-drehen, denn die Feder erschlafft ansonsten !!!

5.) An der Hintetrachse:

Handbrems-Seil-Bautenzüge braucht man NUR an den drei zwischenliegenden Befestigungs-Punkten aushängen/diese Abschrauben.

Auch die Brems-Rohre/Schläuche muss man NICHT auseinanderschrauben !!!

NUR:

Am Hinterachs-Körper (den man auch NICHT komplett ausbauen muss !!!) verlaufen Brems-Rohre links und rechts, in Kunststoff-Klipps eingedrückt. In Nähe der Gummi-/Metall-Lager führen dann beidseitig weiche Schläuche noch oben und dann in Form von fixen Brems-Rohren weiter nach vorne; die weichen Schläuche übernehmen die Bewegungen vom Hinterachs-Körper beim Einfedern, deren obere Befestigungs-Punkte NUR muss man los schrauben:

Rechts ist die ein Blecht-Teil, der los geschraubt wird (in Nähe vom Tank) und links muss man nur ein federndes, leicht gebogenes U-Blech mit einer kleinen Spitz-Zange herausziehen (oder einem kurzen, kleinen Schlitz-Schraubenzieher heraus-wursteln ...) -> dann sind die nach vorne weiter führenden festen Brems-Rohre weich genug, wenn der Hinterachskörper am Gummi-Drehlager je auf einer Seite losgeschraubt wird und von einem hydraulischen Rangierwagenheber langsam etwa 15 cm nach unten abgesenkt wird, sodass man das eine Gummi-/Metall-Lager austauschen kann.

Wenn Du noch Fragen hast schreibe mich an!

Liebe Grüße

Flying Kremser

 

Noch was zur Arbeit: erneuern der Hinterachs-Gummi-/Metall-Lager.

A) Ich hatte vor etwa 20 Jahren diese Arbeit mit einer Hebebühne gemacht. Man muss dann mühsam den einen Arm vom Hinterachs-Körper mit Hilfe von Holzbohlen oder ähnlichem HERUNTERSPANNEN, um das alte Gummi-Lager ausbohren und herausschieben zu können und ein neues Gummi-Lager einpressen/von einer Seite einschieben, zu können.

B) Diese Arbeit mit 2 Unterstellböcken (je einer hinten und einer vorne am GOLF 4 an einer Seite untergeschoben) + einen hydraulischen Rangier-Wagenheber, zu machen, bringt den einen Arm des Hinterachs-Körpers automatisch in die richtige Position, um daran das Gummi-Lager austauschen zu können.

-> UND mit einem hydraulischen Rangier-Wagenheber die Buchse mit dem Gummi-Lager untergehalten, sodass dieser beim Arbeiten NICHT herumschwingt (zuvor benötigt man den Rangier-Wagenheber, um die Buchse mit dem Gummi-Lager millimetergenau in die richtige Höhe zu bringen, um die lange durchgezogene Schraube durchschieben zu können. Danach wird die Buchse mit dem Gummi-Lager langsam und vorsichtig abgesenkt (aufpassen dass der Brems-Schlauch mit dem oberhalb verschraubtem festen Brems-Rohr nicht irgendwo hängen bleibt !!!)

Anleitung:

Gummimetall-Lager am Hinterachskörper wechseln, ohne diesen auszubauen:

 

Ich habe schon 4x an einem GOLF 4 Limousine die Gummi-/Metall-Lager der Hinterachse gewechselt, OHNE den Hinterachs-Körper auszubauen.

ACHTUNG:

zu A): Beim Arbeiten auf einer Hebebühne oder GOLF 4-fach auch Unterstellböcke gestellt, muss man den Arm vom Hinterachskörper, mit dem zu erneuernden Lager, mühsam herunterspannen mit Zwischenlage von z.B. Holz-Pfosten und benötigt einen langen Hebelarm zum Herunterdrücken.

zu B): Wenn man jeweils nur an einer Seite vorne und hinten einen Dreibein-Unterstellbock für diese Arbeit untergestellt, spannt der losgeschraubte Arm vom Hinterachskörper (mit dem zu erneuernden Lager) nach UNTEN; man muss nur, vor dem Herausziehen der langen Schraube durch das Lager, einen Rangier-Wagenheber unterstellen und den Arm am vorderen Ende LANGSAM herunter lassen, damit kein Schaden an der Bremsleitung auftritt (der obere Fixierpunkt von diesem Bremsschlauch muss vorher gelost werden) !!!

A) Beim ersten mal auf einer Hebebühne:

mit untergeschobener 2m langer Holzbohle das abgeschraubte Lagerkäfig-Rohr am vorderen Ende des Längslenkers heruntergespannt und mit dazwischengezwickten Holzstücken fixiert. Das ganze habe ich dann mit Schraubzwingen fixiert.

B) und jetzt vor kurzem folgendermaßen:

1.) Golf 4 auf einer Seite vorne und hinten auf Dreibein-Unterstellböcke gestellt (48cm hoch), aufgesetzt auf dem nach unten stehenden Blechfalz der serienmäßigen Wagenheber-Anlenkpunkte (Ich habe einen Rangier-Wagenheber, der etwas über 50cm hoch anheben kann).

2.) hochgehobenes Hinterrad abnehmen und am besten auch den ganzen Kunststoff-Innenkotflügel-Schutz oder diesen nur vorne abschrauben und mit einem im untersen Schraubenloch eingesteckten Schaubenzieher vom Blech wegspannen, damit man zum äußeren Schraubenkopf der langen zentralen Schraube vom Gummi-/Metall-Lager gut Zugriff hat.

3.) Die drei Befestigungspunkte des Handbremsseiles lösen (2x Rundeisendraht-Halterungen und ein Blech-Käfig).

4.) An der Bremsleitung am kurzen Bremsschlauch (in Nähe des Gummimetall-Lagers) an der rechten Seite: das obere Halteblech abschrauben/lösen und an der linken Seite: das U-förmige Halteblech herausziehen, damit auf beiden Seiten dieser Punkt mit der fixen Bremsleitung etwa 10cm herunter kommen kann, wenn der Längslenker mit dem Lager-Rohr - in dem das Gummi-/Metall-Lager sitzt - herunter schwenkt. An beiden Seiten läuft dort die steife Bremsleitung weiter nach oben und oberhalb vom Sprit-Tank dann nach vorne; die beiden angegebenen Punkte abgeschraubt, ist die steife Bremsleizung sehr beweglich.

5.) An der hochgehobenen Seite von der langen Schraube, die das Gummi-/Metall-Lager führt, die selbstsichernde Mutter abschrauben und dann die lange Schraube nach außen herausschrauben/herausziehen. Dabei den Längslenker mit dem Wagenheber unterstützen - knapp neben dem Lager-Rohr in dem das Gummimetalllager sitzt, denn wenn man mühsam die lange Schraube das letzte Stück herausdreht, schnalzt der Lagerrohr-Käfig mit dem Gummimetall-Lager etwa 15cm herunter und der kurze Bremsschlauch könnte beschädigt werden !!! Wenn Dein Rangierwagenheber sich NICHT feinjustiert absenken lässt, oder auch zur zusätzlichen Sicherheit damit der kurze flexieble Bremsschlauch nicht beschädigt wird, benutze einen dritten Unterstellbock unter dem Hinterachs-Tragrahmen und lass bei diesem immer nur eine geringe Höhe frei zum Absenken mit zusätzlichem Unterlegen von Holzstücken.

6.) Längslenker mit dem Lagerrohr-Käfig LANGSAM mit dem Wagenheber absenken, greife dabei mit einer Hand immer zur Bremsleitung um sicherzustellen, dass der gelöste Punkt mit dem Absenken auch locker nach unten herunterkommt !!! In unterster Position etwas mit dem Wagenheber unterstützen - wenige cm hochheben - ansonsten wackelt dieser Teil des Hinterachsträgers beim Arbeiten unangenehm auf und ab.

7.)

a) Gummi-/Metall-Lager mit Kunststoff-Überzug außen:

Ich habe mit einem scharfgeschliffenen 8,5mm HSS Bohrer den Gummi vom alten Gummi-/Metall-Lager an zig Stellen durchbohrt und so den Druck durch den Gummi nach außen weitgehend weggenommen. Mit zwei Hammerschlägen mit einem "Fäustl" (ein Kilo Hammer zum Stemmen in Wänden) rutschte dann der äußere Kunststoff-Überzug vom Gummi-/Metall-Lager heraus. Wenn die äußere Hülse doch festgerostet ist: den Mittelteil ganz heraus-bohren/mit einem Holzstemmeisen den Gummi durchtrennen/herausschlagen. Nun wie unter Punkt „b)“ beschrieben ohne ansägen, einen schmalen scharfen Stahl-Meissel oder ein Holzstemmeisen zwischen dem festsitzenden Kunststoff-Ring und dem äußeren Lagerkäfig-Rohr mit einem Hammer hineinschlagen -> die Kunststoff-Hülse bricht und wölbt sich nach innen und nach einigen weiteren Hammerschlägen, auf einem zwischengehaltenem Holz-Stück oder ähnlichem, gleitet die alte Hülse doch heraus.

b) Gummi-/Metall-Lager mit Blech-Überzug außen:

So ein Teil war bei meinem ersten Gummi-/Metall-Lager-Wechsel verbaut. Der alte Innenteil mit Gummi ist bei einem kaputtem Lager zumeist bereits lose - ansonsten mit neuem scharfen HSS-Bohrer 8 oder 8,5mm rundum den Gummi durchbohren und den Innenteil herausschlagen - üblicherweise bleibt die Metall-Hülse zurück (etwas festgerostet …). Eine 30cm lange Bogensäge für Metall verwenden: das Sägeblatt lose machen, innen durch das Lager-Käfig-Rohr durchfädeln und um 180° gedreht, gegenüber der üblichen Einbau-/Einspann-Lage der Bogensäge, das Sägeblatt spannen. Nun die innere Blechhülse an einer Stelle (optimal natürlich nach unten) ansägen - nicht ganz durch !!! Einen dünnen, schmalen und geschärften Stahl-Meissel (zur Not ein schmales Holz-Stemmeisen) zwischen dem angesägten Blechring und dem äußeren Lagerkäfig-Rohr mit einem Hammer hineinschlagen und zwar genau an der angesägten Stelle -> der innere dünne Blechring wölbt sich an der angesägten Stelle nach innen - hier dann Rostlöser einsprühen - und rutscht dann auch leicht unter weiteren Hammerschlägen aus dem Lagerkäfig-Rohr heraus.

8.) Achtung: ein der Serie entsprechendes Gummi-/Metall-Lager hat (üblicherweise fast nach unten zu) eine davonstehende Nase/Wulst - diese Stelle soll an einer ganz bestimmten Stelle im äußeren Lagerkäfig-Rohr zu liegen kommen (am gegenüber liegenden alten Lager kann man nachsehen ...).

Mit Gummi-/Metall-Lager-Einziehwerkzeug für 72mm für GOLF 4 (bei AMAZON ab etwa Euro 12,- bis 20,- zu kaufen) ein neues Lager einziehen. Günstig dafür das Montage-Gleitöl von VW (G 294 421 A1, 100ml) - dieses greift keinen Gummi an. Achtung: unter Umständen muss man bei diesem Einziehwerkzeug einige Karosserie-Beilagscheiben beilegen, ansonsten geht das Lager nicht ganz hinein (Ein Mitstreiter hier im Forum hat deshalb das nicht über die ganze Länge durchlaufende Gewinde des inneren Bolzens abgedreht/zerstört …).

9.) Neues Gummi-/Metall-Lager an den beiden Enden fetten, damit es in das U-förmige Gabel-Blech (an der Karosserie-Bodenplatte angeschraubt) leicht hineingleitet. Das Lagerkäfigrohr mit neu eingezogenem Gummi-/Metall-Lager mit dem Rangierwagenheber hochheben, bis eine neue lange Schraube durchgesteckt und vorsichtig eingeschlagen werden kann. Neue Selbstsicherne Mutter aufschrauben und erst mal nur lose aufschrauben.

10.) Handbremsseil wie vorher vorhanden wieder an den drei Stellen befestigen und rechts: die abgeschraubte Blechhalterung / links: U-förmiges Blech („Schlauchhalter“ Teile-Nr. 191 611 715) - die Bremsleitung wieder fixieren.

11) Innenkotflügel und Hinterrad wieder montieren und den Golf auf seine Räder stellen. Radschrauben mit 120 kN festziehen.

-> und die zweite Seite in Angriff nehmen.

12) Wenn der GOLF am Boden steht erst die neue selbstsichernde Mutter der durchgesteckten langen neuen Schraube mit 80 Nm an beiden Seiten festziehen !!!

Themenstarteram 23. Juni 2021 um 23:01

Die Hinterachslager tauschen war ein entspanntes Geschäft. Musste hinterher nur das ABS entlüften weil alle Bremsflüssigkeit ausgelaufen war. Die HA-Lager sehen auch noch aus wie neu mach 6 Monaten. Da waren komischer Weise schon die mit Kunststoffhülse drin. Dachte die alten hätten Metall und ich müsste sägen, aber die gingen mit einem Hieb von Hammer und Meisel raus.

 

Zu den Querlenkern. Ich hab mir welche von Lemförder geholt. Ich hab keine Lust Lager aus und einzupressen, auch wenn es kostengünstiger wäre.

 

Auf den neuen Querlenkern und Traggelenken ist sogar eine VW Teilenummer drauf. Sollte also alles gut werden ...

Denk noch an die Spurvermessung sonst sind die Gummis schnell weg gerubbelt.

Zitat:

@schwanana schrieb am 23. Juni 2021 um 23:01:38 Uhr:

Die Hinterachslager tauschen war ein entspanntes Geschäft. Musste hinterher nur das ABS entlüften weil alle Bremsflüssigkeit ausgelaufen war.

Zum Hinterachs-Gummi-Lager auswechseln, hast Du die Brems-Schläuche auseinander geschraubt, WARUM ???

Wenn Du das Bremspedal etwa mind. 2 cm eingedrückt fixierst (Holzlatte gegen den Fahrersitz), rinnt absolut NICHT von der Bremsflüssigkeit aus, wenn Du irgendwo die Bremsleitung auseinander schraubst.

Wenn Du Pech hast, rinnt, ohne das Drücken vom Bremspedal, der ganze Brems-Zentralkörper aus und Du bekommst dann NICHT so einfach die Luft wieder heraus ...

Die meisten mussten dafür dann eine VW-Werkstätte aufsuchen (WEICHES Bremspedal da Luft zurück bleibt) !!!

Wenn Du das Bremspedal etwa mind. 2 cm eingedrückt fixierst (Holzlatte gegen den Fahrersitz), rinnt absolut NICHT von der Bremsflüssigkeit aus, wenn Du irgendwo die Bremsleitung auseinander schraubst.

-> Ich hätte noch auf folgendes aufmerksam machen sollen und dies dazuschreiben:

Vor dem Auseinanderschrauben der Brems-Leitung fülle ich immer das Bremsflüssigkeits-Ausdehnungsgefäß bis zu einem Gupf übervoll auf und schraube den Deckel mit Aufsteck-Ventil von meiner Bremsflüssigkeitsnachfüllgarnitur mit Handpumpe, auf. Dann stecke ich den Schlauch mit etwas Bremsflüssigkeit gefüllt, auf das Aufsteck-Ventil, um einen Druckausgleich zu machen, damit kein Überdruck im Bereich des Bremsflüssigkeits-Ausdehnungsgefäßes besteht und ziehe den Schlauch wieder ab.

-> Damit kann nach dem Aufschrauben der Bremsleitung NICHTS weiter durchrinnen, da von oben KEINE Luft nachströmen kann!

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